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   OLG Hamburg, 06.01.1993 - 3 W 2/93   

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https://dejure.org/1993,8221
OLG Hamburg, 06.01.1993 - 3 W 2/93 (https://dejure.org/1993,8221)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 06.01.1993 - 3 W 2/93 (https://dejure.org/1993,8221)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 06. Januar 1993 - 3 W 2/93 (https://dejure.org/1993,8221)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Augenbalken

    § 22, 23 Abs. 1 Nr. 1 KUG

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1993, 923
  • afp 1993, 590
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OLG Frankfurt, 07.01.2016 - 16 W 63/15

    Berichte über gesellschaftliche Phänomene rechtfertigen keine Individualisierung

    Für die Annahme der Erkennbarkeit reicht es jedoch stets aus, wenn ein Abgebildeter darlegen und beweisen kann, dass er innerhalb seines Bekanntenkreises tatsächlich erkannt worden ist [OLG Hamburg NJW-RR 1992, 535; NJW-RR 1993, 923 [OLG Hamburg 06.01.1993 - 3 W 2/93] ].
  • OLG Stuttgart, 02.04.2014 - 4 U 174/13

    Persönlichkeitsrechtsverletzung in der Presseberichterstattung: Veröffentlichung

    Vielmehr genügt es, wenn begleitende Umstände die Erkennbarkeit zur Folge haben; insbesondere genügt es, wenn sich diese aus dem neben oder unter dem Bild stehenden Text (BGH NJW 1965, 2148, 2149; BGH NJW 1979, 2205; OLG Hamburg NJW-RR 1992, 536 und NJW-RR 1993, 923; KG AfP 2006, 567, 568; v. Strobl-Albeg, a.a.O., Kap. 7 Rn. 14; Prinz/Peters, ebenda; Damm/Rehbock, a.a.O., Rn. 136; Soehring/Hoene, Presserecht, 5. Aufl., § 13 Tz. 39a) oder aufgrund früherer Veröffentlichungen ergibt (BGH NJW 1979, 2205; OLG Hamburg NJW-RR 1993, 923; OLG Frankfurt NJW 2006, 619 f.; KG, ebenda; v. Strobl-Albeg, a.a.O., Kap. 7 Rn. 14; Prinz/Peters, ebenda).

    Bei der Beurteilung der Erkennbarkeit ist nicht darauf abzustellen, ob auch der flüchtige Durchschnittsleser oder -betrachter den Abgebildeten erkennen kann, vielmehr reicht die Erkennbarkeit für einen mehr oder weniger großen Bekanntenkreis aus (BGH GRUR 1962, 211 - Hochzeitsbild ; BGH NJW 1979, 2205; OLG Hamburg NJW-RR 1993, 923; OLG Frankfurt, ebenda; OLG Karlsruhe AfP 2002, 42, 45; v. Strobl-Albeg, a.a.O., Kap. 7 Rn. 15; Prinz/Peters, ebenda; Ricker/Weberling, Handbuch des Presserechts, 6. Aufl., Kap. 43 Rn. 5).

  • AG Hamburg, 06.12.2001 - 134 Cs 7101 Js 44/01

    Beleidigung: Üble Nachrede durch anonymisierte Berichterstattung

    Einige presserechtliche Entscheidungen zu Gegendarstellungs- und Schmerzensgeldansprüchen fordern nämlich, daß die betroffene Person für einen verständigen Leser allgemein identifizierbar sein, die Erkennbarkeit sich also aus dem Artikel selbst ergeben muß (vgl. OLG München, AfP 1974, S. 112 f.; LG Oldenburg, NJW 1986, 1286 f.; wohl auch OLG Hamm, NJW-RR 1993, 735; anders aber OLG Hamburg, NJW-RR 1993, S. 923 zum Anspruch aus § 22 KUG ; aus der insoweit unklaren Literatur vgl. etwa Löffler/Rickert, Handbuch des Presserechts, Kap. 24 Rdn. 5; Seitz/Schmidt/Schoener, Der Gegendarstellungsanspruch, Rdn. 65; Soehring, Presserecht, Rdn. 13.34 ff.; Prinz/Peters, Medienrecht, Rdn. 143; Wenzel, Rdn. 11.76).
  • OLG Köln, 18.04.2019 - 15 U 156/18
    Hinsichtlich der Erkennbarkeit wird nicht auf den Durchschnittsrezipienten abgestellt, sondern es kann auch die Erkennbarkeit im Bekanntenkreis ausreichen (vgl. BVerfG, Beschl. v. 14.7.2004 - 1 BvR 263/03, NJW 2004, 3619; OLG Köln, Urt. v. 5.6.2012 - 15 U 15/12, juris Rn. 10; Soehring/Hoene ( Soehring ), Presserecht, 5. Auflage, § 13 Rn. 37; Wenzel ( von Strobl-Albeg ), Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 6. Auflage, Kap. 7 Rn. 16 f.; ebenso BGH, Urt. v. 26.6.1979 - VI ZR 108/78, NJW 1979, 2205 und OLG D, Beschl. v. 6.1.1993 - 3 W 2/93, NJW-RR 1993, 923 jeweils für die Bildberichterstattung) .
  • AG Kerpen, 25.11.2010 - 102 C 108/10

    Keine Rechtsverletzung durch Video bei fehlender Erkennbarkeit

    Hierfür reicht auch die Erkennbarkeit innerhalb eines mehr oder minder großen Bekanntenkreises aus (BGH, Urt. v. 26.06.1979 - VI ZR 108/78 = GRUR 1979, 732 - Fußballtor; OLG Hamburg, Besohl. v. 06.01.1993 - 3 W 2/93 = NJW-RR 1993, 923; OLG München, Urt. v. 21.12.1981 - 21 U 3951/81 = AfP 1983, 276).
  • LG Hagen, 07.05.2018 - 1 T 23/18
    Vielmehr reicht es aus, wenn der Betroffene begründeten Anlass hat, anzunehmen, er könne innerhalb eines mehr oder minder großen Bekanntenkreises erkannt werden; (BGH GRUR 1979, 732, 733 - Fußballtor; KG AfP 2011, 269; OLG Hamburg AfP 1993, 590; OLG Stuttgart NJW-RR 1992, 536; OLG München AfP 1983, 276; Wandtke/Bullinger-Fricke, UrhG, 4. Aufl. 2014,§ 22 KUG Rn. 7).
  • OLG Köln, 14.06.2018 - 15 U 157/17

    Unterlassungsanspruch wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

    Hinsichtlich der Erkennbarkeit wird nicht auf den Durchschnittsrezipienten abgestellt, sondern es kann auch die Erkennbarkeit im Bekanntenkreis ausreichen (vgl. OLG Köln, Urt. v. 5.6.2012 - 15 U 15/12, juris Rn. 10; OLG Hamburg NJW-RR 1993, 923; Soehring/Hoene ( Soehring ), Presserecht, 5. Auflage, § 13 Rn. 37; Wenzel ( von Strobl-Albeg ), Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Auflage, Kap. 7 Rn. 14 f.).
  • LG Mannheim, 30.01.2004 - 7 O 452/03

    Recht am eigenen Bild: Zulässigkeit eines Antrags auf einstweilige Verfügung;

    Zudem wird nicht gefordert, dass die abgebildete Person auch für einen nur flüchtigen Betrachter gegeben ist; bereits die Erkennbarkeit im Bekanntenkreis reicht aus (BGH NJW 1979, 2205; OLG Hamburg, NJW-RR 1993, 923).
  • LG Köln, 19.12.2018 - 28 O 201/18

    Unterlassungsanspruch eines Betroffenen der Verbreitung und Veröffentlichung von

    Hinsichtlich der Erkennbarkeit wird nicht auf den Durchschnittsrezipienten abgestellt, sondern es kann auch die Erkennbarkeit im Bekanntenkreis ausreichen (vgl. OLG Köln, a.a.O.; OLG Köln, Urt. v. 05.06.2012 - 15 U 15/12; OLG Hamburg NJW-RR 1993, 923).
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