Rechtsprechung
| BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07 |
Volltextveröffentlichungen (13)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- rechtsinformationen.bund.de
Vollstreckbarerklärung einer schweizerischen Entscheidung: Verstoß gegen den verfahrensrechtlichen ordre public durch unzumutbar knapp bemessene Ausschlussfrist
- rechtsprechung-im-internet.de
Art 27 Abs 1 Nr 1 VollstrZustÜbk 1988
Vollstreckbarerklärung einer schweizerischen Entscheidung: Verstoß gegen den verfahrensrechtlichen ordre public durch unzumutbar knapp bemessene Ausschlussfrist - JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Voraussetzungen für eine Vollstreckbarkeitserklärung ausländischer Urteile im Falle einer Unvereinbarkeit der ausländischen Entscheidung mit deutschem Prozessrecht
- unalex.eu
Art. 27 Nr. 1 LugÜ1988
Inhalt des verfahrensrechtlichen ordre public - Abweichende Ausgestaltung des ausländischen Zivilprozessrechts - Wahrung eines fairen Verfahrens - ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Voraussetzungen für eine Vollstreckbarkeitserklärung ausländischer Urteile im Falle einer Unvereinbarkeit der ausländischen Entscheidung mit deutschem Prozessrecht
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Verfahrensrecht - Vollstreckbarerklärung, Verstoß gegen ordre public
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- datenbank.nwb.de (Kurzinformation)
Nichtvollstreckung des ausländischen Urteils wegen unzumutbar knapper Frist für Prozesshandlungen
Verfahrensgang
- LG Stuttgart, 20.02.2007 - 17 O 76/07
- OLG Stuttgart, 04.05.2007 - 5 W 18/07
- BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Papierfundstellen
- NJW-RR 2010, 1221
- EuZW 2010, 960
- WM 2010, 1522
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (12)
- BGH, 04.06.1992 - IX ZR 149/91
Vollstreckbarerklärung eines US-Schadensersatzurteils
Auszug aus BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Rn. 5 2. Der von dem Antragsgegner gerügte Verstoß gegen den verfahrensrechtlichen ordre public, der gemäß Art. 27 Abs. 1 Nr. 1 LugÜ die Vollstreckbarerklärung der Entscheidung hindern könnte, greift durch.Für den Verstoß eines ausländischen Urteils gegen den ordre public ist maßgebend, dass das Ergebnis der Anwendung des ausländischen Rechts zu den Grundgedanken der deutschen Regelungen und der in ihnen enthaltenen Gerechtigkeitsvorstellungen in so starkem Widerspruch steht, dass es nach inländischen Vorstellungen untragbar erscheint (sogen. ordre public international - BGHZ 50, 370, 375 f; 75, 32, 43; 118, 312, 330;… BGH, Urt. v. 21. Januar 1991 - II ZR 50/90, NJW 1991, 1418, 1420;… Kropholler, Europäisches Zivilrecht, 8. Aufl. Art. 34 EuGVÜ Rn. 13 ff). - BVerfG, 02.03.1993 - 1 BvR 249/92
Impliziter Einspruch
Auszug aus BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Rn. 6 a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts darf der Zugang zum Gericht sowie zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten Instanzen nicht in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschwert werden (vgl.BVerfGE 40, 88, 91; 41, 23, 26; 67, 208, 212 f; 69, 381, 385; 85, 337, 347; 88, 118, 123 ff). - BVerfG, 12.02.1992 - 1 BvL 1/89
Verfassungsmäßigkeit des § 48 Abs. 2 WEG
Auszug aus BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Rn. 6 a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts darf der Zugang zum Gericht sowie zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten Instanzen nicht in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschwert werden (vgl.BVerfGE 40, 88, 91; 41, 23, 26; 67, 208, 212 f; 69, 381, 385; 85, 337, 347; 88, 118, 123 ff).
- BVerfG, 14.05.1985 - 1 BvR 370/84
Verfassungsrechtlich unzumutbare Erschwerung des Zugangs zu Gericht
Auszug aus BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Rn. 6 a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts darf der Zugang zum Gericht sowie zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten Instanzen nicht in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschwert werden (vgl.BVerfGE 40, 88, 91; 41, 23, 26; 67, 208, 212 f; 69, 381, 385; 85, 337, 347; 88, 118, 123 ff). - BVerfG, 08.04.2004 - 2 BvR 743/03
Verletzung rechtlichen Gehörs durch Übergehen eines Beweisantritts im …
Auszug aus BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Dabei soll das Gebot des rechtlichen Gehörs als Prozessgrundrecht sicherstellen, dass die von den Fachgerichten zu treffende Entscheidung frei von Verfahrensfehlern ergeht, welche ihren Grund in unterlassener Kenntnisnahme und Nichtberücksichtigung des Sachvortrags der Parteien haben (BVerfG NJW-RR 2004, 1150, 1151). - BVerfG, 11.07.1984 - 1 BvR 1269/83
Rechtliches Gehör bei Versagung der Ersatzzustellung
Auszug aus BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Rn. 6 a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts darf der Zugang zum Gericht sowie zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten Instanzen nicht in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschwert werden (vgl.BVerfGE 40, 88, 91; 41, 23, 26; 67, 208, 212 f; 69, 381, 385; 85, 337, 347; 88, 118, 123 ff). - BGH, 29.06.2000 - IX ZB 23/97
Anerkennung eines ausländischen Urteils
Auszug aus BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Die Beachtung der Grundrechte gehört zum Inhalt der deutschen öffentlichen Ordnung (BGHZ 144, 390, 392 f). - BVerfG, 10.06.1975 - 2 BvR 1018/74
Führerschein
Auszug aus BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Rn. 6 a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts darf der Zugang zum Gericht sowie zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten Instanzen nicht in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschwert werden (vgl.BVerfGE 40, 88, 91; 41, 23, 26; 67, 208, 212 f; 69, 381, 385; 85, 337, 347; 88, 118, 123 ff). - BVerfG, 16.12.1975 - 2 BvR 854/75
Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Gewährung von Wiedereinsetzung in den …
Auszug aus BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Rn. 6 a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts darf der Zugang zum Gericht sowie zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten Instanzen nicht in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschwert werden (vgl.BVerfGE 40, 88, 91; 41, 23, 26; 67, 208, 212 f; 69, 381, 385; 85, 337, 347; 88, 118, 123 ff). - BGH, 20.06.1979 - IV ZR 106/78
Anfechtung der Ehelichkeit und internationales Privatrecht; effektive …
Auszug aus BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Rn. 5 2. Der von dem Antragsgegner gerügte Verstoß gegen den verfahrensrechtlichen ordre public, der gemäß Art. 27 Abs. 1 Nr. 1 LugÜ die Vollstreckbarerklärung der Entscheidung hindern könnte, greift durch.Für den Verstoß eines ausländischen Urteils gegen den ordre public ist maßgebend, dass das Ergebnis der Anwendung des ausländischen Rechts zu den Grundgedanken der deutschen Regelungen und der in ihnen enthaltenen Gerechtigkeitsvorstellungen in so starkem Widerspruch steht, dass es nach inländischen Vorstellungen untragbar erscheint (sogen. ordre public international - BGHZ 50, 370, 375 f; 75, 32, 43; 118, 312, 330;… BGH, Urt. v. 21. Januar 1991 - II ZR 50/90, NJW 1991, 1418, 1420;… Kropholler, Europäisches Zivilrecht, 8. Aufl. Art. 34 EuGVÜ Rn. 13 ff). - BGH, 17.09.1968 - IV ZB 501/68
Legitimation von Ehebruchskindern
- BGH, 21.01.1991 - II ZR 50/90
Pflicht zur Ermittlung ausländischen Rechts
- BGH, 06.04.2017 - IX ZB 19/16
Anerkennung einer ausländischen Entscheidung: Verstoß gegen den ordre public bei …
- OLG München, 14.11.2011 - 34 Sch 10/11
Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs: …
Die Antragsgegnerin sieht in dem Vorgehen des Schiedsgerichts einen Verstoß gegen vereinbartes Verfahrensrecht sowie Art. V Abs. 2 Buchst. b UNÜ, in letzterer Hinsicht unter dem Gesichtspunkt des verfahrensrechtlichen internationalen ordre public, welcher tangiert ist, wenn von den Grundprinzipien des deutschen Verfahrensrechts in solchem Maße abgewichen wird, dass die Entscheidung nach der deutschen Rechtsordnung nicht als in einem geordneten rechtsstaatlichen Verfahren ergangen angesehen werden kann (z.B. BGH WM 2010, 1522; OLG Köln SchiedsVZ 2005, 163; zum früheren Schiedsrecht etwa BGH NJW 1978, 1114/1115). - OLG Brandenburg, 11.05.2020 - 7 W 46/19
Anerkennung eines ausländischen Zahlungstitels
- OLG München, 15.02.2016 - 25 W 1915/15
Erteilung der Vollstreckungsklausel für schweizer Urteil
Nach ständiger Rechtsprechung des BVerfG darf der Zugang zum Gericht sowie zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten Instanzen nicht in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschwert werden (vgl. BGH NJW-RR 2010, 1221, Rdz. 5, 6 m.w.N.). - OLG Frankfurt, 10.07.2014 - 26 Sch 26/13
Vollstreckbarerklärung eines serbischen Schiedsspruchs
Die vorstehenden Ausführungen ergeben, dass der Schiedsspruch keine so offensichtlichen und schwerwiegenden Mängel aufweist, dass die Entscheidung unter Zugrundelegung der Gerechtigkeitsvorstellungen der deutschen Rechtsordnung untragbar erscheint (vgl. BGH, NJW-RR 2010, S. 1221). - OLG Nürnberg, 14.04.2014 - 2 W 1488/11 Dabei soll das Gebot des rechtlichen Gehörs als Prozessgrundrecht sicherstellen, dass die von den Fachgerichten zu treffende Entscheidung frei von Verfahrensfehlern ergeht, welche ihren Grund in unterlassener Kenntnisnahme und Nichtberücksichtigung des Sachvortrags der Parteien haben (vgl. BGH, Beschl. vom 20.5.2010 - IX ZB 121/07 (IPRspr 2010-267), NJW-RR 2010, 1221 m.w.N.).
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Rechtsprechung
| OLG Saarbrücken, 22.09.2009 - 4 U 54/09 - 14 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- openjur.de
§ 319 Abs. 1 ZPO
- Judicialis
ZPO § 319 Abs. 1
- ra.de
- rechtsportal.de
ZPO § 319 Abs. 1
Zulässigkeit der Berufung neben der Urteilsberichtigung bei fehlerhaft tenorierter Urteilssumme - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Zulässigkeit der Berufung neben der Urteilsberichtigung bei fehlerhaft tenorierter Urteilssumme
Verfahrensgang
- LG Saarbrücken, 22.12.2008 - 11 O 8/06
- OLG Saarbrücken, 22.09.2009 - 4 U 54/09 - 14
Papierfundstellen
- NJW-RR 2010, 1221
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (2)
- BGH, 11.05.2004 - VI ZB 19/04
Berichtigung eines Urteils; Nachholung der Zulassung der Berufung
Auszug aus OLG Saarbrücken, 22.09.2009 - 4 U 54/09
Nach anerkannten Rechtsgrundsätzen beginnt die Rechtsmittelfrist jedenfalls dann nicht bereits mit der Zustellung des Urteils, sondern mit der Zustellung des Berichtigungsbeschlusses, wenn das Urteil in seiner zugestellten Fassung keine ausreichende Grundlage dafür bietet, Notwendigkeit und Zulässigkeit eines Rechtsmittels zu beurteilen (…Wieczorek/Schütze/Rensen, aaO., § 319 Rdnr. 42;… Stein/Jonas/Leipold, aaO., § 319 Rdnr. 33 f.;… vgl. auch Zöller/Vollkommer, aaO., § 319 Rdnr. 25;… Thomas/Putzo/Reichold, ZPO, 29. Aufl., § 319 Rdnr. 7;… Musielak/Musielak, aaO., § 319 Rdnr. 17; vgl. BGHZ 113, 231; Beschl. v. 11.5.2004 - VI ZB 19/04, NJW 2004, 2389). - OLG Karlsruhe, 25.10.2002 - 2 UF 98/02
Versorgungsausgleich: Beschwerde bezüglich eines Schreibfehlers bei Angabe der …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 22.09.2009 - 4 U 54/09
Die Berichtigungsmöglichkeit beseitigt das Rechtsschutzziel für eine Anfechtung jedenfalls dann nicht, wenn der Erfolg des Berichtigungsverfahrens wegen fehlender Offenkundigkeit der Unrichtigkeit diskussionswürdig erscheint (…Wieczorek/Schütze/Rensen, ZPO, 3. Aufl. § 319 Rdnr. 17;… Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 22. Aufl., § 319 Rdnr. 30;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 27. Auflage, § 319 Rdnr. 21;… Musielak/Musielak, ZPO, 6. Aufl., § 319 Rdnr. 18; Karlsruhe MDR 2003, 523).
- BGH, 23.06.2016 - IX ZR 158/15
Prozessführungsbefugnis des Insolvenzverwalters: Wirksamkeit der Bestellung eines …
Kommt eine Berichtigung nach § 319 ZPO nicht in Betracht, ist das Rechtsmittel einer beschwerten Partei zulässig (OLG Karlsruhe, MDR 2003, 523; OLG Saarbrücken, NJW-RR 2010, 1221, 1222). - BGH, 27.03.2023 - VIa ZR 1140/22
Erledigung einer Berufung nach Berichtigungsbeschluss
Hiervon sei auszugehen, wenn die Fehlerhaftigkeit des Urteils zweifelsfrei auf einer offenbaren Unrichtigkeit beruhe und die betroffene Partei deshalb sicher sein könne, dass der Fehler berichtigt werde (vgl. OLG Frankfurt am Main…, Urteil vom 5. November 2020 - 22 U 222/19, juris Rn. 36 f.; OLG Karlsruhe, MDR 2003, 523; OLG Köln, NJOZ 2012, 403, 403 f.; OLG Saarbrücken, NJW-RR 2010, 1221, 1222; LG Berlin…, Beschluss vom 13. Juli 2021 - 67 S 101/21, juris Rn. 1;… BeckOK ZPO/Elzer, 47. Edition [Stand: 1. Dezember 2022], § 319 Rn. 67;… Musielak in Musielak/Voit, ZPO, 19. Aufl., § 319 Rn. 18;… Rensen in Wieczorek/Schütze, ZPO, 4. Aufl., § 319 Rn. 17; aA [Grundsatz der Meistbegünstigung] OLG Köln, FamRZ 1998, 1239; OLG München…, Urteil vom 16. September 2014 - 9 U 4050/12, juris Rn. 19;… Hunke in Anders/Gehle, ZPO, 81. Aufl., § 319 Rn. 18). - OLG Nürnberg, 26.03.2014 - 11 UF 1513/13
Versorgungsausgleichsverfahren: Behandlung eines Beschlussberichtigungsantrags …
Der Versorgungsträger, der den Entscheidungsprozess des Gerichts nicht unbedingt nachvollziehen kann, wird hierdurch auch nicht unbillig belastet, weil bei nicht zweifelsfreiem Erfolg des Berichtigungsverfahren der Weg der (unbedingten) Beschwerde offensteht (OLG Saarbrücken, NJW-RR 2010, 1221, Rn. 21 im juris-Ausdruck, Vollkommer a.a.O., § 319 ZPO Rn. 21).
- OLG München, 03.02.2025 - 36 U 4312/24
Rechtsschutzbedürfnis, Einseitige Erledigungserklärung, Nutzungsentschädigung, …
So wird für einen offenbaren Schreibfehler in Form eines "Zahlendrehers" ein Rechtsschutzbedürfnis abgelehnt, solange und so weit ein Berichtigungsantrag angezeigt und innerhalb einer laufenden Rechtsmittelfrist möglich ist (OLG Frankfurt…, Urteil vom 05.11.2020, 22 U 222/19, juris Rdnr. 36 f.), ebenso für einen offensichtlichen Schreibfehler im Tenor eines Beschlusses (OLG Bamberg, Beschluss vom 02.01.1995, 2 WF 139/94, Rpfleger 1995, 289, Orientierungssatz; auch OLG Köln…, Beschluss vom 03.05.2011, 17 W 85/11, JurBüro 2011, 530, juris Rdnr. 14; ebenso Ausgangspunkt für OLG Saarbrücken, Urteil vom 22.09.2009, 4 U 54/09, NJW-RR 2010, 1221, juris Rdnr. 21; auch Ausgangspunkt für OLG Karlsruhe…, Beschluss vom 25.10.2002, 2 UF 98/02, MDR 2003, 523, juris Rdnr. 8 zum Eintippen eines falschen Betrags in ein Computerprogramm). - OLG Zweibrücken, 30.08.2023 - 6 UF 86/23
Schuldrechtlicher Versorgungsausgleich: Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen …
Denn bereits mit der Zustellung der unberichtigten Entscheidung beginnt der Lauf der Rechtsmittelfristen und die Partei bzw. der Verfahrensbeteiligte vermag nicht durchweg mit Sicherheit zu erkennen, ob die Voraussetzungen einer Berichtigung erfüllt sind (vgl. OLG Karlsruhe BeckRS 2004, 9627; OLG Saarbrücken NJW-RR 2010, 1221). - OLG Düsseldorf, 30.04.2014 - U (Kart) 23/13
Rückzahlungsansprüche aufgrund Nichtigkeit einer Vereinbarung über die …
Ein solches Rechtsschutzbedürfnis ist jedenfalls dann anzunehmen, wenn eine offenbare Unrichtigkeit des Urteils im Sinne des § 319 Abs. 1 ZPO diskussionswürdig erscheint (vgl. OLG Saarbrücken, Urteil v. 22.9.2009 -4 U 54/09, NJW-RR 2010, 1221 [1222] m.w.N.).
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