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Rechtsprechung
   BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,4495
BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11 (https://dejure.org/2012,4495)
BVerwG, Entscheidung vom 21.03.2012 - 6 C 19.11 (https://dejure.org/2012,4495)
BVerwG, Entscheidung vom 21. März 2012 - 6 C 19.11 (https://dejure.org/2012,4495)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    GG Art. 12 Abs. 1 Satz 1; Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Juristen des Freistaats Sachsen (SächsJAPO); DRiG § 5d Abs. 1 Satz 2; VwGO § 138 Nr. 1
    Prüfungsrecht; Verfahrensregelungen; Sanktionierung von Prüferbeeinflussungen; Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei prüfungsrechtlichen Sanktionsnormen; Anonymitätsgrundsatz im Prüfungsverfahren; Unbefangenheit von Prüfern; Einheitlichkeitsgebot in § 5d Abs. 1 Satz 2 ...

  • openjur.de
  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 12 Abs. 1 Satz 1
    Anonymitätsgrundsatz im Prüfungsverfahren; Besetzungsmangel (§ 138 Nr 1 VwGO) bei nachträglichem Vortrag von Befangenheitsgründen; Einheitlichkeitsgebot in § 5d Abs 1 Satz 2 DRiG; Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei prüfungsrechtlichen Sanktionsnormen; Prüfungsrecht; ...

  • rechtsinformationen.bund.de

    Unverhältnismäßige Sanktionierung von Prüferbeeinflussung bei juristischem Staatsexamen

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 12 Abs 1 S 1 GG, § 5d Abs 1 S 2 DRiG, § 138 Nr 1 VwGO, § 14 Abs 1 S 1 JAPO SN
    Unverhältnismäßige Sanktionierung von Prüferbeeinflussung bei juristischem Staatsexamen

  • Wolters Kluwer

    Erfüllung der Anforderungen des Art. 12 Abs. 1 S. 1 GG durch eine die Prüferbeeinflussung mit einem Bewertungsausschluss belegende prüfungsrechtliche Sanktionsnorm; Grundsätze zur einzelfallabhängigen Verhältnismäßigkeitsprüfung der Sanktionsverhängung; Begründung der ...

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Erfüllung der Anforderungen des Art. 12 Abs. 1 S. 1 GG durch eine die Prüferbeeinflussung mit einem Bewertungsausschluss belegende prüfungsrechtliche Sanktionsnorm; Grundsätze zur einzelfallabhängigen Verhältnismäßigkeitsprüfung der Sanktionsverhängung; Begründung der ...

  • datenbank.nwb.de
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz frei)

    Befangenheit des Prüfers - Kontaktaufnahme mit dem Prüfer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Bewertung einer schriftlichen Arbeit mit "ungenügend (0 Punkte)" unverhältnismäßig bei bloßer Kontaktaufnahme mit dem Prüfer

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Bewertung einer schriftlichen Arbeit mit "ungenügend (0 Punkte)" unverhältnismäßig bei bloßer Kontaktaufnahme mit dem Prüfer

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Durchgefallen wegen Kontakts mit dem Prüfer

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Keine versuchte Beeinflussung bei bloßer Kontaktaufnahme mit Prüfer

  • lto.de (Kurzinformation)

    Beeinflussung im Staatsexamen: Kein 'Ungenügend' für nachträglichen Anruf beim Prüfer

  • juraexamen.info (Kurzinformation)

    Examensklausur darf nicht allein wegen Kontaktaufnahme mit Prüfer mit «ungenügend» bewertet werden

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Bewertung einer schriftlichen Arbeit mit "ungenügend" unverhältnismäßig bei bloßer Kontaktaufnahme mit dem Prüfer

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Kontaktaufnahme mit Prüfer zulässig

Besprechungen u.ä.

  • ilex-recht.de (Entscheidungsbesprechung)

    Prüfungsrecht: Bewertung einer schriftlichen Arbeit mit "ungenügend (0 Punkte)" bei bloßer Kontaktaufnahme mit dem Prüfer ist unzulässig

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 2012, 1188
  • DVBl 2012, 1244
  • DÖV 2012, 648
 
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Wird zitiert von ... (85)Zitiert selbst (19)

  • BVerwG, 07.12.1976 - 7 B 157.76
    Auszug aus BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11
    Einen an Art. 12 GG zu messenden Eingriff in die Freiheit der Berufswahl stellt es insbesondere dar, wenn eine Vorschrift das Fehlverhalten eines Prüflings sanktioniert, indem sie eine erbrachte Prüfungsleistung von der inhaltlichen Bewertung ausschließt (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 13. November 1979 a.a.O.; BVerwG, Beschluss vom 7. Dezember 1976 - BVerwG 7 B 157.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 78 S. 59 ff.).

    Rn. 24 Gemessen an diesen - legitimen - Zwecksetzungen erweist sich die Androhung des Bewertungsausschlusses bei genereller Betrachtung als verhältnismäßig (ebenso für den Fall von Täuschungsversuchen: Beschlüsse vom 7. Dezember 1976 - BVerwG 7 B 157.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 78 S. 60 f., vom 12. Januar 1981 - BVerwG 7 B 300, 301.80 - UA S. 3 und vom 20. Februar 1984 - BVerwG 7 B 109.83 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 196 S. 186):.

    Der Aspekt der Generalprävention beansprucht im Prüfungsrecht allgemein einen legitimen Stellenwert (vgl. Beschluss vom 7. Dezember 1976 - BVerwG 7 B 157.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 78 S. 61;… Niehues/Fischer, Prüfungsrecht, 5. Aufl. 2010, S. 89 Rn. 245) und wird durch § 14 Abs. 1 Satz 1 SächsJAPO a.F. auch nicht in grundrechtlich unzulässiger Weise überdehnt, denn die Vorschrift erweist sich bei Abwägung der Schwere des Eingriffs, zu dem sie ermächtigt, gegen das Gewicht der diesen rechtfertigenden Gründe nicht als unangemessen (zu diesem Maßstab: BVerfG, Urteil vom 27. Februar 2008 - 1 BvR 370/07, 595/07 - BVerfGE 120, 274 ).

    Zu berücksichtigen ist überdies, dass es jedem Prüfling ohne Vernachlässigung berechtigter eigener Belange möglich ist, Prüferbeeinflussungen zu unterlassen (zu diesem Gesichtspunkt: Beschluss vom 7. Dezember 1976 - BVerwG 7 B 157.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 78 S. 61).

  • BVerwG, 14.03.1979 - 7 B 16.79
    Auszug aus BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11
    Zwar ist nicht gefordert, das Prüfungsverfahren stets und in allen Stadien streng anonym durchzuführen (Beschlüsse vom 14. März 1979 - BVerwG 7 B 16.79 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 105 S. 152 und vom 14. September 1981 - BVerwG 7 B 30.81 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 152 S. 33;… vgl. auch Beschluss vom 26. Mai 1999 - BVerwG 6 B 65.98 - juris Rn. 4).

    Jedoch muss die konkrete Handhabung anonymitätswahrender bzw. -relativierender Vorkehrungen durch das einschlägige Prüfungsrecht bzw. die Prüfungsbehörde einheitlich gegenüber allen Prüflingen erfolgen (vgl. Beschlüsse vom 14. März 1979 a.a.O. S. 153 …und vom 14. September 1981 a.a.O.).

  • BVerwG, 14.09.1981 - 7 B 30.81

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - …

    Auszug aus BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11
    Zwar ist nicht gefordert, das Prüfungsverfahren stets und in allen Stadien streng anonym durchzuführen (Beschlüsse vom 14. März 1979 - BVerwG 7 B 16.79 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 105 S. 152 und vom 14. September 1981 - BVerwG 7 B 30.81 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 152 S. 33;… vgl. auch Beschluss vom 26. Mai 1999 - BVerwG 6 B 65.98 - juris Rn. 4).

    Jedoch muss die konkrete Handhabung anonymitätswahrender bzw. -relativierender Vorkehrungen durch das einschlägige Prüfungsrecht bzw. die Prüfungsbehörde einheitlich gegenüber allen Prüflingen erfolgen (…vgl. Beschlüsse vom 14. März 1979 a.a.O. S. 153 und vom 14. September 1981 a.a.O.).

  • BVerfG, 27.02.2008 - 1 BvR 370/07

    Grundrecht auf Computerschutz

    Auszug aus BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11
    Dieser verlangt, dass der Grundrechtseingriff einem legitimen Zweck dient und als Mittel zu diesem Zweck geeignet, erforderlich und angemessen ist (vgl. BVerfG, Urteil vom 27. Februar 2008 - 1 BvR 370/07, 595/07 - BVerfGE 120, 274 ; stRspr).

    Der Aspekt der Generalprävention beansprucht im Prüfungsrecht allgemein einen legitimen Stellenwert (vgl. Beschluss vom 7. Dezember 1976 - BVerwG 7 B 157.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 78 S. 61;… Niehues/Fischer, Prüfungsrecht, 5. Aufl. 2010, S. 89 Rn. 245) und wird durch § 14 Abs. 1 Satz 1 SächsJAPO a.F. auch nicht in grundrechtlich unzulässiger Weise überdehnt, denn die Vorschrift erweist sich bei Abwägung der Schwere des Eingriffs, zu dem sie ermächtigt, gegen das Gewicht der diesen rechtfertigenden Gründe nicht als unangemessen (zu diesem Maßstab: BVerfG, Urteil vom 27. Februar 2008 - 1 BvR 370/07, 595/07 - BVerfGE 120, 274 ).

  • BVerfG, 13.11.1979 - 1 BvR 1022/78

    Schweigender Prüfling

    Auszug aus BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11
    Dies gilt auch für Regelungen, die das Verfahren einer entsprechenden Prüfung ausgestalten (BVerfG, Beschluss vom 13. November 1979 - 1 BvR 1022/78 - BVerfGE 52, 380 ; stRspr).

    Einen an Art. 12 GG zu messenden Eingriff in die Freiheit der Berufswahl stellt es insbesondere dar, wenn eine Vorschrift das Fehlverhalten eines Prüflings sanktioniert, indem sie eine erbrachte Prüfungsleistung von der inhaltlichen Bewertung ausschließt (vgl. BVerfG, Beschluss vom 13. November 1979 a.a.O.; BVerwG, Beschluss vom 7. Dezember 1976 - BVerwG 7 B 157.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 78 S. 59 ff.).

  • BVerwG, 24.02.1993 - 6 C 38.92

    Kostenentscheidung - Prüfungsrecht - Vorverfahren - Neubewertung

    Auszug aus BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11
    Die Unvoreingenommenheit eines Prüfers wird dementsprechend nicht dadurch in Frage gestellt, dass er vor Bewertung einer Teilleistung Kenntnis von einem negativen Prüfungsbescheid zu einer anderen Teilleistung besaß, bei dessen Bestandskraft es auf diese Bewertung nicht mehr ankäme (Beschluss vom 25. April 1996 - BVerwG 6 B 49.95 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 364 S. 136), dass er Kenntnis davon hat, dass ein Prüfling Wiederholer ist oder der Prüfung ein Verwaltungsstreitverfahren vorausgegangen ist (Beschluss vom 6. März 1995 - BVerwG 6 B 96.94 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 346 S. 62), dass er eine Prüfungsleistung erneut bewerten muss, weil seine erste Entscheidung durch gerichtliche Entscheidung als fehlerhaft beanstandet worden ist (Urteil vom 24. Februar 1993 - BVerwG 6 C 38.92 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 314 S. 277) oder dass er sich zunächst selbst für befangen erklärt und diese Erklärung später revidiert hat (Beschluss vom 29. Januar 1985 - BVerwG 7 B 4.85 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 209 S. 231).
  • BVerwG, 10.10.2002 - 6 C 7.02

    Chancengleichheit; Gesamtnote; Korrekturbemerkungen; mündliche Prüfung; …

    Auszug aus BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11
    Demgemäß ist nicht jede Möglichkeit des Einflusses auf die Prüferentscheidung als Gefahr für die ordnungsgemäße Erfüllung der Prüferaufgaben zu werten (vgl. nur Urteil vom 9. Oktober 2002 - BVerwG 6 C 7.02 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 402 S. 48).
  • BVerwG, 26.05.1999 - 6 B 65.98
    Auszug aus BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11
    Zwar ist nicht gefordert, das Prüfungsverfahren stets und in allen Stadien streng anonym durchzuführen (Beschlüsse vom 14. März 1979 - BVerwG 7 B 16.79 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 105 S. 152 und vom 14. September 1981 - BVerwG 7 B 30.81 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 152 S. 33; vgl. auch Beschluss vom 26. Mai 1999 - BVerwG 6 B 65.98 - juris Rn. 4).
  • BVerwG, 29.01.1985 - 7 B 4.85

    Schulrecht - Prüfung - Unparteiische Amtsausübung - Selbstablehnung - Prüfer

    Auszug aus BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11
    Die Unvoreingenommenheit eines Prüfers wird dementsprechend nicht dadurch in Frage gestellt, dass er vor Bewertung einer Teilleistung Kenntnis von einem negativen Prüfungsbescheid zu einer anderen Teilleistung besaß, bei dessen Bestandskraft es auf diese Bewertung nicht mehr ankäme (Beschluss vom 25. April 1996 - BVerwG 6 B 49.95 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 364 S. 136), dass er Kenntnis davon hat, dass ein Prüfling Wiederholer ist oder der Prüfung ein Verwaltungsstreitverfahren vorausgegangen ist (Beschluss vom 6. März 1995 - BVerwG 6 B 96.94 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 346 S. 62), dass er eine Prüfungsleistung erneut bewerten muss, weil seine erste Entscheidung durch gerichtliche Entscheidung als fehlerhaft beanstandet worden ist (Urteil vom 24. Februar 1993 - BVerwG 6 C 38.92 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 314 S. 277) oder dass er sich zunächst selbst für befangen erklärt und diese Erklärung später revidiert hat (Beschluss vom 29. Januar 1985 - BVerwG 7 B 4.85 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 209 S. 231).
  • BVerwG, 25.04.1996 - 6 B 49.95

    Rechtmäßigkeit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - …

    Auszug aus BVerwG, 21.03.2012 - 6 C 19.11
    Die Unvoreingenommenheit eines Prüfers wird dementsprechend nicht dadurch in Frage gestellt, dass er vor Bewertung einer Teilleistung Kenntnis von einem negativen Prüfungsbescheid zu einer anderen Teilleistung besaß, bei dessen Bestandskraft es auf diese Bewertung nicht mehr ankäme (Beschluss vom 25. April 1996 - BVerwG 6 B 49.95 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 364 S. 136), dass er Kenntnis davon hat, dass ein Prüfling Wiederholer ist oder der Prüfung ein Verwaltungsstreitverfahren vorausgegangen ist (Beschluss vom 6. März 1995 - BVerwG 6 B 96.94 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 346 S. 62), dass er eine Prüfungsleistung erneut bewerten muss, weil seine erste Entscheidung durch gerichtliche Entscheidung als fehlerhaft beanstandet worden ist (Urteil vom 24. Februar 1993 - BVerwG 6 C 38.92 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 314 S. 277) oder dass er sich zunächst selbst für befangen erklärt und diese Erklärung später revidiert hat (Beschluss vom 29. Januar 1985 - BVerwG 7 B 4.85 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 209 S. 231).
  • BVerwG, 06.03.1995 - 6 B 96.94

    Klage gegen eine Entscheidung des Justizprüfungsamtes wegen Nichtbestehens der …

  • BVerwG, 21.04.2009 - 4 C 3.08

    Klagebefugnis; Denkmalschutz; denkmalrechtliche Genehmigung; Anspruch auf …

  • BVerfG, 17.04.1991 - 1 BvR 1529/84

    Mulitple-Choice-Verfahren

  • BVerwG, 16.04.1997 - 6 C 9.95

    Befangenheitsrüge nach Zustellung des Berufungsurteils - Besetzung der …

  • BVerfG, 25.06.1974 - 1 BvL 11/73

    Teilverfassungswidrigkeit der nordrhein-westfälischen Juristenausbildungsgesetzes

  • BVerwG, 20.02.1984 - 7 B 109.83

    Anscheinsbeweis - Voraussetzungen - Internes Lösungsmuster - Besonders …

  • BVerwG, 19.12.1963 - I C 71.61

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 09.06.1995 - 6 B 100.94

    Rechtmäßigkeit einer juristischen Prüfung - Bildung eines arithmetischen Mittels …

  • BVerwG, 11.02.1987 - 7 B 10.87

    Mindestanforderungen für schriftliche Prüfungsleistungen in der zweiten …

  • BVerwG, 27.02.2019 - 6 C 3.18

    Anforderungen an die Bestimmtheit und Verhältnismäßigkeit von prüfungsrechtlichen …

    Dem Gesetzesvorbehalt unterfällt insbesondere auch jede Form der Sanktionierung des Fehlverhaltens eines Prüflings (vgl. BVerfG, Beschluss vom 13. November 1979 - 1 BvR 1022/78 - BVerfGE 52, 380 ; BVerwG, Beschluss vom 7. Dezember 1976 - 7 B 157.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 78 S. 59; Urteil vom 21. März 2012 - 6 C 19.11 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 412 Rn. 21 sowie Niehues/Fischer/Jeremias, Prüfungsrecht, 7. Aufl. 2018, Rn. 30, 221, 228).

    Sowohl das zu sanktionierende Verhalten als auch die an dieses geknüpfte Sanktionsfolge müssen so klar ersichtlich sein, dass jeder Prüfling sein Verhalten problemlos danach ausrichten und jede Gefahr des Eingriffs in sein Grundrecht aus Art. 12 Abs. 1 GG vermeiden kann (BVerwG, Beschluss vom 7. Dezember 1976 - 7 B 157.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 78 S. 59 f.; Urteil vom 21. März 2012 - 6 C 19.11 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 412 Rn. 21, 25 a.E.).

    Dabei haben Sanktionsvorschriften als besonders sensibel zu gelten, wenngleich der zuständige Normgeber bei ihrer Ausgestaltung auch dem Gesichtspunkt der Generalprävention Rechnung tragen und in deren Sinne einen gewissen Abschreckungseffekt erzeugen darf (BVerwG, Beschluss vom 7. Dezember 1976 - 7 B 157.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 78 S. 59 ff.; Urteile vom 13. Mai 1998 - 6 C 12.98 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 388 S. 212 f., vom 21. März 2012 - 6 C 19.11 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 412 Rn. 21 ff. …und vom 21. Juni 2017 - 6 C 3.16 [ECLI:DE:BVerwG:2017:210617U6C3.16.0] - BVerwGE 159, 148 Rn. 26).

    Rn. 22 4. Verstößt eine Norm des Landesrechts in der Auslegung durch das angefochtene Urteil gegen Bundesverfassungsrecht, ist das Revisionsgericht nicht an die Auslegung gebunden, sondern zur eigenen Auslegung berechtigt (stRspr, vgl. nur BVerwG, Urteil vom 21. März 2012 - 6 C 19.11 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 412 Rn. 31 m.w.N.).

  • BVerwG, 29.05.2013 - 6 C 18.12

    Universitäre Schwerpunktbereichsprüfung; prüfungsrechtliche Bestehensregelungen; …

    Ausweislich ihrer Entstehungsgeschichte zielt sie aus im Wesentlichen prüfungs- bzw. berufspolitischen Gründen darauf ab, die inhaltliche Gleichwertigkeit der Abschlüsse im Bundesgebiet zu sichern (Urteil vom 21. März 2012 - BVerwG 6 C 19.11 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 412 Rn. 29 m.w.N.).

    Die Vorschrift steht begrenzten Abweichungen zwischen verschiedenen Prüfungsordnungen nicht entgegen (Urteil vom 21. März 2012 a.a.O. Rn. 30; Beschluss vom 9. Juni 1995 - BVerwG 6 B 100.94 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 350 S. 80).

    Regelungen, die für die Aufnahme eines Berufs den Nachweis erworbener Fähigkeiten durch Bestehen einer Prüfung verlangen, greifen in die Freiheit der Berufswahl ein und bedürfen daher einer den Anforderungen des Art. 12 Abs. 1 GG genügenden Rechtfertigung (vgl. BVerfG, Beschluss vom 17. April 1991 - 1 BvR 1529/84, 138/87 - BVerfGE 84, 59 ; BVerwG, Urteil vom 21. März 2012 a.a.O. Rn. 21, stRspr).

  • VG Koblenz, 15.10.2020 - 4 K 116/20

    Wenn der Wecker in der Prüfung klingelt ...

    Dem Gesetzesvorbehalt unterfällt insbesondere auch jede Form der Sanktionierung des Fehlverhaltens eines Prüflings (vgl. BVerfG, Beschluss vom 13. November 1979 - 1 BvR 1022/78 - BVerfGE 52, 380 ; BVerwG, Beschluss vom 7. Dezember 1976 - 7 B 157.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 78 S. 59; Urteil vom 21. März 2012 - 6 C 19.11 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 412 Rn. 21 sowie Niehues/Fischer/Jeremias, Prüfungsrecht, 7. Aufl. 2018, Rn. 30, 221, 228).

    Sowohl das zu sanktionierende Verhalten als auch die an dieses geknüpfte Sanktionsfolge müssen so klar ersichtlich sein, dass jeder Prüfling sein Verhalten problemlos danach ausrichten und jede Gefahr des Eingriffs in sein Grundrecht aus Art. 12 Abs. 1 GG vermeiden kann (BVerwG, Beschluss vom 7. Dezember 1976 - 7 B 157.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 78 S. 59 f.; Urteil vom 21. März 2012 - 6 C 19.11 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 412 Rn. 21, 25 a.E.).".

  • BVerwG, 07.03.2017 - 6 B 53.16

    Abhilfeverfahren; Anzeigepflicht; Auskunftssperre; Ausschließungsgrund; …

    Das gilt selbst dann, wenn sich die Gründe für die Besorgnis der Befangenheit erst aus den Entscheidungsgründen des angefochtenen Urteils ergeben (BVerwG, Urteil vom 21. März 2012 - 6 C 19.11 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 412 Rn. 18 f.; BFH…, Beschluss vom 30. Mai 2008 - IX B 216/07 - BFH/NV 2008, 1510 ; BGH, Beschluss vom 11. Juli 2007 - IV ZB 38/06 - NJW-RR 2007, 1653; BSG, Beschluss vom 18. April 2000 - B 2 U 201/99 B - HVBG-INFO 2000, 1978;… Neumann, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Aufl. 2014, § 138 Rn. 100).

    In der von ihm sinngemäß gerügten Fallvariante eines nach Erlass des Urteils gestellten Befangenheitsantrags, der auf Gründe gestützt wird, die sich erst aus den Entscheidungsgründen des angefochtenen Urteils ergeben, ist Voraussetzung für eine nicht vorschriftsmäßige Besetzung des Gerichts in materieller Hinsicht, dass der oder die Richter der Vorinstanz tatsächlich und so eindeutig die gebotene Distanz und Neutralität haben vermissen lassen, dass jede andere Würdigung als die einer Besorgnis der Befangenheit willkürlich erschiene; dann läge zugleich ein Verstoß unmittelbar gegen Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG vor (BVerwG, Urteile vom 21. März 2012 - 6 C 19.11 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 412 Rn. 18 und vom 16. April 1997 - 6 C 9.95 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 382 S. 186).

  • BVerwG, 29.06.2016 - 2 B 18.15

    Verfahrensmangel; Verfahrensrügen; Beamter; Disziplinarverfahren; …

    Das gilt selbst dann, wenn sich die Gründe für die Besorgnis der Befangenheit erst aus den Entscheidungsgründen des angefochtenen Urteils ergeben (BVerwG, Urteil vom 21. März 2012 - 6 C 19.11 - NVwZ 2012, 1188 Rn. 18 f.; BFH…, Beschluss vom 30. Mai 2008 - IX B 216/07 - BFH/NV 2008, 1510 Rn. 9; BGH…, Urteil vom 9. November 1992 - II ZR 230/91 - BGHZ 120, 141 Rn. 9;… Kopp/Schenke, VwGO, 22. Aufl. 2016, § 138 Rn. 8;… Neumann, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Aufl. 2014, § 138 Rn. 100).

    Voraussetzung ist hierfür, dass der Richter der Vorinstanz tatsächlich und so eindeutig die gebotene Distanz und Neutralität hat vermissen lassen, dass jede andere Würdigung als die einer Besorgnis der Befangenheit willkürlich erschiene (BVerwG, Urteil vom 21. März 2012 - 6 C 19.11 - NVwZ 2012, 1188 Rn. 18).

  • VG Ansbach, 26.09.2019 - AN 2 E 19.01544

    Keine Neubewertung einer Prüfungsarbeit des Ersten Staatsexamens für Lehramt an …

    Im Übrigen werde auf die Entscheidung BVerwG, U.v. 21.3.2012 - 6 C 19/11 - juris Rn. 35 ff. verwiesen.

    Die Rechtsgrundlagen der § 13 Abs. 1 LPO I i.V.m. § 35 Abs. 3 Satz 1 APO sind insbesondere mit Blick auf die Sanktionierung von Versuchen der Prüferbeeinflussung wirksam und verstoßen nicht gegen Art. 12 Abs. 1 GG (vgl. hierzu wie nachfolgend im Einzelnen dargestellt BVerwG, U.v. 21.3.2012 - 6 C 19/11 - NVwZ 2012, 1188 zu einer vergleichbaren Norm des sächsischen Prüfungsrechts).

    In diesem Zusammenhang hat die Kammer nicht verkannt, dass nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts der Kontaktaufnahme eines Prüflings gegenüber dem Erstkorrektor nach abgeschlossener Erstkorrektur, also im Widerspruchs- bzw. Überdenkungsverfahren, die Eignung zur Prüferbeeinflussung auch dann fehlt, wenn der Prüfling im Rahmen der Kontaktaufnahme offenbart, es handele sich um eine Wiederholungsprüfung (BVerwG, U.v. 21.3.2012 - 6 C 19/11 - NVwZ 2012, 1188 Rn. 33).

    Der Oberbegriff des Versuchs erfasst - insbesondere nach strafrechtlichen Grundsätzen - stets die Teilmenge der untauglichen Versuche (in diesem Sinne wohl auch BVerwG, U.v. 21.3.2012 - 6 C 19/11 - NVwZ 2012, 1188 Rn. 41, das die Verhältnismäßigkeit der Sanktion im Fall des untauglichen Versuchs offen lässt, also die logisch vorgelagerte Frage der Tatbestandsmäßigkeit inzident bejaht hat).

    Im Ausgangspunkt hat das Bundesverwaltungsgericht den Grund für die Sanktionierung des Versuchs der Prüferbeeinflussung in dem darin verwirklichten, erheblichen Handlungs- und Gesinnungsunwert gesehen (BVerwG, U.v. 21.3.2012 - 6 C 19/11 - NVwZ 2012, 1188 Rn. 26).

    Dies hätte aber zur Folge, dass der verfolgte Abschreckungseffekt - der Schwerpunkt des Regelungskonzepts (vgl. BVerwG, U.v. 21.3.2012 - 6 C 19/11 - NVwZ 2012, 1188 Rn. 25) - ganz erheblich vermindert würde.

    Gemessen an diesem strengen Maßstab bestehen hier - auch unter Berücksichtigung der erörterten Entscheidung BVerwG, U.v. 21.3.2012 - 6 C 19/11 - NVwZ 2012, 1188 - keine hinreichenden Erfolgsaussichten im Sinne des Prozesskostenhilferechts.

  • VG München, 14.11.2023 - M 4 K 19.554

    Erste Staatsprüfung, Lehramt an Realschulen, Beeinflussungsversuch, Vermerk …

    Dies begründete die Bevollmächtigte im Wesentlichen unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. März 2012 (Az. 6 C 19/11).

    Rn. 26 Derartige Regelungen schützen die objektive Aussagekraft der Prüfungsnoten im Staatsexamen und stellen die Chancengleichheit unter den Prüfungsteilnehmern sicher (vgl. BVerwG, U.v. 21.3.2012 - 6 C 19/11 - juris Rn. 23 ff.).

    Darüber hinaus kann jeder Prüfling sein Verhalten problemlos danach ausrichten und jede Gefahr des Eingriffs vermeiden (vgl. BVerwG, U.v. 21.3.2012, a.a.O. juris Rn. 25).

    Rn. 32 Der Umstand, dass der Hinweis nach höchstrichterlicher Rechtsprechung aus rechtlicher Sicht nicht geeignet ist, den Prüfer zu beeinflussen, weil von einem verantwortungsbewussten und gewissenhaften Prüfer erwartet werden kann, dass er solche Mitteilungen angemessen einzuordnen weiß und sich von ihnen bei seiner Bewertung nicht beeinflussen lässt (vgl. BVerwG, U.v. 21.3.2012 - 6 C 19/11 - juris Rn. 35f.), steht dieser rechtlichen Bewertung nicht entgegen, da auch der untaugliche Versuch vom Tatbestand des § 35 Abs. 3 Satz 1 APO erfasst ist (…vgl. dazu eingehend VG Ansbach, B.v. 26.9.2019 - AN 2 E 19.01544 - juris Rn. 36 ff.).

    Rn. 42 Der vom Bundesverwaltungsgericht entschiedene Fall (BVerwG, U.v. 21.3.2012 - 6 C 19/11 - juris), in dem die Sanktionierung als unverhältnismäßig angesehen wurde, ist mit dem streitgegenständlichen Fall nicht vergleichbar.

    Rn. 45 Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts stellt bei der Prüfung der Verhältnismäßigkeit auf die subjektive Perspektive ab (vgl. BVerwG, U.v. 21.3.2012 a.a.O. Rn. 41 f.), die Gerichte haben folglich im Einzelfall zu prüfen, wie es zu dem Beeinflussungsversuch kam.

    Rn. 46 Der Anlass zur Kontaktaufnahme im Verfahren des Bundesverwaltungsgerichts (6 C 19/11) und damit die relevante Tatsachenlage im Hinblick auf die subjektive Seite waren wie bereits ausgeführt anders gelagert.

  • OVG Bremen, 29.01.2026 - 2 LA 297/23

    Beurteilungsspielraum; Bewertungsspielraum; Ermessen; Plagiat; Prüfungsausschuss; …

    (1) Die Entscheidung, eine Prüfungsleistung in einer berufsbezogenen Prüfung wegen eines Täuschungsversuchs mit "0 Punkten" zu bewerten, muss als Eingriff in das Grundrecht aus Art. 12 GG dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz genügen (vgl. BVerwG, Urt. v. 21.03.2012 - 6 C 19/11, juris Rn. 21 f.).

    Dabei stellt sich diese Rechtsfolge bei genereller Betrachtung als verhältnismäßig dar (BVerwG, Urt. v. 21.03.2012 - 6 C 19/11, juris Rn. 24 f.).

    Ist die einschlägige Vorschrift der Prüfungsordnung nicht als Ermessensnorm ausgestaltet, ist der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz bei der Auslegung des Tatbestands zu beachten (vgl. BVerwG, Urt. v. 21.03.2012 - 6 C 19/11, juris Rn. 27, 30).

    Eine solche Konstruktion bietet in materieller Hinsicht sogar den weitestgehenden Grundrechtsschutz, da im Klageverfahren eine gerichtliche Vollprüfung der Verhältnismäßigkeit der Entscheidung des Prüfungsausschusses stattfindet (so z.B. in BVerwG, Urt. v. 21.03.2012 - 6 C 19/11, juris Rn. 31 ff.) und nicht nur eine Prüfung auf eine Überschreitung des Ermessens- oder Beurteilungsspielraums.

    Dass bei der Entscheidung, ob eine Prüfungsleistung wegen eines Täuschungsversuchs als nicht bestanden gilt, der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz einzelfallbezogen berücksichtigt werden muss, ist bereits höchstrichterlich entschieden (vgl. BVerwG, Urt. v. 21.03.2012 - 6 C 19/11, juris Rn. 21 f.).

    Ebenso ist bereits höchstrichterlich entschieden, dass dies nicht dazu zwingt, in Prüfungsordnungen dem Prüfungsausschuss ein Ermessen einzuräumen, sondern dass die Verhältnismäßigkeit auch im Rahmen einer gebundenen Entscheidung durch eine entsprechende Auslegung der Tatbestandsmerkmale hergestellt werden kann (vgl. BVerwG, Urt. v. 21.03.2012 - 6 C 19/11, juris Rn. 27, 30).

  • VGH Baden-Württemberg, 19.06.2017 - 9 S 168/15

    Rücknahme der Zulassung zur Ärztlichen Vorprüfung

    § 48 LVwVfG ist keine prüfungsrechtliche Sanktionsnorm und der Verweis des Beklagten auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21.03.2012 (- 6 C 19.11 -, NVwZ 2012, 1188; die Entscheidung betrifft eine Sanktionsnorm, die eine unternommene Prüferbeeinflussung mit einem Bewertungsausschluss belegt;… vgl. dazu auch Niehues/Fischer/Jeremias, a.a.O., Rn. 245) geht schon deshalb fehl.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.08.2026 - 6 A 392/25

    Smartphone; Täuschungsversuch; Laufbahnprüfung; Besonders schwerer Fall; …

    Rn. 93 Vgl. BVerwG, Urteile vom 27.2.2019 - 6 C 3.18 -, BVerwGE 164, 379 = juris Rn. 14f., und vom 21.3.2012 - 6 C 19.11 -, NVwZ 2012, 1188 = juris Rn. 21; Beschluss vom 16.2.2018 - 6 B 66.17 -, juris Rn. 12 (jeweils zu einer sanktionsbedingten Bewertung einer Prüfung mit "ungenügend" bzw. "nicht bestanden"); OVG Bremen, Beschluss vom 29.1.2026 - 2 LA 297/23 -, juris Rn. 18.

    Rn. 96 Vgl. etwa BVerfG, Urteil vom 23.9.2025 - 1 BvR 1796/23 -, NJW 2025, 3484 = juris Rn. 107; BVerwG, Urteil vom 21.3.2012 - 6 C 19.11 -, NVwZ 2012, 1188 = juris Rn. 22.

  • OVG Sachsen, 03.11.2021 - 5 A 345/21

    Unlauteres Verhalten im Prüfungsverfahren; staatliche Pflichtfachprüfung; Besitz …

  • BVerwG, 22.06.2016 - 6 B 21.16

    Anerkennung anderweitiger Prüfungsleistungen als Ersatz einer vorgeschriebenen …

  • BVerwG, 04.08.2026 - 1 WNB 1.26

    Vorwurf von "Charaktermängeln" führt zur Befangenheit!

  • VG Freiburg, 25.09.2019 - 1 K 5443/18

    Zur Rücknahme einer Habilitation wegen Plagiats

  • BFH, 11.07.2023 - VII R 10/20

    Anonymitätsgrundsatz und Überdenkungsverfahren in der schriftlichen …

  • VGH Bayern, 19.12.2022 - 7 B 21.3133

    Bewertung einer Leistung in der mündlichen Prüfung im Ersten Juristischen …

  • VGH Bayern, 29.06.2022 - 22 ZB 21.1817

    Stilllegungsanordnung für Abfalllagerplatz

  • BVerwG, 18.01.2022 - 6 B 21.21

    Keine selbständige Anfechtbarkeit des Austausches eines Prüfers im …

  • BGH, 30.04.2026 - RiZ(R) 12/25

    Feststellung der Zulässigkeit der Versetzung eines Richters in den Ruhestand …

  • OVG Niedersachsen, 15.07.2015 - 2 LB 363/13

    Dissertation; Plagiat; Promotion; Täuschung; Ungültigerklärung; bedingter Vorsatz

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.09.2015 - 20 A 2660/12

    Sachliche Berichtigung von festgesetzten abwasserrechtlichen Überwachungswerten …

  • OVG Bremen, 22.07.2026 - 2 LA 259/25

    Erledigung; Plagiat; Protokoll; Prüfungswiederholung; Rechtsschutzbedürfnis; …

  • BVerwG, 30.12.2021 - 7 BN 2.21

    Erforderlichkeit der Festsetzung eines Wasserschutzgebiet

  • OLG Hamm, 25.03.2026 - 11 U 217/24

    Entscheidung des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses über den Ausschluss der …

  • VGH Bayern, 29.06.2022 - 22 ZB 21.1826

    Rüge der Besorgnis der Befangenheit

  • VGH Bayern, 21.01.2016 - 7 BV 15.1233

    Besitz einer nicht zugelassenen Ausgabe einer Vorschriftensammlung während der …

  • VG Bremen, 11.07.2017 - 6 K 1661/16

    Anerkennung ausländischer Prüfungsleistungen - Allgemeine Masterprüfungsordnung …

  • BVerwG, 16.02.2018 - 6 B 66.17

    Nichtbestehen einer Hausarbeit in der zweiten Wiederholungsprüfung wegen …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.12.2017 - 19 A 811/16

    Anspruch einer Lehramtsanwärterin auf erneutes Ablegen der Wiederholungsprüfung; …

  • BVerwG, 08.10.2013 - 6 PKH 7.13

    Prüfungsverfahren; Anspruch auf Prüfungswiederholung

  • VGH Bayern, 24.05.2018 - 9 ZB 16.321

    Funktionslosigkeit eines Bebauungsplans und isolierter Antrag auf Befreiung von …

  • BVerwG, 04.12.2017 - 6 B 47.17

    Besorgnis der Befangenheit; Besetzungsverstoß

  • VG Köln, 16.06.2026 - 6 K 5483/25
  • VG München, 29.06.2021 - M 3 E 21.3300

    Prüfungsausschluss aufgrund mitführen eines Mobiltelefons während der …

  • BSG, 13.07.2022 - B 7 AS 21/22 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - Verfahrensmangel - …

  • VG Aachen, 16.07.2021 - 9 K 345/20

    Schornsteinfeger; Feuerstättenschau; Feuerstättenbescheid; …

  • BVerwG, 15.08.2017 - 4 BN 22.17

    Verfahrensermessen des Normenkontrollgerichts; Verlust des Ablehnungsrechts wegen …

  • VG München, 25.02.2021 - M 3 K 20.4723

    Sanktionsnote bei Täuschungsversuch

  • BVerwG, 20.11.2015 - 6 B 32.15

    Bestimmung der Gesamtnote auf Grundlage von Einzelnoten

  • OVG Berlin-Brandenburg, 09.07.2012 - 10 N 47.10

    Prüfungsrecht: endgültiges Nichtbestehen einer Prüfung; Ablauf der Frist zur …

  • VGH Bayern, 08.04.2024 - 7 CS 24.567

    Täuschungsversuch in der Zweiten Juristischen Staatsprüfung

  • BVerwG, 11.07.2023 - 6 B 38.22

    Anwesenheit prüfungskommissionsfremder Personen bei der mündlichen Prüfung

  • VG Würzburg, 16.07.2020 - W 2 K 19.1086

    Prüferbeeinflussung durch Zusatz "Zweitversuch" auf Prüfungsarbeiten

  • VGH Bayern, 31.03.2017 - 8 ZB 15.1238

    Keine Besorgnis der Befangenheit wegen 25 Jahre zurückliegender Tätigkeit des …

  • VGH Bayern, 05.11.2024 - 7 ZB 24.632

    Erste Juristische, Staatsprüfung, Besitz eines Smartphones, Schwerer Fall des …

  • VG Düsseldorf, 26.01.2024 - 15 K 7729/22

    Sanktion, Aufsichtsarbeit, Abliefern, Verhältnismäßigkeit

  • VGH Baden-Württemberg, 25.01.2021 - 9 S 3423/20

    Humanmedizin - Anerkennung der Durchschnittsverlaufsnote des klinischen …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.07.2021 - 1 A 1555/20

    Versagung von Prozesskostenhilfe mangels hinreichender Erfolgsaussicht der …

  • VGH Bayern, 28.08.2015 - 9 ZB 13.1876

    Anspruch des Nachbarn auf aufsichtliches Tätigwerden; Eventhalle; …

  • VGH Baden-Württemberg, 04.04.2022 - 4 S 3797/21

    Zur Vergütung bei einer freiwilligen Übernahme von staats- bzw. …

  • VG Köln, 20.07.2021 - 6 K 624/19
  • OVG Niedersachsen, 02.02.2024 - 2 ME 108/23

    Antrag auf vorläufige Wiederholung einer Bachelorarbeit im Studiengang …

  • VG Augsburg, 19.05.2015 - Au 3 K 15.162

    Meisterprüfung; Täuschung; Verhältnismäßigkeit

  • VG Stuttgart, 08.12.2020 - 18 K 6753/19

    Endgültige Nichtbestehen der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien

  • OVG Niedersachsen, 17.09.2019 - 2 LA 313/19

    Anonymität; juristische Staatsprüfung; Klausur; Mantelbogen; Prüfer; Prüfling; …

  • BVerwG, 18.10.2022 - 7 B 1.22

    Geltendmachen der Besorgnis der Befangenheit der entscheidenden Richter nach …

  • BVerwG, 16.05.2018 - 1 WNB 4.17

    Sachentscheidungsvoraussetzung; Zulässigkeit; Antrag auf gerichtliche …

  • BVerwG, 02.04.2019 - 5 PB 18.18

    Unbegründete Nichtzulassungsbeschwerde (hier: zu § 547 Nr.1, 2 und 4 ZPO)

  • BVerwG, 25.07.2019 - 5 PB 19.18

    Kein Mitbestimmungsrecht des Personalrats der gemeinsamen Einrichtung bei der …

  • VG Schwerin, 03.07.2012 - 3 A 492/07

    Recht der Hochschul- und Staatsprüfungen: Anfechtung der Ergebnisse des Ersten …

  • BVerwG, 18.10.2022 - 7 B 3.22

    Annahme eines Verfahrensfehlers durch die von der Beschwerde geltend gemachte …

  • BVerwG, 18.10.2022 - 7 B 2.22

    Annahme eines Verfahrensfehlers durch die von der Beschwerde geltend gemachte …

  • OVG Saarland, 19.05.2026 - 2 A 186/25

    Wahlanfechtung; Gültigkeit einer einzelnen Wählerstimme; Richterbefangenheit im …

  • OVG Sachsen, 08.09.2021 - 2 B 273/21

    Wiederholungsprüfung; Beeinflussung

  • OVG Sachsen, 28.11.2012 - 1 B 261/12

    Nutzungsuntersagung, Nutzungsänderung, Hotel, betreutes Wohnen

  • VG Augsburg, 22.10.2024 - Au 8 S 24.2218

    Anforderungen an die Begründung einer Sofortvollzugsanordnung, zweite …

  • OVG Niedersachsen, 17.04.2026 - 2 LA 86/25

    Täuschung; Rücktritt; Divergenz; Prüfungswiederholung; Prüfungsdauer

  • VG Arnsberg, 22.06.2020 - 9 K 2968/19
  • VG Augsburg, 17.12.2013 - Au 3 K 13.1248

    Abiturprüfung; Kolloquium

  • VG Bremen, 10.03.2026 - 7 K 1175/25

    Prüfungsrecht: Ablauf der Frist zur Prüfungswiederholung und Täuschungsversuch, …

  • VG Arnsberg, 22.06.2020 - 9 K 2967/19
  • OVG Berlin-Brandenburg, 06.08.2018 - 5 N 46.16

    Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen; (mehrfache) Exmatrikulation; …

  • VG Trier, 28.11.2022 - 9 K 2667/22

    Zulassung zur mündlichen juristischen Prüfung

  • VG Arnsberg, 22.06.2020 - 967/19
  • VG Karlsruhe, 09.09.2022 - 14 K 1224/21

    Kürzung von Ausgleichszahlungen - sog. Freihaltepauschalen - gemäß § 21 Abs. 1a …

  • VG Ansbach, 12.01.2021 - AN 2 K 20.1383

    Rechtsschutz bzgl. einer behördlichen Verfahrenshandlung im prüfungsrechtlichen …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 31.05.2019 - 19 A 3257/17

    Qualität der Schulausbildung als ein besonders wichtiges Gemeinschaftsgut; …

  • VG Frankfurt/Oder, 14.02.2019 - 5 K 1620/17

    Forstrecht

  • VG München, 08.10.2024 - M 4 S 24.5493

    Fahrlässiger Einsatz eines unzulässigen Hilfsmittels in der Juristischen …

  • VG Köln, 19.05.2016 - 6 K 6602/14
  • OVG Sachsen, 21.08.2012 - 2 A 492/11

    Prüfung, unerlaubte Hilfsmittel

  • VG Gelsenkirchen, 09.11.2022 - 4 K 4911/20

    Anonymität des Prüfungsverfahrens

  • VG Hamburg, 24.09.2021 - 9 E 4033/21

    Erfolgloser Eilantrag gegen die Durchführung einer Feuerstättenschau durch den …

  • VG Ansbach, 11.12.2020 - AN 2 S 20.01382

    Austausch des Zweitkorrektors im prüfungsrechtlichen Überdenkungsverfahren

  • VG Schwerin, 01.04.2016 - 4 A 214/13

    Rechtmäßigkeit der Einsetzung einer neuen Promotionskommission; Mitwirkung eines …

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