Rechtsprechung
| OVG Niedersachsen, 25.10.2001 - 12 LB 1872/01 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
Unzulässige Zeitgebührenregelung
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
§ 32 Abs. 1 S. 1 Nr. 13 S. 3 LuftVG; § 4 VwKostG
Rechtmäßigkeit von Verwaltungsgebühren für die Überprüfung von luftfahrttechnischen Betriebsstätten; Begriff der Zeitgebühr; Zeitgebühr als selbstständige Gebührenart - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Rechtmäßigkeit von Verwaltungsgebühren für die Überprüfung von luftfahrttechnischen Betriebsstätten; Begriff der Zeitgebühr; Zeitgebühr als selbstständige Gebührenart
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Braunschweig, 08.02.2001 - 2 A 59/01
- OVG Niedersachsen, 25.10.2001 - 12 LB 1872/01
- BVerwG, 24.01.2002 - 9 C 8.01
Papierfundstellen
- DÖV 2002, 306
- NdsRpfl 2002, 69
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (9)
- OVG Nordrhein-Westfalen, 08.06.1976 - II A 328/75
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.10.2001 - 12 LB 1872/01
Danach war dem Gesetzgeber des Verwaltungskostengesetzes an einer Bindung des Verordnungsgebers hinsichtlich der Gebührenrechtsfolge gelegen, die bei einem Verständnis des Begriffs des "Gebührensatzes" im abgabentechnischen Sinne nicht erzielt werden könnte (so auch OVG NW, Urt. v. 8.6.1976 1976 - II A 328/75 - (OVGE 32, 63 (67 ff.) = VwRspr.Diese Auslegung entspricht zudem der in der obergerichtlichen Rechtsprechung überwiegend vertretenen Rechtsmeinung zu vergleichbaren Regelungen in den Gebührengesetzen der Länder (vgl. OVG NW, Urt. v. 8.6.1976 - II A 328/75 -, a.a.O., S. 66;… OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 9.12.1980 - 6 A 120/78 -, KStZ 1981, 235; OVG Brandenburg, Urt. v. 23.1.1997 - 2 A 82/96 -, LKV 1997, 259 (260)).
Solche Rahmensätze sind dadurch gekennzeichnet, dass Mindest- und Höchstgebühren festgelegt werden, die den Rahmen für die Ermessensausübung der Behörde bilden (vgl. OVG NW, Urt. v. 8.6.1976 - II A 328/75 -, a.a.O., S. 64;… OVG Brandenburg, Urt. v. 23.1.1997 - 2 A 82/96 -, a.a.O., S. 260; Loeser, Niedersächsisches Verwaltungskostengesetz, Stand: Januar 1999, Einleitung S. 30 und 32) und so die potentielle Gebührenforderung der Behörde der Höhe nach wirksam begrenzen.
- BVerwG, 03.03.1989 - 8 C 11.87
Wasserstraßen - Gebührenregelung - Baukostenwert - Umsatzsteuer
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.10.2001 - 12 LB 1872/01
Die genannte Norm wäre von der Ermächtigung, "feste Sätze" vorzusehen, aber auch dann nicht gedeckt, wenn man den Begriff des "festen Satzes" in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 47 Abs. 2 Satz 1 des Bundeswasserstraßengesetzes (vgl. BVerwG, Urt. v. 3.3.1989 - BVerwG 8 C 11.87 -, NVwZ-RR 1990, 275 (277)) und die Rechtsprechung zu einigen Gebührengesetzen der Länder (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 5.7.1985 - 1 S 390/85 -, DVBl. 1985, 969;… VG Gera, Urt. v. 12.3.1998 - 4 K 1451/96 GE -, KStZ 1999, 158 f.) dahingehend verstünde, dass ein fester Gebührensatz lediglich derart konkretisiert sein muss, dass er nicht durch die gebührenfestsetzende Stelle unter Berücksichtigung von Ermessensgesichtspunkten bestimmt werden darf.Zum dem Ergebnis, dass Abschnitt I Nr. 6 GebV zulässige Rahmensätze vorsieht, würde man nach Auffassung des Senats allerdings auch dann nicht gelangen, wenn man es in Fortentwicklung der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwG, Urt. v. 3.3.1989 - BVerwG 8 C 11.87 -, NVwZ-RR 1990, 275 (277)) und in Anlehnung an die Rechtsprechung einiger Obergerichte (…vgl. Bay. VGH, Urt. v. 3.4. 1998 - 8 B 97.2351 - NVwZ-RR 1999, 337;… VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 2.3. 1995 - 2 S 1595/93 -, NVwZ 1995, 1029 (1031)) im Grundsatz für ausreichend halten wollte, dass Rahmensätze nach oben und unten durch Mindest- und Höchstgebührensätze gebildet werden, die ihrerseits einen fixen Gebührenbetrag nicht darstellen.
- OVG Brandenburg, 23.01.1997 - 2 A 82/96
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.10.2001 - 12 LB 1872/01
Diese Auslegung entspricht zudem der in der obergerichtlichen Rechtsprechung überwiegend vertretenen Rechtsmeinung zu vergleichbaren Regelungen in den Gebührengesetzen der Länder (…vgl. OVG NW, Urt. v. 8.6.1976 - II A 328/75 -, a.a.O., S. 66;… OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 9.12.1980 - 6 A 120/78 -, KStZ 1981, 235; OVG Brandenburg, Urt. v. 23.1.1997 - 2 A 82/96 -, LKV 1997, 259 (260)).Solche Rahmensätze sind dadurch gekennzeichnet, dass Mindest- und Höchstgebühren festgelegt werden, die den Rahmen für die Ermessensausübung der Behörde bilden (…vgl. OVG NW, Urt. v. 8.6.1976 - II A 328/75 -, a.a.O., S. 64; OVG Brandenburg, Urt. v. 23.1.1997 - 2 A 82/96 -, a.a.O., S. 260; Loeser, Niedersächsisches Verwaltungskostengesetz, Stand: Januar 1999, Einleitung S. 30 und 32) und so die potentielle Gebührenforderung der Behörde der Höhe nach wirksam begrenzen.
- BVerwG, 03.03.1994 - 4 C 1.93
Finanzwesen - Luftverkehrsgebühren - Rechtsverordnung - Luftsicherheitsgebühr - …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.10.2001 - 12 LB 1872/01
Vielmehr ist § 32 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 Satz 3 LuftVG durch § 2 VwKostG zu ergänzen (BVerwG, Urt. v. 3.3.1994 - BVerwG 4 C 1.93 - BVerwGE 95, 188 (197)), so dass sich der Verordnungsgeber bei dem Erlass der 4. Verordnung zur Änderung der Kostenverordnung der Luftfahrtverwaltung, mit der die gegenwärtige Regelung des Abschnitts I Nr. 6 GebV Eingang in das Kostenrecht fand, im Rahmen der §§ 3 bis 7 VwKostG zu halten hatte. - VGH Baden-Württemberg, 02.03.1995 - 2 S 1595/93
Gebühr für eine immissionsschutzrechtliche Stellungnahme nach BImSchG § 10a Abs 1
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.10.2001 - 12 LB 1872/01
Zum dem Ergebnis, dass Abschnitt I Nr. 6 GebV zulässige Rahmensätze vorsieht, würde man nach Auffassung des Senats allerdings auch dann nicht gelangen, wenn man es in Fortentwicklung der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (…vgl. BVerwG, Urt. v. 3.3.1989 - BVerwG 8 C 11.87 -, NVwZ-RR 1990, 275 (277)) und in Anlehnung an die Rechtsprechung einiger Obergerichte (…vgl. Bay. VGH, Urt. v. 3.4. 1998 - 8 B 97.2351 - NVwZ-RR 1999, 337; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 2.3. 1995 - 2 S 1595/93 -, NVwZ 1995, 1029 (1031)) im Grundsatz für ausreichend halten wollte, dass Rahmensätze nach oben und unten durch Mindest- und Höchstgebührensätze gebildet werden, die ihrerseits einen fixen Gebührenbetrag nicht darstellen. - VGH Baden-Württemberg, 05.07.1985 - 1 S 390/85
Rechtsgrundlage für Kostenerhebung bei Anwendung unmittelbaren Zwangs durch …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.10.2001 - 12 LB 1872/01
Die genannte Norm wäre von der Ermächtigung, "feste Sätze" vorzusehen, aber auch dann nicht gedeckt, wenn man den Begriff des "festen Satzes" in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 47 Abs. 2 Satz 1 des Bundeswasserstraßengesetzes (…vgl. BVerwG, Urt. v. 3.3.1989 - BVerwG 8 C 11.87 -, NVwZ-RR 1990, 275 (277)) und die Rechtsprechung zu einigen Gebührengesetzen der Länder (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 5.7.1985 - 1 S 390/85 -, DVBl. 1985, 969;… VG Gera, Urt. v. 12.3.1998 - 4 K 1451/96 GE -, KStZ 1999, 158 f.) dahingehend verstünde, dass ein fester Gebührensatz lediglich derart konkretisiert sein muss, dass er nicht durch die gebührenfestsetzende Stelle unter Berücksichtigung von Ermessensgesichtspunkten bestimmt werden darf. - VGH Bayern, 03.04.1998 - 8 B 97.2351
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.10.2001 - 12 LB 1872/01
Zum dem Ergebnis, dass Abschnitt I Nr. 6 GebV zulässige Rahmensätze vorsieht, würde man nach Auffassung des Senats allerdings auch dann nicht gelangen, wenn man es in Fortentwicklung der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (…vgl. BVerwG, Urt. v. 3.3.1989 - BVerwG 8 C 11.87 -, NVwZ-RR 1990, 275 (277)) und in Anlehnung an die Rechtsprechung einiger Obergerichte (vgl. Bay. VGH, Urt. v. 3.4. 1998 - 8 B 97.2351 - NVwZ-RR 1999, 337;… VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 2.3. 1995 - 2 S 1595/93 -, NVwZ 1995, 1029 (1031)) im Grundsatz für ausreichend halten wollte, dass Rahmensätze nach oben und unten durch Mindest- und Höchstgebührensätze gebildet werden, die ihrerseits einen fixen Gebührenbetrag nicht darstellen. - VG Gera, 12.03.1998 - 4 K 1451/96
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.10.2001 - 12 LB 1872/01
Die genannte Norm wäre von der Ermächtigung, "feste Sätze" vorzusehen, aber auch dann nicht gedeckt, wenn man den Begriff des "festen Satzes" in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 47 Abs. 2 Satz 1 des Bundeswasserstraßengesetzes (…vgl. BVerwG, Urt. v. 3.3.1989 - BVerwG 8 C 11.87 -, NVwZ-RR 1990, 275 (277)) und die Rechtsprechung zu einigen Gebührengesetzen der Länder (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 5.7.1985 - 1 S 390/85 -, DVBl. 1985, 969; VG Gera, Urt. v. 12.3.1998 - 4 K 1451/96 GE -, KStZ 1999, 158 f.) dahingehend verstünde, dass ein fester Gebührensatz lediglich derart konkretisiert sein muss, dass er nicht durch die gebührenfestsetzende Stelle unter Berücksichtigung von Ermessensgesichtspunkten bestimmt werden darf. - OVG Rheinland-Pfalz, 09.12.1980 - 6 A 120/78
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.10.2001 - 12 LB 1872/01
Diese Auslegung entspricht zudem der in der obergerichtlichen Rechtsprechung überwiegend vertretenen Rechtsmeinung zu vergleichbaren Regelungen in den Gebührengesetzen der Länder (…vgl. OVG NW, Urt. v. 8.6.1976 - II A 328/75 -, a.a.O., S. 66; OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 9.12.1980 - 6 A 120/78 -, KStZ 1981, 235;… OVG Brandenburg, Urt. v. 23.1.1997 - 2 A 82/96 -, LKV 1997, 259 (260)).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.05.2026 - 9 A 1267/23
Gebührenposition für Eisenbahnaufsicht verstößt gegen höherrangiges Recht
Rn. 60 Vgl. Prömper/Stein, in: Prömper/Stein, BGebG, 2019, § 2 BGebG Rn. 8 (zur ergänzenden Anwendung des Bundesgebührengesetzes); BVerwG, Urteil vom 3. März 1994 - 4 C 1.93 -, BVerwGE 95, 188, juris, Rn. 30; Nds. OVG, Urteil vom 25. Oktober 2001 - 12 LB 1872/01 -, juris, Rn. 21 (jeweils zur ergänzenden Anwendung des Verwaltungskostengesetzes neben dem Luftverkehrsgesetz); OVG NRW, Beschluss vom 15. April 2013 - 9 A 1573/12 -, juris, Rn. 4, m. w. N. (zur ergänzenden Anwendung des Verwaltungskostengesetzes neben dem Allgemeinen Eisenbahngesetz).Rn. 80 Vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 23. März 2023 - 2 S 2874/20 -, juris, Rn. 65; Nds. OVG, Urteil vom 25. Oktober 2001 - 12 LB 1872/01 -, juris, Rn. 19; Prömper/Stein, in: Prömper/Stein, BGebG, 2019, § 11 BGebG Rn. 11 und § 10 AGebV Rn. 1.
Rn. 110 vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 23. März 2023 - 2 S 2874/20 -, juris, Rn. 65; Nds. OVG, Urteil vom 25. Oktober 2001 - 12 LB 1872/01 -, juris, Rn. 19; Prömper/Stein, in: Prömper/Stein, BGebG, 2019, § 10 AGebV Rn. 1,.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.05.2026 - 9 A 617/24
Gebührenposition für Eisenbahnaufsicht verstößt gegen höherrangiges Recht
Rn. 61 Vgl. Prömper/Stein, in: Prömper/Stein, BGebG, 2019, § 2 BGebG Rn. 8 (zur ergänzenden Anwendung des Bundesgebührengesetzes); BVerwG, Urteil vom 3. März 1994 - 4 C 1.93 -, BVerwGE 95, 188, juris, Rn. 30; Nds. OVG, Urteil vom 25. Oktober 2001 - 12 LB 1872/01 -, juris, Rn. 21 (jeweils zur ergänzenden Anwendung des Verwaltungskostengesetzes neben dem Luftverkehrsgesetz); OVG NRW, Beschluss vom 15. April 2013 - 9 A 1573/12 -, juris, Rn. 4, m. w. N. (zur ergänzenden Anwendung des Verwaltungskostengesetzes neben dem Allgemeinen Eisenbahngesetz).Rn. 81 Vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 23. März 2023 - 2 S 2874/20 -, juris, Rn. 65; Nds. OVG, Urteil vom 25. Oktober 2001 - 12 LB 1872/01 -, juris, Rn. 19; Prömper/Stein, in: Prömper/Stein, BGebG, 2019, § 11 BGebG Rn. 11 und § 10 AGebV Rn. 1.
Rn. 111 vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 23. März 2023 - 2 S 2874/20 -, juris, Rn. 65; Nds. OVG, Urteil vom 25. Oktober 2001 - 12 LB 1872/01 -, juris, Rn. 19; Prömper/Stein, in: Prömper/Stein, BGebG, 2019, § 10 AGebV Rn. 1,.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 15.04.2013 - 9 A 1573/12
Zulässigkeit der Erhebung von Zeitgebühren zum Zeitpunkt der Beendigung der …
Rn. 6 Vgl. hierzu BVerwG, Urteile vom 3. März 1994 - 4 C 1.93 -, BVerwGE 95, 188, juris Rdnr. 30, und vom 3. März 1989 - 8 C 11.87 -, NVwZ-RR 1990, 275; OVG Niedersachsen, Urteil vom 25. Oktober 2001 - 12 LB 1872/01 -, juris; sowie ferner BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 2 BvR 179/64 u.a. -, BVerfGE 20, 257.Rn. 11 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 8. Juni 1976 - II A 328/75 -, OVGE MüLü 32, 63; OVG Niedersachsen, Urteil vom 25. Oktober 2001, a.a.O.; sowie (jeweils zu landesrechtlichen Vorschriften) OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 9. Dezember 1980 - 6 A 120/78 -, KStZ 1981, 235 und OVG Brandenburg, Urteil vom 23. Januar 1997 - 2 A 82/96 -, LKV 1997, 259.
- VGH Baden-Württemberg, 23.03.2023 - 2 S 2874/20
Bemessung einer Zeitgebühr für die Durchführung einer …
Zeitgebühren knüpfen besonders eng an den tatsächlichen Personal- oder Sachaufwand an und orientieren sich im Gegensatz zu Fest-, Rahmen- und Wertgebühren nahezu ausschließlich an dem Ziel einer Kostendeckung (vgl. etwa Niedersächsisches OVG, Urteil vom 25.10.2001 - 12 LB 1872/01 - juris Rn. 19 zu einer Zeitgebühr auf Grundlage des Luftverkehrsgesetzes). - VG Köln, 02.03.2007 - 25 K 2645/05
Bestehen einer ausreichenden Ermächtigung für die Erhebung von Gebühren nach …
Rn. 28 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 08.06.1976 - II A 328/75 - OVG E 32, 63 - und Niedersächsisches OVG, Urteil vom 25.10.2001 - 12 LB 1872/01 - juris - mit weiteren Nachweisen.Rn. 30 Vgl. BVerwG, Urteil vom 03.03.1989 - 8 C 11.87 - NVwZ-RR 1990, 275; Niedersächsisches OVG, Urteil vom 25.10.2001, a.a.O; VG Siegmaringen, Urteil vom 20.12.1984 - 6 K 1502/83.
- OLG Düsseldorf, 10.08.2022 - 3 Kart 76/21
Die Gebührenvorschrift nach Nr. 8 der Anlage zu § 2 EnWGKostV wahrt noch die sich …
Zwar wird bisweilen darauf hingewiesen, dass Zeitgebühren besonders eng an den tatsächlichen Personal- oder Sachaufwand anknüpfen, sich also im Gegensatz zu Fest-, Rahmen- oder Wertgebühren nahezu ausschließlich an dem Kostendeckungsprinzip orientieren (so OVG Niedersachsen, Urteil vom 25. Oktober 2001 - 12 LB 1872/01, juris Rn. 19). - VG Lüneburg, 21.02.2002 - 6 A 167/01
AMI Nord GmbH; Arzneimittel; Arzneimitteluntersuchung; Auslagen; …
Ob allein der Zeitaufwand mit dem Maß des Verwaltungsaufwandes gleichgesetzt werden kann, erscheint deshalb zweifelhaft, weil sich inzwischen im Gebührenrecht die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass es auch eine Zeitgebühr gibt (vgl. OVG Lüneburg, Urt. v. 25.10.2001 - 12 LB 1872/01 - , Nds. Rpfl. 2002, S. 69 m.w.N.).
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Rechtsprechung
| OVG Niedersachsen, 25.09.2001 - 8 L 637/99 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
Grabnutzungsgebühr nur bei tatsächlicher Inanspruchnahme
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
§ 2 KAG ND; § 5 Abs 1 S 1 KAG ND; § 11 Abs 1 Nr 2 Buchst b KAG ND
Bestattung; Entstehung; Friedhofsgebühr; Gebührenschuld; Grabnutzungsgebühr; Grabstätte; Inanspruchnahme; Nutzungsrecht; tatsächliche Nutzung - juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Osnabrück, 17.11.1998 - 1 A 97/98
- OVG Niedersachsen, 25.09.2001 - 8 L 637/99
Papierfundstellen
- NVwZ 2002, 1526
- DVBl 2002, 72 (Ls.)
- NdsRpfl 2002, 69
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (3)
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 09.10.1990 - 9 L 279/89
Gemeinden; Gebührenkalkulation; Abschreibungen; Beitragsfinanzierte öffentliche …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.09.2001 - 8 L 637/99
Nach § 11 Abs. 1 Nr. 2 b NKAG in Verbindung mit § 38 der Abgabenordnung - AO - vom 16. März 1976 (BGBl. I S. 613) in der hier maßgeblichen Fassung vom 14. September 1994 (BGBl. I S. 2325) entstehen Ansprüche aus dem Abgabenschuldverhältnis, sobald der Tatbestand verwirklicht ist, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft (vgl. auch OVG Lüneburg, Urt. v. 9.10.1990 - 9 L 279/89 - NVwZ-RR 1991 S. 381).Da Benutzungsgebühren nach § 5 Abs. 1 Satz 1 NKAG als Gegenleistung für die Inanspruchnahme öffentlicher Einrichtungen erhoben werden, ist der Benutzungsgebührentatbestand erst verwirklicht, wenn die öffentliche Einrichtung in Anspruch genommen wird (OVG Lüneburg, Urt. v. 9.10.1990, a.a.O.).
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 07.05.1981 - 3 A 3/81
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.09.2001 - 8 L 637/99
Unter Inanspruchnahme ist dabei die tatsächliche Benutzung der öffentlichen Einrichtung zu verstehen, weil diese erst das der Benutzungsgebühr immanente Austauschverhältnis begründet, in dem sich Leistung und Gegenleistung gegenüberstehen (OVG Lüneburg, Urt. v. 7.5.1981 - 3 A 3/81 - OVGE 36, 387, 388;… Driehaus, Kommunalabgabenrecht, Kommentar, § 4 Rn. 180, § 6 Rn. 714; Hatopp, Niedersächsisches Kommunalabgabengesetz, Kommentar, § 5 Erl. 12;… vgl. auch Bauernfeind/Zimmermann, Kommunalabgabengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen, 2. Aufl.;… § 6 Rn. 5).Für die bloße Möglichkeit, die öffentliche Einrichtung zu benutzen, können mithin keine Benutzungsgebühren erhoben werden (OVG Lüneburg, Urt. v. 7.5.1981, a.a.O.;… Driehaus, § 6 Rn. 714; Hatopp, § 5 Erl. 12).
- BVerwG, 26.01.1995 - 8 B 193.94
Anfechtungsklage - Gebührenbescheid - Inzidente Feststellung der …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 25.09.2001 - 8 L 637/99
Das hat zur Folge, dass die Erhebung der Grabnutzungsgebühren durch den angefochtenen Bescheid der Beklagten mangels satzungsrechtlicher Grundlage rechtswidrig ist und den Kläger in seinen Rechten verletzt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 26.1.1995 - 8 B 193/94 - NVwZ-RR 1996 S. 54 f;… Driehaus, § 6 Rdn. 717).
- OVG Niedersachsen, 08.12.2005 - 8 KN 123/03
Anforderungen an die Durchführung eines Normenkontrollantrages; Voraussetzungen …
Hiervon geht für Grabnutzungsgebühren nicht nur der Senat (vgl. etwa Beschl. v. 8.10.2003 - 8 LA 144/03 - und v. 25.9.2001 - 8 L 637/99 - NdsRpfl 2002, 69 = NVwZ 2002, 1526), sondern nunmehr in § 13 Abs. 4 Satz 2 BestattG ausdrücklich auch der Landesgesetzgeber aus, wobei hier nicht zu klären ist, inwieweit für unterschiedliche Grabarten, d.h. etwa Wahlgrabstätten einerseits und Reihengrabstätten oder anonyme Gräberfelder andererseits, noch weitere Teilleistungsbereiche gebildet werden können.Bereits aus diesem Grund (vgl. Senatsurt. v. 25.9.2001 - 8 L 637/99 -, a.a.O, m. w. N.) ist die FGS - ausgenommen § 9 Satz 2 - insgesamt unwirksam, zumal die für die Gesamtkalkulation der öffentlichen Einrichtung der Antragsgegnerin unverzichtbaren Grabstellengebührensätze nach § 3 Abs. 1 FGS aus den vorgenannten Gründen ebenfalls unwirksam sind.
- VG Freiburg, 15.09.2010 - 3 K 1921/09
Erhebung einer Grabnutzungsgebühr - Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz
Dies gilt auch bei der Erhebung von Grabnutzungsgebühren (vgl. Niedersächs. OVG, Beschl. v. 25.09.2001 - 8 L 637/99 -, NVwZ 2002, 1526). - OVG Niedersachsen, 06.01.2003 - 8 L 4581/99
Grabnutzungsgebühr; Wahlgrabstätte; Entstehen der Gebührenschuld
In seinem Beschluss vom 25. September 2001 (- 8 L 637/99 -, Nds. VBl. 2002, 76 f.), dem das vom Kläger erwähnte Urteil des Verwaltungsgerichts Osnabrück vom 17. November 1998 zugrunde lag, hat der Senat im Hinblick auf das Entstehen von Grabnutzungsgebühren ausgeführt, dass nach § 11 Abs. 1 Nr. 2 b NKAG in Verbindung mit § 38 AO Ansprüche aus einem Abgabenschuldverhältnis entstehen, sobald der Tatbestand verwirklicht wird, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft.Zwar hat sich der Senat in seinem Beschluss vom 25. September 2001 (a.a.O.) mangels Entscheidungserheblichkeit nicht abschließend zu der Frage äußern müssen, ob bei entsprechender satzungsrechtlicher Regelung die Gebührenschuld mit dem Beginn der tatsächlichen Inanspruchnahme der Grabstätte für die gesamte Grabnutzungszeit entsteht; er hat gleichwohl aber angedeutet, dass eine solche Heranziehung zu Grabnutzungsgebühren bei entsprechender satzungsrechtlicher Absicherung wohl mit höherrangigem Recht im Einklang steht.
- OVG Niedersachsen, 15.01.2010 - 8 OA 225/09
Voraussetzungen für das Unterbleiben einer eigenständigen Ermittlung und …
Die Erhebung von Gebühren ist hingegen - abgesehen von der Rechtmäßigkeit der Gebührensatzung - maßgeblich abhängig von der tatsächlichen Benutzung einer öffentlichen Einrichtung (vgl. Senatsbeschl. v. 25.9.2001 - 8 L 637/99 -). - VG Karlsruhe, 11.01.2007 - 2 K 1232/05
Teilweise Aufhebung eines Gebührenbescheides hinsichtlich der Kosten für die …
Nach der Auffassung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts (vgl. Beschl. v. 25.09.2001, - 8 L 637/99 -) beginnt die tatsächliche Benutzung erst mit der Bestattung und nicht schon mit der Verleihung des Grabbriefs, da das eine Benutzungsgebühr begründende immanente Austauschverhältnis erst mit der Bestattung beginne. - OVG Niedersachsen, 08.10.2003 - 8 LA 144/03
Erhebung; Gebühr; Gebührensatzung; Grabnutzungsgebühr; Grabstelle; rechtliches …
Das hat der Senat bereits in seinem Beschluss vom 25. September 2001 (8 L 637/99) festgestellt. - VG Stade, 16.05.2002 - 1 A 732/01
Benutzungsgebühren; Eigentum; Friedhof; Gebühren; Realverband; Wahlgrabstätte; …
Ein Fehlen dieser Regelung macht die Satzung von vornherein nichtig (vgl. Nds. OVG - 8 L 637/99 - VG Osnabrück, a.a.O.).
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