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Rechtsprechung
   VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,16542
VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09 (https://dejure.org/2009,16542)
VG Karlsruhe, Entscheidung vom 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09 (https://dejure.org/2009,16542)
VG Karlsruhe, Entscheidung vom 11. Dezember 2009 - PB 14 K 2747/09 (https://dejure.org/2009,16542)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Erstattung von Rechtsanwaltskosten im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren

  • ra.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Erstattung von Rechtsanwaltskosten im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren; Verpflichtung der Personalvertretung zur Beachtung der Grundsätze der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit; Kostentragungspflicht der Dienststelle der durch die Beauftragung eines ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • PersR 2010, 218
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (13)

  • BVerwG, 19.12.1996 - 6 P 10.94

    Personalvertretungsrecht, Sachaufwand des Personalrats, Freistellung von …

    Auszug aus VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09
    Der Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Dienststelle und Personalvertretung in § 2 Abs. 1 BPersVG als besondere Ausprägung des Prinzips von Treu und Glauben ist nicht geeignet, fehlende tatbestandliche Voraussetzungen für einen Freistellungsanspruch nach § 44 Abs. 1 Satz 1 BPersVG zu ersetzen (noch offengeblieben in BVerwG, Beschl. v. 19.12.1996 - 6 P 10/94 -, juris).

    Rn. 23 Ob und in welchem Umfang der Grundsatz vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen Dienststelle und Personalvertretung (§ 2 Abs. 1 BPersVG) als besondere Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben überhaupt geeignet ist, fehlende tatbestandliche Voraussetzungen für einen Freistellungsanspruch nach § 44 Abs. 1 S. 1 BPersVG zu ersetzen, hat das Bundesverwaltungsgericht im Beschluss vom 19.12.1996 - 6 P 10/94 - (…juris, Rdnr. 28) offengelassen.

    Vielmehr hat das Bundesverwaltungsgericht dem Rechtsanwalt das Kostenausfallrisiko dafür zugewiesen, dass die materiell- oder verfahrensrechtlichen Voraussetzungen für einen Freistellungsanspruch nach § 44 Abs. 1 BPersVG nicht vorliegen (BVerwG, B. v. 09.03.1992 - 6 P 11.90 - u. B. v. 19.12.1996 - 6 P 10/94 -, jeweils juris).

  • BVerwG, 09.03.1992 - 6 P 11.90

    Personalvertretung - Teilrechtfähigkeit des Personalrats - Freistellungsanspruch …

    Auszug aus VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09
    Vielmehr hat das Bundesverwaltungsgericht dem Rechtsanwalt das Kostenausfallrisiko dafür zugewiesen, dass die materiell- oder verfahrensrechtlichen Voraussetzungen für einen Freistellungsanspruch nach § 44 Abs. 1 BPersVG nicht vorliegen (BVerwG, B. v. 09.03.1992 - 6 P 11.90 - u. B. v. 19.12.1996 - 6 P 10/94 -, jeweils juris).

    Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, so erscheint es nicht unbillig, wenn ihm für seine Tätigkeit eine Honorierung aus öffentlichen Kassen versagt (bzw. hier: nur in der zulässigen gesetzlichen Höhe gewährt) wird (BVerwG, B. v. 09.03.1992, a.a.O. Rdnr. 39).

  • BVerwG, 09.10.1991 - 6 P 1.90

    Personalvertretung - Honoraranspruch für den dienststellenfremden Beisitzer - …

    Auszug aus VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09
    Diese Frage ist nicht rückblickend allein nach objektiven Maßstäben zu beurteilen, vielmehr genügt es, wenn die Personalvertretung die Aufwendungen bei pflichtgemäßer Beurteilung der Sachlage für erforderlich und vertretbar halten durfte (BVerwG, B. v. 09.10.1991 - 6 P 1/90 - sowie jüngst BVerwG, B. v. 15.04.2008 - 6 PB 3/08 -, juris, jeweils m.w.N.).
  • BVerwG, 25.02.2004 - 6 P 12.03

    >

    Auszug aus VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09
    Darunter fallen alle Kosten, die auf die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Aufgaben der Personalvertretung zurückzuführen sind (BVerwG, B. v. 25.02.2004 - 6 P 12/03 -, juris).
  • VGH Bayern, 23.07.2003 - 17 P 03.18

    Personalvertretungsrecht, Verpflichtung der Dienststelle zur Übernahme von …

    Auszug aus VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09
    Rn. 20 In Anwendung dieser Rechtsprechung besteht in der personalvertretungsrechtlichen Rechtsprechung der Instanzgerichte Einigkeit darüber, dass die nach § 44 Abs. 1 S. 1 BPersVG dem Grunde nach bestehende Verpflichtung der Dienststelle, die Kosten für die anwaltliche Vertretung des Personalrats in einem der Durchsetzung, Klärung oder Wahrung seiner personalvertretungsrechtlichen Befugnisse und Rechte dienenden gerichtlichen Verfahren zu erstatten, der Höhe nach stets auf die dem Rechtsanwalt nach der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung bzw. (ab dem 01.07.2004) dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zustehenden Gebühren und Auslagen beschränkt ist (vgl. BayVGH, B. v. 13.07.1994 - 18 P 94.1807 - sowie B. v. 23.07.2003 - 17 P 03.18 -, OVG NRW, B. v. 25.03.1999 - 1 A 2973/97.PVL -, Hamb. OVG, Beschlüsse v. 11.06.2001 - 8 Bf 370/00.PVL -, v. 26.11.2001 - 8 Bf 372/00.PVL - u. v. 25.02.2002 - 8 Bf 378/00 - zur allgemeinen Pflicht des Personalrats zur Kostenschonung des Dienstherrn siehe auch VGH Bad.-Württemberg, B. v. 25.04.1989 - 15 S 3470/88 - zur entsprechenden Regelung in § 40 Abs. 1 BetrVG vgl. BAG, B. v. 20.10.1999 - 7 ARB 25/98 -, alle Beschlüsse in juris).
  • BVerwG, 15.04.2008 - 6 PB 3.08

    Reisekosten des Personalratsmitgliedes; Beurteilungsspielraum.

    Auszug aus VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09
    Diese Frage ist nicht rückblickend allein nach objektiven Maßstäben zu beurteilen, vielmehr genügt es, wenn die Personalvertretung die Aufwendungen bei pflichtgemäßer Beurteilung der Sachlage für erforderlich und vertretbar halten durfte (BVerwG, B. v. 09.10.1991 - 6 P 1/90 - sowie jüngst BVerwG, B. v. 15.04.2008 - 6 PB 3/08 -, juris, jeweils m.w.N.).
  • OVG Hamburg, 11.06.2001 - 8 Bf 370/00

    Voraussetzungen für die Verpflichtung einer Dienststelle zur Zahlung der …

    Auszug aus VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09
    Rn. 20 In Anwendung dieser Rechtsprechung besteht in der personalvertretungsrechtlichen Rechtsprechung der Instanzgerichte Einigkeit darüber, dass die nach § 44 Abs. 1 S. 1 BPersVG dem Grunde nach bestehende Verpflichtung der Dienststelle, die Kosten für die anwaltliche Vertretung des Personalrats in einem der Durchsetzung, Klärung oder Wahrung seiner personalvertretungsrechtlichen Befugnisse und Rechte dienenden gerichtlichen Verfahren zu erstatten, der Höhe nach stets auf die dem Rechtsanwalt nach der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung bzw. (ab dem 01.07.2004) dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zustehenden Gebühren und Auslagen beschränkt ist (vgl. BayVGH, B. v. 13.07.1994 - 18 P 94.1807 - sowie B. v. 23.07.2003 - 17 P 03.18 -, OVG NRW, B. v. 25.03.1999 - 1 A 2973/97.PVL -, Hamb. OVG, Beschlüsse v. 11.06.2001 - 8 Bf 370/00.PVL -, v. 26.11.2001 - 8 Bf 372/00.PVL - u. v. 25.02.2002 - 8 Bf 378/00 - zur allgemeinen Pflicht des Personalrats zur Kostenschonung des Dienstherrn siehe auch VGH Bad.-Württemberg, B. v. 25.04.1989 - 15 S 3470/88 - zur entsprechenden Regelung in § 40 Abs. 1 BetrVG vgl. BAG, B. v. 20.10.1999 - 7 ARB 25/98 -, alle Beschlüsse in juris).
  • OVG Hamburg, 25.02.2002 - 8 Bf 378/00

    Fälligkeit eines von einem Rechtsanwalt von seinem Auftraggeber geforderten …

    Auszug aus VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09
    Rn. 20 In Anwendung dieser Rechtsprechung besteht in der personalvertretungsrechtlichen Rechtsprechung der Instanzgerichte Einigkeit darüber, dass die nach § 44 Abs. 1 S. 1 BPersVG dem Grunde nach bestehende Verpflichtung der Dienststelle, die Kosten für die anwaltliche Vertretung des Personalrats in einem der Durchsetzung, Klärung oder Wahrung seiner personalvertretungsrechtlichen Befugnisse und Rechte dienenden gerichtlichen Verfahren zu erstatten, der Höhe nach stets auf die dem Rechtsanwalt nach der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung bzw. (ab dem 01.07.2004) dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zustehenden Gebühren und Auslagen beschränkt ist (vgl. BayVGH, B. v. 13.07.1994 - 18 P 94.1807 - sowie B. v. 23.07.2003 - 17 P 03.18 -, OVG NRW, B. v. 25.03.1999 - 1 A 2973/97.PVL -, Hamb. OVG, Beschlüsse v. 11.06.2001 - 8 Bf 370/00.PVL -, v. 26.11.2001 - 8 Bf 372/00.PVL - u. v. 25.02.2002 - 8 Bf 378/00 - zur allgemeinen Pflicht des Personalrats zur Kostenschonung des Dienstherrn siehe auch VGH Bad.-Württemberg, B. v. 25.04.1989 - 15 S 3470/88 - zur entsprechenden Regelung in § 40 Abs. 1 BetrVG vgl. BAG, B. v. 20.10.1999 - 7 ARB 25/98 -, alle Beschlüsse in juris).
  • VGH Baden-Württemberg, 25.08.1994 - PL 15 S 1817/94

    Festsetzung der Rechtsanwaltsgebühr im personalvertretungsrechtlichen …

    Auszug aus VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09
    Besonderen Umständen des jeweiligen Sachverhalts kann - in allerdings nur begrenztem Umfang, vgl. dazu VGH Bad.-Württemberg, B. v. 25.08.1994 - PL 15 S 1817/94, juris - bei der Bemessung des Gegenstandswerts gem. §§ 23 Abs. 3 S. 2, 33 RVG Rechnung getragen werden.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.1999 - 1 A 2973/97

    Rechtsanwaltsvergütung bei Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Auszug aus VG Karlsruhe, 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09
    Rn. 20 In Anwendung dieser Rechtsprechung besteht in der personalvertretungsrechtlichen Rechtsprechung der Instanzgerichte Einigkeit darüber, dass die nach § 44 Abs. 1 S. 1 BPersVG dem Grunde nach bestehende Verpflichtung der Dienststelle, die Kosten für die anwaltliche Vertretung des Personalrats in einem der Durchsetzung, Klärung oder Wahrung seiner personalvertretungsrechtlichen Befugnisse und Rechte dienenden gerichtlichen Verfahren zu erstatten, der Höhe nach stets auf die dem Rechtsanwalt nach der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung bzw. (ab dem 01.07.2004) dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zustehenden Gebühren und Auslagen beschränkt ist (vgl. BayVGH, B. v. 13.07.1994 - 18 P 94.1807 - sowie B. v. 23.07.2003 - 17 P 03.18 -, OVG NRW, B. v. 25.03.1999 - 1 A 2973/97.PVL -, Hamb. OVG, Beschlüsse v. 11.06.2001 - 8 Bf 370/00.PVL -, v. 26.11.2001 - 8 Bf 372/00.PVL - u. v. 25.02.2002 - 8 Bf 378/00 - zur allgemeinen Pflicht des Personalrats zur Kostenschonung des Dienstherrn siehe auch VGH Bad.-Württemberg, B. v. 25.04.1989 - 15 S 3470/88 - zur entsprechenden Regelung in § 40 Abs. 1 BetrVG vgl. BAG, B. v. 20.10.1999 - 7 ARB 25/98 -, alle Beschlüsse in juris).
  • OVG Hamburg, 26.11.2001 - 8 Bf 372/00
  • VGH Baden-Württemberg, 25.04.1989 - 15 S 3470/88

    Pflicht des Personalrats zur Kostenschonung des Dienstherrn

  • VGH Bayern, 13.07.1994 - 18 P 94.1807
  • VGH Baden-Württemberg, 02.11.2010 - PB 15 S 127/10

    Erstattung von Rechtsanwaltskosten im personalvertretungsrechtlichen …

    Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Karlsruhe vom 11. Dezember 2009 - PB 14 K 2747/09 - wird zurückgewiesen.

    Rn. 8 den Beschluss des Verwaltungsgerichts Karlsruhe vom 11. Dezember 2009 - PB 14 K 2747/09 - zu ändern und festzustellen, dass der weitere Beteiligte verpflichtet ist, die durch die Inanspruchnahme von Rechtsanwalt W. in dem Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (PB 15 S 3256/08) entstandenen Kosten in Höhe von 2.835,18 EUR und die durch die Inanspruchnahme von Rechtsanwalt Dr. J. in dem Beschlussverfahren vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe (PB 14 K 3421/08) entstandenen Kosten in Höhe von 3.843,70 EUR sowie in dem Beschlussverfahren vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe (PB 14 K 3420/08) entstandenen Kosten in Höhe von 844, 90 EUR zu übernehmen.

  • VG Arnsberg, 15.03.2019 - 20 K 2716/18
    Rn. 130 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 29. April 2011 - 6 PB 21.10 -, a.a.O.; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 2. November 2010 - PB 15 S 127/10 -, a.a.O.; OVG NRW, Beschluss vom 25. März 1999 - 1 A 2973/97.PVL -, juris; BayVGH, Beschlüsse vom 13. Juli 1994 - 18 P 94.1807 -, PersV 1997, 229; VG Karlsruhe, Beschluss vom 11. Dezember 2009 - PB 14 K 2747/09 -, PersR 2010, 218; Lorenzen/Etzel/Gerhold/Schlatmann/ Rehak/Faber/Griebeling/Hebeler, BPersVG, a.a.O, § 44 Rdnr. 44.
  • VG Meiningen, 13.07.2021 - 3 P 419/20

    Kostentragung bei Beauftragung eines Rechtsanwaltes durch den Personalrat

    Diese Frage ist nicht rückblickend allein nach objektiven Maßstäben zu beurteilen, vielmehr genügt es, wenn die Personalvertretung die Aufwendungen bei pflichtgemäßer Beurteilung der Sachlage für erforderlich und vertretbar halten durfte (BVerwG, B.v. 09.10.1991 - 6 P 1/90 - B.v. 15.04.2008 - 6 PB 3/08 - VGH München, B.v. 21.05.2019 - 17 P 18.2505 - B.v. 23.7.2003 - 17 P 03.18 - VGH Mannheim, B.v. 02.11.2010 - PB 15 S 127/10 - VG Karlsruhe, B.v. 11.12.2009 - PB 14 K 2747/09 - OVG des Landes Sachsen-Anhalt, B.v. 12.03.2009 - 5 L 6/07 -, alle zitiert nach juris).
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