Rechtsprechung
| RG, 27.03.1882 - 595/82 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGSt 6, 142
Wird zitiert von ... (7)
- BGH, 22.04.1952 - 2 StR 101/52
Inverkehrbringen von Falschgeld durch das Einwerfen von gefälschtem Kleingeld in …
Da aber nach den Feststellungen die hergestellten Falschstücke im gewöhnlichen Verkehr auf den ersten Blick als plumpe Fälschung zu ernennen waren und auch ein Argloser nicht getauscht werden konnte, hat die Strafkammer zutreffend nur einen Versuch angenommen (RGSt 6, 142; 69, 3). - BGH, 07.02.1995 - 1 StR 681/94
Geldfälschung - Verwechslungsgefahr - Beidseitiger Werbeaufdruck
Entscheidend ist vielmehr das Gesamtbild nachgemachten Geldes (vgl. RGSt 6, 142; 58, 351; BGH NJW 1952, 311, 312 [BGH 04.10.1951 - 3 StR 640/51]; 1954, 564 [BGH 17.12.1953 - 4 StR 496/53]; BGH, Urteil vom 10. Juli 1953 - 2 StR 142/53 - bei Dallinger MDR 1953, 596; BGHSt 23, 229; 30, 71 [BGH 26.03.1981 - 1 StR 798/80]; BGH NStZ 1994, 124;… vgl. ferner Döll NJW 1952, 289 f. sowie Herdegen in LK 10. Aufl. § 146 Rdn. 6). - BGH, 17.12.1953 - 4 StR 496/53 Nach ständiger Rechtsprechung ist Geld dann "nachgemacht" i. S. der Falschgelddelikte, wenn es den Schein geltenden echten Geldes erregt, d. h. seiner Beschaffenheit nach geeignet ist, im gewöhnlichen Verkehr den Arglosen zu täuschen (vgl. RGSt 6, 142; 65 204; 67, 167; BGH 3 StR 640/51 v. 4.10.1951 in NJW 1952, 311 Nr. 18).
Auch kann es nicht darauf ankommen, ob die besonderen Umstände des Einzelfalles eine Prüfung der Münzen oder Scheine gestatten (RGSt. 6, 142 [144]).
Diese Erfahrungstatsache liegt dem erwähnten Urteil RGSt 6, 142 zugrunde, in dem das RG einem nur auf einer Seite geprägten, auf der anderen Seite völlig glatten Metallstück eine zur Täuschung geeignete Ähnlichkeit mit einem echten Markstück zugesprochen hat.
- BGH, 23.07.2019 - 3 StR 433/18
Fälschung von Geld eines fremden Währungsgebiets (Geldbegriff; Qualität der …
595/82, RGSt 6, 142, 143 f.; vom 27. Oktober 1924 - II 806/24, RGSt 58, 351, 352; BGH, Urteile vom 4. Oktober 1952 - 3 StR 640/51, NJW 1952, 311, 312; vom 17. Dezember 1953 - 4 StR 496/53, NJW 1954, 564; vom 26. März 1981 - 1 StR 798/80, BGHSt 30, 71 f.; vom 7. Februar 1995 - 1 StR 681/94, NStZ 1995, 440 f.; Beschluss vom 28. Januar 2003 - 3 StR 472/02, BGHR StGB § 146 Abs. 1 Nr. 2 Falsches Geld 3). - BGH, 04.10.1951 - 3 StR 640/51 Dieses wird bei der Entscheidung der Frage, ob die Beschaffenheit der Münzen imstande war, im gewöhnlichen Verkehr den Arglosen zu täuschen, keine allzu hohen Forderungen an die Ähnlichkeit mit dem zur Herstellung verwendeten 50-Pfennig-Stück stellen dürfen, sondern vielmehr zu beachten haben, daß es im Hinblick auf den Zweck der Vorschrift nicht darauf ankommen kann, ob die besonderen Umstände des Falles eine Prüfung der Münzen gestatteten (RGSt 6, 142 [144]).
- BGH, 10.07.1953 - 2 StR 142/53
Rechtsmittel
Als Falschgeld kann ein Gegenstand selbst dann noch anzusehen sein, wenn eine auch nur oberflächliche Prüfung seine Unechtheit ergibt, RGSt 6, 142. - BGH, 05.04.1955 - 1 StR 494/54
Rechtsmittel
Es genügt, wenn das Falschgeld geeignet ist, den Arglosen im gewöhnlichen Verkehr zu täuschen (RGSt 6, 142;… BGH a.a.O.).
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