Rechtsprechung
| RG, 02.06.1923 - V. 755/22 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Versailler Vertrag; Ausländische Zweigniederlassung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 107, 44
Wird zitiert von ... (6)
- FG Baden-Württemberg, 12.03.2004 - 9 K 338/99
Anzeigepflicht nach § 33 ErbStG eines inländischen Kreditinstituts wegen des bei …
Diese nach der herrschenden Meinung in der Rechtsprechung (vgl. hierzu: Urteile des Reichsgerichts - RG - vom 25. Juni 1919 I 17/19, RGZ 96, 161; vom 2. Juni 1923 V 755/22, RGZ 107, 44; Urteile des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 24. November 1951 II ZR 26/51, BGHZ 4, 62, 65; vom 5. Mai 1960 VII ZR 92/58, BGHZ 32, 256, 259) und im Schrifttum (vgl. Wiesner in: Münchener Handbuch des Gesellschaftsrechts, Bd. 4, Aktiengesellschaft, 1988, § 7 Rdnrn. 10 und § 10 Rdnrn. 1-21; Kaligin, DB 1985, 1449 zu B; Mühlhausen, Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht - WM - 1986, 957 zu I.) entwickelten Rechtsgrundsätze, nach der die Zweigniederlassung keine eigene Rechtspersönlichkeit darstellt (…vgl. hierzu: Sonnenschein in: Heymann, HGB, Kommentar, Bd. I, 1989, § 13 Rdnr. 12), sondern die Hauptniederlassung Träger der Rechten und Pflichten ist, sieht der Senat entscheidend dafür an, dass sich der Umfang der in § 33 Abs. 1 ErbStG normierten Anzeigepflicht auch auf die nichtselbstständigen ausländischen Zweigniederlassungen der Klägerin bezieht. - OVG Niedersachsen, 04.02.2000 - 7 M 334/00
Ausländische GmbH; inländische Zweigstelle; Personenbeförderungsrecht; …
Eine inländische Zweigniederlassung einer ausländischen GmbH wird zwar registerrechtlich wie eine inländische Hauptniederlassung behandelt, hat aber keine eigene Rechtspersönlichkeit (im Anschluss an RG, Urt. v. 02.06.1923 - V 755/22 -, RGZ 107, 44 (45) f.)).Der frühere Alleingesellschafter A. H. konnte die der polnischen Gesellschaft erteilten Genehmigungen nicht durch Gesellschafterbeschlüsse vom 28. Januar 1997 oder 22. März 1999 auf die Zweigstelle W. übertragen, weil eine inländische Zweigniederlassung einer ausländischen GmbH zwar registerrechtlich wie eine inländische Hauptniederlassung behandelt wird, aber keine eigene Rechtspersönlichkeit hat (…vgl. Balser/Bokelmann/Piorreck, Die GmbH Rn. 285, 299; RG, Urt. v. 02. Juni 1923 - V 755/22 -, RGZ 107, 44 (45f.)).
- BGH, 15.01.1954 - V ZR 165/52
Rechtsmittel
In dem früher vom Senat entschiedenen Fall, in dem der persönliche und der dingliche Schuldner verschiedene Personen waren, stellte sich der Senat, der herrschenden Meinung folgend, auf den Standpunkt, die ungesicherte persönliche Forderung sei am Wohnsitz des Schuldners, die Hypothek am Ort des belasteten Grundstücks belegen, da in der Regel nur hier mit staatlichem Rechtsschutz gegen den Schuldner vorgegangen werden könne (RGZ 107, 44 [46]; OGHZ 1, 386 [390]; OGH in MDR 1949, 351;… Raape, Internationales Privatrecht, 3. Aufl. 438, 441).
- OLG München, 08.10.2020 - 1 SchH 120/20
Belegenheit eines Aktienvermögens
Für die Frage der Belegenheit eines solchen Vermögenswertes kommt es vielmehr darauf an, wo sich das den Vermögenswert verbriefende Inhaberpapier tatsächlich befindet (vgl. RG, # Urteil vom "2. Juni 1923, V 755/22, RGZ 107, 44 [46 f.]; Urt. v. 20. November 1903, Rev. VII. 288/03, RGZ 58, 8 [10]; OLG Frankfurt am Main, Urt. v. 27. September 1995, 17 U 165/94, NJW-RR 1996, 186 [187, juris Rn. 8; insoweit von der Aufhebung durch BGH, Urt. v. 22. Oktober 1996, XI ZR 261/95 nicht berührt]; OLG Hamburg, # Urteil vom "1. Dezember 1976, 5 U 111/76, juris Rn. 45; KG, Beschluss vom 4. Juni 1968, 14 W 1533/65, IPRspr. - BGH, 18.03.1959 - IV ZR 155/58
Rechtsmittel
Wird die Rückerstattung der nach sachenrechtlichen Grundsätzen zu übertragenden Inhaberaktien verlangt, so bestimmt sich das anzuwendende Recht zunächst nach dem Ort, an dem sich zur Zeit der Anmeldung der Ansprüche die Aktienurkunden befanden (lex cartae sitae, vgl. RGZ 107, 44). - BGH, 04.01.1952 - I ZR 67/51
Rechtsmittel
Der erkennende Senat schließt sich hier der vom Reichsgericht (RGZ 107, 44 [46]; 145, 16 [19]) und vom OGH Köln (OGHZ 1, 386 [391]; 4, 51 ff [54]) und auch sonst in der Rechtsprechung und im Schrifttum (Nachweise in OGHZ 1, 392) überwiegend vertretenen Auffassung an.
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