Rechtsprechung
| RG, 22.01.1937 - III 353/35 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 154, 117
Wird zitiert von ... (14)
- BGH, 16.06.1977 - III ZR 179/75
Fluglotsenstreik I - § 839 BGB, 'go sick, go slow', eingerichteter und ausgeübter …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 15.03.1954 - III ZR 333/52
Zur Aufsichtspflicht der Lehrer über minderjährige Schulkinder und zur …
Es sei nicht zulässig, § 832 BGB heranzuziehen (RGZ 154, 117).Nach ständiger Rechtsprechung des Reichsgerichts ist die Haftung der Beamten in § 839 BGB abschliessend und selbständig in dem Sinn geregelt, dass neben diesen Vorschriften die Bestimmungen in §§ 823 ff BGBüber die allgemeine Deliktshaftung keine Anwendung finden können (z.B. RGZ 154, 117).
Andererseits kann eine Verpflichtung zum Schadensersatz aus § 839 BGB auch dann begründet sein, wenn einer der sonstigen Deliktstatbestände nicht oder nicht voll verwirklicht ist (RGZ 154, 117 [123]; 155, 257 [267]).
- OLG Karlsruhe, 08.12.2006 - 12 U 208/05
Nebenintervention: Rechtliches Interesse des als vermeintlicher Gesamtschuldner …
§ 839 Abs. 1 BGB umschließt damit alle unerlaubten Handlungen im Sinne von § 823 Absatz 1 und 2 BGB mit der Folge, dass ein Beamter, der in Ausübung öffentlicher Gewalt bei Vornahme eines Amtsgeschäftes eine unerlaubte Handlung im Sinne von § 823 BGB gegenüber einem Dritten begeht, damit gleichzeitig eine ihm diesem Dritten gegenüber obliegende Pflicht verletzt (BGHZ 16, 111; BGHZ 69, 128; RGZ 154, 117; 158, 83) .
- BGH, 15.11.1951 - III ZR 21/51
Inanspruchnahme eines Kraftfahrzeugs
Diese Formulierung kommt nur in Urteilen über die Nachprüfbarkeit von Ermessensentscheidungen in Amtshaftungsprozessen vor (RGZ 99, 254 [256]; 106, 216 [219/220]; 113, 19 [20]; 125, 299 [307]; 126, 164 [166/7]; 135, 110 [117]; 138, 6 [14]; 146, 366 [375]; 147, 179 [183]; 154, 117 [121]; 159, 247 [251]; 164, 15 [31/32]; 168, 143 [168]). - LG Karlsruhe, 26.07.2005 - 2 O 60/03
Amtshaftung: Beihilfe zum Betrug durch Außenprüfer des Finanzamtes; …
Ein Beamter, der in Ausübung seines öffentlichen Amtes in diesem Sinne eine unerlaubte Handlung begeht, verletzt dadurch zugleich eine ihm dem Träger des Rechts oder Rechtsguts gegenüber obliegende Amtspflicht <BGHZ 16, 111, 113; 23, 36, 47; 69, 128; RGZ 154, 117, 123; 158, 83, 94>. - BGH, 28.02.1952 - III ZR 214/51
Rechtsmittel
Diese Grenzen sind vom Reichsgericht aufgestellt (RGZ 121, 225 ff [233]; 147, 179 ff [183]; 154, 117 ff [121]; 154, 167 ff [183] 164, 15 ff [31]; 168, 129 ff [137]) und vom Bundesgerichtshof sowohl in der Rechtsprechung des IV. Zivilsenats (BGHZ 2, 366 ff und das zum Abdruck bestimmte Urteil vom 17. Januar 1952 IV ZR 162/50) wie in derjenigen des erkennenden Senats (BGHZ 2, 209 ff [214]; Urteil vom 15. November 1951 III ZR 21/50 [z Abdr best] und 29. November 1951 III ZR 4/50) in ständiger Rechtsprechung beibehalten worden.Dagegen ist die Prüfung möglich, ob der handelnde Beamte sich von sachfremden Beweggründen hat leiten lassen (RGZ 154, 117 ff [121]).
- BGH, 30.09.1970 - III ZR 81/67
Schädelbasisbruch auf Grund eines Sturzes bei Glätte - Reinigung öffentlicher …
§ 839 BGB enthält eine Sonderregelung; er schafft einen selbständigen Haftungstatbestand und schließt damit die allgemeinen Vorschriften der §§ 823 ff BGB aus (RGZ 140, 423, 430; 154, 117, 123; BGHZ 3, 94, 102, 105 [BGH 12.07.1951 - III ZR 168/50] ; 13, 25, 28 [BGH 15.03.1954 - III ZR 333/52] ; 16, 111, 113 [BGH 10.01.1955 - III ZR 153/53] ; 34, 99, 104) [BGH 19.12.1960 - GSZ - 1/60] . - LG Karlsruhe, 25.01.2005 - 2 O 2/04
Amtshaftung: Amtshaftungsanspruch wegen Pflichtverletzungen der Finanzverwaltung …
Ein Beamter, der in Ausübung seines öffentlichen Amtes in diesem Sinne eine unerlaubte Handlung begeht, verletzt dadurch zugleich eine ihm dem Träger des Rechts oder Rechtsguts gegenüber obliegende Amtspflicht <BGHZ 16, 111, 113; 23, 36, 47; 69, 128; RGZ 154, 117, 123; 158, 83, 94>. - BGH, 07.10.1954 - III ZR 197/53
Rechtsmittel
Eine schuldhafte Amtspflichtverletzung, begangen durch eine Ermessensentscheidung, hat nämlich das Reichsgericht und ihm folgend der Senat bei der Entscheidung über Amtshaftungsansprüche als gegeben erachtet, wenn ein Beamter rein willkürlich handelte (RGZ 99, 256), wenn sich die Fehlerhaftigkeit der beanstandeten Ermessensentscheidung jedem sachlichen Beobachter ohne weiteres aufdrängte (RGZ 147, 179 [183]; 154, 117 [121]), wenn sich das Vorgehen des Beamten so weit von den an eine ordnungsmässige Ausübung der Verwaltung zu stellenden Anforderungen entfernte, daß es als solche nicht mehr angesehen werden konnte (RGZ 164, 15 [31/32]) oder wenn das Verhalten mit den an eine ordnungsmässige Verwaltung zu stellenden Anforderungen schlechterdings unvereinbar war (RGZ 121, 225 [233]). - BGH, 11.02.1954 - III ZR 163/53
Rechtsmittel
Dies ist insbesondere dann angenommen worden, wenn ein Beamter willkürlich gehandelt hat (RGZ 99, 256), wenn sich die Fehlerhaftigkeit der Ermessensentscheidung jedem sachlichen Beobachter ohne weiteres aufdrängte, insbesondere wenn der Beamte überhaupt keine sachlichen Erwägungen angestellt hat (RGZ 147, 179 [183]; 154, 117 [121]), wenn sich das Vorgehen des Beamten so weit von den an eine ordnungsmässige Ausübung der Verwaltung zu stellenden Anforderungen entfernte, dass es als solche nicht, mehr angesehen werden konnte (RGZ 164, 15 [31/32]) oder wenn das Verhalten mit den an eine ordnungsmässige Verwaltung zu stellenden Anforderungen schlechterdings unvereinbar war (RGZ 121, 225 [233]). - BGH, 17.12.1953 - III ZR 136/52
Pflicht zur Gefahrenabwehr bei Auslaufen von Öl auf die Fahrbahn
- BGH, 13.03.1952 - III ZR 238/51
Rechtsmittel
- BGH, 29.11.1951 - III ZR 4/50
Rechtsmittel
- BGH, 13.10.1964 - VII ZR 167/63
Rechtsmittel
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