Rechtsprechung
| RG, 31.08.1937 - III 9/37 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 155, 333
Wird zitiert von ... (10)
- BVerfG, 22.06.1988 - 2 BvR 234/87
Fernmeldeanlagengesetz
Bereits das Reichsgericht betonte, daß das Telegraphen-Regal u.a. auch "in vermögensrechtlicher Hinsicht" den Interessen der Postverwaltung dienen solle (RGZ 116, 24 [28]; 141, 420 [426]; 155, 333 [335]). - BGH, 23.01.1970 - I ZR 54/69
Rechtsweg für Streitigkeiten über die Pflicht zur Zahlung von Fernsprechgebühren …
Die Rechtsbeziehungen der Beklagten zu den Benutzern ihrer Telegrafen- und Fernmeldeeinrichtungen sind nach heutiger Auffassung öffentlich-rechtlicher Natur (vgl. RGZ 155, 333, 335; BGHZ 20, 102, 105 [BGH 23.02.1956 - III ZR 324/54] ; BVerwGE 10, 274, 278 [BVerwG 06.05.1960 - VII C 57/59] ; 13, 133, 134 [BVerwG 20.10.1961 - VII C 172/60] ;… Aubert, Fernmelderecht, 2. Aufl., S. 147;… Redeker/von Oertzen, VwGO, 3. Aufl., § 40 Rdn. 35; Bettermann, BB 1965, 65, 68).Die Auffassung, daß das Rechtsverhältnis der Post zu den Benutzungen ihrer Fernmeldeeinrichtungen öffentlich-rechtlicher Natur sei, hat sich erst in den Jahren 1937/38 durchgesetzt (RGZ 155, 333, 335; vgl. hierzu auch BGHZ 20, 102, 105) [BGH 23.02.1956 - III ZR 324/54] .
- BGH, 23.06.1961 - I ZR 105/59
Fernsprechbuch
Die Fernsprechordnung ist nicht nur eine Verwaltungsverordnung, sondern eine Rechtsverordnung mit allgemein verbindlicher Kraft (vgl. RGZ 155, 333, 334).
- GemSOGB, 15.03.1971 - GmS-OGB 1/70
Rechtswegzuständigkeit bei einer Feststellungsklage über einer Nichtverpflichtung …
Die Rechtsbeziehungen der Deutschen Bundespost zu den Benutzern ihrer Telegrafen- und Fernmeldeeinrichtungen sind jedenfalls nach heutiger Auffassung öffentlich-?rechtlicher Natur (RGZ 155, 333, 335; BGHZ 20, 102, 105; BVerwGE 10, 274, 278; 13, 133, 134; 29, 133). - BGH, 23.02.1956 - III ZR 324/54
Personenbeförderung der Bundespost
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BVerwG, 21.04.1972 - VII C 39.71
Fernsprechordnung (FeO) als Benutzungsverordnung
Die Fernsprechordnung regelt das Rechtsverhältnis zwischen den Benutzern eines öffentlichen Fernsprechanschlusses und der Deutschen Bundespost; sie ist eine Benutzungsverordnung (so auch RGZ 155, 333 [334, 335]; OLG München, NJW 1960, 1526 [OLG München 25.04.1960 - 1 U 532/60]; OVG Berlin, DVBl. 1964, 832; [833] Aubert, Fernmelderecht, 2 Aufl. S. 6; Oelpke, Gesetzessammlung für das Post- und Fernmeldewesen Nr. 63 Anm. 2). - BVerwG, 21.04.1972 - VII C 50.71 Die Fernsprechordnung regelt das Rechtsverhältnis zwischen den Benutzern eines öffentlichen Fernsprechanschlusses und der Deutschen Bundespost; sie ist eine Benutzungsverordnung (so auch RGZ 155, 333 [334, 335]; OLG München, NJW 1960, 1526 [OLG München 25.04.1960 - 1 U 532/60]; OVG Berlin, DVBl. 1964, 832;… Aubert, Fernmelderecht, 2. Aufl. S. 6; Oelpke, Gesetzessammlung für das Post- und Fernmeldewesen Nr. 63 Anm. 2).
- BGH, 27.01.1965 - Ib ZR 47/63
Haftung eines Kommanditisten für rückständige Fernsprechgebühren einer …
Die Fernsprechordnung ist nicht nur eine Verwaltungsverordnung, sondern eine Rechtsverordnung mit allgemein verbindlicher Kraft (RGZ 155, 333, 334), das gleiche gilt für die dazu erlassenen Ausführungsbestimmungen (vgl. BGH LM FernsprechO Nr. 2 - dort für die zu § 12 erlassenen Ausführungsbestimmungen), im besonderen auch für die hier in Rede stehenden Ausführungsbestimmungen zu § 10 FernsprechO. - BVerwG, 21.04.1972 - VII C 40.71 Die Fernsprechordnung regelt das Rechtsverhältnis zwischen den Benutzern eines öffentlichen Fernsprechanschlusses und der Deutschen Bundespost; sie ist eine Benutzungsverordnung (so auch RGZ 155, 333 [334, 335]; OLG München, NJW 1960, 1526 [OLG München 25.04.1960 - 1 U 532/60]; OVG Berlin, DVBl. 1964, 832 [833];… Aubert, Fernmelderecht, 2. Aufl. S. 6; Oelpke, Gesetzessammlung für das Post- und Fernmeldewesen Nr. 63 Anm. 2).
- BGH, 06.02.1953 - I ZR 80/52
Steckengebliebene Postschecküberweisung
Erst im Urteil vom 23. Juni 1939 (RGZ 161, 174 [176 ff]) hat es diese Ansicht zugunsten der Annahme eines öffentlich-rechtlichen Vertragsverhältnisses aufgegeben, nachdem zuvor in RGZ 155, 333 [335] in Bezug auf die Benutzung der Fernsprechanlagen und in RGZ 158, 83 in Bezug auf die Briefbeförderung die hoheitrechtlichen Funktionen der D. R. hervorgehoben worden waren.
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