Rechtsprechung
| RG, 18.03.1940 - V 169/39 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 163, 121
Wird zitiert von ... (8)
- BGH, 09.07.1958 - V ZR 5/57
Rechtsmittel i. S. des § 839 Abs. 3 BGB
Sie hat aber noch zu erfolgen, wenn, wie hier, die Ersatzpflicht nach § 839 Abs. 3 BGB nicht ausgeschlossen ist (RGZ 141, 353, 357; 163, 121, 125;… BGB RGRK a.a.O. § 839 Anm. 8).Ein mitwirkendes Verschulden im Sinne des § 254 BGB würde jedoch nur dann gegeben sein, wenn die Klägerin Maßnahmen unterlassen hätte, die sich nicht gegen die Amtspflichtverletzung des Grundbuchamts selbst gerichtet hätten und deshalb nicht als Rechtsmittel in Betracht gekommen wären, sondern selbständig, wie etwa ein Arrest oder eine einstweilige Verfügung, den drohenden oder bereits eingetretenen Schaden hätten verhindern oder wieder beseitigen oder mindern können (RGZ 163, 121, 125; RG WarnRspr 1934 Nr. 55; RG JW 1938, 1029) oder wenn auf Seiten der Klägerin ein zu mißbilligendes Verhalten in eigener Sache vorgelegen hätte (RG DNotZ 1937, 417).
- BGH, 13.01.1984 - V ZR 205/82
Haftung des Vertragspartners für Pflichtwidrigkeiten des Notars im Rahmen …
In der Rechtsprechung ist anerkannt, daß der Geschädigte für ein Verschulden seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen bei der Verletzung seiner Verpflichtung aus § 839 Abs. 3 BGB nach § 278 BGB einzustehen hat (RGZ 138, 114, 117; 163, 121, 124; RG WarnRspr. 1931 Nr. 22; BGH Urteile vom 30. November 1953, III ZR 234/52, S. 10 und vom 24. Januar 1955, III ZR 29/54, S. 5;… ferner BGB-RGRK/Kreft 12. Aufl. § 839 Rdn. 536;… MünchKomm/Papier, BGB § 839 Rdn. 216 Staudinger/Schaefer, BGB 10./11. Aufl. § 839 Rdn. 460;… Erman/Drees, BGB 7. Aufl. § 839 Rdn. 94). - BGH, 05.02.1974 - VI ZR 71/72
Amtspflichtverletzung eines Notars - Pflicht zur Einreichung einer Urkunde beim …
Dazu gehören insbesondere auch Gegenvorstellungen, Erinnerungen, Beschwerden und Dienstaufsichtsbeschwerden (so ständige Rechtsprechung des Reichsgerichts vgl. RGZ 131, 12, 13 f; 138, 114, 116; 163, 121, 125 und des Bundesgerichtshofes vgl. BGHZ 28, 104, 106;… Urt. v. 21. Februar 1957 - III ZR 209/55 = LM BGB § 839 (H) Nr. 3 = VersR 1957, 318; v. 31. März 1960 - III ZR 41/59 = LM BGB § 839 [H] Nr. 5 = NJW 1960, 1718; v. 21. März 1963 - III ZR 8/62 = WM 1963, 841;… Soergel/Glaser BGB 10. Aufl., § 839 Rdn 231 ff m.w.Nachw.).
- BGH, 22.09.1955 - III ZR 289/54
Rechtsmittel
Dazu sei bereits jetzt folgendes gesagt: Als "Rechtsmittel" sind nur, aber auch alle diejenigen Rechtsbehelfte anzusehen, die sich gegen die eine Amtspflichtverletzung darstellende schädigende Handlung oder Unterlassung selbst richten und sowohl deren Beseitigung oder Berichtigung als auch die Abwendung des Schadens herbeizuführen geeignet sind (RGZ 157, 197 [206] und 163, 121 [125]; S. 11 des Urteils des Senats vom 18. Januar 1954 - III ZR 257/52 -). - BGH, 21.02.1957 - III ZR 209/55
Rechtsmittel
Rechtsmittel im Sinne dieser Vorschrift sind - wie der Senat in Fortführung der reichsgerichtlichen Rechtsprechung in ständiger Praxis entschieden hat - alle, aber auch nur diejenigen Rechtsbehelfe, die sich gegen die eine Amtspflichtverletzung darstellende schädigende Handlung oder Unterlassung selbst richten und sowohl deren Beseitigung oder Berichtigung als auch die Abwendung des Schadens zum Ziel haben und herbeizuführen geeignet sind (RGZ 157, 197 [206]; 163, 121 [125]; Urteil des Senats vom 18. Januar 1954 - III ZR 257/52 - S 11, vom 20. März 1956 - III ZR 183/54 - S 8/9 u.a.m.). - BGH, 13.12.1956 - III ZR 99/55
Rechtsmittel
Die schuldhafte Versäumung eines Rechtsbehelfs im Sinne des § 839 Abs. 3 BGB, die jeden Schadensersatz ausschließt, liegt aber nur dann vor, wenn durch den Rechtsbehelf die pflichtwidrige Amtshandlung beseitigt oder abgeändert und der dadurch entstehende oder drohende Schaden abgewendet werden konnte (RGZ 150, 323; 163, 121; BGH III ZR 143/50 vom 6. Dezember 1951; III ZR 183/54 vom 20. März 1956). - BGH, 18.01.1954 - III ZR 257/52
Rechtsmittel
Denn die Bedeutung eines Rechtsmittels im Sinne dieser Vorschrift haben nur diejenigen Rechtsbehelfe, die sich gegen die eine Amtspflichtverletzung darstellende schädigende Handlung oder Unterlassung selbst richten und sowohl deren Beseitigung oder Berichtigung als auch die Abwendung des Schadens herbeizuführen geeignet sind (RGZ 157, 197 [206] und 163, 121 [125]). - BGH, 06.12.1951 - III ZR 143/50
Rechtsmittel
Wie das Reichsgericht (RGZ 163, 121 [125]) zutreffend ausführt, muss es sich aber immer darum handeln, dass durch den Rechtsbehelf nicht nur die Beseitigung der schädigenden Handlung oder Unterlassung, sondern auch die Abwendung des Schadens erreicht wird.
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