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Rechtsprechung
   VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,17422
VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687 (https://dejure.org/2015,17422)
VG Regensburg, Entscheidung vom 15.06.2015 - RO 5 E 15.687 (https://dejure.org/2015,17422)
VG Regensburg, Entscheidung vom 15. Juni 2015 - RO 5 E 15.687 (https://dejure.org/2015,17422)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht PDF, S. 68 (Kurzinformation)

    Ärztliches Berufsrecht | Rücknahme/Widerruf/Ruhen der Approbation | Eilrechtsschutz/Beschränkte Berufserlaubnis/Bewährungszeit nach Approbationsentzug

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Erteilung einer vorläufigen ärztlichen Approbation im Eilrechtsschutzverfahren

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (25)

  • VG Freiburg, 16.04.2008 - 1 K 2521/07

    Faktisches Berufverbot bei Beschränkung der Bewährungserlaubnis auf die Ausübung …

    Auszug aus VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687
    In der Hauptsache ist das Klageziel vielmehr im Rahmen einer Leistungsklage in der Form der Verpflichtungsklage durchzusetzen (VG Freiburg vom 16.4.2008, Az. 1 K 2521/07 m.w.N.).

    Nicht umsonst formulieren die genannten Vorschriften die Beifügung der letztgenannten Nebenbestimmungen als zwingend, während sie die Beschränkung auf bestimmte Tätigkeiten und Beschäftigungsstellen in das Ermessen der Behörde stellen (so ausdrücklich: VG Freiburg vom 16.4.2008, Az. 1 K 2521/07 Rn. 23).

    Nur wenn im Einzelfall eine Ermessensreduzierung auf Null gegeben wäre - wofür im vorliegenden Fall nichts ersichtlich ist - würde im Hauptsacheverfahren ein Anspruch auf unbeschränkte Berufsausübungserlaubnis bestehen (vgl. zu einem derartigen Fall: VG Freiburg vom 16.4.2008, Az. 1 K 2521/07 ).

  • VGH Bayern, 15.02.2000 - 21 B 96.1637
    Auszug aus VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687
    Bei einem Arzt, dessen Approbation widerrufen worden ist, stellt die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung die grundsätzliche Forderung auf, dass der Arzt zunächst eine außerberufliche Bewährungszeit durchlaufen muss, innerhalb derer er unter Beweis stellen muss, dass er wieder zur Berufsausübung würdig ist und seine Zuverlässigkeit zurück gewonnen hat und er somit die Voraussetzung des § 3 Abs. 1 Nr. 2 BÄO wieder erfüllt (vgl. etwa: BayVGH vom 15.2.2000, Az. 21 B 96.1637 ; VG Würzburg vom 26.10.2009, W 7 K 09.90 sowie vom 8.5.2006, Az. W 7 K 05.928 ; VG Freiburg, Urteil vom 22.5.2007, Az. 1 K 1634/06 ; VG Gießen, Urteil vom 25.2.2002, Az. 10 E 2998/00 ).

    Dabei ist anerkannt, dass die berufsrechtliche Bewährungszeit grundsätzlich erst nach Eintritt der Bestandskraft der Widerrufsentscheidung zu laufen beginnt ( BayVGH vom Urteil vom 15.2.2000, Az. 21 B 96.1637.

  • VG Würzburg, 08.05.2006 - W 7 K 05.928
    Auszug aus VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687
    Bei einem Arzt, dessen Approbation widerrufen worden ist, stellt die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung die grundsätzliche Forderung auf, dass der Arzt zunächst eine außerberufliche Bewährungszeit durchlaufen muss, innerhalb derer er unter Beweis stellen muss, dass er wieder zur Berufsausübung würdig ist und seine Zuverlässigkeit zurück gewonnen hat und er somit die Voraussetzung des § 3 Abs. 1 Nr. 2 BÄO wieder erfüllt (vgl. etwa: BayVGH vom 15.2.2000, Az. 21 B 96.1637 ; VG Würzburg vom 26.10.2009, W 7 K 09.90 sowie vom 8.5.2006, Az. W 7 K 05.928 ; VG Freiburg, Urteil vom 22.5.2007, Az. 1 K 1634/06 ; VG Gießen, Urteil vom 25.2.2002, Az. 10 E 2998/00 ).

    Rn. 25 ; VG Regensburg vom 29.7.2010, Az. RO 5 K 09.2408 ; VG Würzburg vom 8.5.2006, Az. W 7 K 05.928 ).

  • BVerwG, 16.08.1978 - 1 WB 112.78

    Hauptsacheverfahren - Eilverfahren - Faktische Identität von Anträgen - Antrag …

    Auszug aus VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687
    In derartigen Fallkonstellationen wird der Erlass einer einstweiligen Anordnung zum Teil schon für unzulässig gehalten (vgl. etwa: BVerwG vom 16.8.1978, BVerwGE 63, 110; Hess VGH vom 26.3.2004, GewArch 2004, 345).
  • BGH, 10.10.2011 - AnwZ (Brfg) 10/10

    Wiederzulassung zu Rechtsanwaltschaft: Versagung wegen Berufsunwürdigkeit

    Auszug aus VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687
    Bedenkt man zudem, dass der Bundesgerichtshof für die Wiederzulassung zum Rechtsanwaltsberuf nach gravierenden Straftaten im Kernbereich der beruflichen Tätigkeit des Rechtsanwalts (z.B. Untreue und Betrug zum Nachteil von Mandanten), in ständiger Rechtsprechung einen zeitlichen Abstand zwischen der die Unwürdigkeit begründenden Straftat des Bewerbers und dessen Wiederzulassung zur Rechtsanwaltschaft von in der Regel 15 bis 20 Jahren für erforderlich hält (vgl zuletzt BGH vom 28.3.2013, Az. AnwZ (Brfg) 40/12 sowie vom 10.10.2011, Az. AnwZ (Brfg) 10/10 m.w.N.), erscheint es nach der im Eilrechtsschutzverfahren nur möglichen summarischen Prüfung der Sach- und Rechtslage nicht fehlerhaft, wenn die Regierung der Oberpfalz 5 Jahre nach Bestandskraft des Widerrufs der Approbation des Antragstellers und etwa 11 ½ Jahre nach den von ihm begangenen berufsbezogenen Straftaten zur Einschätzung gelangt ist, dass er seine Zuverlässigkeit und Würdigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufs noch nicht wieder erlangt hat.
  • BGH, 28.03.2013 - AnwZ (Brfg) 40/12

    Anwaltsgerichtliches Verfahren: Wiederzulassung zur Anwaltschaft nach Begehung …

    Auszug aus VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687
    Bedenkt man zudem, dass der Bundesgerichtshof für die Wiederzulassung zum Rechtsanwaltsberuf nach gravierenden Straftaten im Kernbereich der beruflichen Tätigkeit des Rechtsanwalts (z.B. Untreue und Betrug zum Nachteil von Mandanten), in ständiger Rechtsprechung einen zeitlichen Abstand zwischen der die Unwürdigkeit begründenden Straftat des Bewerbers und dessen Wiederzulassung zur Rechtsanwaltschaft von in der Regel 15 bis 20 Jahren für erforderlich hält (vgl zuletzt BGH vom 28.3.2013, Az. AnwZ (Brfg) 40/12 sowie vom 10.10.2011, Az. AnwZ (Brfg) 10/10 m.w.N.), erscheint es nach der im Eilrechtsschutzverfahren nur möglichen summarischen Prüfung der Sach- und Rechtslage nicht fehlerhaft, wenn die Regierung der Oberpfalz 5 Jahre nach Bestandskraft des Widerrufs der Approbation des Antragstellers und etwa 11 ½ Jahre nach den von ihm begangenen berufsbezogenen Straftaten zur Einschätzung gelangt ist, dass er seine Zuverlässigkeit und Würdigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufs noch nicht wieder erlangt hat.
  • VGH Hessen, 26.03.2004 - 8 TG 721/04

    Keine Anwendbarkeit des § 114 Abs 2 VwGO im einstweiligen Rechtsschutzverfahren; …

    Auszug aus VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687
    In derartigen Fallkonstellationen wird der Erlass einer einstweiligen Anordnung zum Teil schon für unzulässig gehalten (vgl. etwa: BVerwG vom 16.8.1978, BVerwGE 63, 110; Hess VGH vom 26.3.2004, GewArch 2004, 345).
  • VG Oldenburg, 03.09.2003 - 12 B 1761/03

    Mitwirkung eines Vertreters eines Schaustellerverbandes bei der …

    Auszug aus VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687
    Eine derartige Verpflichtung sei keine Regelung, wie sie § 123 VwGO im Interesse eines effektiven einstweiligen Rechtschutzes vorsehe (BayVGH vom 3.6.2002, NVwZ-RR 2002, 839; a.A.: VG Oldenburg vom 3.9.2003, Az. 12 B 1761/03 ).
  • VGH Bayern, 03.06.2002 - 7 CE 02.637
    Auszug aus VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687
    Eine derartige Verpflichtung sei keine Regelung, wie sie § 123 VwGO im Interesse eines effektiven einstweiligen Rechtschutzes vorsehe (BayVGH vom 3.6.2002, NVwZ-RR 2002, 839; a.A.: VG Oldenburg vom 3.9.2003, Az. 12 B 1761/03 ).
  • VGH Baden-Württemberg, 21.02.1997 - 10 S 3346/96

    Genehmigung von Krankentransporten durch private Anbieter - Gewährleistung der …

    Auszug aus VG Regensburg, 15.06.2015 - RO 5 E 15.687
    Nach anderer Auffassung könne sogar bei offenen Erfolgsaussichten und entsprechender Dringlichkeit eine Entscheidung zugunsten eines Antragstellers geboten sein, insbesondere dann, wenn irreparable, schwerwiegende Nachteile drohen (VGH BW vom 21.2.1997, DÖV 1997, 694).
  • VGH Bayern, 29.06.2007 - 21 CE 07.1224
  • VGH Bayern, 16.12.1996 - 12 CE 95.2728
  • VGH Bayern, 29.03.2007 - 21 ZB 06.1880
  • VG München, 03.06.2002 - M 16 E 02.1437
  • VG München, 30.04.2007 - M 16 E 07.1475
  • BVerwG, 13.08.1999 - 2 VR 1.99

    Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz darf und muß vor dem Berliner …

  • BVerwG, 09.12.1998 - 3 C 4.98

    Approbation als Arzt; einschränkende Nebenstimmungen; Auflagen; Befristung; …

  • BVerwG, 16.07.1996 - 3 B 44.96

    Arztrecht: Wiedererlangung der Approbation nach Entziehung wegen …

  • VG Freiburg, 22.05.2007 - 1 K 1634/06

    Wiedererteilung der ärztlichen Approbation nach Straftat

  • VGH Baden-Württemberg, 24.11.1992 - 9 S 2154/90

    Rücknahme einer Heilpraktikererlaubnis: maßgeblicher Zeitpunkt für die …

  • VG Regensburg, 29.07.2010 - RO 5 K 09.2408

    1. Zum Anspruch auf Wiedererteilung der Approbation als Tierarzt nach …

  • VGH Bayern, 27.11.2009 - 21 ZB 09.1589

    Widerruf der Approbation; Verurteilung wegen gemeinschaftlichen Betrugs; …

  • VG Gießen, 25.02.2002 - 10 E 2998/00

    Vorläufige Entscheidung zur Ausübung des ärztlichen Berufes; Unwürdigkeit

  • VGH Bayern, 15.06.1993 - 21 B 92.226
  • VG Würzburg, 26.10.2009 - W 7 K 09.90

    Approbation; Wiedererteilung; Unzuverlässigkeit; Unwürdigkeit

  • OVG Sachsen-Anhalt, 19.02.2024 - 1 M 5/24

    Erlaubnis zur Ausübung des zahnärztlichen Berufs bis zum bestandskräftigen …

    Rn. 13 Soweit danach ein hinreichend langer innerer Reifeprozess erforderlich ist, um das verlorengegangene Vertrauen der Öffentlichkeit wiederzuerlangen (vgl. SächsOVG…, Urteil vom 13. März 2012 - 4 A 18/11 -, juris Rn. 37; NdsOVG…, Beschluss vom 29. Juli 2015, a. a. O. Rn. 21), ist für dessen Beginn nicht erst an den Eintritt der Bestandskraft des Widerrufs der Approbation anzuknüpfen (so aber BayVGH…, Urteil vom 15. Februar 2000 - 21 B 96.1637 -, juris Rn. 59 und dem folgend VG Regensburg, Beschluss vom 15. Juni 2015 - RO 5 E 15.687 -, juris Rn. 24 f. m. w. N.; VG Stuttgart…, Urteil vom 21. September 2006 - 4 K 2576/06 -, juris Rn. 20).
  • VG Würzburg, 29.04.2019 - W 10 E 19.84

    Vorwegnahme der Hauptsache

    Im Ergebnis bedeute dies, dass eine nur vorläufige Regelung, etwa eine zeitliche Befristung, insoweit nicht in Betracht komme (mit Verweis auf BayVGH, B.v. 29.6.2007 - 21 CE 07.1224; VG München, B.v. 30.4.2007 - M 16 E 07.1475; B.v. 3.6.2002 - M 16 E 02.1437; VG Regensburg, B.v. 15.6.2015 - RO 5 E 15.687).
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