Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×

Rechtsprechung
   OLG Hamm, 29.09.1980 - 14 W 40/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1980,5082
OLG Hamm, 29.09.1980 - 14 W 40/80 (https://dejure.org/1980,5082)
OLG Hamm, Entscheidung vom 29.09.1980 - 14 W 40/80 (https://dejure.org/1980,5082)
OLG Hamm, Entscheidung vom 29. September 1980 - 14 W 40/80 (https://dejure.org/1980,5082)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1980,5082) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

  • familienrecht-deutschland.de PDF

    ZPO §§ 850c, 850e; SGB I § 54
    Verfahrensrecht; Zwangsvollstreckung; Pfändbarkeit von Kindergeld; Zusammenrechnung mit sonstigen Einkommen; Billigkeit.

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • ZIP 1980, 1029
  • MDR 1981, 151
  • FamRZ 1981, 195 (Ls.)
  • VersR 1981, 438 (Ls.)
  • Rpfleger 1981, 447
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (3)

  • LG Osnabrück, 25.05.1978 - 8 T 23/78
    Auszug aus OLG Hamm, 29.09.1980 - 14 W 40/80
    Die Grenzen der Pfändbarkeit von Kindergeld bestimmen sich, wie der Senat in seinem Beschluß vom 4. Oktober 1979 (JurBüro 1980, 466 f) dargelegt hat, jetzt vielmehr bei der Pfändung wegen gesetzlicher Unterhaltsansprüche ausschließlich nach den Vorschriften für die Pfändung von Arbeitseinkommen (§§ 850 ff ZPO) und bei anderen Ansprüchen zusätzlich nach § 54 Abs. 3 Nr. 2 SGB (ebenso OLG München Rpfleger 1979, 223, 224; OLG Schleswig DAVorm 1979, 380; OLG Düsseldorf DAVorm 1979, 180; OLG Köln JurBüro 1979, 1903; LG Karlsruhe DAVorm 1978, 226; LG Darmstadt DAVorm 1978, 661; LG Wuppertal DAVorm 1978, 295; LG Zweibrücken DAVorm 1978, 762; LG Hamburg DAVorm 1979, 512; LG Lüneburg MDR 1979, 589; Bauer, NJW 1978, 871, 872; a.A. LG Osnabrück NJW 1979, 932; s. auch LG Passau DAVorm 1978, 764).

    bb) Aus der Aufhebung des Pfändungsverbotes des § 12 Abs. 2 BKGG und dem von dem Gesetzgeber gemachten Unterschied zwischen der Vollstreckung gesetzlicher Unterhaltsansprüche und anderer Ansprüche muß geschlossen werden, daß die Pfändung des Kindergeldanspruchs wegen anderer als gesetzlicher Unterhaltsansprüche auch unter Berücksichtigung der Zweckbestimmung des Kindergeldes nicht grundsätzlich unzulässig ist (ebenso LG Hannover NJW 1977, 303; LG Hannover JurBüro 1979, 292; LG Flensburg JurBüro 1977, 1628; LG Berlin DAVorm 1978, 769, 770; LG Itzehoe SchlHA 1978, 215; LG Hamburg DAVorm 1979, 512; LG Aschaffenburg JurBüro 1978, 1724, 1725; Bauer, NJW 1978, 871, 872; a.A. OLG Köln JurBüro 1979, 1903; LG Mönchengladbach DAVorm 1978, 771, 772; LG Osnabrück NJW 1979, 932; LG Würzburg Rpfleger 1979, 225, Roberz, NJW 1978, 2081, 2086; Müller/Wolff, NJW 1979, 299, 300; Hornung, Rpfleger 1979, 84, 91 f); Wickenhagen/Krebs, BKGG § 12 Rdn. 12); andernfalls wäre nicht verständlich, warum der Gesetzgeber das Pfändungsverbot des § 12 Abs. 2 BKGG allgemein und nicht nur für Unterhaltsansprüche aufgehoben, und für die Pfändung wegen anderer als Unterhaltsansprüche an besondere Voraussetzungen geknüpft hat.

    Angesichts der gesetzlichen Regelung und der danach notwendigen Gesamtwürdigung aller bedeutsamen Umstände des Einzelfalles läßt sich die grundsätzliche Unpfändbarkeit des Kindergeldes entgegen einem Teil der Rechtsprechung und Literatur (vgl. OLG Köln JurBüro 1979, 1903; LG Mönchengladbach DAVorm 1978, 771, 772; LG Osnabrück NJW 1979, 932; LG Würzburg Rpfleger 1979, 225; Roberz, NJW 1978, 2081, 2086; Müller/Wolff, NJW 1979, 299, 300) mit dessen Zweckbestimmung nicht begründen.

  • KG, 10.05.1974 - 1 W 502/74
    Auszug aus OLG Hamm, 29.09.1980 - 14 W 40/80
    Daß die Entscheidungen des Rechtspflegers des Amtsgerichts vom 18. Oktober 1979 und des Landgerichts übereinstimmen, ist insoweit unbeachtlich, da es nur auf die Entscheidung innerhalb des in der Zivilprozeßordnung vorgesehenen Instanzenzuges ankommt, zu denen die Entscheidung des Rechtspflegers nicht gehört (OLG Saarbrücken OLGZ 1966, 182; OLG Celle OLGZ 1972, 479, 480; KG NJW 1975, 224, 225).
  • LG Lüneburg, 15.01.1979 - 4 T 348/78
    Auszug aus OLG Hamm, 29.09.1980 - 14 W 40/80
    Die Grenzen der Pfändbarkeit von Kindergeld bestimmen sich, wie der Senat in seinem Beschluß vom 4. Oktober 1979 (JurBüro 1980, 466 f) dargelegt hat, jetzt vielmehr bei der Pfändung wegen gesetzlicher Unterhaltsansprüche ausschließlich nach den Vorschriften für die Pfändung von Arbeitseinkommen (§§ 850 ff ZPO) und bei anderen Ansprüchen zusätzlich nach § 54 Abs. 3 Nr. 2 SGB (ebenso OLG München Rpfleger 1979, 223, 224; OLG Schleswig DAVorm 1979, 380; OLG Düsseldorf DAVorm 1979, 180; OLG Köln JurBüro 1979, 1903; LG Karlsruhe DAVorm 1978, 226; LG Darmstadt DAVorm 1978, 661; LG Wuppertal DAVorm 1978, 295; LG Zweibrücken DAVorm 1978, 762; LG Hamburg DAVorm 1979, 512; LG Lüneburg MDR 1979, 589; Bauer, NJW 1978, 871, 872; a.A. LG Osnabrück NJW 1979, 932; s. auch LG Passau DAVorm 1978, 764).
  • OLG Hamm, 22.12.1983 - 14 W 67/83
    Der erkennende Senat hält an seiner ständigen Rechtsprechung fest, daß auch nichteheliche Zählkinder, für die der Schuldner selbst kein Kindergeld erhält, wegen ihrer gesetzlichen Unterhaltsansprüche das Kindergeld, welches der Schuldner für seine ehelichen Kinder bezieht, grundsätzlich wie Arbeitseinkommen gemäß § 54 Abs. 3 Nr. 1 SGB I, §§ 850 ff ZPO pfänden können (Senatsbeschlüsse vom 4. Oktober 1979 - DAVorm 1980, 109 [14 W 32/79]; 1980, 964 [14 W 40/80], und vom 16. Juli 1981 - 14 W 118/80 - n.v.; OLG Stuttgart Rpfleger 1979, 222; 1979, 223; OLG München Rpfleger 1979, 223; NJW 1980, 894; OLG Düsseldorf Rpfleger 1979, 223; DAVorm 1983, 403 f; OLG Oldenburg DAVorm 1979, 307; OLG Schleswig DAVorm 1979, 1080 f; OLG Köln Rpfleger 1980, 74 f; KG Rpfleger 1980, 159 f; OLG Karlsruhe DAVorm 1983, 406 f; LG Freiburg DAVorm 1983, 408 f).

    a) Die Pfändung des Kindergeldes bestimmt sich seit dem Inkrafttreten des Sozialgesetzbuchs vom 1. Januar 1976 - wie der Senat bereits mehrfach ausgesprochen hat (Beschlüsse vom 4. Oktober 1979 - DAVorm 1980, 109 [14 W 32/79]; 1980, 964 [14 W 40/80], und vom 16. Juli 1981 - 14 W 118/80 - n.v. - ausschließlich nach § 54 SGB I, wonach Ansprüche auf laufende Sozialleistungen wegen gesetzlicher Unterhaltsansprüche wie Arbeitseinkommen gepfändet werden können.

    Es entspricht insoweit inzwischen ganz herrschender Meinung in Rechtsprechung und Literatur (BFH NJW 1983, 415; BSG DAVorm 1982, 977; Senatsbeschlüsse vom 4. Oktober 1979 - DAVorm 1980, 109 [14 W 32/79]; 1980, 964 [14 W 40/80], und vom 16. Juli 1981 - 14 W 118/80 - n.v.; OLG München NJW 1980, 894; OLG Schleswig DAVorm 1979, 380;… Stöber, Forderungspfändung 6. Aufl. Rdn. 1387c mwN), daß aus der Fortgeltung des § 12 Abs. 4 BKGG nicht geschlossen werden kann, daß hierin eine eigenständige Pfändungsregelung enthalten ist, durch die über § 37 SGB I der § 54 SGB I eingeschränkt wird; die Fortgeltung des § 12 Abs. 4 BKGG über den 1. Januar 1976 hinaus beruht vielmehr lediglich auf redaktionellen Gründen.

    Das Kindergeld ist eine "laufende Sozialgeldleistung« iSd § 54 Abs. 1 SGB I. Es wird als eine Art Familienlastenausgleich zur Sicherung des Lebensunterhalts von Kindern gezahlt (OLG Hamm DAVorm 1980, 964 [14 W 40/80]; LG Mönchengladbach DAVorm 1978, 771, 772; LG Würzburg Rpfleger 1979, 225; Roberz, NJW 1978, 2086).

    Eine Zusammenrechnung kommt dann von vornherein nicht in Betracht, da § 850e Nr. 2 a ZPO Arbeitseinkommen oder aber zumindest andere pfändbare Sozialleistungen des Schuldners voraussetzt (Senatsbeschluß DAVorm 1980, 964 [14 W 40/80]; LG Berlin MDR 1978, 323; LG Hannover JurBüro 1979, 292; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO 39. Aufl. § 850e Anm. 2 B b).

    Darüber hinaus läßt die vorgenannte Ansicht außer Acht, daß der unpfändbare Grundbetrag im Falle der Zusammenrechnung, wie der erkennende Senat in seinem Beschluß vom 29. September 1980 (14 W 40/80 - DAVorm 1980, 964) ausführlich begründet hat, grundsätzlich dem Kindergeld zu entnehmen ist (ebenso LG Berlin DAVorm 1978, 769, 771; LG Itzehoe SchlHA 1979, 215 f;… Stöber, Forderungspfändung 6. Aufl. Rdn. 1409), so daß den Kindern, für die das Kindergeld bestimmt ist, der Zugriff darauf im Wege der Zwangsvollstreckung entgegen der Zweckbestimmung selbst nach einer Zusammenrechnung nicht uneingeschränkt möglich wäre.

  • OLG Karlsruhe, 13.07.1981 - 13 W 180/80
    Damit wurde die Drittschuldnerin in eigenen Rechten betroffen (vgl. OLG Hamm JurBüro 1981, 288, 289 f;… Thomas/Putzo, ZPO 11. Aufl. § 829 Anm. 8 b aa).

    Anders als die O- berlandesgerichte Köln (OLGZ 1979, 485 f), München (Beschluß vom 29. Oktober 1980 - 24 W 180/80 - n.v.) und Oldenburg (JurBüro 1980, 1743 ff; vgl. weiter OLG Hamm JurBüro 1981, 288, 289 f zu dem Meinungsstand in Rechtsprechung und Literatur zu allen in dem vorliegenden Fall angesprochenen Fragen) sieht der Senat die Zweckbestimmung des Kindergeldes nicht so stark auf den Kinderunterhalt bezogen, daß nur Forderungen aus unmittelbar dem Kinde zukommenden Leistungen in das Kindergeld vollstreckt werden können.

    Gegen die hier getroffene Entscheidung spricht nicht - worauf das Oberlandesgericht Hamm (JurBüro 1981, 288, 289, 294) schon hingewiesen hat -, daß damit die Unpfändbarkeit des Kindergeldes entgegen der Aufhebung des § 12 Abs. 1 BKGG durch den Gesetzgeber auf Umwegen durch die Gerichte wieder eingeführt würde.

    Für dieses Ergebnis spricht weiter, daß dadurch Manipulationen ausgeschlossen werden, wie sie von dem Oberlandesgericht Hamm (JurBüro 1981, 288, 289, 293) im Anschluß an Stöber (…aaO Rdn. 1409) aufgezeigt werden.

    Außerdem sprechen die praktischen Gesichtspunkte, wie sie das Oberlandesgericht Hamm (JurBüro 1981, 288, 289, 294) aufzählt, dafür, den pfändungsfreien Betrag zunächst dem Kindergeld zu entnehmen; nur dadurch kann eine auch in dem Gläubigerinteresse liegende reibungslose Abwicklung der Pfändungen gewährleistet werden, da dem Arbeitgeber ohne weiteres die Höhe des Kindergeldes bekannt ist, während das Arbeitsamt nach seinem Vortrag noch nicht einmal einen Auskunftsanspruch gegen den Arbeitgeber bezüglich des Arbeitseinkommens des Schuldners hat.

  • OLG Hamm, 12.12.1983 - 14 W 21/83

    Pfändung von Kindergeld

    Das Kindergeld ist eine "laufende Geldleistung« iSd § 54 SGB I; es wird als eine Art Familienlastenausgleich zu der Sicherung des Lebensunterhalts von Kindern gezahlt (Senat JurBüro 1981, 288; LG Mönchengladbach DAVorm 1978, 771, 772; LG Würzburg Rpfleger 1979, 225; Roberz, NJW 1978, 2086).

    Eine Zusammenrechnung kommt dann von vornherein nicht in Betracht, da § 850e Nr. 2a ZPO Arbeitseinkommen oder aber zumindest andere pfändbare Sozialleistungen des Schuldners voraussetzt (OLG Hamm JurBüro 1981, 288; LG Berlin MDR 1978, 323; LG Hannover JurBüro 1979, 292;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO 39. Aufl. § 850e Anm. 2 B b).

    Darüber hinaus läßt die vorgenannte Ansicht außer acht, daß der unpfändbare Grundbetrag im Falle der Zusammenrechnung, wie der erkennende Senat in seinem Beschluß vom 29. September 1980 (JurBüro 1981, 288) ausführlich begründet hat, grundsätzlich dem Kindergeld zu entnehmen ist (ebenso LG Berlin DAVorm 1978, 769, 771; LG Itzehoe SchlHA 1979, 215 f;… Stöber, Forderungspfändung 6. Aufl. Rdn. 1409), so daß den Kindern, für die das Kindergeld bestimmt ist, der Zugriff darauf im Wege der Zwangsvollstreckung entgegen der Zweckbestimmung selbst nach einer Zusammenrechnung nicht uneingeschränkt möglich wäre.

  • BFH, 07.07.1987 - VII R 94/84

    Kindergeld - Unpfändbarkeit - Steuerschuldverhältnis

    Entsprechend einer weiteren oder engeren Sicht hinsichtlich der Zweckbestimmung des Kindergeldes - Sozialleistung zugunsten der Familie oder zugunsten des Kindes - bestehen unterschiedliche Auffassungen über seine Pfändbarkeit in Rechtsprechung und Schrifttum nur insoweit, ob der Vorteil aus der Vollstreckungsforderung dem Kind unmittelbar (ausschließlich) zugute gekommen sein muß oder ob es ausreicht, daß dieses mittelbar (als Mitglied der Familie) von der Leistung des Gläubigers profitiert hat - Beispiele: Verbindlichkeiten wegen der Familienwohnung oder Heizöllieferung für die Wohnung einerseits oder wegen des Kaufs von Kinderkleidung oder Kindermöbeln andererseits - (vgl. in diesem Sinne: Beschluß des OLG Hamm vom 29. September 1980 14 W 40/80, Rpfleger 1981, 447; Beschluß des OLG Stuttgart vom 28. Oktober 1980 8 W 428/80, Rpfleger 1981, 449; Beschluß des OLG Oldenburg vom 30. Juli 1980 2 W 21/80, Rpfleger 1981, 449; Beschluß des OLG Celle vom 8. April 1980 8 W 64/80, Rpfleger 1981, 452; Beschluß des OLG Düsseldorf vom 19. Oktober 1983 3 W 299/83, Monatsschrift für Deutsches Recht - MDR - 1984, 152; Beschluß des OLG Hamm vom 7. Juni 1984 14 W 242/83, JurBüro 1985, 312; Beschluß des OLG Stuttgart vom 20. November 1981 8 W 126/81, JurBüro 1982, 1746; Beschluß des Landgerichts Düsseldorf vom 6. Januar 1983 19 T 336/82, JurBüro 1984, 305; Beschluß des Landgerichts Lübeck vom 28. April 1983 7 T 282/83, JurBüro 1983, 1421; Beschluß des Landgerichts Kassel vom 19. September 1983 6 T 366/83, JurBüro 1985, 314; Urteil des VGH Mannheim vom 17. März 1983 2 S 642/81, NJW 1984, 253; Urteil des OVG Münster vom 4. Februar 1982 2 A 1590/80, NJW 1982, 1662; Urteil des Verwaltungsgerichts - VG - Minden vom 15. März 1985 5 K 1169/83, Rpfleger 1985, 369; Urteil des FG Bremen vom 8. Oktober 1980 II 21/80 K, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 1981, 142;… Zöller/Stöber, Zivilprozeßordnung, 15. Aufl., § 850 e Rdnr. 23;… Burdenski/von Maydell/Schellhorn, Gemeinschaftskommentar zum Sozialgesetzbuch, Allgemeiner Teil, 2. Aufl., § 54 Rdnr. 28; Roberz, NJW 1978, 2086; Hornung, Rpfleger 1983, 216, 219 bis 221; Schmeken, Rpfleger 1981, 448; Mümmler, JurBüro 1982, 961, 966, 967, JurBüro 1983, 1617, JurBüro 1984, 306, JurBüro 1985, 315 und JurBüro 1986, 161; anderer Ansicht: Bauer, NJW 1978, 871).

    Die Zusammenrechnung und die Durchführung der hierfür in § 850 e Nr. 2 Buchst. a ZPO vorgeschriebenen - weiteren - Billigkeitsprüfung setzt die Pfändbarkeit der jeweiligen Sozialleistung voraus (vgl. Beschluß des OLG Hamm in Rpfleger 1981, 447, 448;… Stöber, Forderungspfändung, 7. Aufl., Rdnr. 1409, Fußnote 126;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, a. a. O., 45. Aufl., § 850 e Anm. 2 B. b.).

  • BFH, 07.07.1987 - VII R 97/84

    Anforderungen an die steuerrechtliche Zwangsvollstreckung - Rechtmäßigkeit der …

    Entsprechend einer weiteren oder engeren Sicht hinsichtlich der Zweckbestimmung des Kindergeldes - Sozialleistung zugunsten der Familie oder zugunsten des Kindes - bestehen unterschiedliche Auffassungen über seine Pfändbarkeit in Rechtsprechung und Schrifttum nur insoweit, ob der Vorteil aus der Vollstreckungsforderung dem Kind unmittelbar (ausschließlich) zugute gekommen sein muß oder ob es ausreicht, daß dieses mittelbar (als Mitglied der Familie) von der Leistung des Gläubigers profitiert hat - Beispiele: Verbindlichkeiten wegen der Familienwohnung oder Heizöllieferung für die Wohnung einerseits oder wegen des Kaufs von Kinderkleidung oder Kindermöbeln andererseits - (vgl. in diesem Sinne: Beschluß des OLG Hamm vom 29. September 1980 14 W 40/80, Rpfleger 1981, 447; Beschluß des OLG Stuttgart vom 28. Oktober 1980 8 W 428/80, Rpfleger 1981, 449; Beschluß des OLG Oldenburg vom 30. Juli 1980 2 W 21/80, Rpfleger 1981, 449; Beschluß des OLG Celle vom 8. April 1980 8 W 64/80, Rpfleger 1981, 452; Beschluß des OLG Düsseldorf vom 19. Oktober 1983 3 W 299/83, Monatsschrift für Deutsches Recht - MDR - 1984, 152; Beschluß des OLG Hamm vom 7. Juni 1984 14 W 242/83, JurBüro 1985, 312; Beschluß des OLG Stuttgart vom 20. November 1981 8 W 126/81, JurBüro 1982, 1746; Beschluß des Landgerichts Düsseldorf vom 6. Januar 1983 19 T 336/82, JurBüro 1984, 305; Beschluß des Landgerichts Lübeck vom 28. April 1983 7 T 282/83, JurBüro 1983, 1421; Beschluß des Landgerichts Kassel vom 19. September 1983, T 6 366/83, JurBüro 1985, 314; Urteil des Verwaltungsgerichtshofs - VGH - Mannheim vom 17. März 1983 2 S 642/81, NJW 1984; 253; Urteil des OVG Münster vom 4. Februar 1982 2 A 1590/80, NJW 1982, 1662; Urteil des Verwaltungsgerichts - VG - Minden vom 15. März 1985 5 K 1169/83, Rpfleger 1985, 369; Urteil des FG Bremen vom 8. Oktober 1980 II 21/80 K, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 1981, 142;… Zöller/Stöber, Zivilprozeßordnung, 15. Aufl., § 850e Rdnr. 23;… Burdenski/von Maydell/Schellhorn, Gemeinschaftskommentar zum Sozialgesetzbuch, Allgemeiner Teil, 2. Aufl., § 54 Rdnr. 28; Roberz, NJW 1978, 2086; Hornung, Rpfleger 1983, 216, 219 bis 221; Schmeken, Rpfleger 1981, 448; Mümmler, JurBüro 1982, 961, 966, 967, JurBüro 1983, 1617, JurBüro 1984, 306, JurBüro 1985, 315 und JurBüro 1986, 161; anderer Ansicht: Bauer, NJW 1978, 871).

    Die Zusammenrechnung und die Durchführung der hierfür in § 850e Nr. 2 Buchst. a ZPO vorgeschriebenen - weiteren - Billigkeitsprüfung setzt die Pfändbarkeit der jeweiligen Sozialleistung voraus (vgl. Beschluß des OLG Hamm in Rpfleger 1981, 447, 448;… Stöber, Forderungspfändung, 7. Aufl., Rdnr. 1409, Fußnote 126;… Baumbach / Lauterbach / Albers / Hartmann, a.a.O., 45. Aufl., § 850e Anm. 2 B.b.).

  • OLG Hamm, 25.11.1981 - 14 W 103/81
    Die Pfändung des Kindergeldes gemäß § 54 Abs. 3 Nr. 2 SGB I entspricht der Billigkeit, wenn die dem Vollstreckungstitel zugrunde liegende Forderung eine Prämie aus einer Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung ist, und der Schuldner sich nicht bei der beantragten Anhörung zu der Pfändung äußert (Fortführung von OLG Hamm JMBl NW 1978, 263, und JurBüro 1981, 288).

    Der Senat hat in dem Beschluß vom 29. September 1980 (JurBüro 1981, 288) den Grundsatz aufgestellt, daß Kindergeld wegen anderer als gesetzlicher Unterhaltsansprüche unter den Voraussetzungen des § 54 Abs. 3 Nr. 2 SGB I grundsätzlich pfändbar ist.

  • OLG Hamm, 17.07.1987 - 14 W 19/87

    Begrenzte Pfändbarkeit des Erziehungsgeldes; Arbeitseinkommen

    Wenn in diesen Fällen die Lohnersatzfunktion auch mehr in den Hintergrund tritt, so nähert sich das Erziehungsgeld hier dem Kindergeld an, das nach ständiger Rechtsprechung des Senats (vgl. Rpfleger 1981, 447) als eine Art Familienlastenausgleich zu der Sicherung des Lebensunterhalts der Kinder gezahlt wird, und daher nicht so zweckgebunden ist, daß eine Pfändung wegen anderer als Unterhaltsansprüche grundsätzlich nicht in Betracht käme.
  • OLG Hamm, 07.06.1984 - 14 W 242/83

    Kindergeld; Gesetzliche Unterhaltsansprüche; Unterhalt; Pfändung; Verpfändung ; …

    Die Grenzen der Pfändbarkeit von Kindergeld bestimmen sich wie der Senat in dem in Rilleger 80, 23 und MDR 80, 323 abgedruckten Beschluß vom 29.9.1984 (14 W 40/80) ausführlich dargelegt hat jetzt vielmehr bei der Pfändung wegen gesetzlicher Unterhaltsansprüche ausschließlich nach den Vorschriften für die Pfändung von Arbeitseinkommen ( §§ 850 ff. ZPO ) und bei anderen Ansprüchen wie dem hier titulierten Anspruch des Gläubigers auf Prämie für eine Rechtsschutzversicherung zusätzlich nach § 54 Abs. 3 Nr. 2 SGB 1 .
  • OLG Düsseldorf, 19.10.1983 - 3 W 299/83
    Da es auf die von der Gläubigerin beantragte Zusammenrechnung und die Billigkeit der Zusammenrechnung nicht mehr ankommt, kann offen bleiben, ob bei der Zusammenrechnung von Kindergeld und Arbeiteinkommen der Freibetrag des § 850c ZPO in erster Linie dem Kindergeld (so OLG Hamm MDR 1981, 151) oder dem Arbeitseinkommen zu entnehmen ist (vgl. Senatsbeschluß DAVorm 1983, 403).
  • OLG Stuttgart, 20.11.1981 - 8 W 126/81
    Der Senat vermag daher nicht der Auffassung des Oberlandesgerichts Hamm (JurBüro 1981, 288, 293) zu folgen, wonach der unpfändbare Grundbetrag grundsätzlich dem Kindergeld zu entnehmen ist.
  • OLG Hamm, 06.01.1983 - 14 W 126/82
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG Hamm
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht