Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 27.03.2008 - 15 U 217/07 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 2 Abs 1 AUB, § 242 BGB
Unfallversicherung: Zum Begriff des Unfalls und zur Beweislast für eine Beinamputation als Folge eines Unfalls bzw. einer Vorerkrankung - Judicialis
AUB 61 § 2
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
AUB 61 § 2 Abs. 1
Begriff des Unfalls - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Begriff des Unfalls
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Kassel, 16.08.2007 - 6 O 367/07
- OLG Frankfurt, 27.03.2008 - 15 U 217/07
Papierfundstellen
- r+s 2009, 32
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (6)
- OLG Nürnberg, 28.11.1961 - 2 U 142/61
Auszug aus OLG Frankfurt, 27.03.2008 - 15 U 217/07
Er erschöpft sich nicht in dem objektiven Merkmal der kurzen Dauer, sondern schließt als subjektives Merkmal das Moment des Unerwarteten, Unvorhergesehenen ein (OLG Nürnberg, VersR 1962, 773 [774]). - BGH, 12.12.1984 - IVa ZR 88/83
Voraussetzungen der Eintrittspflicht der Unfallversicherung
Auszug aus OLG Frankfurt, 27.03.2008 - 15 U 217/07
Das Erfordernis der Plötzlichkeit dient der Abgrenzung der versicherten Risiken gegenüber solchen Ereignissen, die durch einen allmählichen, sich auf einen längeren Zeitraum erstreckenden Eintritt des schädigenden Ereignisses (nicht: des darauf beruhenden Gesundheitsschadens) gekennzeichnet sind (BGH, VersR 1985, 177 [177]). - OLG Koblenz, 03.03.2005 - 10 U 586/04
Unfallversicherung: Wadenverletzung beim Sprung von einer Transportfläche mit …
Auszug aus OLG Frankfurt, 27.03.2008 - 15 U 217/07
Die Arbeit an einem Gegenstand ist nur dann keine Einwirkung in diesem Sinne, solange dieser ausschließlich Objekt von Bemühungen bleibt, also keine Eigendynamik entwickelt, und der Geschädigte auch nicht stürzt, umknickt oder abgleitet (OLG Koblenz, VersR 2005, 1425 [1425]; OLG Frankfurt, VersR 1996, 1355 [1355]; OLG Hamm, VersR 1976, 336 [336]; OLG Schleswig, VersR 1970, 1048 [1048]).
- OLG Frankfurt, 10.01.1996 - 21 U 2/94
Begriff des Unfalls; Gebrauch eines Spatens; Banscheibenvorfall; Beweislast für …
Auszug aus OLG Frankfurt, 27.03.2008 - 15 U 217/07
Die Arbeit an einem Gegenstand ist nur dann keine Einwirkung in diesem Sinne, solange dieser ausschließlich Objekt von Bemühungen bleibt, also keine Eigendynamik entwickelt, und der Geschädigte auch nicht stürzt, umknickt oder abgleitet (OLG Koblenz, VersR 2005, 1425 [1425]; OLG Frankfurt, VersR 1996, 1355 [1355]; OLG Hamm, VersR 1976, 336 [336]; OLG Schleswig, VersR 1970, 1048 [1048]). - OLG Schleswig, 30.06.1970 - 1 U 13/70
Auszug aus OLG Frankfurt, 27.03.2008 - 15 U 217/07
Die Arbeit an einem Gegenstand ist nur dann keine Einwirkung in diesem Sinne, solange dieser ausschließlich Objekt von Bemühungen bleibt, also keine Eigendynamik entwickelt, und der Geschädigte auch nicht stürzt, umknickt oder abgleitet (OLG Koblenz, VersR 2005, 1425 [1425]; OLG Frankfurt, VersR 1996, 1355 [1355]; OLG Hamm, VersR 1976, 336 [336]; OLG Schleswig, VersR 1970, 1048 [1048]). - OLG Hamm, 11.06.1975 - 20 U 358/74
Auszug aus OLG Frankfurt, 27.03.2008 - 15 U 217/07
Die Arbeit an einem Gegenstand ist nur dann keine Einwirkung in diesem Sinne, solange dieser ausschließlich Objekt von Bemühungen bleibt, also keine Eigendynamik entwickelt, und der Geschädigte auch nicht stürzt, umknickt oder abgleitet (OLG Koblenz, VersR 2005, 1425 [1425]; OLG Frankfurt, VersR 1996, 1355 [1355]; OLG Hamm, VersR 1976, 336 [336]; OLG Schleswig, VersR 1970, 1048 [1048]).
- OLG Karlsruhe, 20.12.2018 - 12 U 106/18
Private Unfallversicherung: Abgrenzung zwischen versichertem Unfallereignis und …
Rn. 46 Demgegenüber ist nicht mehr nur Objekt von Bemühungen ein Gegenstand, der aus dem Gleichgewicht zu geraten oder umzustürzen droht und der beim Gegensteuern des Versicherungsnehmers dessen Gesundheitsschädigung nach sich zieht (vgl. BGH…, Urteil vom 28.01.2009, IV ZR 6/08, Rn. 11; OLG Frankfurt, Urteil vom 27.03.2008, 15 U 217/07, Rn. 27; OLG Koblenz…, Beschluss vom 03.03.2005, 10 U 586/04, Rn. 21; OLG Nürnberg…, Urteil vom 03.08.2000, 8 U 465/00, Rn. 11). - KG, 30.05.2014 - 6 U 54/14
Private Unfallversicherung: Umknicken mit dem Fuß beim Tennisspiel als Unfall
Denn allein die körperliche Fehlbewegung, die zum Umknicken des Fußes geführt hat, reicht -obwohl in Bezug auf das Umknicken nicht willensgesteuert- für die Erfüllung des Unfallbegriffs nicht aus (…BGH VersR 2009, 492 - 495, zitiert nach juris, dort Rdz. 11;… OLG Düsseldorf NVersZ 1999, 524 - 525, zitiert nach juris, dort Ls. und Rdz. 10 f; OLG Frankfurt RuS 2009, 32, zitiert nach juris, dort Ls. 1 und Rdz. 27;… OLG München MDR 1998, 1479, zitiert nach juris, dort Ls. und Rdz. 13;… OLG Hamm VersR 2008, 249 - 250, zitiert nach juris, dort Ls. und Rdz. 20 mit Anmerkung Kloth, jurisPR-VersR 4/2008, Anm. 4; ders, Anmerkung zum Urteil des LG Dortmund, jurisPR-VersR 09/2009 Anm. 4). - OLG Hamm, 21.09.2012 - 20 U 92/12
Begriff des Unfallereignisses i.S. von Nr. 1.3 AUB 2000
Rn. 48 Eigene Bewegungen und Anstrengungen des Verletzten können nur dann Unfälle bewirken, wenn sie nicht gänzlich willensgestört ablaufen und im Ergebnis die Gesundheitsbeschädigung zusammen mit einer äußeren (störenden) Einwirkung ausgelöst haben (…Senat, VersR 1999, 44, Juris-Rdn. 4; OLG Frankfurt, RuS 2009, 32, Juris-Rdn. 27).
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Rechtsprechung
| LG Kleve, 06.11.2007 - 3 O 201/07 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Versicherungsschutz aus einer Unfallversicherung; Versicherungsschutz wegen einer beiseitigen Hörminderung eines Tinnitus aus Anlass eines Unfallereignisses; Voraussetzungen der Geltendmachung eines Anspruchs auf Invaliditätsleistung; Treuwidrigkeit bei ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- r+s 2009, 32
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (3)
- OLG Saarbrücken, 18.10.2006 - 5 U 222/06
Pflicht des Unfallversicherers zur Belehrung über Frist für Invaliditätsmeldung?
Auszug aus LG Kleve, 06.11.2007 - 3 O 201/07
Rn. 25 Die Geltendmachung des Anspruchs auf Invaliditätsleistung setzt voraus, dass der Versicherungsnehmer gegenüber dem Versicherer eine schriftliche Willenserklärung abgibt, mittels derer er die Invalidität unter Berufung auf die konkret eingetretene und festgestellte dauernde Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit geltend macht (OLG Saarbrücken, Urteil vom 18.10.2006, Az.: 5 U 222/06, veröffentlicht bei juris).Außerdem kann nach der Rechtsprechung das Berufen auf die Fristversäumung treuwidrig sein, und zwar, wenn der Versicherer den Versicherungsnehmer entgegen einer entsprechenden Verpflichtung nicht über die Frist des § 7 AUB 88 und die Voraussetzungen ihrer Wahrung belehrt hat (OLG Saarbrücken, Urteil vom 18.10.206, 5 U 222/06, veröffentlicht bei juris).
- BGH, 30.11.2005 - IV ZR 154/04
Berufung des Versicherers auf die nicht rechtzeitige Feststellung der Invalidität …
Auszug aus LG Kleve, 06.11.2007 - 3 O 201/07
Rechtsmissbrauch liegt vor, wenn dem Versicherer ein Belehrungsbedarf des Versicherungsnehmers hinsichtlich der Rechtsfolgen der Fristversäumnis deutlich wird, er aber gleichwohl eine solche Belehrung unterlässt (BGH, Urteil vom 30.11.2005, Az.: IV ZR 154/04, veröffentlicht bei juris). - LG Dortmund, 14.12.2006 - 2 O 270/06
Berufung auf den Ablauf der Jahresfrist für die Einholung des ärztlichen …
Auszug aus LG Kleve, 06.11.2007 - 3 O 201/07
Ein Vertrauenstatbestand, der Versicherer werde sich auf die Ausschlussfrist nicht berufen, wird auch dann geschaffen, wenn sich der Versicherungsnehmer nach Fristablauf auf Veranlassung des Versicherers nicht unerheblichen Untersuchungen unterzogen hat (zuletzt LG Dortmund, Urteil vom 14.12.2006, Az.: 2 O 270/06).
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