Rechtsprechung
| SG Marburg, 26.10.2016 - S 12 KA 59/15 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Vertragsarztangelegenheiten
- openjur.de
- Justiz Hessen
SGB V § 87b
Vertragsarztrecht - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Vertragsarztrecht
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht
, S. 11 (Leitsatz und Kurzinformation)
Vertragsarztrecht | Honorarverteilung | Regelleistungsvolumen | Weiterwirken als Aufbaupraxis nach Einbringen des Sitzes in MVZ
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (20)
- BSG, 17.07.2013 - B 6 KA 44/12 R
Vertragsärztliche Versorgung - Berufsausübungsgemeinschaft - Anerkennung als …
Auszug aus SG Marburg, 26.10.2016 - S 12 KA 59/15
{ABSCHNITT:Leitsatz:} Die von BSG, Urt. v. 17.07.2013 - B 6 KA 44/12 R - SozR 4-2500 § 87b Nr. 2, juris Rdnr. 29 noch offen gelassene Frage, ob die Rechte des Eintretenden aus der Eigenschaft seiner bisherigen Einzelpraxis als Aufbaupraxis dann weiter wirken könnten, wenn er - indem er sich mit anderen Einzelpraxisinhabern zusammenschließt - erst die BAG zur Entstehung bringt, ist im Sinne des Weiterwirkens als Aufbaupraxis zu beantworten.Die Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 17.07.2013 - B 6 KA 44/12 R - betreffe eine andere Fallkonstellation.
Die Bestimmung, dass für die Bemessung des RLV die Fallzahl im Vorjahresquartal maßgebend ist, hält sich in dem beschriebenen zulässigen Rahmen (vgl. BSG, Urt. v. 17.07.2013 - B 6 KA 44/12 R - SozR 4-2500 § 87b Nr. 2, juris Rdnr. 26 ff.; das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschl. v. 29.08.2014 - 1 BvR 864/14 - die Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil nicht zur Entscheidung angenommen).
Die Bemessung des Zeitraums der Aufbauphase erfolgt im HVV durch dessen Vertragspartner bzw. in der Satzung über die Honorarverteilung durch die KV (…vgl. BSG, Urt. v. 10.12.2003 - B 6 KA 54/02 R - BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 5, juris Rdnr. 30; BSG, Urt. v. 17.07.2013 - B 6 KA 44/12 R - SozR 4-2500 § 87b Nr. 2, juris Rdnr. 23;… zusammenfassend LSG Baden-Württemberg, Urt. v. 05.10.2016 - L 5 KA 773/13 - www.sozialgerichtsbarkeit.de= juris Rdnr. 30).
Dies widerspricht dem aus dem Gleichheitsgebot (Art. 3 Abs. 1 GG) und der Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) bzw. dem Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit folgenden Differenzierungsgebot für sog. junge Praxen (vgl. BSG, Urt. v. 17.07.2013 - B 6 KA 44/12 R - SozR 4-2500 § 87b Nr. 2, juris Rdnr. 21), die einer Aufbauphase von wenigsten drei Jahren unterliegen.
- BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 1/09 R
Vertragsärztliche Versorgung - Honorarverteilungsregelung - Schutz der Praxen mit …
Auszug aus SG Marburg, 26.10.2016 - S 12 KA 59/15
Sie sind von Fallzahlzuwachsregelungen freizustellen (vgl. BSG, Urt. v. 03.02.2010 - B 6 KA 1/09 R - SozR 4-2500 § 85 Nr. 50, juris Rdnr. 15).Der Zeitraum der Aufbauphase kann auf einen Zeitraum von drei, vier oder fünf Jahren bemessen werden, in dem ihnen die Steigerung ihres Honorars auf den Durchschnittsumsatz sofort möglich sein muss (…vgl. BSG, Urt. v. 28.03.2007 - B 6 KA 9/06 R - SozR 4-2500 § 85 Nr. 32, juris Rdnr. 16; BSG, Urt. v. 03.02.2010 - B 6 KA 1/09 R - SozR 4-2500 § 85 Nr. 50, juris Rdnr. 15).
Dies gilt erst recht seit der ab dem Jahre 2004 vorgeschriebenen vertraglichen Vereinbarung des HVV zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Verbänden der Krankenkassen (vgl. BSG, Urt. v. 03.02.2010 - B 6 KA 1/09 R - SozR 4-2500 § 85 Nr. 50, juris Rdnr. 26 f.;… vgl. auch zur fehlenden Regelung nach Beendigung einer Gemeinschaftspraxis SG Marburg, Urt. v. 16.11.2011 - S 12 KA 919/10 - juris Rdnr. 47, ebenso die Berufungsentscheidung, LSG Hessen, Urteil v. 27.01.2016 - L 4 KA 23/14 - Umdruck S. 16).
- BSG, 17.03.2010 - B 6 KA 41/08 R
Vertragsärztliche Versorgung - Privilegierung von Gemeinschaftspraxen gegenüber …
Auszug aus SG Marburg, 26.10.2016 - S 12 KA 59/15
Neben dem von den Sozialgerichten stets gebilligten Förderungszweck hinsichtlich kooperativer Ausübungsformen der vertragsärztlichen Tätigkeit (vgl. hierzu grundlegend BSGE 106, 49 [BSG 17.03.2010 - B 6 KA 41/08 R] m.w.N.) ist für die Einführung des Zuschlags maßgeblich gewesen, dass bestimmte Ordinationskomplexe und Pauschalen in einer Berufsausübungsgemeinschaft nur einmal je Behandlungsfall der gesamten Praxis abgerechnet werden können (…vgl. hierzu BSG, Urt. v. 28.04.2004 - B 6 KA 19/03 R - SozR 4-2500 § 87 Nr. 5).Nichts anderes gilt hinsichtlich der Vorgaben des Bewertungsausschusses für die in den Jahren 2005 bis 2008 gültigen RLV, in denen die Fallpunktzahl im RLV zwar nicht pauschal um einen bestimmten Prozentsatz, dafür aber konkret um 130 Punkte für arztgruppengleiche bzw. zwischen 130 und 220 Punkten für arztgruppenübergreifende Gemeinschaftspraxen zu erhöhen gewesen ist (vgl. hierzu BSG, Urt. v. 17.03.2010 - B 6 KA 41/08 R - BSGE 106, 49 = SozR 4-2500 § 87 Nr. 21).
- LSG Baden-Württemberg, 05.10.2016 - L 5 KA 773/13
Vertragsärztliche Versorgung - Aufbau- bzw Jungpraxen - Durchschnittsumsatz der …
Auszug aus SG Marburg, 26.10.2016 - S 12 KA 59/15
Die Bemessung des Zeitraums der Aufbauphase erfolgt im HVV durch dessen Vertragspartner bzw. in der Satzung über die Honorarverteilung durch die KV (…vgl. BSG, Urt. v. 10.12.2003 - B 6 KA 54/02 R - BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 5, juris Rdnr. 30;… BSG, Urt. v. 17.07.2013 - B 6 KA 44/12 R - SozR 4-2500 § 87b Nr. 2, juris Rdnr. 23; zusammenfassend LSG Baden-Württemberg, Urt. v. 05.10.2016 - L 5 KA 773/13 - www.sozialgerichtsbarkeit.de= juris Rdnr. 30).Von daher war auch nicht dem LSG Baden-Württemberg (Urt. v. 05.10.2016 - L 5 KA 773/13 - a.a.O., Rdnr. 31) zu folgen, wonach es für die Einstufung von MVZ als Aufbau- bzw. Jungpraxis auf ihren Gründungszeitpunkt und nicht auf den Zeitpunkt der erstmaligen Zulassung der unter Zulassungsverzicht in das MVZ eintretenden Ärzte ankommt.
- BSG, 28.04.2004 - B 6 KA 19/03 R
Vertrags (zahn) arzt - keine notwendige Beiladung bei Richtigstellungsbegehren …
Auszug aus SG Marburg, 26.10.2016 - S 12 KA 59/15
Neben dem von den Sozialgerichten stets gebilligten Förderungszweck hinsichtlich kooperativer Ausübungsformen der vertragsärztlichen Tätigkeit (vgl. hierzu grundlegend BSGE 106, 49 [BSG 17.03.2010 - B 6 KA 41/08 R] m.w.N.) ist für die Einführung des Zuschlags maßgeblich gewesen, dass bestimmte Ordinationskomplexe und Pauschalen in einer Berufsausübungsgemeinschaft nur einmal je Behandlungsfall der gesamten Praxis abgerechnet werden können (vgl. hierzu BSG, Urt. v. 28.04.2004 - B 6 KA 19/03 R - SozR 4-2500 § 87 Nr. 5). - BSG, 11.12.2013 - B 6 KA 4/13 R
Vertragsärztliche Versorgung - Bewertungsausschuss - Regelleistungsvolumen - …
Auszug aus SG Marburg, 26.10.2016 - S 12 KA 59/15
Deutlich wird hieran, dass der Bewertungsausschuss seit jeher die kooperative Ausübung der vertragsärztlichen Tätigkeit als sinnvoll angesehen und sowohl durch Vorgaben im EBM als auch zur Berechnung der RLV gefördert hat (vgl. BSG, Urt. v. 11.12.2013 - B 6 KA 4/13 R - SozR 4-2500 § 87b Nr. 5, juris Rdnr. 13;… LSG Niedersachsen-Bremen, Urt. v. 13.04.2016 - L 3 KA 51/13 - juris Rdnr. 34 f.). - LSG Niedersachsen-Bremen, 13.04.2016 - L 3 KA 51/13
Höhe eines Regelleistungsvolumens; BAG-Zuschlag; Arztbezogenes und …
Auszug aus SG Marburg, 26.10.2016 - S 12 KA 59/15
Deutlich wird hieran, dass der Bewertungsausschuss seit jeher die kooperative Ausübung der vertragsärztlichen Tätigkeit als sinnvoll angesehen und sowohl durch Vorgaben im EBM als auch zur Berechnung der RLV gefördert hat (…vgl. BSG, Urt. v. 11.12.2013 - B 6 KA 4/13 R - SozR 4-2500 § 87b Nr. 5, juris Rdnr. 13; LSG Niedersachsen-Bremen, Urt. v. 13.04.2016 - L 3 KA 51/13 - juris Rdnr. 34 f.). - BSG, 28.01.2004 - B 6 KA 112/03 B
Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit, Aufschlag bei der Fallpunktzahl …
Auszug aus SG Marburg, 26.10.2016 - S 12 KA 59/15
Auch dort ist ein Zuschlag i.H.v. 10 v.H. für fachgleiche bzw. i.H.v. von 5 v.H. für fachübergreifende (in der damaligen Bezeichnung als) Gemeinschaftspraxen auf die Berechnung der Fallpunktzahlen vorgesehen gewesen, den die Sozialgerichte wiederum unter dem Gesichtspunkt der Förderung kooperativer Ausübungsformen der vertragsärztlichen Tätigkeit (und nicht zum Ausgleich von "Fallzählungsverlusten") als rechtmäßig angesehen haben (vgl. hierzu BSG, Beschl. vom 28.01.2004 - B 6 KA 112/03 B - juris). - SG Marburg, 16.11.2011 - S 12 KA 919/10
Vertragsärztliche Versorgung - Beschluss des erweiterten Bewertungsausschusses …
Auszug aus SG Marburg, 26.10.2016 - S 12 KA 59/15
Dies gilt erst recht seit der ab dem Jahre 2004 vorgeschriebenen vertraglichen Vereinbarung des HVV zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Verbänden der Krankenkassen (…vgl. BSG, Urt. v. 03.02.2010 - B 6 KA 1/09 R - SozR 4-2500 § 85 Nr. 50, juris Rdnr. 26 f.; vgl. auch zur fehlenden Regelung nach Beendigung einer Gemeinschaftspraxis SG Marburg, Urt. v. 16.11.2011 - S 12 KA 919/10 - juris Rdnr. 47, ebenso die Berufungsentscheidung, LSG Hessen, Urteil v. 27.01.2016 - L 4 KA 23/14 - Umdruck S. 16). - LSG Hessen, 27.01.2016 - L 4 KA 23/14
Auszug aus SG Marburg, 26.10.2016 - S 12 KA 59/15
Dies gilt erst recht seit der ab dem Jahre 2004 vorgeschriebenen vertraglichen Vereinbarung des HVV zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Verbänden der Krankenkassen (…vgl. BSG, Urt. v. 03.02.2010 - B 6 KA 1/09 R - SozR 4-2500 § 85 Nr. 50, juris Rdnr. 26 f.; vgl. auch zur fehlenden Regelung nach Beendigung einer Gemeinschaftspraxis SG Marburg, Urt. v. 16.11.2011 - S 12 KA 919/10 - juris Rdnr. 47, ebenso die Berufungsentscheidung, LSG Hessen, Urteil v. 27.01.2016 - L 4 KA 23/14 - Umdruck S. 16). - SG Berlin, 19.09.2012 - S 83 KA 399/11
Vertragsärztliche Vergütung für den Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) …
- LSG Hamburg, 25.02.2015 - L 5 KA 3/13
Aufschlag auf den Honoraranspruch eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ)
- BSG, 28.01.2009 - B 6 KA 5/08 R
Kassenärztliche Vereinigung - keine Hinderung der Steigerung des Honorars von …
- BSG, 10.12.2003 - B 6 KA 54/02 R
Honorarverteilungsmaßstab - Individualbudget mit individueller Honorarobergrenze …
- BSG, 21.10.1998 - B 6 KA 71/97 R
Honorarverteilungsmaßstab - Kassenzahnärztliche Vereinigung - Budgetierung der …
- BSG, 28.03.2007 - B 6 KA 9/06 R
Vertragsärztliche Versorgung - Kassenärztliche Vereinigung - Honorarverteilung - …
- LSG Berlin-Brandenburg, 19.02.2014 - L 7 KA 68/12
Regelleistungsvolumen - Medizinisches Versorgungszentrum - Honorarbescheid - …
- SG Marburg, 06.02.2015 - S 12 KA 137/14
Der Zusammenschluss eines seit längerem zugelassenen Vertragsarztes mit einem neu …
- SG Marburg, 23.04.2015 - S 16 KA 156/13
Eine Berufsausübungsgemeinschaft, die zwischen einem seit zahlreichen Jahren …
- SG Marburg, 08.04.2015 - S 11 KA 332/12
Der Zusammenschluss eines seit längerem zugelassenen Vertragsarztes mit einem …
- BSG, 16.05.2018 - B 6 KA 15/17 R
Vertragsärztliche Versorgung - Berufsausübungsgemeinschaft - Ermittlung des …
Indes kann der Sinn der Regelung zum BAG-Zuschlag nicht auf das Ziel des Ausgleichs einer Benachteiligung der BAG in Form von Fallzählungsverlusten beschränkt werden (so auch bereits: Schleswig-Holsteinisches LSG Urteil vom 9.5.2017 - L 4 KA 93/14 - Juris RdNr 40 ff; ähnlich SG Marburg Urteil vom 26.10.2016 - S 12 KA 59/15 - Juris RdNr 46; SG Marburg Urteil vom 14.4.2010 - S 11 KA 512/09 - Juris RdNr 34, 36; anders dagegen LSG Berlin-Brandenburg Urteil vom 24.11.2016 - L 24 KA 10/15 - Juris RdNr 22; LSG Berlin-Brandenburg Urteil vom 18.3.2016 - L 24 KA 22/15 - Juris RdNr 55, 57, insoweit aufgehoben durch das Urteil des Senats vom heutigen Tage zum Az: - B 6 KA 17/17 R - SG Berlin Urteil vom 19.9.2012 - S 83 KA 399/11 - Juris RdNr 101 f). - BSG, 16.05.2018 - B 6 KA 17/17 R
Vertragsärztliche Zuweisung eines Regelleistungsvolumens
Indes kann der Sinn der Regelung zum BAG-Zuschlag nicht auf das Ziel des Ausgleichs einer Benachteiligung der BAG in Form von Fallzählungsverlusten beschränkt werden (so auch bereits: Schleswig-Holsteinisches LSG Urteil vom 9.5.2017 - L 4 KA 93/14 - Juris RdNr 40 ff; ähnlich SG Marburg Urteil vom 26.10.2016 - S 12 KA 59/15 - Juris RdNr 46; SG Marburg Urteil vom 14.4.2010 - S 11 KA 512/09 - Juris RdNr 34, 36; anders dagegen LSG Berlin-Brandenburg Urteil vom 24.11.2016 - L 24 KA 10/15 - Juris RdNr 22; SG Berlin Urteil vom 19.9.2012 - S 83 KA 399/11 - Juris RdNr 101 f). - SG Marburg, 04.01.2021 - S 12 KA 3/18
Vertragsarztrecht
Fehlt eine Regelung zu sog. Aufbaupraxen in einem Honorarverteilungsvertrag, so kann sie nicht durch einen Vorstandsbeschluss ersetzt werden (Festhalten an SG Marburg, Urt. v. 26.10.2016 - S 12 KA 59/15 - juris Rdnr. 34 ff.).Die Kammer hat ebenso bereits im Jahr 2016 entschieden ( SG Marburg, Urt. v. 26.10.2016 - S 12 KA 59/15 - juris Rdnr. 34 ff.).
- SG Marburg, 31.05.2017 - S 12 KA 33/16
Vertragsarztrecht
Eine Verfahrensweise, wie sie mit der "Information" praktiziert wird, bedarf daher zwingend der satzungsrechtlichen Verankerung, gerade auch im Hinblick darauf, dass die Honorarverteilung seit 2012 nur noch auf satzungsrechtlicher Grundlage erfolgt (§ 87b Abs. 1 Satz 2 SGB V) (zum Satzungserfordernis vgl. zuletzt SG Marburg, Urt. v. 26.10.2016 - S 12 KA 59/15 - juris Rdnr. 38 m.w.N., Berufung anhängig: LSG Hessen - L 4 KA 75/16 -). - LSG Berlin-Brandenburg, 21.12.2022 - L 7 KA 63/19
Vertragsärztliche Versorgung - Berechnung des Regelleistungsvolumens - Gewährung …
Mit anderen Worten: Bei Neugründung einer Berufsausübungsgemeinschaft bleibt einem Gründungsmitglied sein gegebenenfalls vorhandener Neupraxenstatus erhalten (so ausdrücklich SG Marburg, Urteil vom 26. Oktober 2016, S. 12 KA 59/15, zitiert nach juris, dort Rdnr. 35 ["Weiterwirken als Aufbaupraxis"]); diese Fallgruppe ist streng zu trennen von derjenigen, in der ein in der Aufbauphase befindlicher Vertragsarzt in eine Berufsausübungsgemeinschaft eintritt, die der Aufbauphase schon entwachsen ist; in dieser Konstellation verliert der neu hinzutretende "Jungarzt" seinen Neupraxenstatus (vgl. hierzu Bundessozialgericht…, Urteil vom 17. Juli 2013, B 6 KA 44/12 R, zitiert nach juris, dort Rdnr. 27).
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