Rechtsprechung
| LSG Schleswig-Holstein, 12.09.2006 - S 2 SF 12/05 SK |
Volltextveröffentlichung
Verfahrensgang
- SG Schleswig, 04.10.2005 - L 1 B 320/05
- LSG Schleswig-Holstein, 12.09.2006 - S 2 SF 12/05 SK
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (2)
- SG Schleswig, 17.02.2005 - S 3 AL 107/04
Anspruch auf Bewilligung von Fahrkosten zur Landesberufsschule bis zum Abschluss …
Auszug aus LSG Schleswig-Holstein, 12.09.2006 - S 2 SF 12/05
Der Antragsteller war dem Kläger des Verfahrens S 3 AL 107/04 im Wege der Prozesskostenhilfe als Prozessbevollmächtigter beigeordnet (Beschluss vom 18. Oktober 2004).Dem Senat liegen die Akten des Verfahrens L 1 B 320/05 SF SK sowie die Streitakte S 3 AL 107/04 vor.
- LSG Schleswig-Holstein, 12.09.2006 - L 1 B 320/05
Höhe der Verfahrens- und Terminsgebühr
Auszug aus LSG Schleswig-Holstein, 12.09.2006 - S 2 SF 12/05
Dem Senat liegen die Akten des Verfahrens L 1 B 320/05 SF SK sowie die Streitakte S 3 AL 107/04 vor.
- SG Berlin, 25.01.2010 - S 165 SF 1315/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - keine Anrechnung der …
Rn. 13 Um festzustellen, wie lange eine durchschnittliche Verhandlung in der ersten Instanz der Sozialgerichtsbarkeit dauert, hat der 2. Senat des Schleswig-Holsteinischen LSG ausweislich seiner Entscheidung vom 12. September 2006 - S 2 SF 12/05 SK -, in www.sozialgerichtsbarkeit.de - statistische Erhebungen durchgeführt.Nach der amtlichen Vorbemerkung Nr. 3 Abs. 3 zu Teil 3 VVRVG deckt die Terminsgebühr nämlich ausdrücklich nur die Vertretung in einem Termin ab (Schleswig-Holsteinisches LSG vom 12. September 2006 - S 2 SF 12/05 SK).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 09.08.2007 - L 20 B 91/07
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Vom Verweis in § 73a SGG werden nicht allein die Bestimmungen der §§ 114ff. ZPO erfasst, sondern auch die Regelungen über die Festsetzung der aus der Staatskasse zu zahlenden Vergütungen und Vorschüsse gemäß §§ 45ff. RVG (vgl. für die Vorgängervorschrift des § 128 Abs. 4 Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung [BRAGO] ebenso Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19.12.2005, L 6 B 31/03 AL m.w.N.; ohne weitere Problematisierung etwa auch Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.04.2007, L 7 B 36/07 AS; Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht, Beschluss vom 12.09.2006, S 2 SF 12/05 SK; Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 18.01.2007, L 15 B 224/06 AS;… Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 8. Auflage, § 73a RdNr. 13f , Strassfeld in: Jansen, SGG, 2. Auflage, § 197 RdNr. 13). - SG Duisburg, 14.07.2008 - S 10 AS 165/07
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Die Abgeltung der anwaltlichen Tätigkeit durch unterschiedliche Rahmengebühren verbietet es, die Kriterienbeurteilung der einen Rahmengebühr schematisch auf die andere Rahmengebühr zu übertragen (vgl. Thüringer LSG vom 19.06.2007, Az: L 6 B 80/07 SF: Schleswig-Holsteinisches LSG vom 12.09.2006, Az: S 2 SF 12/05 SK).Andererseits kann eine sehr aufwendige anwaltliche Tätigkeit im Verfahren bis zur mündlichen Verhandlung zu einer extrem kurzen mündlichen Verhandlung führen (vgl. Schleswig-Holsteinisches LSG vom 12.09.2006, S 2 SF 12/05 SG; LSG NRW vom 31.05.2007, Az: L 10 B 6/07 SB).
- SG Duisburg, 09.05.2008 - S 10 AS 142/07
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Andererseits kann eine sehr aufwendige anwaltliche Tätigkeit im Verfahren bis zur mündlichen Verhandlung zu einer extrem kurzen mündlichen Verhandlung führen (vgl. Schleswig-Holsteinisches LSG vom 12.09.2006 Az: S 2 SF 12/05 SK; LSG NRW vom 31.05.2007, Az: L 10 B 6/07 SB; LSG NRW vom 10.05.2007.Bereits der zeitliche Umfang des der Aufklärung des entscheidungserheblichen Sachverhaltes dienenden Erörterungstermines war mit fast 3 Stunden gemessen an den sonstigen sozialgerichtlichen Verfahren extrem lang (vgl. zur durchschnittlichen Verhandlungsdauer in sozialgerichtlichen Verfahren der ersten Instanz: LSG Schleswig-Holstein vom 12.09.2006, Az: S 2 SF 12/05 SK).
- SG Duisburg, 13.05.2008 - S 10 AS 88/06
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Die Abgeltung der anwaltlichen Tätigkeit durch unterschiedliche Rahmengebühren verbietet es, die Kriterienbeurteilung der einen Rahmengebühr schematisch auf die andere Rahmengebühr zu übertragen (vgl. Thüringer LSG vom 19.06.2007, Az: L 6 B 80/07 SF; Schleswig-Holsteinisches LSG vom 12.09.2006, Az: S 2 SF 12/05 SK).Andererseits kann eine sehr aufwendige anwaltliche Tätigkeit im Verfahren bis zur mündlichen Verhandlung zu einer extrem kurzen mündlichen Verhandlung führen (vgl. Schleswig-Holsteinisches LSG vom 12.09.2006, S 2 SF 12/05 SK; LSG NRW vom 31.05.2007, Az: L 10 B 6/07 SB; LSG NRW vom 10.05.2007, Az: L 9 B 9/07 AL).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 15.01.2007 - L 19 B 13/06
Arbeitslosenversicherung
Angesichts einer Verhandlungsdauer gemäß Sitzungsniederschrift von 55 Minuten kann die übliche Terminszeit eines Verfahrens vor dem Sozialgericht nicht als unterschritten angesehen werden (vgl. LSG Schleswig-Holstein Beschl. v. 12.09.2006 - S 2 SF 12/05 SK). - SG Köln, 02.11.2007 - S 6 AS 231/06
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Rn. 11 Für den Fall, dass eine mündliche Verhandlung stattfindet, wird hinsichtlich der Höhe der Gebühr teilweise entscheidend auf die Länge der Verhandlung abgestellt (vgl. z.B. Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht, Beschluss vom 12.09.2006, Az.: S 2 SF 12/05 SK; Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 15.01.2007, Az.: L 19 B 13/06 AL) Nach anderer Auffassung ist nicht die Dauer des Termins, sondern die Schwierigkeit des Falles und die Art der entfalteten Tätigkeit entscheidend (Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20.12.2006, Az.: L 12 B 194/06 AS). - LSG Bayern, 03.06.2013 - L 15 SF 153/12
Rechtsanwaltsvergütung gem. § 45 ff. RVG
Insoweit dürfen der Terminsgebühr nicht nur solche Umstände zugerechnet werden, die gerade während des eigentlichen Termins aufgetreten sind (anders wohl LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 12.09.2006 - S 2 SF 12/05 SK). - SG Berlin, 27.01.2010 - S 165 SF 2027/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - durchscnittliche Dauer …
3 Entgegen der Ansicht des Erinnerungsführers stellt die Dauer eines Termins grundsätzlich - jedenfalls bei einem (wie hier am 31. März 2009) tatsächlich durchgeführten Termin - neben den weiteren Ermessenskriterien des § 14 RVG ein Bemessungskriterium zur Bestimmung der Höhe der Terminsgebühr nach Nr. 3106 VV RVG dar, SG Augsburg vom 22. Dezember 2008 - S 3 SF 68/08 KO - und vom 9. Februar 2009 - S 3 SF 122/08 KO; LSG Hessen vom 25. Mai 2009 - L 2 SF 50/09 E; LSG Nordrhein-Westfalen vom 31. Mai 2007 - L 10 B 6/07 SB - und vom 15. Januar 2007 - L 19 B 14/06 AL; LSG Sachsen vom 21. März 2007 - L 6 B 17/07 AS-KO - und - L6 B 38/07 AS-KO; LSG Schleswig-Holstein vom 12. September 2006 - S 2 SF 12/05 SK; LSG Thüringen vom 6. März 2008 - L 6 B 198/07 SF; SG Berlin vom 28. Mai 2008 - S 49 SO 5824/05 (teilweise in www.sozialgerichtsbarkeit.de ).
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