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| BVerwG, 29.06.1956 - V C 44.55 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- ZMR 1956, 382
- DVBl 1957, 368
- DVBl 1957, 391
- DÖV 1957, 264
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 19.09.1955 - V C 112.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 29.06.1956 - V C 44.55
Die Rechtmäßigkeit des Widerrufs einer Tauschgenehmigung bemißt sich - auch während der Geltung des Wohnraumbewirtschaftungsgesetzes - nach Landesrecht (Hinweis auf dasUrteil vom 19. September 1955 - BVerwG V C 112.54 -).In einem Falle, in dem die Tauschgenehmigung und ihr Widerruf unter der Geltung des Gesetzes Nr. 18 des Kontrollrats vom 8. März 1946 (…Amtsblatt des Kontrollrats Nr. 5 vom 31. März 1946, S. 117) - Wohnungsgesetz - ergangen war, hat das Gericht durch Urteil vom 19. September 1955 (ZMR 1956 S. 30) dahin entschieden: "Da das Wohnungsgesetz für den freiwilligen Wohnungstausch keine Regelung trifft, ist eine unter seiner Geltung getroffene derartige Regelung nicht revisibel." Im vorliegenden Falle dagegen ist der Widerruf nach dem 30. Juni 1953 verfügt worden, also nach dem Inkrafttreten des Wohnraumbewirtschaftungsgesetzes vom 31. März 1953 (BGBl. I S. 97) - WBewG -.
- BVerwG, 17.12.1954 - V C 97.54
§ 9 Erste Niedersächsische Verordnung zum Wohnungsrecht (1.Nds.DVOWG) als …
Auszug aus BVerwG, 29.06.1956 - V C 44.55
Im Unterschied zum Wohnungsgesetz regelt das Wohnraumbewirtschaftungsgesetz - in § 12 Abs. 4 Satz 1 - den freiwilligen Tausch, und zwar in der folgenden Weise: "Wollen Verfügungsberechtigte ihre Wohnungen innerhalb des Geltungsbereichs dieses Gesetzes tauschen, so darf die Genehmigung nur aus besonders dringenden Gründen der Wohnraumbewirtschaftung versagt werden." Wie das Gericht durch Urteil vom 17. Dezember 1954 (BVerwGE 1, 291 [BVerwG 17.12.1954 - V C 97/54]) entschieden hat, ist die Tauschgenehmigung nach § 12 Abs. 4 WBewG eine Bezugs- und Überlassungsgenehmigung im Sinne des § 12 Abs. 1 WBewG. - BVerwG, 25.04.1956 - V C 171.55
Erteilung der Benutzergenehmigung an den erfolglos vorgeschlagenen Bewerber nach …
Auszug aus BVerwG, 29.06.1956 - V C 44.55
Das gilt aus dem doppelten Grunde, weil in dieser Hinsicht bereits Verwaltungsakte ergangen sind, die bisher weder das Einspruchsverfahren noch das verwaltungsgerichtliche Verfahren durchlaufen haben, sondern auch und vor allem deshalb, weil das Gericht den Standpunkt einnimmt, daß § 14 Abs. 1 WBewG nur dem Verfügungsberechtigten, nicht aber dem übergangenen Wunschmieter einen Rechtsanspruch und mithin die Klagebefugnis zuerkennt; vgl. dasUrteil vom 25. April 1956 - BVerwG V C 171.55/172.55 -. - BVerwG, 29.11.1954 - V B 218.54
Vollzug eines in der Tauschgenehmigung vorbehaltenen Widerrufsrecht des …
Auszug aus BVerwG, 29.06.1956 - V C 44.55
Nachdem das Bundesverwaltungsgericht durchBeschluß vom 29. November 1954 - BVerwG V B 218.54 - die Revision zugelassen hatte, hat der Kläger Revision eingelegt mit dem Antrage, das angefochtene Urteil des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts sowie die Widerrufsverfügung und den Einspruchsbescheid der Beklagten aufzuheben.
- BVerfG, 02.02.1960 - 2 BvF 5/58
Bundesgerichte
Denn Art. 74 Nr. 1 GG läßt die "andere Regelung" zu, die nach Art. 30 GG Voraussetzung für die Ausübung staatlicher Befugnisse durch den Bund ist (vgl. Zippelius DVBl. 1959, 41; Brenken DVBl. 1959, 409 [410]; a.A. Haas DVBl. 1957, 368 [369] und 567).Nur soweit der Bund durch die Gesetzgebung das Interesse an Rechtseinheit verfolgen dürfe und verfolge, nur insoweit dürfe er die Revision den oberen Bundesgerichten zuweisen (ähnlich Forster BayVwBl. 1957, 279 [280]; Haas DVBl. 1957, 368 [370]; Zippelius DVBl. 1959, 41 [42 f.]).
- BVerwG, 13.12.1957 - VI C 270.57
Anfechtung des Widerrufs eines Hilfsrichterauftrags sowie der Berufung in das …
Der V. Senat des Bundesverwaltungsgerichts rechnet die ungeschriebenen Grundsätze des allgemeinen Verwaltungsrechts sogar grundsätzlich zum Landesrecht (vgl. u.a. Urteil vom 29. Juni 1956 - BVerwG V C. 44.55 - in DVBl. 1957 S. 391 = DÖV 1957 S. 264 [BVerwG 29.06.1956 - V C 44/55]). - BVerwG, 15.06.1960 - VIII C 13.60 Es ist deshalb im vorliegenden Falle auch ohne Bedeutung, daß die Rechtmäßigkeit des Widerrufs einer Tauschgenehmigung, auch während der Geltung des Wohnraumbewirtschaftungsgesetzes, sich nach Landesrecht bemißt und deshalb gemäß § 56 Abs. 1 Satz 1 BVerwGG = § 137 Abs. 1 VwGO vom Bundesverwaltungsgericht nicht geprüft werden könnte; vgl. dasUrteil vom 29. Juni 1956 - BVerwG V C 44.55 -, Buchholz BVerwG, 454 § 12 WBewG Nr. 2 = DÖV 1957 S. 264 = ZMR 1956 S. 382.
- BVerwG, 15.06.1960 - VIII C 3.60 Bd. 6 Nr. 58 und Bd. 7 Nr. 135; BVerwGE 2, 22 [BVerwG 21.01.1955 - II C 177/54];Urteil vom 29. Juni 1956 - BVerwG V C 44.55 -, DÖV 1957 S. 264 = DVBl. 1957 S. 391 = VerwRspr.
- BVerwG, 17.04.1958 - VII B 9.58
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Auch diese der Ergänzung von Landesrecht dienenden allgemeinen Verwaltungsrechtsgrundsätze sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts als Landesrecht anzusehen (Beschluß vom 25. September 1953 - BVerwG II B 107.53 -, DÖV 1954, 26 = MDR 1954, 14 = DVBl. 1955, 271, VerwRspr. Bd. 6 Nr. 58; Beschluß vom 9. Oktober 1953 - BVerwG II B 128.53 -, NJW 1954, 48; Beschluß vom 9. Juni 1954 - BVerwG II C 223.53 -, NJW 1954, 1542 = DVBl. 1955, 133 = DÖV 1955, 738; Urteil vom 21. Januar 1955, BVerwGE 2, 22 [BVerwG 21.01.1955 - II C 177/54]; Urteil vom 24. Juni 1955, BVerwGE 2, 161; Urteil vom 29. Juni 1956 - BVerwG V C 44.55 -, DÖV 1957, 264). - BVerwG, 09.03.1960 - V C 440.58
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Es kommt deshalb auch nicht darauf an, ob der Widerruf begünstigender Verwaltungsakte dem den Ländern vorbehaltenen Verwaltungsverfahrensrecht angehört (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Juni 1956 - BVerwG V C 44.55 - und vom 15. Mai 1957 - BVerwG V C 171.56 - [DÖV 1957 S. 264 und 889]). - BVerwG, 04.02.1960 - V B 164.59
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Abgesehen davon, könnte hierdurch eine grundsätzliche Rechtsfrage, die im Revisionsverfahren zu klären wäre, nicht aufgeworfen werden, da nach der ständigen Rechtsprechung des beschließenden Senats sich die Rechtmäßigkeit des Widerrufs eines Verwaltungsakts, soweit er nicht ausdrücklich bundesrechtlich geregelt ist, nach Landesrecht bemißt (vgl.Urteil vom 29. Juni 1956 - BVerwG V C 44.55 - [DÖV 1957 S. 264 = DVBl. 1957 S. 391]) und daher im Revisionsverfahren nach § 56 Abs. 1 BVerwGG nicht geprüft werden kann. - BVerwG, 26.01.1960 - V B 167.59
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Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden (vgl. u.a.Urteil vom 29. Juni 1956 - BVerwG V C 44.55 - [DVBl. 1957 S. 391 = DÖV 1957 S. 264]). - BVerwG, 12.11.1958 - V C 213.57
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Der erkennende Senat hat bereits durch die Urteile vom 19. Dezember 1955 (ZMR 1956 S. 30), vom 29. Juni 1956 (DVBl. 1957 S. 391 = DÖV 1957 S. 264 = ZMR 1956 S. 382) und vom 15. Mai 1957 (DVBl. 1957 S. 730 = DÖV 1957 S. 889 = JR 1957 S. 311) für den Fall der Tauschgenehmigung sowohl nach dem Wohnungsgesetz als auch nach dem Wohnraumbewirtschaftungsgesetz sowie für den Fall der Benutzungsgenehmigung nach dem Wohnraumbewirtschaftungsgesetz dahin entschieden, daß die Frage des Widerrufs nicht dem revisiblen Recht im Sinne des § 56 Abs. 1 Satz 1 BVerwGG angehöre, weil es sich dabei um eine Frage des Verwaltungsverfahrens handele und dieses sowohl nach den im Grundgesetz aufgestellten Regeln als auch nach der im Wohnungsgesetz und im Wohnraumbewirtschaftungsgesetz getroffenen Ordnung der Wohnungszwangswirtschaft der Regelung durch das Landesrecht überlassen sei. - BVerwG, 27.05.1958 - V C 257.57
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Wohl aber hat das Revisionsgericht nachzuprüfen, ob diese landesrechtliche Vorschrift mit dem Bundesrecht vereinbar ist (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Mai 1957 [DVBl. 1957 S. 730 = ZMR 1957 S. 318 = JR 1957 S. 311] und vom 29. Juni 1956 [DVBl. 1957 S. 391 = ZMR 1956 S. 382 = DÖV 1957 S. 264]). - BVerwG, 23.04.1958 - V B 258.57
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- BVerwG, 08.01.1958 - V C 107.57
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- BVerwG, 21.08.1956 - V B 50.56
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- BVerwG, 20.06.1956 - V C 15.54
Entschädigung für die Requisition von Grundstücken - Gewährung einer …
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