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| BGH, 23.04.1958 - V ZR 115/57 |
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Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (14)
- RG, 21.05.1927 - V 476/26
Edelmannswort - § 313 BGB <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § 311b Abs. 1 BGB …
Auszug aus BGH, 23.04.1958 - V ZR 115/57
Der erkennende Senat hat in Übereinstimmung mit dem Reichsgericht (RGZ 117, 121; 157, 207; 169, 65; 170, 203) und dem Obersten Gerichtshof in Köln (OGHZ 1, 217; NJW 1950, 25 Nr. 2; vgl. ferner OLG Stuttgart HEZ 2, 233; OLG Frankfurt MDR 1951, 422; LG Lübeck MDR 1952, 745) und unter Ablehnung der Ansicht von Matthießen (Deutsches Gemein- und Wirtschaftsrecht 1938, 213; 1939, 223) sowie des Oberlandesgerichts Koblenz (HEZ 2, 1) zwar wiederholt die Auffassung vertreten, daß es in besonders gelagerten Fällen sich verbiete, Vertragsansprüche an einem Formmangel scheitern zu lassen, sofern dies nach den Beziehungen der Beteiligten und nach den gesamten Umständen mit Treu und Glauben nicht vereinbar wäre (BGHZ 12, 286, 303 ff; 16, 334, 337; 23, 249, 254 ff). - BGH, 16.02.1954 - V BLw 60/53
Bestimmung eines Abkömmlings zum Hoferben
Auszug aus BGH, 23.04.1958 - V ZR 115/57
Der erkennende Senat hat in Übereinstimmung mit dem Reichsgericht (RGZ 117, 121; 157, 207; 169, 65; 170, 203) und dem Obersten Gerichtshof in Köln (OGHZ 1, 217; NJW 1950, 25 Nr. 2; vgl. ferner OLG Stuttgart HEZ 2, 233; OLG Frankfurt MDR 1951, 422; LG Lübeck MDR 1952, 745) und unter Ablehnung der Ansicht von Matthießen (Deutsches Gemein- und Wirtschaftsrecht 1938, 213; 1939, 223) sowie des Oberlandesgerichts Koblenz (HEZ 2, 1) zwar wiederholt die Auffassung vertreten, daß es in besonders gelagerten Fällen sich verbiete, Vertragsansprüche an einem Formmangel scheitern zu lassen, sofern dies nach den Beziehungen der Beteiligten und nach den gesamten Umständen mit Treu und Glauben nicht vereinbar wäre (BGHZ 12, 286, 303 ff; 16, 334, 337; 23, 249, 254 ff). - BGH, 05.02.1957 - V BLw 37/56
Formlose Hoferbenbestimmung
Auszug aus BGH, 23.04.1958 - V ZR 115/57
Der erkennende Senat hat in Übereinstimmung mit dem Reichsgericht (RGZ 117, 121; 157, 207; 169, 65; 170, 203) und dem Obersten Gerichtshof in Köln (OGHZ 1, 217; NJW 1950, 25 Nr. 2; vgl. ferner OLG Stuttgart HEZ 2, 233; OLG Frankfurt MDR 1951, 422; LG Lübeck MDR 1952, 745) und unter Ablehnung der Ansicht von Matthießen (Deutsches Gemein- und Wirtschaftsrecht 1938, 213; 1939, 223) sowie des Oberlandesgerichts Koblenz (HEZ 2, 1) zwar wiederholt die Auffassung vertreten, daß es in besonders gelagerten Fällen sich verbiete, Vertragsansprüche an einem Formmangel scheitern zu lassen, sofern dies nach den Beziehungen der Beteiligten und nach den gesamten Umständen mit Treu und Glauben nicht vereinbar wäre (BGHZ 12, 286, 303 ff; 16, 334, 337; 23, 249, 254 ff).
- BGH, 18.02.1955 - V ZR 108/53
Kleinsiedlung. Formmangel
Auszug aus BGH, 23.04.1958 - V ZR 115/57
Der erkennende Senat hat in Übereinstimmung mit dem Reichsgericht (RGZ 117, 121; 157, 207; 169, 65; 170, 203) und dem Obersten Gerichtshof in Köln (OGHZ 1, 217; NJW 1950, 25 Nr. 2; vgl. ferner OLG Stuttgart HEZ 2, 233; OLG Frankfurt MDR 1951, 422; LG Lübeck MDR 1952, 745) und unter Ablehnung der Ansicht von Matthießen (Deutsches Gemein- und Wirtschaftsrecht 1938, 213; 1939, 223) sowie des Oberlandesgerichts Koblenz (HEZ 2, 1) zwar wiederholt die Auffassung vertreten, daß es in besonders gelagerten Fällen sich verbiete, Vertragsansprüche an einem Formmangel scheitern zu lassen, sofern dies nach den Beziehungen der Beteiligten und nach den gesamten Umständen mit Treu und Glauben nicht vereinbar wäre (BGHZ 12, 286, 303 ff; 16, 334, 337; 23, 249, 254 ff). - RG, 30.03.1942 - II 96/41
1. Inwieweit bedürfen die Einräumung des Rechts zum Ankauf eines Grundstücks und …
Auszug aus BGH, 23.04.1958 - V ZR 115/57
Der erkennende Senat hat in Übereinstimmung mit dem Reichsgericht (RGZ 117, 121; 157, 207; 169, 65; 170, 203) und dem Obersten Gerichtshof in Köln (OGHZ 1, 217; NJW 1950, 25 Nr. 2; vgl. ferner OLG Stuttgart HEZ 2, 233; OLG Frankfurt MDR 1951, 422; LG Lübeck MDR 1952, 745) und unter Ablehnung der Ansicht von Matthießen (Deutsches Gemein- und Wirtschaftsrecht 1938, 213; 1939, 223) sowie des Oberlandesgerichts Koblenz (HEZ 2, 1) zwar wiederholt die Auffassung vertreten, daß es in besonders gelagerten Fällen sich verbiete, Vertragsansprüche an einem Formmangel scheitern zu lassen, sofern dies nach den Beziehungen der Beteiligten und nach den gesamten Umständen mit Treu und Glauben nicht vereinbar wäre (BGHZ 12, 286, 303 ff; 16, 334, 337; 23, 249, 254 ff). - BGH, 25.09.1957 - V ZR 188/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.04.1958 - V ZR 115/57
Der Senat hat die Gesichtspunkte, aus denen gerade der Formvorschrift des § 313 BGB regelmäßig der Vorrang gegenüber Billigkeitserwägungen gebührt, in seinem (nicht veröffentlichten) Urteil vom 9. Dezember 1955, V ZR 60/54, noch einmal zusammengefaßt und in Ergänzung hierzu in dem Urteil vom 25. September 1957, V ZR 188/55 (WM 1957, 1440) ausgeführt, daß ein Ausnahmefall, in dem der Veräußerer eines Grundstücks an einen formnichtigen Vertrag gleichwohl nach Treu und Glauben gebunden sei, nicht schon dann vorliege, wenn die Richtanerkennung des Vertrages zu einem harten Ergebnis für den anderen Teil führen würde; das Ergebnis müsse vielmehr ein schlechthin untragbares sein. - RG, 26.09.1925 - V 570/24
Abgetretener Anspruch auf Auflassung
Auszug aus BGH, 23.04.1958 - V ZR 115/57
Ob diese Form etwa dann entbehrlich gewesen wäre, wenn die Vertragsschließenden zum Zwecke der Auseinandersetzung eine Abtretung der gegen den ursprünglichen Grundstückseigentümer gerichteten Ansprüche an die Klägerin vereinbart hätten, mag auf sich beruhen (vgl. dazu RGZ 108, 60; 111, 298, 300). - BGH, 25.10.1957 - I ZR 25/57
Auslegung des § 452 BGB
Auszug aus BGH, 23.04.1958 - V ZR 115/57
Ob ein solcher allgemeiner Auslegungsgrundsatz - für eine Individualvereinbarung - besteht (verneinend z.B. Urteil des BGH vom 25. Oktober 1957, I ZR 25/57 S. 20; in BGHZ 26, 7 insoweit nicht abgedruckt), mag indessen auf sich beruhen. - RG, 29.01.1924 - II 19/23
Sind Vereinbarungen, die eine rechtsgeschäftliche Verfügung über schuldrechtliche …
Auszug aus BGH, 23.04.1958 - V ZR 115/57
Ob diese Form etwa dann entbehrlich gewesen wäre, wenn die Vertragsschließenden zum Zwecke der Auseinandersetzung eine Abtretung der gegen den ursprünglichen Grundstückseigentümer gerichteten Ansprüche an die Klägerin vereinbart hätten, mag auf sich beruhen (vgl. dazu RGZ 108, 60; 111, 298, 300). - BGH, 09.12.1955 - V ZR 60/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.04.1958 - V ZR 115/57
Der Senat hat die Gesichtspunkte, aus denen gerade der Formvorschrift des § 313 BGB regelmäßig der Vorrang gegenüber Billigkeitserwägungen gebührt, in seinem (nicht veröffentlichten) Urteil vom 9. Dezember 1955, V ZR 60/54, noch einmal zusammengefaßt und in Ergänzung hierzu in dem Urteil vom 25. September 1957, V ZR 188/55 (WM 1957, 1440) ausgeführt, daß ein Ausnahmefall, in dem der Veräußerer eines Grundstücks an einen formnichtigen Vertrag gleichwohl nach Treu und Glauben gebunden sei, nicht schon dann vorliege, wenn die Richtanerkennung des Vertrages zu einem harten Ergebnis für den anderen Teil führen würde; das Ergebnis müsse vielmehr ein schlechthin untragbares sein. - OGH Britisch besetzte Zone Deutschlands, 07.10.1948 - II ZS 4/48
- RG, 26.02.1938 - VI 236/37
Sind die Grundsätze, welche über die Nichtbeachtung von Formmängeln in …
- RG, 04.12.1942 - VII 94/42
Kann der vorkaufsberechtigte Miterbe den Einwand der Arglist erheben, wenn sich …
- BGH, 11.12.1957 - V ZR 168/56
Rechtsmittel
- BGH, 03.12.1958 - V ZR 28/57
Datierung notarieller Urkunden
Solche Ausnahmefälle seien aber nicht schon dann gegeben, wenn die Nichtanerkennung des Vertrages zu einem harten Ergebnis für den anderen Vertragsteil führe; das Ergebnis müsse vielmehr schlechthin untragbar sein (BGHZ 12, 286; 16, 334; 20, 338, 344; 23, 249, 254; Urteile des Senats vom 9. Dezember 1955, V ZR 60/54, 25. September 1957, V ZR 188/55 = DNotZ 1958, 21 = JR 1958, 142 = WM 1957, 1440 und 23. April 1958, V ZR 115/57). - BGH, 23.05.1960 - V ZR 63/59
Streit um die Berechtigung zur Berufung auf die Formnichtigkeit eines …
Diese Auffassung hat der erkennende Senat in Übereinstimmung mit dem Reichsgericht und dem Obersten Gerichtshof für die britische Zone (RGZ 170, 203; OGHZ 1, 217) ständig vertreten, und er hat Ausnahmen hiervon nur in ganz besonders liegenden Fällen zugelassen (vgl. außer den im Berufungsurteil angeführten beiden Entscheidungen ferner BGHZ 23, 254, 249, 254; 29, 6, 10; Beschluß vom 9. Februar 1955, V BLw 59/54, NJW 1955, 1065; Urteile vom 23. April 1958, V ZR 115/57, S. 13, vom 7. Januar 1959, V ZR 112/57, S. 14, und vom 18. Februar 1959, V ZR 179/57, S. 8). - BGH, 08.10.1958 - V ZR 118/57
Rechtsmittel
Es braucht infolgedessen nicht erörtert zu werden, ob es eine derartige allgemeine Regel bei der Auslegung von Individualverträgen überhaupt gibt (verneinend z.B. die Urteile des Bundesgerichtshofs vom 25. Oktober 1957 - I ZR 25/57 - S. 20 [in BGHZ 26, 7 insoweit nicht abgedruckt]; vom 23. April 1958 - V ZR 115/57 - S. 8 f; und vom 30. Mai 1958 - V ZR 232/56 - WM 1958, 874 [in NJW 1958, 1398 nicht mit abgedruckt]). - BGH, 18.02.1959 - V ZR 179/57
Rechtsmittel
Danach kann es sich allerdings in besonders gelagerten Fällen verbieten, Vertragsansprüche an Formmängeln scheitern zu lassen, insofern dies, nach den Beziehungen der Beteiligten und nach den gesamten Umständen mit Treu und Glauben nicht vereinbar wäre (BGHZ 12, 286, 303 ff; 16, 334, 337; 23, 249, 254 ff); jedoch handelt es sich bei derartigen Durchbrechungen der nach § 125 BGB gebotenen Formstrenge immer nur um eng b egren a t e. Ausnahmen, während grundsätzlich im Interesse der Rechtssicherheit gesetzliche Formvorschriften eingehalten werden müssen (BGH NJW 1955, 1065; BGHZ 23, 255 f; Urteil des Senats vom 23. April 1958 - V ZR 115/57, S. 13; vgl. auch BAG NJW 1958, 397).
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