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Rechtsprechung
   BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,2604
BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58 (https://dejure.org/1959,2604)
BGH, Entscheidung vom 16.06.1959 - V ZR 156/58 (https://dejure.org/1959,2604)
BGH, Entscheidung vom 16. Juni 1959 - V ZR 156/58 (https://dejure.org/1959,2604)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • MDR 1959, 743
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (10)

  • BGH, 03.12.1953 - III ZR 66/52

    Rechtsnatur eines Hilfsantrages

    Auszug aus BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58
    Hierzu fordert die bisherige höchstrichterliche Rechtsprechung, daß der Kläger entweder die Klagsumme auf die einzelnen Ansprüche betragsmäßig aufteilt oder die Ansprüche in eine bestimmte Reihenfolge als Haupt- und Hilfsanspruch bringt (RGZ 157, 321; BGH LM Nr. 7 zu § 253 ZPO = MDR 1953, 164; BGHZ 11, 192; über die Verbindung beider Abgrenzungsmöglichkeiten miteinander vgl. Kreft, DRiZ 1954, 186).

    Der Kläger selbst ist der Auffassung des Berufungsgerichts von der Unbestimmtheit seines Klagbegehrens in der Revisionsinstanz beigetreten; er hat auch auf ausdrückliche Frage in der Revisionsverhandlung keine Abgrenzung in der einen oder anderen Art vorgenommen, was möglicherweise den Mangel hätte beseitigen können (vgl. einerseits BGHZ 11, 181; 11, 192, [BGH 28.11.1953 - II ZR 188/52]andererseits LM Nr. 11 zu ZPO § 253 - NJW 1955, 1030).

  • BGH, 15.12.1952 - III ZR 102/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58
    Hierzu fordert die bisherige höchstrichterliche Rechtsprechung, daß der Kläger entweder die Klagsumme auf die einzelnen Ansprüche betragsmäßig aufteilt oder die Ansprüche in eine bestimmte Reihenfolge als Haupt- und Hilfsanspruch bringt (RGZ 157, 321; BGH LM Nr. 7 zu § 253 ZPO = MDR 1953, 164; BGHZ 11, 192; über die Verbindung beider Abgrenzungsmöglichkeiten miteinander vgl. Kreft, DRiZ 1954, 186).

    Ob eine solche gleichrangige Alternativität überhaupt - über die bisherige Rechtsprechung hinaus - zugelassen werden soll (…so früher Rosenberg a.a.O. 1. Aufl. § 92 III 2 a;… anders jetzt 7. Aufl. § 91 II 2 c; offen gelassen in BGH III ZR 102/52 vom 15. Dezember 1952 LM Nr. 7 zu ZPO § 253 = MDR 1953, 164), kann indessen im vorliegenden Fall dahingestellt bleiben.

  • RG, 13.04.1938 - II 194/37

    1. Ist die Pfändung von Ansprüchen des Schuldners gegen einen Dritten "aus …

    Auszug aus BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58
    Hierzu fordert die bisherige höchstrichterliche Rechtsprechung, daß der Kläger entweder die Klagsumme auf die einzelnen Ansprüche betragsmäßig aufteilt oder die Ansprüche in eine bestimmte Reihenfolge als Haupt- und Hilfsanspruch bringt (RGZ 157, 321; BGH LM Nr. 7 zu § 253 ZPO = MDR 1953, 164; BGHZ 11, 192; über die Verbindung beider Abgrenzungsmöglichkeiten miteinander vgl. Kreft, DRiZ 1954, 186).

    Das Berufungsgericht erwägt (im Anschluß an RGZ 157, 321), ob statt dessen auch die gleichrangige Geltendmachung jedes Anspruchs zum vollen Klagbetrag mit Reihenfolge nach Wahl des Gerichts genüge; es bejaht das für den Fall der Verurteilung wegen eines Anspruchs, verneint aber für, den hier angenommenen Fall der Unbegründetheit sämtlicher Klagansprüche, weil die dann eintretende Rechtskraftwirkung hinsichtlich jedes Anspruchs zum vollen Klagbetrag dem Willen des Klägers nicht entspreche.

  • BGH, 26.11.1953 - III ZR 26/52

    Geltendmachung von Rentenansprüchen durch eine Witwe und das Kind des …

    Auszug aus BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58
    Der Kläger selbst ist der Auffassung des Berufungsgerichts von der Unbestimmtheit seines Klagbegehrens in der Revisionsinstanz beigetreten; er hat auch auf ausdrückliche Frage in der Revisionsverhandlung keine Abgrenzung in der einen oder anderen Art vorgenommen, was möglicherweise den Mangel hätte beseitigen können (vgl. einerseits BGHZ 11, 181; 11, 192, [BGH 28.11.1953 - II ZR 188/52]andererseits LM Nr. 11 zu ZPO § 253 - NJW 1955, 1030).
  • BGH, 28.11.1953 - II ZR 188/52

    Faktische Gesellschaft

    Auszug aus BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58
    Der Kläger selbst ist der Auffassung des Berufungsgerichts von der Unbestimmtheit seines Klagbegehrens in der Revisionsinstanz beigetreten; er hat auch auf ausdrückliche Frage in der Revisionsverhandlung keine Abgrenzung in der einen oder anderen Art vorgenommen, was möglicherweise den Mangel hätte beseitigen können (vgl. einerseits BGHZ 11, 181; 11, 192, [BGH 28.11.1953 - II ZR 188/52]andererseits LM Nr. 11 zu ZPO § 253 - NJW 1955, 1030).
  • BGH, 22.11.1951 - III ZR 230/51

    Verwerfung einer Anschlußberufung

    Auszug aus BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58
    Die sachliche Hilfsbegründung des Berufungsurteils ändert daran nichts, da sie nicht in materielle Rechtskraft erwächst, wobei offen bleiben kann, inwieweit sie überhaupt verfahrensrechtlich beachtlich ist (vgl. BGHZ 4, 58, 60) [BGH 22.11.1951 - III ZR 230/51].
  • BGH, 30.04.1955 - VI ZR 87/54
    Auszug aus BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58
    Mindestens jede dieser beiden Sachverhaltsgruppen begründet einen selbständigen prozessualen Anspruch; daß ihnen beiden dasselbe grundlegende Ereignis (Erbteilsvorenthaltung durch Verletzung der Pflicht als Testamentsvollstrecker) gemeinsam ist, steht der Selbständigkeit der Ansprüche ebensowenig entgegen wie im Unfallschadensrecht die Identität des schadenstiftenden Ereignisses gegenüber den mehreren Schadensfolgen, die entgegen der Meinung der Revisionskläger anerkanntermaßen eine Mehrheit von Ansprüchen begründen können (Urteile des VI. Zivilsenats vom 9. März 1954 - VI ZR 3/54 und vom 30. April 1955 - VI ZR 87/54 = LM Nr. 11 zu § 253 ZPO).
  • BGH, 23.04.1958 - V ZR 229/56
    Auszug aus BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58
    Besonderer Prüfung bedarf das Rechtsschutzbedürfnis der Beklagten zur Einlegung der Revision, das über die Beschwer hinaus allgemeine Zulässigkeitsvoraussetzung auch für das Rechtsmittel ist (Senatsurteil V ZR 229/56 vom 23. April 1958 = LM Nr. 11 zu § 511 ZPO).
  • BGH, 09.03.1955 - VI ZR 3/54

    Haftungsverteilung bei Schäden an einem PKW aufgrund eines verkehrswidrigen …

    Auszug aus BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58
    Mindestens jede dieser beiden Sachverhaltsgruppen begründet einen selbständigen prozessualen Anspruch; daß ihnen beiden dasselbe grundlegende Ereignis (Erbteilsvorenthaltung durch Verletzung der Pflicht als Testamentsvollstrecker) gemeinsam ist, steht der Selbständigkeit der Ansprüche ebensowenig entgegen wie im Unfallschadensrecht die Identität des schadenstiftenden Ereignisses gegenüber den mehreren Schadensfolgen, die entgegen der Meinung der Revisionskläger anerkanntermaßen eine Mehrheit von Ansprüchen begründen können (Urteile des VI. Zivilsenats vom 9. März 1954 - VI ZR 3/54 und vom 30. April 1955 - VI ZR 87/54 = LM Nr. 11 zu § 253 ZPO).
  • RG, 24.10.1931 - IX 228/31

    Über Wirkung und Bedeutung einer teilweisen Zurücknahme der Berufung.

    Auszug aus BGH, 16.06.1959 - V ZR 156/58
    Zwar ist, da eine Prozeßhandlung in Frage steht, das Revisionsgericht ohne Bindung an die Feststellungen des Tatrichters zur eigenen Auslegung berechtigt und verpflichtet (RGZ 134, 130).
  • BGH, 19.07.2018 - VII ZR 19/18

    Rechtliche Einordnung eines Vertrags über die Lieferung und Montage einer Küche

    Dazu ist erforderlich, dass ein Kläger entweder die Klagesumme auf die einzelnen Ansprüche betragsmäßig aufteilt oder die Ansprüche in eine bestimmte Reihenfolge als Haupt- und Hilfsantrag bringt (vgl. BGH…, Urteil vom 8. Dezember 1989 - V ZR 174/88, juris Rn. 16, NJW 1990, 2068;… Urteil vom 8. April 1981 - IVb ZR 559/80, juris Rn. 5, NJW 1981, 2462; Urteil vom 16. Juni 1959 - V ZR 156/58, MDR 1959, 743).
  • BGH, 06.05.2014 - II ZR 217/13

    Geltendmachung mehrerer Ansprüche durch Erhebung einer Teilklage: Hemmung der …

    Rn. 13 1. Bei einer Teilleistungsklage, mit der mehrere selbständige prozessuale Ansprüche geltend gemacht werden, muss angegeben werden, wie sich der eingeklagte Betrag auf die einzelnen Ansprüche verteilen soll und in welcher Reihenfolge sie zur Entscheidung des Gerichts gestellt werden sollen (BGH, Urteil vom 15. Dezember 1952 - III ZR 102/52, LM Nr. 7 zu § 253 ZPO; Urteil vom 30. April 1955 - VI ZR 87/54, LM Nr. 11 zu § 253 ZPO; Urteil vom 22. April 1958 - VI ZR 74/57, NJW 1958, 1590; Urteil vom 16. Juni 1959 - V ZR 156/58, LM Nr. 24 zu § 253 ZPO; Urteil vom 22. Mai 1984 - VI ZR 228/82, NJW 1984, 2346, 2347).
  • BGH, 25.10.1990 - IX ZR 62/90

    Berufung gegen zweites Versäumnisurteil

    Eine daraus folgende Unzulässigkeit der Anträge auf Erlaß von Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid (vgl. BGHZ 11, 192, 194; BGH, Urt. v. 16. Juni 1959 - V ZR 156/58, LM ZPO § 253 Nr. 24;… Urt. v. 22. Mai 1984 - VI ZR 228/82, NJW 1984, 2346, 2347) änderte jedoch an der hinreichenden Individualisierung nichts.
  • BGH, 10.11.1986 - II ZR 140/85

    Schadensersatzpflicht des Vorstandsmitglieds einer Aktiengesellschaft

    Denn das auf eine Mehrheit von Ansprüchen gestützte Klagebegehren ist nur dann genügend bestimmt im Sinne von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, wenn die einzelnen Ansprüche innerhalb des Klageantrags genügend voneinander abgegrenzt sind (BGH, Urt. v. 16. Juni 1959 - V ZR 156/58, LM ZPO § 253 Nr. 24).

    Dem Gericht die Wahl zu überlassen, aufgrund welchen Anspruchs es die Klagesumme zusprechen will, wird nur vereinzelt für zulässig gehalten (…so BGH, Urt. v. 30. Juni 1972 - V ZR 12/70, ZMR 1973, 171, 172;… Thomas/Putzo, ZPO, 13. Aufl., § 260 Anm. 1 b; ausdrücklich offenlassend BGH, Urt. v. 16. Juni 1959 aaO).

    Die herrschende Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum ist dagegen der Auffassung, daß die Reihenfolge der Prüfung nicht dem Gericht überlassen werden dürfe (so RGZ 157, 321, 326 f.; BGHZ 11, 192 ff.;… BGH, Urt. v. 22. Mai 1984 - VI ZR 228/82, LM BGB § 209 Nr. 49;… Wieczorek, ZPO, 2. Aufl., § 253 Anm. G III b 3;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 44. Aufl., § 253 Anm. 5 B Stichwort: "Anspruchsmehrheit"; Kreft, DRiZ 1954, 186, 187; Baumgärtel, JZ 1960, 28 f.).

    Jedoch ist die Zulässigkeit des Klageantrags abstrakt zu beurteilen und nicht vom Ausgang des Rechtsstreits abhängig (BGH, Urt. v. 16. Juni 1959 aaO).

  • BGH, 22.05.1984 - VI ZR 228/82

    Unterbrechung der Verjährung durch Erhebung einer Teilleistungsklage

    Andernfalls ergeben sich unüberwindliche Schwierigkeiten bei der Bestimmung des Streitgegenstandes und damit zusammenhängend auch bei der Bestimmung der materiellen Rechtskraft (§ 322 Abs. 1 ZPO) und der Verjährungsunterbrechung (BGH, Urteile vom 15. Dezember 1952 - III ZR 102/52 - LM § 253 ZPO Nr. 7; vom 30. April 1955 - VI ZR 87/54 - VersR 1955, 403; vom 22. April 1958 - VI ZR 74/57 - VersR 1958, 564; vom 16. Juni 1959 - V ZR 156/58 - JZ 1960, 28 mit Anm. von Baumgärtel).
  • BAG, 28.03.1963 - 5 AZR 209/62

    Rationalisierungsunternehmens - Reisen von Angestellten - Außendienst - …

    Jeden falls genügt es dem Bestimmtheitserfordernis des § 253 Abs. 2 Ziff. 2 ZPO nicht, wenn der Kläger weder das eine noch das andere tut (vgl. statt aller? BGH JZ 60, 28 mit Nachweisen und Anm. von Baumgärtel; ferner Baumbach-Lauterbach, ZPO, 27.Auf!., 1963j § 253 Anrn. 5 B) .
  • BGH, 15.05.1963 - V ZR 141/61
    In der Sache hält das Berufungsgericht - im Anschluß an das Landgericht sowie die im Vorprozeß 2 Q 97/52 vom 5o Zivilsenat des Berufungsgerichts gegebene, vom damaligen Revisionsurteil des erkennenden Senats (vom 16" Juni 1959 V ZR 156/58) aus prozessualen Gründen ungewürdigt gelassene Hilfsbegründung - die Veräußerung der den Gegenstand der Verurteilung bildenden Grundstücke von der Erbengemeinschaft an die drei Miterben für.
  • BGH, 06.05.2014 - II ZR 258/13

    Möglichkeit einer Beschränkung der Revision auf einen Hilfsfestellungsantrag; …

    Bei einer Teilleistungsklage, mit der mehrere selbständige prozessuale Ansprüche geltend gemacht werden, muss angegeben werden, wie sich der eingeklagte Betrag auf die einzelnen Ansprüche verteilen soll und in welcher Reihenfolge sie zur Entscheidung des Gerichts gestellt werden sollen (BGH, Urteil vom 15. Dezember 1952 - III ZR 102/52, LM Nr. 7 zu § 253 ZPO; Urteil vom 30. April 1955 - VI ZR 87/54, LM Nr. 11 zu § 253 ZPO; Urteil vom 22. April 1958 - VI ZR 74/57, NJW 1958, 1590; Urteil vom 16. Juni 1959 - V ZR 156/58, LM Nr. 24 zu § 253 ZPO; Urteil vom 22. Mai 1984 - VI ZR 228/82, NJW 1984, 2346, 2347).
  • LAG Sachsen-Anhalt, 23.03.2004 - 8 Sa 280/03

    Vergütung von Arbeitszeit eines Lehrers und stellvertretenden Schulleiters …

    Dadurch wurde sein verbleibendes Klagebegehren nicht zu einer unzulässigen Teilklage, bei der nicht erkennbar wäre, wie sich der Gegenstand des Gesamtklageanspruchs aus mehreren selbständigen Einzelforderungen zusammensetzt (vgl. hierzu BGH vom 16.6.1959 - V ZR 156/58, MDR 1959, 743).
  • KG, 16.10.1990 - 5 U 7495/88

    Erstattung von Anwaltskosten ; Verstoß einer Werbeanzeige gegen …

    Soweit der Kläger (Widerkläger) aus mehreren selbständigen Ansprüchen jeweils nur einen Teilbetrag oder den einen Anspruch voll, einen anderen oder mehrere weitere Ansprüche aber nur teilweise geltend machen will, muß er entweder die Klagesumme auf die einzelnen Ansprüche betragsmäßig aufteilen oder die Ansprüche in eine bestimmte Reihenfolge als Haupt- und Hilfsanspruch bringen (RGZ 157, 321, 325; BGHZ 11, 192, 194; JZ 1960, 28 m. Anm. Baumgärtel; NJW 1984, 2346, 2347; NJW-RR 1989, 396).
  • VG Frankfurt/Oder, 20.09.2012 - 6 K 792/10

    Ausbildungs- und Studienförderungsrecht

  • BGH, 02.06.1977 - II ZR 126/75

    Voraussetzungen der Zulässigkeit einer Klage - Anforderungen an die Bestimmtheit …

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