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Rechtsprechung
   BGH, 28.01.1972 - V ZR 20/70   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1972,2363
BGH, 28.01.1972 - V ZR 20/70 (https://dejure.org/1972,2363)
BGH, Entscheidung vom 28.01.1972 - V ZR 20/70 (https://dejure.org/1972,2363)
BGH, Entscheidung vom 28. Januar 1972 - V ZR 20/70 (https://dejure.org/1972,2363)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Rechtsweg für die Geltenmachung eines Anspruchs auf Befestigung eines oberhalb einer Gemeindestraße gelegenen Grundstücks - Vertiefung im Sinn des § 909 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) - Erreichen der Höhe und des Neigungswinkels eines Hangs durch vermehrte Aufschüttungen - ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1972, 629 (Ls.)
  • MDR 1972, 404
  • ZMR 1972, 380
  • WM 1972, 388
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 18.03.1964 - V ZR 44/62

    Rechtsweg für Immissionsabwehrklage

    Auszug aus BGH, 28.01.1972 - V ZR 20/70
    Würde sich das Klagbegehren gegen die Ausführung solcher Maßnahmen richten, so wäre allerdings der Weg vor den ordentlichen Gerichten ausgeschlossen (BGHZ 41, 264, 266 [BGH 18.03.1964 - V ZR 44/62], zur Rspr. vgl. Meisner/Stern/Hodes, Nachbarrecht in der Bundesrepublik, 5. Aufl., § 38, X, 1 und 2 S. 783 ff., ferner Senatsurteil vom 3. Dezember 1971 - V ZR 138/69).
  • BGH, 30.10.1970 - V ZR 150/67

    Immissionen durch Bau und Betrieb einer Fernverkehrsstraße

    Auszug aus BGH, 28.01.1972 - V ZR 20/70
    Verlangt wird eine auf das Nachbarrecht gestützte Maßnahme; diesem Recht unterliegen auch juristische Personen des öffentlichen Rechts, soweit dies nicht ihren öffentlichen Aufgaben widerstreitet und soweit keine Sonderbestimmungen eingreifen (BGHZ 54, 384, 387) [BGH 30.10.1970 - V ZR 150/67].
  • BGH, 03.12.1971 - V ZR 138/69

    Rechtsweg bei einer Abwehrklage gegen den Träger der Straßenbaulast - Aufgaben …

    Auszug aus BGH, 28.01.1972 - V ZR 20/70
    Würde sich das Klagbegehren gegen die Ausführung solcher Maßnahmen richten, so wäre allerdings der Weg vor den ordentlichen Gerichten ausgeschlossen (BGHZ 41, 264, 266 [BGH 18.03.1964 - V ZR 44/62], zur Rspr. vgl. Meisner/Stern/Hodes, Nachbarrecht in der Bundesrepublik, 5. Aufl., § 38, X, 1 und 2 S. 783 ff., ferner Senatsurteil vom 3. Dezember 1971 - V ZR 138/69).
  • BGH, 10.12.1962 - III ZR 3/62
    Auszug aus BGH, 28.01.1972 - V ZR 20/70
    Die Durchführung eines solchen von einer Prozeßpartei gestellten Beweisantrags, der auf Feststellung einer konkreten Tatsachenbehauptung gerichtet ist, steht nach ständiger Rechtsprechung nicht im Ermessen des Gerichts; die Zurückweisung eines solchen Antrags unterliegt den allgemeinen Regeln über die Zurückweisung von Beweismitteln (…BGH Urt. v. 25. Mai 1961 - III ZR 121/60, VersR 1961, 801, 802; Urt. v. 10. Dezember 1962 - VI ZR 3/62, VersR 1963, 192, 193 rechts; RG HRR 1925, 1814; WarnRspr 1911 Nr. 296 = JW 1911, 370; RG Nachschlagewerk § 371 ZPO Nr. 4, 5, 7;… Rosenberg/Schwab, Lehrbuch des deutschen Zivilprozeßrechts, 10. Aufl., § 121 III 1;… Stein/Jonas/Pohle/Schumann/Leipold, ZPO, 19. Aufl. § 371, I Wieczorek, ZPO, § 286 unter C III a;… Zöller, ZPO, 10. Aufl., § 371 Anm. 3;… Baumbach/Lauterbach, ZPO, 30. Aufl., § 371 Anm. 1).
  • BGH, 25.05.1961 - III ZR 121/60

    Verletzung der Verkehrssicherungspflicht des Landes durch mangelnde Anbringung …

    Auszug aus BGH, 28.01.1972 - V ZR 20/70
    Die Durchführung eines solchen von einer Prozeßpartei gestellten Beweisantrags, der auf Feststellung einer konkreten Tatsachenbehauptung gerichtet ist, steht nach ständiger Rechtsprechung nicht im Ermessen des Gerichts; die Zurückweisung eines solchen Antrags unterliegt den allgemeinen Regeln über die Zurückweisung von Beweismitteln (BGH Urt. v. 25. Mai 1961 - III ZR 121/60, VersR 1961, 801, 802;… Urt. v. 10. Dezember 1962 - VI ZR 3/62, VersR 1963, 192, 193 rechts; RG HRR 1925, 1814; WarnRspr 1911 Nr. 296 = JW 1911, 370; RG Nachschlagewerk § 371 ZPO Nr. 4, 5, 7;… Rosenberg/Schwab, Lehrbuch des deutschen Zivilprozeßrechts, 10. Aufl., § 121 III 1;… Stein/Jonas/Pohle/Schumann/Leipold, ZPO, 19. Aufl. § 371, I Wieczorek, ZPO, § 286 unter C III a;… Zöller, ZPO, 10. Aufl., § 371 Anm. 3;… Baumbach/Lauterbach, ZPO, 30. Aufl., § 371 Anm. 1).
  • BGH, 16.10.1962 - VI ZR 3/62
    Auszug aus BGH, 28.01.1972 - V ZR 20/70
    Die Durchführung eines solchen von einer Prozeßpartei gestellten Beweisantrags, der auf Feststellung einer konkreten Tatsachenbehauptung gerichtet ist, steht nach ständiger Rechtsprechung nicht im Ermessen des Gerichts; die Zurückweisung eines solchen Antrags unterliegt den allgemeinen Regeln über die Zurückweisung von Beweismitteln (…BGH Urt. v. 25. Mai 1961 - III ZR 121/60, VersR 1961, 801, 802; Urt. v. 10. Dezember 1962 - VI ZR 3/62, VersR 1963, 192, 193 rechts; RG HRR 1925, 1814; WarnRspr 1911 Nr. 296 = JW 1911, 370; RG Nachschlagewerk § 371 ZPO Nr. 4, 5, 7;… Rosenberg/Schwab, Lehrbuch des deutschen Zivilprozeßrechts, 10. Aufl., § 121 III 1;… Stein/Jonas/Pohle/Schumann/Leipold, ZPO, 19. Aufl. § 371, I Wieczorek, ZPO, § 286 unter C III a;… Zöller, ZPO, 10. Aufl., § 371 Anm. 3;… Baumbach/Lauterbach, ZPO, 30. Aufl., § 371 Anm. 1).
  • RG, 22.12.1942 - VI 73/42

    Unterliegt die Ablehnung eines Antrags auf Ortsbesichtigung, die keine bestimmten …

    Auszug aus BGH, 28.01.1972 - V ZR 20/70
    Anders wäre dies nur, wenn keine konkreten Tatsachen unter Beweis gestellt wären (RGZ 170, 264) oder der Tatrichter begründet hätte, daß der Augenschein angesichts des Ergebnisses der übrigen Beweisaufnahme völlig ungeeignet wäre, die unter Beweis gestellten entscheidungserheblichen Tatsachen zu beweisen (…Stein/Jonas/Pohle/Schumann/Leipold a.a.O. § 284, B III 2 b), oder daß dem Gericht die erforderliche Sachkunde zur Beurteilung der konkreten Tatsachenbehauptungen auf Grund eines Augenscheins fehle; in diesem letzteren Falle müßte aber die Einnahme des Augenscheins durch den Sachverständigen angeordnet werden.
  • OLG Saarbrücken, 29.04.2015 - 1 U 81/14

    Nachbarrecht: Beseitigungsanspruch hinsichtlich der Vertiefung des …

    Rn. 35 (1.) Vertiefung im Sinne des § 909 BGB ist nicht allein die Aushebung von Erde aus der Tiefe des Grundstücks, sondern auch die Entfernung von Erde, die über der Höhe des übrigen Grundstücks den Anstieg eines Hangs (Hangfuß) bildet (vgl. BGH, Urteil vom 28. Januar 1972 - V ZR 20/70 -, juris, Rn. 10).
  • OLG Karlsruhe, 11.08.2022 - 12 U 364/21

    Nachbarrechtliche Ansprüche beim Zusammentreffen von Vertiefung und Erhöhung von …

    Rn. 47 (1) Das Abgraben eines Hangfußes stellt eine Vertiefung im Sinne des § 909 BGB dar (BGH, Urteil vom 28.01.1972 - V ZR 20/70; BGH, Urteil vom 07.02.1980 - III ZR 153/78).
  • OLG Stuttgart, 02.12.1993 - 7 U 23/93

    Pflicht zur Duldung der vorübergehenden Inanspruchnahme des Nachbargrundstücks …

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  • VGH Bayern, 04.04.2016 - 10 ZB 14.2380

    Sicherheitsrechtliche Anordnung zur Sicherung einer grenzständigen baufälligen …

    Nach dieser nachbarrechtlichen Vorschrift darf ein Grundstück nicht in einer Weise vertieft werden, dass der Boden des Nachbargrundstücks die erforderliche Stütze verliert, es sei denn, dass für eine genügende anderweitige Befestigung gesorgt ist (vgl. zum Anschneiden eines Hangfußes: BGH' U. v. 28.1.1972 - V ZR 20/70 - juris Rn. 10).
  • OLG Saarbrücken, 07.05.2026 - 4 U 34/24

    Erdarbeiten führen zu Vertiefung des Nachbargrundstücks: Nachbar kann Beseitigung …

    In einem solchen Fall ist entscheidend, dass auch das ursprüngliche Gelände so auf dem Grundstück der Nachbarn angeschnitten worden ist, dass das betroffene Nachbargrundstück die erforderliche Stütze verliert, d.h. der ursprüngliche Teil des Grundstücks, nicht allein die auf der Schräge des Hanges hinzukommende Erdaufschüttung (vgl. BGH Urt. v. 28.1.1972 - V ZR 20/70, BeckRS 1972, 106425 Rn. 10).
  • BGH, 05.10.1973 - V ZR 163/71

    Beweislastregeln - Beurteilung des Verschuldens - Verschulden - Sorgfaltspflicht …

    Damit sind, wie das angefochtene Urteil zutreffend darlegt, die Voraussetzungen des § 909 BGB erfüllt; denn das Bachgrundstück wurde in der Weise vertieft, daß der Boden des der Erbengemeinschaft gehörenden Nachbargrundstücks die erforderliche Stütze verlor, ohne daß für eine genügende anderweitige Befestigung gesorgt war (BGHZ 57, 370, 374; Urteil des erkennenden Senats vom 28. Januar 1972, V ZR 20/70, WM 1972, 388).
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