Rechtsprechung
| BGH, 25.02.2000 - V ZR 206/99 |
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- bundesgerichtshof.de
- Judicialis
ZPO § 319; ; ZPO § 546 Abs. 1; ; ZPO § 546 Abs. 1 Satz 2; ; ZPO § 97 Abs. 1; ; ZPO § 554 a Abs. 1
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Bereicherungsanspruch - Ungerechtfertigte Bereicherung - Entreicherung - Zulässigkeit - Zulassung - Revision - Beschwerdewert - Beschwer
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
ZPO § 319 Abs. 1, § 546 Abs. 1
Nachträgliche Zulassung der Revision im Wege der Urteilsberichtigung - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 2001, 61
Wird zitiert von ... (15) Zitiert selbst (4)
- BGH, 08.07.1980 - VI ZR 176/78
Revisionszulassung durch Berichtigungsbeschluß
Auszug aus BGH, 25.02.2000 - V ZR 206/99
Eine im Berufungsurteil übersehene Revisionszulassung kann zwar dann, wenn die Voraussetzungen des § 319 Abs. 1 ZPO erfüllt sind, durch Berichtigungsbeschluß nachgeholt werden (BGHZ 20, 188, 191 ff; 78, 22).Das Versehen muß, weil Berichtigungen nach dieser Vorschrift auch von Richtern beschlossen werden können, die an der fraglichen Entscheidung nicht mitgewirkt haben, selbst für Dritte ohne weiteres deutlich sein (BGHZ 78, 22 f;… BGH, Urt. v. 12. Januar 1984, III ZR 95/82, WM 1984, 1351, 1352).
Ist dies nicht der Fall, hat ein auf § 319 ZPO gestützter Berichtigungsbeschluß keine bindende Wirkung (BGHZ 20, 188, 192 f; 78, 22 f;… BGH, Urt. v. 25. September 1958, VII ZR 104/57, NJW 1958, 1917).
- BGH, 08.03.1956 - III ZR 265/54
Zulassung der Revision in Urteilsberichtigung
Auszug aus BGH, 25.02.2000 - V ZR 206/99
Eine im Berufungsurteil übersehene Revisionszulassung kann zwar dann, wenn die Voraussetzungen des § 319 Abs. 1 ZPO erfüllt sind, durch Berichtigungsbeschluß nachgeholt werden (BGHZ 20, 188, 191 ff; 78, 22).Ist dies nicht der Fall, hat ein auf § 319 ZPO gestützter Berichtigungsbeschluß keine bindende Wirkung (BGHZ 20, 188, 192 f; 78, 22 f;… BGH, Urt. v. 25. September 1958, VII ZR 104/57, NJW 1958, 1917).
- BGH, 12.01.1984 - III ZR 95/82
Begriff der offenbaren Unrichtigkeit; Rechtskraft eines Berichtigungsbeschlusses
Auszug aus BGH, 25.02.2000 - V ZR 206/99
Das Versehen muß, weil Berichtigungen nach dieser Vorschrift auch von Richtern beschlossen werden können, die an der fraglichen Entscheidung nicht mitgewirkt haben, selbst für Dritte ohne weiteres deutlich sein (BGHZ 78, 22 f; BGH, Urt. v. 12. Januar 1984, III ZR 95/82, WM 1984, 1351, 1352). - BGH, 25.09.1958 - VII ZR 104/57
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 25.02.2000 - V ZR 206/99
Ist dies nicht der Fall, hat ein auf § 319 ZPO gestützter Berichtigungsbeschluß keine bindende Wirkung (BGHZ 20, 188, 192 f; 78, 22 f; BGH, Urt. v. 25. September 1958, VII ZR 104/57, NJW 1958, 1917).
- BGH, 10.02.2015 - XI ZR 187/13
Allgemeine Geschäftsbedingungen einer Bank: Anspruch auf Rückumwandlung eines …
Zwar hätte das Gericht seine den Parteien bekannt gegebene Auffassung grundsätzlich bis zur Urteilsverkündung noch ändern können (BGH, Urteil vom 25. Februar 2000 - V ZR 206/99, NJW-RR 2001, 61). - BGH, 05.07.2017 - XII ZB 509/15
Haushaltsverfahren: Gerichtliche Geltendmachung des Anspruchs auf …
Rn. 13 Bei dem Beschluss handelt es sich der Sache nach um eine unzulässige Ergänzung des Beschlusses vom 6. August 2015, die den Senat nicht bindet (…vgl. Senatsbeschluss vom 9. Juli 2014 - XII ZB 7/14 - FamRZ 2014, 1620 Rn. 8, 12;… BGH Beschluss vom 12. März 2009 - IX ZB 193/08 - NJW-RR 2009, 1349 Rn. 7; BGH Urteil vom 25. Februar 2000 - V ZR 206/99 - NJW-RR 2001, 61; BGHZ 20, 188 = NJW 1956, 830).Eine offenbare Unrichtigkeit muss selbst für Dritte ohne weiteres erkennbar sein, da auch Richter, die an der fraglichen Entscheidung nicht mitgewirkt haben, über eine Urteilsberichtigung entscheiden dürfen (BGH Urteil vom 25. Februar 2000 - V ZR 206/99 - NJW-RR 2001, 61).
- BGH, 04.03.2011 - V ZR 123/10
Revision in Zivilverfahren: Zulassung nach Rüge der Verletzung rechtlichen Gehörs
Auch die Zulassung in einem Berichtigungsbeschluss gemäß § 319 ZPO bindet das Revisionsgericht nicht, wenn sich aus dem Urteil selbst keine - auch für Dritte erkennbare - offenbare Unrichtigkeit ergibt (BGH, Urteil vom 8. März 1956 - III ZR 265/54, BGHZ 20, 188, 190 ff.; Senat, Urteil vom 25. Februar 2000 - V ZR 206/99, NJW-RR 2001, 61; für das Rechtsbeschwerdeverfahren Senat, Beschluss vom 16. Dezember 2010 - V ZB 150/10, juris).
- BGH, 18.02.2021 - III ZR 79/20
Zulassung der Revision durch ein bayerisches Berufungsgericht: Nachholung der …
Es trifft zwar zu, dass Berichtigungsbeschlüsse, die erkennbar keine gesetzliche Grundlage haben, nicht bindend sind (vgl. BGH, Urteile vom 9. Dezember 1987 - IVa ZR 155/86, NJW-RR 1988, 407, 408 und vom 25. Februar 2000 - V ZR 206/99, NJW-RR 2001, 61). - BGH, 29.04.2013 - VII ZB 54/11
Unterbliebene Rechtsbeschwerdezulassung: Nachholung im Wege eines …
Das Versehen muss dann aber, weil eine Berichtigung nach dieser Vorschrift auch von einem Richter beschlossen werden kann, der an der fraglichen Entscheidung nicht mitgewirkt hat, selbst für Dritte ohne weiteres deutlich sein (BGH…, Beschluss vom 14. September 2004 - VI ZB 61/03, aaO; vgl. auch BGH, Beschluss vom 11. Mai 2004 - VI ZB 19/04, NJW 2004, 2389 und Urteil vom 25. Februar 2000 - V ZR 206/99, NJW-RR 2001, 61 für die gleichgelagerten Fälle der nachträglichen Zulassung der Revision und der Berufung).Dafür ist erforderlich, dass sich das Versehen aus dem Zusammenhang des Beschlusses selbst oder mindestens aus den Vorgängen bei seinem Erlass oder bei seiner Verkündung ergibt, weil nur dann eine "offenbare" Unrichtigkeit vorliegen kann (…BGH, Beschlüsse vom 12. März 2009 - IX ZB 193/08, aaO;… vom 14. September 2004 - VI ZB 61/03, aaO;… vom 24. November 2003 - II ZB 37/02, aaO; vgl. auch BGH…, Beschluss vom 11. Mai 2004 - VI ZB 19/04, aaO; Urteile vom 25. Februar 2000 - V ZR 206/99, aaO; vom 8. Juli 1980 - VI ZR 176/78, BGHZ 78, 22).
- KG, 29.11.2005 - 21 W 77/05
Urteilsberichtigung: Offenbare Unrichtigkeit eines Stuhlurteils bei Abweichen des …
Ein gerichtsintern gebliebenes Versehen, das meist nicht ohne weitere Beweiserhebung überprüft werden kann, ist keine "offenbare Unrichtigkeit" i. S. des § 319 ZPO (BGH NJW-RR 2001, 61; BGHZ 20, 188 (192) = NJW 1956, 830).Weist das Urteil in den Gründen eine andere Entscheidung aus, als verkündet, so ergibt sich die Unrichtigkeit demzufolge "aus dem Zusammenhang des Urteils" (s.o.; BGH NJW-RR 2001, 61; NJW-RR 1990, 893; BAG AP BGB § 616 Nr. 45).
- OLG München, 11.05.2023 - 30 UF 287/23
Voraussetzungen der Berichtigung eines Adoptionsbeschlusses wegen Unrichtigkeit
Der Senat schließt sich der Rechtsauffassung des Bundesgerichtshofes an, das eine Berichtigung nur zulässig ist, wenn sich die Unrichtigkeit aus der Entscheidung selbst oder aus Vorgängen bei Erlass oder Verkündung der Entscheidung auch für Dritte ohne weiteres ergibt (vgl. BGH in NJW-RR 2001, 61;… Thomas/Putzo/Seiler, ZPO, 44. Aufl.;… § 319 ZPO Rnr. 4). - BGH, 26.09.2022 - VIa ZR 216/22
Inanspruchnahme eines Motorenherstellers wegen der Verwendung einer unzulässigen …
Dann aber hat das Berufungsgericht offenkundig bei Erlass der angefochtenen Entscheidung keinen Grund zur Zulassung der Revision gesehen (vgl. BGH, Urteil vom 25. Februar 2000 - V ZR 206/99, NJW-RR 2001, 61). - OLG Köln, 07.07.2010 - 2 Wx 93/10
Berichtigung eines Hauptversammlungsbeschlusses durch den beurkundenden Notar
Nach der vom Senat geteilten obergerichtlichen Rechtsprechung kommt fehlerhaften Berichtigungsbeschlüsse (§ 319 ZPO), die erkennbar keine gesetzliche Grundlage haben, trotz der formellen Rechtskraft keine Bindungswirkung zu (vgl. BGHZ 20, 188 = NJW 1956, 830; BGH, NJW 1995, 1033; NJW 2004, 2389; NJW-RR 1993, 700; NJW-RR 2001, 61). - BGH, 16.12.2010 - V ZB 150/10
Statthaftigkeit einer ohne Vorliegen der erforderlichen Voraussetzungen vom …
Eine offenbare Unrichtigkeit liegt nur vor, wenn selbst für Dritte ohne weiteres deutlich wird, dass zweifelsfrei ein Versehen vorliegt (Senat, Beschluss vom 25. Februar 2000 - V ZR 206/99, NJW-RR 2001, 61). - OVG Sachsen-Anhalt, 24.04.2008 - 2 L 378/06
sten der behördlichen Überwachung der Abwassereinleitung
- BayObLG, 05.09.2001 - 3Z BR 172/01
Anordnung der vorläufigen Unterbringung und deren sofortiger Wirksamkeit
- OLG Bremen, 20.03.2026 - 1 Ws 9/26
Berichtigungsbeschluss; Beschlussberichtigung; Berichtigung; Richteridentität; …
- LG Hildesheim, 18.02.2025 - 7 O 59/24
Tatbestandsberichtigung aufgrund einer offenbaren Unrichtigkeit
- LG Mainz, 17.07.2002 - 3 S 135/02
Zulassung der Berufung durch Urteilsberichtigung oder -ergänzung
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