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Rechtsprechung
   BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,1606
BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56 (https://dejure.org/1958,1606)
BGH, Entscheidung vom 14.05.1958 - V ZR 261/56 (https://dejure.org/1958,1606)
BGH, Entscheidung vom 14. Mai 1958 - V ZR 261/56 (https://dejure.org/1958,1606)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • NJW 1958, 1186 (Ls.)
  • MDR 1958, 595
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 09.02.1955 - VI ZR 40/54
    Auszug aus BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56
    Die Möglichkeit, sich in zumutbarer Weise ohne besondere Mühe Namen und Anschrift des Ersatzpflichtigen durch Erkundigung zu verschaffen (BGH NJW 1955, 706 - LM BGB § 852 Nr. 4), steht für den Beginn der Verjährungsfrist jedenfalls dann nicht der wirklichen Kenntnis vom "Urheber des Schadens" gleich, wenn der Geschädigte irrigerweise diese Kenntnis bereits zu haben glaubt.

    Das Berufungsgericht hat sich, als es den Kläger wegen Unterlassung zumutbarer und ohne besondere Mühe durchzuführender Erkundigungen nach der Person des Ersatzpflichtigen so behandelte, als ob er die in § 151 PrBergG vorausgesetzte Kenntnis besessen hätte, ersichtlich die Erwägungen des Bundesgerichtshofs in dem Urteil vom 9. Februar 1955, VI ZR 40/54 (LM BGB § 852 Nr. 4 = NJW 1955, 706) zu eigen gemacht, auf das sich bereits das Landgericht bezogen hatte; es wird auch im Tatbestand des Berufungsurteils erwähnt und die Entscheidungsgründe wiederholen einige Wendungen daraus nahezu wörtlich.

  • BGH, 23.04.1958 - V ZR 32/57

    Schadensersatzpflicht des Bergwerkseigentümers

    Auszug aus BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56
    Die Frage nach der Person des mindestens in erster Linie nach § 148 PrBergG haftenden Bergwerks eigentümers (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 23. April 1958, V ZR 32/57, zum Abdruck in der Amtlichen Sammlung bestimmt) wurde durch diese Unklarheiten nicht berührt.
  • BGH, 29.05.1957 - V ZR 17/57

    Kenntnis der Berggefahr

    Auszug aus BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56
    Soweit die Parteien in diesem Zusammenhang darüber streiten, ob der Kläger und seine Ehefrau bei Erwerb des Grundstücks hinsichtlich der Berggefahr gutgläubig gewesen seien (Klageschrift S. 3 ff; Schriftsätze der Beklagten vom 25. Januar und 30. Mai 1956), übersehen sie, daß das Grundstück in bebautem Zustande erworben wurde und daß es infolgedessen nach § 150 PrBergG nicht auf den guten Glauben der Erwerber, sondern desjenigen Voreigentümers ankommt, der die Gebäude errichtet hat (RGZ 34, 268, 271 ff; BGHZ 24, 337, 339).
  • RG, 22.12.1894 - V 234/94

    Findet der § 150 des preußischen Allg. Berggesetzes auch auf solche Fälle …

    Auszug aus BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56
    Soweit die Parteien in diesem Zusammenhang darüber streiten, ob der Kläger und seine Ehefrau bei Erwerb des Grundstücks hinsichtlich der Berggefahr gutgläubig gewesen seien (Klageschrift S. 3 ff; Schriftsätze der Beklagten vom 25. Januar und 30. Mai 1956), übersehen sie, daß das Grundstück in bebautem Zustande erworben wurde und daß es infolgedessen nach § 150 PrBergG nicht auf den guten Glauben der Erwerber, sondern desjenigen Voreigentümers ankommt, der die Gebäude errichtet hat (RGZ 34, 268, 271 ff; BGHZ 24, 337, 339).
  • BGH, 09.06.1952 - III ZR 128/51

    Landstraßen zweiter Ordnung. Unterhaltung

    Auszug aus BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56
    1912 Nr. 308; RGZ 106, 289, 291; 124, 111, 114; 142, 280, 282 f; 157, 14, 18; 168, 214, 219; vgl. auch BGHZ 6, 195, 201 f und BGH JR.
  • RG, 12.02.1923 - IV 304/22

    Schadensersatzanspruch aus § 945 ZPO

    Auszug aus BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56
    1912 Nr. 308; RGZ 106, 289, 291; 124, 111, 114; 142, 280, 282 f; 157, 14, 18; 168, 214, 219; vgl. auch BGHZ 6, 195, 201 f und BGH JR.
  • BGH, 11.06.1954 - V ZR 47/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56
    Die Entscheidung darüber, ob und in welchem Zeitpunkt der aus § 148 PrBergG Anspruchsberechtigte Kenntnis von der Entstehung des Schadens und der Person des Ersatzpflichtigen im Sinne von § 151 PrBergG erlangt hat, ist Sache der tatrichterlichen Würdigung und kann deshalb vom Revisionsgericht nur in beschränktem Umfange nachgeprüft werden (RG ZBergR 53, 106, 107; JW 1911, 726; ZBergR 59, 192, 195; vgl. auch Urteil des erkennenden Senats vom 11. Juni 1954, V ZR 47/53, S. 12 - insoweit ZBergR 95, 450 nicht abgedruckt).
  • RG, 23.11.1933 - VI 269/33

    1. Zum Beginn der Verjährung nach § 852 BGB. 2. Kann der Gläubiger nach Ablauf …

    Auszug aus BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56
    1912 Nr. 308; RGZ 106, 289, 291; 124, 111, 114; 142, 280, 282 f; 157, 14, 18; 168, 214, 219; vgl. auch BGHZ 6, 195, 201 f und BGH JR.
  • RG, 25.05.1938 - II 165/37

    1. Kann eine Kommanditgesellschaft in Liquidation, vertreten durch den bisherigen …

    Auszug aus BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56
    Es mag auf sich beruhen, ob die weitere Behandlung des Vorprozesses durch das Landgericht - welches das Rubrum der Klageschrift und des Versäumnisurteils "berichtigte" - und durch das Oberlandesgericht - das in seinem Beschwerdebeschluß, weil der Kläger eine "nicht existente" Partei verklagt habe, eine Berichtigung ablehnte - Zustimmung verdient, oder ob es stattdessen nicht sachgemäß gewesen wäre, unter Berücksichtigung der Ausführungen des Reichsgerichts in RGZ 157, 369, 374 f (…vgl. auch Stein/Jonas/Schönke, ZPO 18. Aufl. § 50 Anm. VII 2 Abs. 1 und Vorbem. III 1 a vor § 50;… Baumbach/Lauterbach, ZPO 25. Aufl. Grundz. 2 A und 3 B vor § 50) einfach die Parteibezeichnung von Amts wegen klarzustellen und den Rechtsstreit, da als Beklagte ersichtlich nur die Gewerkschaft "P." in M. in Betracht kam und diese auch bereits gegen das Versäumnisurteil Einspruch eingelegt hatte, zwischen den richtigen Parteien fortzusetzen.
  • RG, 08.04.1929 - VI 635/28

    Wann beginnt die Verjährung von Schadensersatzansprüchen, die sich auf das …

    Auszug aus BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56
    1912 Nr. 308; RGZ 106, 289, 291; 124, 111, 114; 142, 280, 282 f; 157, 14, 18; 168, 214, 219; vgl. auch BGHZ 6, 195, 201 f und BGH JR.
  • RG, 19.12.1941 - III 62/41

    1. Wann beginnt die Verjährungsfrist des § 852 BGB. in dem Falle, daß die eine …

  • RG, 15.01.1938 - VI 190/37

    Wann beginnt die Verjährung der Schadensersatzansprüche aus § 945 ZPO., falls …

  • RG, 06.03.1911 - VI 70/10

    Verjährung nach § 852 BGB; Kenntnis von d. Person. d. Ersatzpflichtigen

  • BGH, 23.10.1962 - VI ZR 245/61

    Beginn der Verjährung der Ansprüche minderjähriger Unfallgeschädigter

    K e n n e n m ü s s e n nicht genügen (vgl« BGH Urt" vom 14. Hai 1958 V ZR 261/56 IM Hr. 1 zu § 151 PreußoAllg.BcrgG mit weiteren Nachweisen)" Allerdings steht es der Kenntnis von der Person des Ersatzpflichtigen gleich, wenn der Verletzte, dem Name und Anschrift des Ersatzpflichtigen unbekannt sind, sie in zumutbarer Weise ohne jede nennenswerte Mühe hätte in Erfahrung bringen können (Urteile des erkennenden Senats vom 9" Februar 1955 VI ZR 40/54 - IM Nr"' 4 zu § 852 EGB = JOT 1955, 706 = VersR 1955, 234; vom 2" Juni 1959 VI ZR 124/58 VersR 1959, 757)Ist einem Unfallgeschädigten der Hergang des Unfallgeschehens in seinen Grundzügen bekannt und bieten sich ihm gewichtige Anhaltspunkte für ein schuldhaftes Verhalten des Verantwortlichen, so kann es auch der Kenntnis der für die Erhebung einer einigermaßen aussichtsreichen Klage etwa noch fehlenden Tatsachen gleichgeachtet wer den, wenn sich der Verletzte diese Kenntnis in zumutbarer Weise mühelos und ohne Kostenaufwand hätte verschaffen können (Urteile des erkennenden Senats vom 11" Juli 1961 VI ZR.11/61 VersR 1961, 910; vom 27" März 1962 VI ZR 95/61 VersR 1962, 734).
  • BGH, 09.03.1959 - III ZR 17/58

    Rechtsmittel

    Eine solche Gleichstellung scheitert auch daran, daß die Klägerin die Kenntnis von der Person des Ersatzpflichtigen gehabt zu haben glaubte, (vgl. Urteil des V. Zivilsenats vom 14. Mai 1958 V ZR 261/56 = LM Preuß. Allg. BergG § 151 Nr. 1) und erst im Verlauf des gegen die Bundesrepublik angestrengten.
  • BGH, 23.06.1967 - V ZR 10/66

    Wiedereintragung als Eigentümer ins Grundbuch durch Grundbuchberichtigung - …

    Das herangezogene Urteil vom 9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 (LM BGB § 852 Nr. 4; vgl. dazu auch Senatsurteil vom 14. Mai 1958 - V ZR 261/56, LM BGB § 852 Nr. 12) stellt geringere Anforderungen an die Kenntnis nur hinsichtlich der Konkretisierbarkeit des Schädigers (indem es statt der Kenntnis von Kamen und Anschrift die Kenntnis anderer Individualisierungsmerkmale genügen läßt), aber nicht hinsichtlich des Zuverlässigkeitsgrades der Kenntnis.
  • BGH, 29.11.1968 - V ZR 59/65

    Bergschaden

    Unter "Wissenschaft" ist eine nach vorsichtigen und verständigen Erwägungen zur Erhebung der Bergschadensklage genügende Kenntnis vom Dasein und vom Urheber des Schadens zu verstehen (RG Urteil vom 22. März 1911 ZBergR 53, 106); die Kenntnis des Geschädigten muß so beschaffen sein, daß ein verständiger Mensch daraufhin eine Schadensersatzklage gegen einen bestimmten Urheber mit Aussicht auf Erfolg erheben kann (Senatsurteil vom 14. Mai 1958 V ZR 261/56, LM PrBergG § 151 Nr. 1 = ZBergR 99, 342).
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