Rechtsprechung
| BGH, 14.11.2003 - V ZR 28/03 |
Volltextveröffentlichungen (14)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - lexetius.com
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- Judicialis
- IWW
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Einräumung einer Grunddienstbarkeit; Fahrrecht und Wegerecht; Erforderlichkeit für die Erschließung eines Grundstücks; Berücksichtigung der Beeinträchtigungen des zu belastenden Grundstücks; Ausschlussregelung des § 8 Abs. 1 Satz 1 ...
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
SachenRBerG § 116 Abs. 1 und Abs. 2, § 111, § 113 Abs. 3 ; GBBerG § 8 Abs. 1 Satz 1
Ausschlussregelung für die Einräumung einer Grunddienstbarkeit mit dem Inhalt eines Fahr- und Wegerechts - ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
SachenRBerG § 116 Abs. 1; GBBerG § 8 Abs. 1 S. 1
Ausschluss des Anspruchs auf Einräumung einer Dienstbarkeit - datenbank.nwb.de
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Einräumung einer Grunddienstbarkeit
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Besprechungen u.ä.
Papierfundstellen
- NJ 2004, 320
- WM 2004, 1348
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (3)
- BGH, 26.10.1984 - V ZR 67/83
Zur Auslegung der Eintragungsbewilligung für ein Geh- und Fahrtrecht
Auszug aus BGH, 14.11.2003 - V ZR 28/03
Sie ergeben sich - wie stets - aus einer an den für jedermann ohne weiteres erkennbaren Umständen ausgerichteten Auslegung der Grundbucheintragung (Senat, BGHZ 92, 351, 355 m.w.N.), die den Bedürfnissen des Berechtigten Rechnung trägt, der andererseits nach § 1020 BGB zur schonenden Ausübung verpflichtet ist (…vgl. auch Senat, Urt. v. 9. Mai 2003, V ZR 388/02, Umdruck S. 11 f.). - BGH, 09.05.2003 - V ZR 388/02
Ansprüche des Eigentümers eines benachbarten Grundstücks auf Einräumung eines …
Auszug aus BGH, 14.11.2003 - V ZR 28/03
Sie ergeben sich - wie stets - aus einer an den für jedermann ohne weiteres erkennbaren Umständen ausgerichteten Auslegung der Grundbucheintragung (Senat, BGHZ 92, 351, 355 m.w.N.), die den Bedürfnissen des Berechtigten Rechnung trägt, der andererseits nach § 1020 BGB zur schonenden Ausübung verpflichtet ist (vgl. auch Senat, Urt. v. 9. Mai 2003, V ZR 388/02, Umdruck S. 11 f.). - KG, 06.10.1972 - 1 W 1232/72
Auszug aus BGH, 14.11.2003 - V ZR 28/03
Entscheidend ist in solchen Fällen die tatsächliche Ausübung, die sich vorliegend auf den vorhandenen Weg beschränkt und die auch nach den Grundsätzen des § 1020 BGB nicht ohne weiteres auf andere Grundstücksflächen verlegt werden könnte (vgl. KG NJW 1973, 1128, 1129).
- BGH, 20.07.2007 - V ZR 245/06
Wirkung an einer Vormerkung
Sie lehnt sich an die Regelung des § 892 BGB an und überträgt die darin enthaltenen Wertungen zum Schutze eines Grundstückserwerbers auf die Rechtspositionen eines nach dem Sachenrechtsbereinigungsgesetz Berechtigten (vgl. Senat, Urt. v. 14. November 2003, V ZR 28/03, WM 2004, 1348, 1349). - BGH, 14.01.2005 - V ZR 139/04
Verurteilung zum Abschluss eines Kaufvertrages
Entscheidend ist vielmehr, daß eine dingliche oder vergleichbare Absicherung nach dem Recht der DDR möglich gewesen wäre (Senat BGHZ 134, 50, 54;… vgl. auch Urt. v. 14. November 2004, V ZR 72/03, VIZ 2004, 193, 194 zu § 116 SachenRBerG) und die faktische Nutzung des fremden Grundstücks nach der Verwaltungspraxis der DDR oder nach den DDR-typischen Gegebenheiten als rechtmäßig angesehen wurde (…Senat, Urt. v. 9. Mai 2003, V ZR 388/02, VIZ 2003, 385, 386 für § 116 SachenRBerG) und rechtsbeständig war (BVerfG, NJ 2003, 533; für § 116 SachenRBerG: Senat, Urt. v. 14. November 2003, V ZR 28/03, VIZ 2004, 195;… Urt. v. 22. Oktober 2004, V ZR 70/04, bisl. unveröff.). - BGH, 22.10.2004 - V ZR 70/04
Voraussetzungen eines Bereinigungsanspruchs
Für einen Bereinigungsanspruch nach § 116 Abs. 1 SachenRBerG ist entscheidend, daß der Mitbenutzung zu Zeiten der DDR ein zumindest faktischer Schutz zukam, weil sie nach der Verwaltungspraxis der DDR oder nach den DDR-typischen Gegebenheiten als rechtmäßig angesehen wurde (…Fortführung von Senat, Urt. v. 9. Mai 2003, V ZR 388/02, WM 2003, 1961; Urt. v. 14. November 2003, V ZR 28/03, WM 2004, 1348).Entscheidend ist daher nicht das im Einzelfall womöglich zu enge Verständnis des Berufungsgerichts, sondern der Umstand, daß der Mitbenutzung zu Zeiten der DDR ein zumindest faktischer Schutz zukam (…Senat, Urt. v. 9. Mai 2003, V ZR 388/02, aaO; Urt. v. 14. November 2003, V ZR 28/03, WM 2004, 1348, 1349).
- BGH, 12.01.2007 - V ZR 148/06
Eintragung einer Grunddienstbarkeit für die Versorgung mit Trinkwasser
Das Ergebnis ist vom Revisionsgericht hinzunehmen, soweit - wie hier - Rechtsfehler nicht erkennbar sind (vgl. Senat, Urt. v. 14. November 2003, V ZR 28/03, VIZ 2004, 195). - BGH, 19.10.2007 - V ZR 150/06
Maßgebliche Verhältnisse für den Inhalt der Grunddienstbarkeit
Entscheidend ist daher, ob der Mitbenutzung zu Zeiten der DDR ein zumindest faktischer Schutz zukam (…Senat, Urt. v. 9. Mai 2003, V ZR 388/02 …und Urt. v. 22. Oktober 2004, V ZR 70/04, jeweils aaO) und die mögliche Absicherung planwidrig unterblieben ist (Senat, Urt. v. 14. November 2003, V ZR 28/03, VIZ 2004, 193, 194). - BGH, 16.12.2011 - V ZR 244/10
Sachenrechtsbereinigung im Beitrittsgebiet: Grunddienstbarkeit für …
Diese Vorschrift erfasst, was das Berufungsgericht zutreffend gesehen hat, solche Ansprüche nicht (Senat, Urteil vom 14. November 2003 - V ZR 28/03, VIZ 2004, 195). - BGH, 20.02.2009 - V ZR 184/08
Erforderlichkeit der Nutzung von Versorgungsanlagen und Entsorgungsanlagen zur …
Die Vorschrift gewährt einen Ausgleich dafür, dass die Inanspruchnahme fremden Eigentums, obwohl sie nach der Verwaltungspraxis der DDR oder nach den DDR-typischen Gegebenheiten als rechtmäßig galt, nicht durch Einräumung eines Mitbenutzungsrechts (§§ 321 ff. ZGB) abgesichert wurde (…vgl. Senat , Urt. v. 9. Mai 2003, V ZR 388/02, VIZ 2003, 385; Urt. v. 14. November 2003, V ZR 28/03, VIZ 2004, 195;… Urt. v. 12. Januar 2007, V ZR 148/06, NJW-RR 2007, 526). - BGH, 29.07.2004 - III ZB 27/04
Versäumung der Berufungsbegründungsfrist wegen Streichung der Frist im …
Ein Rechtsanwalt darf nämlich grundsätzlich darauf vertrauen, daß eine Büroangestellte, die sich - wie hier - bisher als zuverlässig erwiesen hat, derartigen Weisungen nachkommt; es besteht keine Verpflichtung, sich anschließend über die Ausführung zu vergewissern (vgl. BGH, Beschluß vom 18. März 1998 - XII ZB 180/96 - NJW-RR 1998, 1360; Beschluß vom 23. Oktober 2003 - V ZR 28/03 - NJW 2004, 366, 369). - OLG Brandenburg, 24.07.2008 - 5 U 6/05
Grunddienstbarkeit nach dem Sachenrechtsbereinigungsgesetz: Kühlwasserleitung für …
Demgemäß hat auch der Bundesgerichtshof etwa in seiner Entscheidung vom 14. November 2003 (VIZ 2004, 195) ein Wegerecht für eine Schweinemastanlage durch eine Dienstbarkeit abgesichert.
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