Rechtsprechung
| BFH, 15.01.1965 - VI 115/63 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Kosten für den Anschluß eines Hauses an das Stromversorgungsnetz als Herstellungskosten des Hauses
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 81, 628
- NJW 1965, 1296
- BStBl III 1965, 226
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (2)
- BFH, 20.05.1957 - VI 138/55 U
Voraussetzungen für Absetzungen für Abnutung nach §7 und §7bEStG ( …
Auszug aus BFH, 15.01.1965 - VI 115/63 U
Die Bf. führen zur Begründung ihrer Rb. aus: Die im Urteil des Bundesfinanzhofs VI 138/55 U vom 20. Mai 1957 (BStBl 1957 III S. 343, Slg. Bd. 65 S. 285) für die Straßenanliegerbeiträge aufgestellten Grundsätze könnten nicht auf andere Kosten übertragen werden.Der Hinweis des Finanzgerichts auf die Behandlung der Straßenanliegerbeiträge im Urteil VI 138/55 U vom 20. Mai 1957 (BStBl 1957 III S. 343, Slg. Bd. 65 S. 285) geht fehl.
- BFH, 27.11.1962 - VI 240/61 S
Auslegung des Begriffs "Wohngebäude" gemäß § 7b Einkommensteuergesetz (EStG) - …
Auszug aus BFH, 15.01.1965 - VI 115/63 U
Der Senat hat im Urteil VI 240/61 S vom 27. November 1962 (BStBl 1963 III S. 115, Slg. Bd. 76 S 313) entschieden, daß die Herstellungskosten üblicher Anlagen und Einrichtungen nach der sozial- und wirtschaftspolitischen Zweckbestimmung des § 7 b EStG die Bemessungsgrundlage für diese Vergünstigung bilden.
- BFH, 14.03.1989 - IX R 138/88
Zugehörigkeit eines an das Elektrizitätsversorgungsunternehmen gezahlten …
Hierzu gehörten auch die Kosten für den Anschluß des Hauses an das Stromversorgungsnetz (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 15. Januar 1965 VI 115/63 U, BFHE 81, 628, BStBl III 1965, 226), und zwar nicht nur die unmittelbaren Hausanschlußkosten, sondern auch die für die Erstellung oder Verstärkung von Verteileranlagen notwendigen, zum Teil durch Baukostenzuschüsse der Grundstückseigentümer abzudeckenden Aufwendungen; denn der Baukostenzuschuß könne nur im Zusammenhang mit der Errichtung eines Gebäudes verlangt werden, so daß ein unmittelbarer Bezug zum Gebäude bestehe (Hinweis auf FG Baden-Württemberg, Außensenate Stuttgart, Urteil vom 30. September 1983 IX 147/79, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 1984, 225, rechtskräftig).Soweit der VI. Senat in seinem Urteil in BFHE 81, 628, BStBl III 1965, 226 Stromanschlußkosten einschließlich des Netzkostenbeitrags als Gebäudeherstellungskosten beurteilt hat, sieht der erkennende Senat diese Entscheidung als durch das BFH-Urteil in BFHE 91, 42, BStBl II 1968, 178 überholt an.
Einer Anfrage beim VI. Senat wegen Abweichung vom Urteil in BFHE 81, 628, BStBl III 1965, 226 bedarf es jedenfalls deshalb nicht, weil dieses Urteil vor Inkrafttreten der Finanzgerichtsordnung (FGO) - 1. Januar 1966 - ergangen und nicht gemäß § 64 der Reichsabgabenordnung veröffentlicht worden ist (vgl. § 184 Abs. 2 Nr. 5 FGO; Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 11. Mai 1965 2 BvR 259/63, BVerfGE 19, 38).
- BFH, 15.02.1989 - X R 6/86
Bewertung von Anschlussgebühren als sofort abzugsfähigen Aufwnand …
Der Bundesfinanzhof (BFH) habe in dem Urteil vom 15. Januar 1965 VI 115/63 U (BFHE 81, 628, BStBl III 1965, 226) auch den Netzkostenanteil des Anschlusses an ein Stromversorgungsnetz als Gebäudeherstellungskosten beurteilt. - BFH, 14.10.1977 - III R 9/76
Betriebsgebäude - Errichtung einer unterirdischen Regenwasserauffanganlage - …
So rechnet beispielsweise die Rechtsprechung (vgl. die Urteile des BFH vom 15. Januar 1965 VI 115/63 U, BFHE 81, 628, BStBl III 1965, 226; vom 24. November 1967 VI R 302/66, BFHE 91, 42, BStBl II 1968, 178) die Anschlußleitungen für Elektrizität, Gas und Wasser sowie die Anschlußkosten für die Kanalisation zu den Herstellungskosten des Gebäudes, während Rössler/Troll (…Bewertungsgesetz und Vermögensteuergesetz, 11. Aufl., § 68 Anm. 4 und § 89 Anm. 1) sowie Abschn. 45 der Richtlinien für die Bewertung des Grundvermögens in diesen Anlagen bewertungsrechtlich sogenannte Außenanlagen sehen. - BFH, 24.02.1981 - VIII R 153/79
Vermietung - Erhaltungsaufwand - Hausanschluß
Das ergibt sich aus der Tatsache, daß die Verstärkung des Kabels allein durch die Umstellung der Heizung erforderlich wurde und die Heizung der Bewohnbarkeit des Hauses dient, die Verstärkung des Kabels folglich unmittelbar durch die Vermietung der Wohnungen im Hause verursacht worden ist (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs vom 15. Januar 1965 VI 115/63 U, BFHE 81, 628, BStBl III 1965, 226; und vom 29. April 1975 VIII R 239/71, BFHE 115, 401, BStBl II 1975, 518).
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