Rechtsprechung
| BVerwG, 11.01.1961 - VI C 1.58 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (7)
- BVerwG, 16.07.1970 - II C 144.67
Nachversicherung früherer Angehöriger des öffentlichen Dienstes - Weite Auslegung …
Art. 131 GG sei weit auszulegen (zu vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Januar 1961 - BVerwG VI C 1.58 - [Buchholz 234 § 72 G 131 Nr. 1]).In Anknüpfung an die ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. u.a.Urteil vom 11. Januar 1961 - BVerwG VI C 1.58 - [Buchholz 234 § 72 G 131 Nr. 1]), nach der Art. 131 GG weit auszulegen ist, und in Übereinstimmung mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 14. Oktober 1954 - III R 69.63 - (ZBR 1955 S. 83) hat das Berufungsgericht zutreffend dargelegt, daß der Kläger als Ministerpräsident des ehemaligen Landes Braunschweig gemäß §§ 177, 156 des Deutschen Beamtengesetzes vom 26. Januar 1937 (RGBl. I S. 39) - DBG - in einem "öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis", das ihn zum Bezug eines Gehalts und einer Altersversorgung berechtigte, und deshalb beim Zusammenbruch im öffentlichen Dienst im Sinne des Art. 131 GG gestanden habe.
- BVerwG, 14.06.1966 - II C 31.64
Der von dem Gesetz zu Art. 131 GG (G 131) erfasste Personenkreis - …
Dieses Regelungsbedürfnis könnte - bei Berücksichtigung des vorerwähnten Zweckes des Artikels 131 GG und bei der nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes gebotenen weiten Auslegung dieser Vorschrift (so BVerwG, Urteile vom 25. November 1959 - BVerwG VI C 392.57 - und vom 11. Januar 1961 - BVerwG VI C 1.58 - [Buchholz BVerwG 234, § 72 G 131 Nr. 1]) - die Einbeziehung des Klägers in den Personenkreis des Artikels 131 GG rechtfertigen. - BVerwG, 23.05.1962 - VI C 68.60
Rechtsmittel
Das Berufungsgericht hat die Klage, gegen deren Zulässigkeit im Verwaltungsrechtswege keine Bedenken bestehen (vgl. die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. November 1960 - BVerwG II C 345.57 - und vom 11. Januar 1961 - BVerwG VI C 1.58-), zu Recht als unbegründet abgewiesen.
- BVerwG, 29.09.1967 - II B 21.67
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Nur weil und solange eine von dem Art. 131 GG erfaßte Person auf Grund ihrer dienstrechtlichen Stellung am 8. Mai 1945 nach den Vorschriften des Gesetzes zu Art. 131 GG weder einen Anspruch noch eine Anwartschaft auf Versorgung hatte, wurde ihr "aus Gründen allgemeiner gesetzgeberischer Fürsorge" (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Januar 1961 - BVerwG VI C 1.58 - [Buchholz BVerwG 234, § 72 G 131 Nr. 1 [S. 5]]) durch die Gewährung der Nachversicherung die Möglichkeit einer anderweitigen Versorgung aus der Rentenversicherung der öffentlichen Sozialversicherung eröffnet. - BVerwG, 16.01.1964 - II C 29.62
Rechtsmittel
Da die Finanzmittelstelle als Versorgungsdienststelle - nachträglich - anerkannt hat, daß der Kläger nach der im Gesetz zu Art. 131 GG getroffenen Regelung keinen Anspruch und keine Anwartschaft auf Alters- und Hinterbliebenenversorgung hat (vgl. Bundesverwaltungsgericht , Urteil vom 11. Januar 1961 - BVerwG VI C 1.58 - [Buchholz BVerwG 234 § 72 G 131 Nr. 1] und BSGE 11, 63), hat sie damit zugleich anerkannt, daß der Kläger als Assessor (K) am 8. Mai 1945 einen solchen Anspruch oder eine solche Anwartschaft hatte. - BVerwG, 25.06.1965 - II C 81.62
Fitkive Nachversicherung früherer Angehöriger des öffentlichen Dienstes - …
Denn der Regelungsauftrag des Art. 131 GG ist bezüglich des erfaßten Personenkreises weit auszulegen (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 11. Januar 1961 - BVerwG VI C 1.58 - [Buchholz BVerwG 234, § 72 G 131 Nr. 1]). - BVerwG, 21.10.1966 - VI C 139.63
Wirkung des Verlustes des Versorgungsanspruchs durch Spruchkammerentscheidung und …
Aus dem Urteil des erkennenden Senats vom 11. Januar 1961 - BVerwG VI C 1.58 - (Buchholz BVerwG 234, § 72 G 131 Nr. 1 = RiA 1961 S. 174) ergibt sich nichts anderes.
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