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Rechtsprechung
   BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1972,327
BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70 (https://dejure.org/1972,327)
BVerwG, Entscheidung vom 12.07.1972 - VI C 10.70 (https://dejure.org/1972,327)
BVerwG, Entscheidung vom 12. Juli 1972 - VI C 10.70 (https://dejure.org/1972,327)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Dienstunfallschutz beim Abholen von Bezügen - Ausführung einer notwendigen Verrichtung - Anspruch auf Erstattung von Behandlungskosten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 40, 220
  • DVBl 1972, 952
  • DÖV 1973, 494
 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (22)

  • BVerwG, 24.10.1963 - II C 10.62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70
    Wie das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen hat, ist der beamtenrechtliche Dienstunfallbegriff enger gefaßt als der sozialversicherungsrechtliche Arbeitsunfallbegriff (vgl. BVerwGE 17, 59 [64/65]; 21, 307 [308/309]; 35, 234 [239]).

    Mit der Frage, wann ein Unfall "in Ausübung oder infolge des Dienstes" (vgl. § 135 Abs. 1 BBG) eingetreten ist, haben sich die Beamtensenate des Bundesverwaltungsgerichts in einer Reihe von Entscheidungen befaßt (vgl. u.a. BVerwGE 17, 59; 20, 347 [BVerwG 16.03.1965 - III C 122/64]; 37, 139 [BVerwG 28.01.1971 - II C 136/67]; 37, 203 [BVerwG 12.02.1971 - VI C 15/66]; vgl. ferner Urteile vom 19. April 1967 - BVerwG VI C 96.63 - [Buchholz 232 § 135 BBG Nr. 32 = ZBR 1968, 84] und neuerdings die Urteile vom 22. November 1971 - BVerwG VI C 34.68 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 45 = ZBR 1972, 119] und - BVerwG VI C 49.69 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 44 = ZBR 1972, 118]).

    Dabei stellt sich hier nicht die Frage, ob das Abholen der Bezüge von einer im Dienstgebäude befindlichen Zahlstelle während der regelmäßigen Dienstzeit der dienstunfallgeschützten Sphäre ("im Banne des Dienstes") zuzurechnen ist (was nach den in BVerwGE 17, 59 [65/66] entwickelten Grundsätzen zu bejahen sein dürfte).

    Schon in der Entscheidung BVerwGE 17, 59 (64) [BVerwG 24.10.1963 - II C 10/62] ist dazu ausgeführt, für die Abgrenzung im Dienstunfallrecht erscheine der Umstand nicht verwertbar, daß eine Verrichtung, die nicht eigentlich Dienstausübung darstellt, "wesentlich im Interesse des Dienstherrn" liege.

    Auch in diesen Fällen muß ein "enger, unmittelbarer Zusammenhang" zwischen dem Unfall und der Wahrnehmung der Dienstobliegenheiten des Beamten feststellbar sein (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. u.a. BVerwGE 17, 59 [62/63]; 21, 307 [309]; 37, 139 [143]; 37, 203 [208/209]).

  • BVerwG, 28.01.1971 - II C 136.67

    Einstufung eines Unfalls während des Kuraufenthalts eines Beamten als …

    Auszug aus BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70
    Schon deshalb kann für die Auslegung dieses engeren beamtenrechtlichen Dienstunfallbegriffs die auf die weitere sozialversicherungsrechtliche Definition des Arbeitsunfalls abstellende Rechtsprechung der Sozialgerichte, insbesondere des Bundessozialgerichts nicht herangezogen werden (vgl. BVerwGE 37, 139 [BVerwG 28.01.1971 - II C 136/67] [141/142]; ferner Bulla, Der Dienst- und Arbeitsunfall als Institut des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 1970 S. 184/185).

    Mit der Frage, wann ein Unfall "in Ausübung oder infolge des Dienstes" (vgl. § 135 Abs. 1 BBG) eingetreten ist, haben sich die Beamtensenate des Bundesverwaltungsgerichts in einer Reihe von Entscheidungen befaßt (vgl. u.a. BVerwGE 17, 59; 20, 347 [BVerwG 16.03.1965 - III C 122/64]; 37, 139 [BVerwG 28.01.1971 - II C 136/67]; 37, 203 [BVerwG 12.02.1971 - VI C 15/66]; vgl. ferner Urteile vom 19. April 1967 - BVerwG VI C 96.63 - [Buchholz 232 § 135 BBG Nr. 32 = ZBR 1968, 84] und neuerdings die Urteile vom 22. November 1971 - BVerwG VI C 34.68 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 45 = ZBR 1972, 119] und - BVerwG VI C 49.69 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 44 = ZBR 1972, 118]).

    Von diesem Rechtsstandpunkt aus betrachtet ist die Empfangnahme von Gehalt und sonstigen Bezügen zwar eine Folge des Beamtenverhältnisses; sie dient aber - was letztlich auch vom Berufungsgericht eingeräumt wird - primär eigenwirtschaftlichen Interessen des Beamten und hat mit seinen konkreten dienstlichen Aufgaben und der Wahrnehmung seiner typischen dienstlichen Obliegenheiten ebensowenig zu tun, wie beispielsweise ein vom Dienstherrn genehmigter Kuraufenthalt (vgl. hierzu BVerwGE 37, 139 [BVerwG 28.01.1971 - II C 136/67] [142]).

    Nach der Entscheidung BVerwGE 37, 139 (141) [BVerwG 28.01.1971 - II C 136/67] reicht selbst eine "möglicherweise in erster Linie im dienstlichen Interesse" betriebene Einrichtung, von der der Beamte Gebrauch macht, nicht aus, um in den dienstunfallgeschützten Bereich einbezogen zu werden.

    Auch in diesen Fällen muß ein "enger, unmittelbarer Zusammenhang" zwischen dem Unfall und der Wahrnehmung der Dienstobliegenheiten des Beamten feststellbar sein (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. u.a. BVerwGE 17, 59 [62/63]; 21, 307 [309]; 37, 139 [143]; 37, 203 [208/209]).

  • BVerwG, 12.02.1971 - VI C 36.66

    Erhöhung von Versorgungsbezügen - Dienstausübung außerhalb einer Dienststelle

    Auszug aus BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70
    Mit der Frage, wann ein Unfall "in Ausübung oder infolge des Dienstes" (vgl. § 135 Abs. 1 BBG) eingetreten ist, haben sich die Beamtensenate des Bundesverwaltungsgerichts in einer Reihe von Entscheidungen befaßt (vgl. u.a. BVerwGE 17, 59; 20, 347 [BVerwG 16.03.1965 - III C 122/64]; 37, 139 [BVerwG 28.01.1971 - II C 136/67]; 37, 203 [BVerwG 12.02.1971 - VI C 15/66]; vgl. ferner Urteile vom 19. April 1967 - BVerwG VI C 96.63 - [Buchholz 232 § 135 BBG Nr. 32 = ZBR 1968, 84] und neuerdings die Urteile vom 22. November 1971 - BVerwG VI C 34.68 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 45 = ZBR 1972, 119] und - BVerwG VI C 49.69 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 44 = ZBR 1972, 118]).

    Die Verrichtung muß also ihre maßgebende Prägung durch die Erfordernisse desjenigen Dienstes erfahren, den der Beamte typischerweise zu leisten hat (vgl. Urteil vom 22. November 1971 - BVerwG VI C 49.69 - und Beschluß vom 5. Januar 1972 - BVerwG VI B 37.71 - im Anschluß an BVerwGE 37, 203 [207/208]).

    Dies entspricht im wesentlichen auch der bisherigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, in der insoweit auf das im Beamtenrecht geregelte Unterstellungsverhältnis und auf die Dienstobliegenheiten abgehoben wird, die der Beamte in dem ihm übertragenen Amt typischerweise zu erfüllen hat (vgl. u.a. BVerwGE 10, 128 [BVerwG 28.01.1960 - II C 79/58] [129] und BVerwGE 37, 203 [206/207]).

    Auch in diesen Fällen muß ein "enger, unmittelbarer Zusammenhang" zwischen dem Unfall und der Wahrnehmung der Dienstobliegenheiten des Beamten feststellbar sein (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. u.a. BVerwGE 17, 59 [62/63]; 21, 307 [309]; 37, 139 [143]; 37, 203 [208/209]).

  • BVerwG, 04.06.1970 - II C 39.68

    Anerkennung eines Dienstunfalls - Wegeunfall eines Beamten

    Auszug aus BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70
    Wie das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen hat, ist der beamtenrechtliche Dienstunfallbegriff enger gefaßt als der sozialversicherungsrechtliche Arbeitsunfallbegriff (vgl. BVerwGE 17, 59 [64/65]; 21, 307 [308/309]; 35, 234 [239]).

    Etwas anderes mag für die Vorschriften über den sog. Wegeunfall gelten, die in beiden Rechtsgebieten "im wesentlichen inhaltsgleich" sind (vgl. BVerwGE 16, 103 [106]; 35, 234 [239/240]).

    Ähnliches gilt für die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum sog. Wegeunfall (vgl. BVerwGE 19, 44; 21, 307 [BVerwG 06.07.1965 - II C 39/63]; 24, 246 [BVerwG 28.06.1966 - II C 10/64]; 34, 20 [BVerwG 05.09.1969 - IV C 67/68]; 35, 234 [BVerwG 04.06.1970 - II C 39/68]und neuerdings Urteil vom 24. November 1971 - BVerwG VI C 119.67 - [Buchholz 237.3 § 125 Nr. 1 = ZBR 1972, 117]).

  • BVerwG, 22.11.1971 - VI C 49.69

    Dienstunfallschutz bei Aufenthalt während der kurzen Mittagspause in der …

    Auszug aus BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70
    Mit der Frage, wann ein Unfall "in Ausübung oder infolge des Dienstes" (vgl. § 135 Abs. 1 BBG) eingetreten ist, haben sich die Beamtensenate des Bundesverwaltungsgerichts in einer Reihe von Entscheidungen befaßt (vgl. u.a. BVerwGE 17, 59; 20, 347 [BVerwG 16.03.1965 - III C 122/64]; 37, 139 [BVerwG 28.01.1971 - II C 136/67]; 37, 203 [BVerwG 12.02.1971 - VI C 15/66]; vgl. ferner Urteile vom 19. April 1967 - BVerwG VI C 96.63 - [Buchholz 232 § 135 BBG Nr. 32 = ZBR 1968, 84] und neuerdings die Urteile vom 22. November 1971 - BVerwG VI C 34.68 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 45 = ZBR 1972, 119] und - BVerwG VI C 49.69 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 44 = ZBR 1972, 118]).

    Die Verrichtung muß also ihre maßgebende Prägung durch die Erfordernisse desjenigen Dienstes erfahren, den der Beamte typischerweise zu leisten hat (vgl. Urteil vom 22. November 1971 - BVerwG VI C 49.69 - und Beschluß vom 5. Januar 1972 - BVerwG VI B 37.71 - im Anschluß an BVerwGE 37, 203 [207/208]).

    Ein derartiger Sachverhalt lag dem Urteil des erkennenden Senats vom 22. November 1971 - BVerwG VI C 49.69 - zugrunde, das einen Unfall während der kurzen Mittagspause bei sog. durchgehender Arbeitszeit in einer vom Dienstherrn seinen Bediensteten zur Einnahme einer Mahlzeit zur Verfügung gestellten Betriebskantine bertraf.

  • BVerwG, 06.07.1965 - II C 39.63

    Begriff des Dienstunfalls - Unterbrechung des mit dem Dienst zusammenhängenden …

    Auszug aus BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70
    Wie das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen hat, ist der beamtenrechtliche Dienstunfallbegriff enger gefaßt als der sozialversicherungsrechtliche Arbeitsunfallbegriff (vgl. BVerwGE 17, 59 [64/65]; 21, 307 [308/309]; 35, 234 [239]).

    Ähnliches gilt für die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum sog. Wegeunfall (vgl. BVerwGE 19, 44; 21, 307 [BVerwG 06.07.1965 - II C 39/63]; 24, 246 [BVerwG 28.06.1966 - II C 10/64]; 34, 20 [BVerwG 05.09.1969 - IV C 67/68]; 35, 234 [BVerwG 04.06.1970 - II C 39/68]und neuerdings Urteil vom 24. November 1971 - BVerwG VI C 119.67 - [Buchholz 237.3 § 125 Nr. 1 = ZBR 1972, 117]).

    Auch in diesen Fällen muß ein "enger, unmittelbarer Zusammenhang" zwischen dem Unfall und der Wahrnehmung der Dienstobliegenheiten des Beamten feststellbar sein (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. u.a. BVerwGE 17, 59 [62/63]; 21, 307 [309]; 37, 139 [143]; 37, 203 [208/209]).

  • BVerwG, 19.04.1967 - VI C 96.63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70
    Mit der Frage, wann ein Unfall "in Ausübung oder infolge des Dienstes" (vgl. § 135 Abs. 1 BBG) eingetreten ist, haben sich die Beamtensenate des Bundesverwaltungsgerichts in einer Reihe von Entscheidungen befaßt (vgl. u.a. BVerwGE 17, 59; 20, 347 [BVerwG 16.03.1965 - III C 122/64]; 37, 139 [BVerwG 28.01.1971 - II C 136/67]; 37, 203 [BVerwG 12.02.1971 - VI C 15/66]; vgl. ferner Urteile vom 19. April 1967 - BVerwG VI C 96.63 - [Buchholz 232 § 135 BBG Nr. 32 = ZBR 1968, 84] und neuerdings die Urteile vom 22. November 1971 - BVerwG VI C 34.68 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 45 = ZBR 1972, 119] und - BVerwG VI C 49.69 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 44 = ZBR 1972, 118]).

    Im Urteil vom 19. April 1967 - BVerwG VI C 96.63 - wird die Einbeziehung der in Frage kommenden Tätigkeit in den "weisungsgebundenen Dienstbereich" als ausschlaggebendes Kriterium angesehen.

  • BVerwG, 16.05.1963 - II C 27.60

    Bestehen eines Anspruchs auf Gewährung von Unfallhinterbliebenenversorgung - …

    Auszug aus BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70
    Etwas anderes mag für die Vorschriften über den sog. Wegeunfall gelten, die in beiden Rechtsgebieten "im wesentlichen inhaltsgleich" sind (vgl. BVerwGE 16, 103 [106]; 35, 234 [239/240]).

    Demgegenüber hat der Beamtengesetzgeber in Kenntnis dieser Problematik das Dienstunfallrecht in diesem Punkte bisher noch nicht der Weiterentwicklung des Sozialversicherungsrechts angepaßt, wie er dies früher gelegentlich schon getan hat, so z.B. in bezug auf die Unfälle bei sog. Familienheimfahrten (vgl. § 135 Abs. 2 Satz 2 BBG und inhaltsgleiche landesbeamtenrechtliche Bestimmungen; dazu BVerwGE 16, 103 [107]).

  • BVerwG, 05.09.1969 - IV C 67.68

    Umfang des beitragsfähigen Erschließungsaufwands

    Auszug aus BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70
    Ähnliches gilt für die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum sog. Wegeunfall (vgl. BVerwGE 19, 44; 21, 307 [BVerwG 06.07.1965 - II C 39/63]; 24, 246 [BVerwG 28.06.1966 - II C 10/64]; 34, 20 [BVerwG 05.09.1969 - IV C 67/68]; 35, 234 [BVerwG 04.06.1970 - II C 39/68]und neuerdings Urteil vom 24. November 1971 - BVerwG VI C 119.67 - [Buchholz 237.3 § 125 Nr. 1 = ZBR 1972, 117]).
  • BVerwG, 12.02.1971 - VI C 15.66

    Haftung von Kassenbeamten bei Kassenfehlbeträgen - Tätigkeit eines Kassenbeamten …

    Auszug aus BVerwG, 12.07.1972 - VI C 10.70
    Mit der Frage, wann ein Unfall "in Ausübung oder infolge des Dienstes" (vgl. § 135 Abs. 1 BBG) eingetreten ist, haben sich die Beamtensenate des Bundesverwaltungsgerichts in einer Reihe von Entscheidungen befaßt (vgl. u.a. BVerwGE 17, 59; 20, 347 [BVerwG 16.03.1965 - III C 122/64]; 37, 139 [BVerwG 28.01.1971 - II C 136/67]; 37, 203 [BVerwG 12.02.1971 - VI C 15/66]; vgl. ferner Urteile vom 19. April 1967 - BVerwG VI C 96.63 - [Buchholz 232 § 135 BBG Nr. 32 = ZBR 1968, 84] und neuerdings die Urteile vom 22. November 1971 - BVerwG VI C 34.68 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 45 = ZBR 1972, 119] und - BVerwG VI C 49.69 - [Buchholz 232 § 135 Nr. 44 = ZBR 1972, 118]).
  • BVerwG, 22.11.1971 - VI C 34.68
  • BVerwG, 11.09.1969 - II C 30.66

    Umfang eines Dienstweges im Zusammenhang mit einem Dienstunfall - …

  • BVerwG, 28.06.1966 - II C 10.64

    Kompetenz des Bundesverfassungsgerichts zur Normenkontrolle Berliner …

  • BVerwG, 28.01.1960 - II C 79.58

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 30.06.1966 - II C 17.63

    Anerkennung eines Unfalls als Dienstunfall - Beamenrechtliche …

  • BVerwG, 16.03.1965 - III C 122.64

    Erbschein als Grund für die Wiederaufnahme des Verfahrens - Ein nach …

  • BVerwG, 24.11.1971 - VI C 119.67

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 25.06.1964 - II C 225.62
  • BVerwG, 09.12.1970 - V C 73.70

    Möglichkeit einer Berücksichtigung von Tilgungsbeiträgen für ein Haus als Kosten …

  • BVerwG, 17.03.1965 - VI C 82.62

    Begriff "in Ausübung militärischen Dienstes" im Kriegsunfallrecht - Zuordnung der …

  • BVerwG, 25.06.1969 - VI C 49.65

    Beamtenrecht - (Kein Dienst-[Wege-]unfall, wenn Lokführer der Bundesbahnwährend …

  • OVG Berlin, 09.03.1972 - VI B 37.71
  • BVerwG, 25.02.2010 - 2 C 81.08

    Dienstunfall; Risikoverteilung; Zeckenbiss; Borrelioseinfektion; …

    Der Zeckenbiss hatte seine wesentliche Ursache in den Erfordernissen des Dienstes der Klägerin und war dadurch nach seiner Eigenart geprägt (Urteile vom 12. Juli 1972 - BVerwG 6 C 10.70 - BVerwGE 40, 220 = Buchholz 232 § 135 BBG Nr. 49, vom 3. November 1976 - BVerwG 6 C 203.73 - BVerwGE 51, 220 = Buchholz 237.0 § 152 BaWüLBG Nr. 3 S. 15 f. und vom 14. Dezember 2004 - BVerwG 2 C 66.03 - Buchholz 239.1 § 45 BeamtVG Nr. 6 S. 11;… Beschluss vom 26. Februar 2008 a.a.O.).
  • BVerwG, 03.11.1976 - VI C 203.73

    Unfall eines Lehrers - Teilnahme am Semesterabschlußtreffen - Öffentlicher …

    Diese müssen entsprechend dem oben dargelegten Sinn und Zweck der Unfallfürsorgeregelung die wesentliche (objektive) Ursache der Verrichtung sein, bei der der Beamte den Unfall erleidet, die in Frage kommende Verrichtung muß also durch die Erfordernisse desjenigen Dienstes, den der Beamte typischerweise zu leisten hat, ihre maßgebende Prägung erfahren (vgl. dazu BVerwGE 37, 203 [206 f.]; 40, 220 [224] sowie Weiß/Niedermaier/Summer, BayBG, Art. 148 Erl. 3 letzter Absatz).
  • VG Ansbach, 17.11.2009 - AN 1 K 09.01335

    Voraussetzungen für die Anerkennung eines Sportunfalls als Dienstunfall

    Nach ständiger Rechtsprechung des BVerwG ist der beamtenrechtliche Dienstunfallbegriff enger gefasst als der sozialversicherungsrechtliche Begriff des Arbeitsunfalls nach dem SGB VII (vgl. Urteile vom 24.10.1963 - II C 10.62, BVerwGE 17, 59; vom 6.7.1965 - II C 39.63, BVerwGE 21, 307; vom 4.6.1970 - II C 39.68, BVerwGE 35, 234 und vom 12.7.1972 - VI C 10.70, BVerwGE 35, 234; zusammenfassend: Plog/Wiedow, BeamtVG, RdNr. 6 und 106 a zu § 31).

    Rn. 59 Es gibt keinen hergebrachten Grundsatz des Berufsbeamtentums des Inhalts, dass die Beamten dienstunfallrechtlich in jeder Beziehung den Arbeitern oder Angestellten im allgemeinen Wirtschaftsleben gleichgestellt werden müssten (vgl. BVerwG, Urteil vom 12.7.1972 - VI C 10.70, DVBl 1972, 952; Beschluss vom 13.1.1978 - VI B 57.77, ZBR 1978, 202; OVG NW, Urteil vom 2.12.1997 - 6 A 2874/96, RiA 1999, 101).

  • VG Ansbach, 20.07.2010 - AN 1 K 10.00828

    Unfall eines Sportlehrers bei der Teilnahme am allgemeinen "Sport für Lehrer"

    Dieser liegt in einem über die allgemeine Fürsorge hinausgehenden besonderen Schutz des Beamten bei Unfällen, die außerhalb seiner privaten (eigenwirtschaftlichen) Sphäre im Bereich der in der dienstlichen Sphäre liegenden Risiken eintreten, also in dem Gefahrenbereich, in dem der Beamte entscheidend aufgrund der Anforderungen des Dienstes tätig wird oder mit anderen Worten, die sich während der pflichtgemäßen Erledigung der ihm obliegenden dienstlichen Aufgaben ereignen (vgl. BVerwG, Urteil vom 25.2.2010 - 2 C 81/08, NVwZ 2010, 708; Urteil vom 3.11.1976 - VI C 203.73, BVerwGE 51, 220 und Urteil vom 12.7.1972 - VI C 10.70, BVerwGE 40, 220).

    Diese müssen entsprechend dem oben dargelegten Sinn und Zweck der Unfallfürsorgeregelung die wesentliche (objektive) Ursache der Verrichtung sein, bei der der Beamte den Unfall erleidet, die in Frage kommende Verrichtung muss also durch die Erfordernisse desjenigen Dienstes, den der Beamte typischerweise zu leisten hat, ihre maßgebende Prägung erfahren (vgl. BVerwG…, Urteil vom 31.1.2008, a.a.O; Urteil vom 12.7.1972 - VI C 10.70, BVerwGE 40, 220 und Urteil vom 12.2.1971 - VI C 36.66, BVerwGE 37, 203; Plog/Wiedow, Bundesbeamtengesetz, RdNr. 52 a zu § 31 BeamtVG).

  • BVerwG, 13.01.1978 - 6 B 57.77

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Darlegung einer …

    Es ist vielmehr dem Gesetzgeber im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit überlassen, inwieweit er Verbesserungen des sozialversicherungsrechtlichen Unfallschutzes in das Beamtenrecht einführt (BVerwGE 40, 220 [222]: Beschluß vom 6. Mai 1976 - BVerwG 6 B 48.75 - [a.a.O.]).
  • VG Regensburg, 31.10.2012 - RO 1 K 12.1409

    Keine Berücksichtigung von Minderungen der Erwerbsfähigkeit bei Gewährung eines …

    Der Übertragung sozialrechtlicher Grundsätze auf das beamtenrechtlichen Dienstunfallrecht stehen bereits durchgreifende rechtssystematische Bedenken entgegen (BVerwG v. 12.7.1972, Az. VI C 10.70 ).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 15.05.2015 - 2 A 10037/15

    Frist für die Meldung einer Erkrankung als Berufskrankheit; Anforderungen an eine …

    Es gibt keinen hergebrachten Grundsatz des Berufsbeamtentums des Inhalts, nach dem die Beamten dienstunfallrechtlich in jeder Beziehung den Arbeitnehmern im allgemeinen Wirtschaftsleben gleichgestellt werden müssten (vgl. BVerwG, Urteil vom 12. Juli 1972 - 6 C 10.70 -, BVerwGE 40, 220 [221]).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.11.2013 - 1 A 802/12

    Leitung der Tätigkeit eines Sachverständigen durch das Gericht bzgl. Beweisfragen …

    Rn. 30 Vgl. BVerwG, Urteil vom 27. Januar 2005- 2 C 7.04 -, BVerwGE 122, 360 = NVwZ-RR 2005, 421 = DÖD 2006, 57 = juris, Rn. 15, m.w.N., und vom 12. Juli 1972 - 6 C 10.70 -, BVerwGE 40, 220 = RiA 1972, 209 = juris, Rn. 1.
  • VG Köln, 08.05.2008 - 15 K 4007/06
    Rn. 39 BVerwG, Urteil vom 12.07.1972 - VI C 10.70 - BVerwGE 40, 220, 222.
  • BVerwG, 06.05.1976 - 6 B 48.75

    Erweiterung des Schutzes gegen Berufskrankheiten im Unfallversicherungsrecht - …

    So hat der beschließende Senat u.a. in BVerwGE 40, 220 (223) [BVerwG 12.07.1972 - VI C 10/70] ausgeführt, es gäbe keinen hergebrachten Grundsatz des Berufsbeamtentums des Inhalts, daß die Beamten (dienstunfallrechtlich) in jeder Beziehung den Arbeitnehmern im allgemeinen Wirtschaftsleben gleichgestellt werden müßten.
  • VG Hamburg, 19.06.2024 - 21 K 652/22
  • OVG Rheinland-Pfalz, 06.11.2001 - 10 A 10635/01
  • BVerwG, 01.07.1980 - 6 B 34.80
  • BVerwG, 28.03.1988 - 2 B 46.88

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Unterschiedliche Behandlung von …

  • VGH Baden-Württemberg, 03.06.1986 - 4 S 1209/85

    Dienstunfall - Sportunfall eines Lehrers

  • BVerwG, 22.07.1982 - 2 B 1.81

    Anforderungen an das Vorliegen einer Rechtssache mit grundsätzlicher Bedeutung …

  • VG Ansbach, 11.11.2008 - AN 1 K 08.00772

    Schädliche Dauereinwirkungen (schadstoffbelastete Raumluft im Dienstzimmer) weder …

  • BVerwG, 22.02.1973 - II B 73.72

    Nichtzulassung einer Revision - Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - …

  • BVerwG, 21.05.1976 - 2 B 9.75

    Anforderungen an die Substantiierung eines sog. Wegeunfalls i.S.d. Beamtenrechts …

  • VG Gera, 22.08.2001 - 1 K 1333/96

    Anerkennung einer zugezogenen Krankheit als Dienstunfall; Ursachenzusammenhang …

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