Rechtsprechung
| BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VGH Bayern, 16.06.1961 - 65 III 59
- BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (17)
- BVerwG, 27.02.1963 - VI C 200.61
Feststellungsinteresse bei der Geltendmachung von Ersatzansprüchen wegen …
Auszug aus BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts fehlt auch für die Fortsetzungsfeststellungsklage ein Rechtsschutzbedürfnis, wenn die vor den Zivilgerichten beabsichtigte Rechtsverfolgung offensichtlich aussichtslos ist (vgl. das Urteil vom 27. Februar 1963 - BVerwG VI C 200.61 - mit weiteren Nachweisen).Bei dieser Sach- und Rechtslage erübrigt sich eine Stellungnahme zu der Frage, ob ein Feststellungsinteresse schon deswegen entfällt, weil es sich im vorliegenden Fall um eine Ermessensentscheidung des Beklagten handelt und deshalb nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Amtspflichtverletzung nach § 839 BGB nur dann gegeben wäre, wenn ein besonders schwerwiegender Fehler im Sinne einer mit den an eine ordnungsgemäße Verwaltung zu stellenden Anforderungen schlechterdings unvereinbaren Entscheidung vorliegen würde, so daß schon aus diesem Grunde eine verwaltungsgerichtliche Feststellung über die Rechtswidrigkeit der inzwischen erledigten Bescheide für den Amtshaftungsprozeß ohne Bedeutung wäre (vgl. hierzu das Urteil vom 27. Februar 1963 - BVerwG VI C 200.61 - mit weiteren Nachweisen).
- BGH, 06.11.1961 - III ZR 143/60
Amtsspflichtwidrige Streitwertfestsetzung
Auszug aus BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61
Eine objektiv unrichtige Gesetzesauslegung durch einen Beamten stellt aber nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur dann eine schuldhafte Amtspflichtverletzung dar, wenn sie gegen den klaren, bestimmten und völlig eindeutigen Wortlaut des Gesetzes verstößt oder wenn die Auslegung einer gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung widerspricht (vgl. BGH in DVBl. 1962 S. 334 = MDR 1962 S. 462; BGH in NJW 1962 S. 583 u. BGH in BayVBl. 1962 S. 186;… ferner auch BVerwGE 14, 222 [230] u. BSG 8 S. 178 sowie Soergel-Siebert, BGB 9. Aufl. (1962), § 839 RdNr. 175 u. BGB RGRK, 11. Aufl., § 839 Anm. 46 a.E., 47). - BVerwG, 07.06.1962 - II C 15.60
Anspruch auf nachträgliche Auszahlung von Dienstbezügen - Verpflichtung des …
Auszug aus BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61
Eine objektiv unrichtige Gesetzesauslegung durch einen Beamten stellt aber nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur dann eine schuldhafte Amtspflichtverletzung dar, wenn sie gegen den klaren, bestimmten und völlig eindeutigen Wortlaut des Gesetzes verstößt oder wenn die Auslegung einer gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung widerspricht (vgl. BGH in DVBl. 1962 S. 334 = MDR 1962 S. 462; BGH in NJW 1962 S. 583 u. BGH in BayVBl. 1962 S. 186; ferner auch BVerwGE 14, 222 [230] u. BSG 8 S. 178 sowie Soergel-Siebert, BGB 9. Aufl. (1962), § 839 RdNr. 175 u. BGB RGRK, 11. Aufl., § 839 Anm. 46 a.E., 47).
- BSG, 21.10.1958 - 6 RKa 22/55
Auszug aus BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61
Eine objektiv unrichtige Gesetzesauslegung durch einen Beamten stellt aber nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur dann eine schuldhafte Amtspflichtverletzung dar, wenn sie gegen den klaren, bestimmten und völlig eindeutigen Wortlaut des Gesetzes verstößt oder wenn die Auslegung einer gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung widerspricht (vgl. BGH in DVBl. 1962 S. 334 = MDR 1962 S. 462; BGH in NJW 1962 S. 583 u. BGH in BayVBl. 1962 S. 186; ferner auch BVerwGE 14, 222 [230] u. BSG 8 S. 178 sowie Soergel-Siebert, BGB 9. Aufl. (1962), § 839 RdNr. 175 u. BGB RGRK, 11. Aufl., § 839 Anm. 46 a.E., 47). - BGH, 19.02.1962 - III ZR 200/60
Verzinslichkeit eines Erstattungsanspruchs nach § 32 AGLondSchAbk
Auszug aus BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61
Eine objektiv unrichtige Gesetzesauslegung durch einen Beamten stellt aber nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur dann eine schuldhafte Amtspflichtverletzung dar, wenn sie gegen den klaren, bestimmten und völlig eindeutigen Wortlaut des Gesetzes verstößt oder wenn die Auslegung einer gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung widerspricht (vgl. BGH in DVBl. 1962 S. 334 = MDR 1962 S. 462; BGH in NJW 1962 S. 583 u. BGH in BayVBl. 1962 S. 186;… ferner auch BVerwGE 14, 222 [230] u. BSG 8 S. 178 sowie Soergel-Siebert, BGB 9. Aufl. (1962), § 839 RdNr. 175 u. BGB RGRK, 11. Aufl., § 839 Anm. 46 a.E., 47). - BVerwG, 20.03.1963 - VI C 169.60
Anspruch auf Wiedereinstellung eines entlassenen Beamten - Wiederverwendung im …
Auszug aus BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61
Im übrigen ließe sich ein Feststellungsinteresse des Klägers auch nicht unter dem Gesichtspunkt eines Schadensersatzanspruchs wegen Verletzung der Fürsorgepflicht begründen, weil eine Pflicht des Dienstherrn, der den Beamten z.Wv. unterzubringen hatte, zur Fürsorge gegenüber dem Unterbringungsteilnehmer in bezug auf die Unterbringung nicht weitergehen konnte als die vom Gesetz zu Art. 131 GG selbst festgelegte Pflicht, der jedoch ein Rechtsanspruch auf Wiederverwendung nicht entsprach (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 20. März 1963 - BVerwG VI C 169.60 -). - BVerwG, 20.05.1958 - VI C 274.57
Rechtsschutzbedürfnis eines Klägers beim Übergang von der Anfechtungsklage zum …
Auszug aus BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61
Die Revision beruft sich zu Unrecht auf das Urteil des erkennenden Senats vom 20. Mai 1958 - BVerwG VI C 274.57 - (BVerwGE 6, 347 [349]). - BVerwG, 12.11.1959 - II C 100.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61
Bei der Beurteilung der Erfolgsaussichten einer Amtshaftungsklage übersieht die Revision ferner, daß die Regelung des Gesetzes zu Art. 131 GG über die Unterbringungspflicht (vgl. §§ 11, 19 in der jeweils geltenden Fassung bis zum 30. September 1961) dem Unterbringungsteilnehmer keinen klagbaren Anspruch auf rechtsgleiche Wiederverwendung einräumt, sondern die Art und den Zeitpunkt der Wiederverwendung dem pflichtgemäßen Ermessen des unterbringungspflichtigen Dienstherrn überläßt (vgl. BVerwGE 4, 229 [BVerwG 16.01.1957 - VI C 182/56] [232]; Urteile vom 10. April 1959 - BVerwG VI C 48.56 -, vom 12. November 1959 - BVerwG II C 100.59 -, vom 23. Juni 1960 - BVerwG II C 64.58 -, vom 13. März 1962 - BVerwG II C 76.59 -, vom 22. März 1962 - BVerwG II C 153.59 -, vom 30. April 1962 - BVerwG II C 178.60 - und vom 27. September 1962 - BVerwG II C, 55.60 -). - BVerwG, 16.01.1957 - VI C 182.56
Auszug aus BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61
Bei der Beurteilung der Erfolgsaussichten einer Amtshaftungsklage übersieht die Revision ferner, daß die Regelung des Gesetzes zu Art. 131 GG über die Unterbringungspflicht (vgl. §§ 11, 19 in der jeweils geltenden Fassung bis zum 30. September 1961) dem Unterbringungsteilnehmer keinen klagbaren Anspruch auf rechtsgleiche Wiederverwendung einräumt, sondern die Art und den Zeitpunkt der Wiederverwendung dem pflichtgemäßen Ermessen des unterbringungspflichtigen Dienstherrn überläßt (vgl. BVerwGE 4, 229 [BVerwG 16.01.1957 - VI C 182/56] [232]; Urteile vom 10. April 1959 - BVerwG VI C 48.56 -, vom 12. November 1959 - BVerwG II C 100.59 -, vom 23. Juni 1960 - BVerwG II C 64.58 -, vom 13. März 1962 - BVerwG II C 76.59 -, vom 22. März 1962 - BVerwG II C 153.59 -, vom 30. April 1962 - BVerwG II C 178.60 - und vom 27. September 1962 - BVerwG II C, 55.60 -). - BVerwG, 22.03.1962 - II C 153.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 24.04.1963 - VI C 145.61
Bei der Beurteilung der Erfolgsaussichten einer Amtshaftungsklage übersieht die Revision ferner, daß die Regelung des Gesetzes zu Art. 131 GG über die Unterbringungspflicht (vgl. §§ 11, 19 in der jeweils geltenden Fassung bis zum 30. September 1961) dem Unterbringungsteilnehmer keinen klagbaren Anspruch auf rechtsgleiche Wiederverwendung einräumt, sondern die Art und den Zeitpunkt der Wiederverwendung dem pflichtgemäßen Ermessen des unterbringungspflichtigen Dienstherrn überläßt (vgl. BVerwGE 4, 229 [BVerwG 16.01.1957 - VI C 182/56] [232]; Urteile vom 10. April 1959 - BVerwG VI C 48.56 -, vom 12. November 1959 - BVerwG II C 100.59 -, vom 23. Juni 1960 - BVerwG II C 64.58 -, vom 13. März 1962 - BVerwG II C 76.59 -, vom 22. März 1962 - BVerwG II C 153.59 -, vom 30. April 1962 - BVerwG II C 178.60 - und vom 27. September 1962 - BVerwG II C, 55.60 -). - BVerwG, 10.12.1958 - V C 144.55
Rechtsmittel
- BAG, 09.10.1958 - 4 AZR 54/56
Beginn der Verjährung - Erforderliche Kenntnis vom Schaden - Feststellungsklage - …
- BGH, 13.06.1960 - III ZR 111/59
- BVerwG, 10.04.1959 - VI C 48.56
- BVerwG, 27.09.1962 - II C 55.60
Bestehen eines Rechtsanspruch auf Übernahme als Regierungsrat in den Bundesdienst …
- BVerwG, 30.04.1962 - II C 178.60
Versagung der rechtsgleichen Wiederverwendung allein wegen der Überschreitung von …
- BVerwG, 23.06.1960 - II C 64.58
Rechtsmittel
- BVerwG, 19.03.1969 - VI C 54.64
Rechtmäßigkeit einer verweigerten Zustimmung des Bundespersonalausschusses …
Ein berechtigtes Interesse des Klägers an der nach dem Eintritt des Beigeladenen in den Ruhestand begehrten Feststellung sei nicht gegeben; abträgliche Nachwirkungen aus dem erledigten Verwaltungsakt - falls es sich überhaupt um einen solchen handele -, wie sie das Urteil vom 24. April 1963 - BVerwG VI C 145.61 - als Voraussetzung für den Fortsetzungsfeststellungsantrag fordere, beständen für den Kläger nicht.Demgegenüber beruft sich der Beklagte zu Unrecht auf das Urteil vom 24. April 1963 - BVerwG VI C 145.61 -, in dem ausgeführt ist, es müsse ein berechtigtes Schutzbedürfnis gegen noch fortbestehende abträgliche Nachwirkungen des erledigten Verwaltungsakts gegeben sein.
- BVerwG, 03.02.1965 - VI C 40.63
Rechtsmittel
A 3 d, A 3 b oder sogar A 2 d seit 1955 vermittelt, sondern Zeitpunkt und Art ("wann" und "wie") der Wiederverwendung dem pflichtgemäßen Ermessen des unterbringungspflichtigen Dienstherrn überläßt (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 24. April 1963 - BVerwG VI C 145.61 - mit weiteren Nachweisen; ferner auch Urteil vom 26. Mai 1964 - BVerwG II C 28.62 -). - BVerwG, 08.05.1969 - VI C 59.66
Berechtigtes Interesse an der Feststellung der Rechtswidrigkeit einer durch …
Es muß aber auch in diesem Fall ein berechtigtes Schutzbedürfnis gegenüber noch fortbestehenden abträglichen Nachwirkungen des erledigten Verwaltungsaktes vorhanden sein (vgl. Urteil vom 24. April 1963 - BVerwG VI C 145.61 -).
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