Rechtsprechung
| BVerwG, 21.02.1964 - VI C 152.61 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 07.07.1961 - VI A 1406/60
- BVerwG, 21.02.1964 - VI C 152.61
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (7)
- BVerwG, 13.12.1961 - VI C 157.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 21.02.1964 - VI C 152.61
Die in BVerwGE 13, 233 vertretene Auffassung, daß gemäß § 67 Abs. 1 G 131 die Berücksichtigung der Dienstzeit bei der Gestapo nicht generell der Entscheidung der obersten Dienstbehörde vorbehalten sei, entbehre der Begründung.Sie hält die Revision nicht für ordnungsmäßig begründet und verteidigt im übrigen das angefochtene Urteil, das selbst dann, wenn die Bedenken des beklagten Landes gegen das Urteil BVerwGE 13, 233 durchgriffen, Bestand habe, weil der hier anwendbare Absatz 1 des § 181 a BBG ohne Statusänderung nur eine verbesserte Normalversorgung gewähre.
Diese am Wortlaut des § 67 Abs. 1 G 131 haftende Auslegung haben schon der II. Senat des Bundesverwaltungsgerichts im Urteil vom 9. November 1961 (BVerwGE 13, 162) dem Sinne nach und der erkennende Senat im Urteil vom 13. Dezember 1961 (BVerwGE 13, 233) ausdrücklich abgelehnt.
Mit dieser Rechtsprechung des II. Senats steht die Auffassung des erkennenden Senats (BVerwGE 13, 233) in Einklang, daß der nicht durch typische Gestapotätigkeit bedingte Dienstunfall jedenfalls dann, wenn er nur zur Erhöhung einer ohnehin zu gewährenden Versorgung führt, wie es in dem vom Senat entschiedenen Fall war, ohne weiteres zu berücksichtigen ist.
- BVerwG, 09.11.1961 - II C 146.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 21.02.1964 - VI C 152.61
Das Urteil stehe auch in logischem Widerspruch zu der Entscheidung des II. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. November 1961 - BVerwG II C 146.59 -.Diese am Wortlaut des § 67 Abs. 1 G 131 haftende Auslegung haben schon der II. Senat des Bundesverwaltungsgerichts im Urteil vom 9. November 1961 (BVerwGE 13, 162) dem Sinne nach und der erkennende Senat im Urteil vom 13. Dezember 1961 (BVerwGE 13, 233) ausdrücklich abgelehnt.
Dem Urteil des II. Senats (BVerwGE 13, 162), das die Revision für sich in Anspruch nehmen zu können glaubt, ist nicht mehr zu entnehmen, als daß die in die Gestapodienstzeit fallenden oder rechtlich mit ihr verknüpften Umstände, soweit sie den vor der Versetzung zur Gestapo erlangten Rechtsstand ändern - wozu kraft ausdrücklicher gesetzlicher Vorschrift (§ 67 Abs. 1 Satz 2 G 131) auch die Ruhegehaltfähigkeit der Dienstzeit (vgl. dazu § 106 Abs. 2 BBG) und nach der Auffassung des II. Senats die Ableistung der einen Anspruch auf Unterhaltsbeitrag auslösenden Dienstzeit als Widerrufsbeamter in einer Planstelle (§ 37 a G 131) gehören - nach dem Zweck des § 67 Abs. 1 G 131 nur unter den einschränkenden Voraussetzungen der Sätze 2 und 3 berücksichtigt werden können.
- BVerwG, 28.01.1960 - II C 79.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 21.02.1964 - VI C 152.61
Die ausdehnende Auslegung, die das Berufungsgericht dem Begriff des militärähnlichen Dienstes gebe, stehe nicht in Einklang mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (so Urteil vom 28. Januar 1960 - BVerwG II C 79.58 -).Dem steht nicht entgegen, daß das Bundesverwaltungsgericht bei der Auslegung des Begriffs "bei Ausübung oder aus Veranlassung des (Beamten-)Dienstes" in § 6 Abs. 2 G 131, § 46, § 106 Abs. 1 Nr. 2 und § 109 Abs. 2 BBG diesen dem Wehrdienst gegenübergestellt hat (vgl. BVerwGE 10, 128 [BVerwG 28.01.1960 - II C 79/58] und Urteile vom 30. August 1960 - BVerwG II C 62.57 - und vom 7. September 1960 - BVerwG VI C 350.57).
- BVerwG, 30.08.1963 - VI C 131.61
Keine Kriegsunfallversorgung eines Ruhestandsbeamten, wenn bei Unfall …
Auszug aus BVerwG, 21.02.1964 - VI C 152.61
§ 181 a Abs. 1 BBG setzt im übrigen nur voraus, daß sich Th. zur Zeit der tödlichen Verwundung im Beamtenverhältnis befunden hat (vgl. Urteile des Senats vom 10. Juli 1963 - BVerwG VI C 103.61 -, BVerwGE 16, 206 = Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 10 = DÖD 1963 S. 211 = RiA 1963 S. 380 = ZBR 1963 S. 357, und vom 30. August 1963 - BVerwG VI C 131/61 -, Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 12 = DÖD 1963 S. 213 = ZBR 1963 S. 387 = RiA 1964 S. 28). - BVerwG, 10.07.1963 - VI C 103.61
Bedeutung des Rechtsstandes im Unfallzeitpunkt für Versorgung der Berufssoldaten
Auszug aus BVerwG, 21.02.1964 - VI C 152.61
§ 181 a Abs. 1 BBG setzt im übrigen nur voraus, daß sich Th. zur Zeit der tödlichen Verwundung im Beamtenverhältnis befunden hat (vgl. Urteile des Senats vom 10. Juli 1963 - BVerwG VI C 103.61 -, BVerwGE 16, 206 = Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 10 = DÖD 1963 S. 211 = RiA 1963 S. 380 = ZBR 1963 S. 357, und vom 30. August 1963 - BVerwG VI C 131/61 -, Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 12 = DÖD 1963 S. 213 = ZBR 1963 S. 387 = RiA 1964 S. 28). - BVerwG, 30.08.1960 - II C 62.57
Anerkennung einer im Wehrdienst erlittenen Verwundung als Dienstunfall - …
Auszug aus BVerwG, 21.02.1964 - VI C 152.61
Dem steht nicht entgegen, daß das Bundesverwaltungsgericht bei der Auslegung des Begriffs "bei Ausübung oder aus Veranlassung des (Beamten-)Dienstes" in § 6 Abs. 2 G 131, § 46, § 106 Abs. 1 Nr. 2 und § 109 Abs. 2 BBG diesen dem Wehrdienst gegenübergestellt hat (vgl. BVerwGE 10, 128 [BVerwG 28.01.1960 - II C 79/58] und Urteile vom 30. August 1960 - BVerwG II C 62.57 - und vom 7. September 1960 - BVerwG VI C 350.57). - BVerwG, 07.09.1960 - VI C 350.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 21.02.1964 - VI C 152.61
Dem steht nicht entgegen, daß das Bundesverwaltungsgericht bei der Auslegung des Begriffs "bei Ausübung oder aus Veranlassung des (Beamten-)Dienstes" in § 6 Abs. 2 G 131, § 46, § 106 Abs. 1 Nr. 2 und § 109 Abs. 2 BBG diesen dem Wehrdienst gegenübergestellt hat (vgl. BVerwGE 10, 128 [BVerwG 28.01.1960 - II C 79/58] und Urteile vom 30. August 1960 - BVerwG II C 62.57 - und vom 7. September 1960 - BVerwG VI C 350.57).
- BVerwG, 20.09.1965 - VI C 130.62
Rechtsmittel
Der erkennende Senat hat in dem den Parteien bekanntenUrteil vom 21. Februar 1964 - BVerwG VI C 152.61 - (Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 18 = RiA 1965 S. 99) im Anschluß an seine Grundsatzentscheidung BVerwGE 13, 233 ausgeführt, daß der nicht durch typische Gestapotätigkeit bedingte Dienstunfall eines von Amts wegen zur Gestapo versetzten Beamten jedenfalls dann, wenn er nur zur Erhöhung einer ohnehin zu gewährenden Versorgung führt, ohne weiteres zu berücksichtigen ist.Über die Berücksichtigung eines solchen Kriegsunfalls hatte der erkennende Senat aber gerade in dem oben angeführtenUrteil vom 21. Februar 1964 - BVerwG VI C 152.61 - zu entscheiden.
- BVerwG, 14.07.1966 - II C 193.60
Gewährung von Versorgungsbezügen nach dem Gesetz zur Regelung der …
Dies bedeutet - entgegen dem Revisionsvorbringen - keine Abweichung von dem zu § 181 a BBG ergangenen Urteil des VI. Senats des Bundesverwaltungsgerichtsvom 21. Februar 1964 - BVerwG VI C 152.61 - (Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 18).
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