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Rechtsprechung
   BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,720
BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56 (https://dejure.org/1959,720)
BVerwG, Entscheidung vom 08.07.1959 - VI C 191.56 (https://dejure.org/1959,720)
BVerwG, Entscheidung vom 08. Juli 1959 - VI C 191.56 (https://dejure.org/1959,720)
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 15.03.1951 - III ZR 153/50

    Art. 131 GG und Landesgesetzgebung

    Auszug aus BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56
    Diese Auffassung übersieht insbesondere, daß das Gesetz zu Artikel 131 GG lediglich an den Tatbestand des Amtsverlustes in dem oben dargelegten Sinne anknüpft, und zwar ohne Rücksicht auf die Rechtswirksamkeit oder Rechtmäßigkeit einer darauf abzielenden Maßnahme des Dienstherrn (vgl. auch BGHZ 1, 274 [BGH 15.03.1951 - III ZR 153/50]).

    Da, wie bereits ausgeführt, der Artikel 131 GG und das dazu ergangene Gesetz keinen Unterschied zwischen einem Ausscheiden aus tatsächlichen Gründen und einem Ausscheiden auf Grund einer rechtlichen Verfügung machen, kann es für die Anwendung des Gesetzes nicht darauf ankommen, ob die Wiederverwendung des Klägers als Reichsbahnoberrat durch einen besonderen Verwaltungsakt des Dienstherrn oder durch "stillschweigende Ignoranz" seiner früheren Rechtsstellung in Verbindung mit einer unterwertigen Beschäftigung abgelehnt worden ist (vgl. hierzu auch Urteile des erkennenden Senats vom 8. Mai 1957 - BVerwG VI C 92.56 - und vom 27. September 1957 - BVerwG VI C 52.56 - ferner auch BGHZ 1, 274 [BGH 15.03.1951 - III ZR 153/50] [284 ff.]).

  • BGH, 18.05.1953 - III ZR 364/52

    Rechtsweg für Beamtenansprüche

    Auszug aus BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56
    Die stillschweigende Ingnoranz der bisherigen Rechtsstellung des Klägers als Reichsbahnoberrat in Verbindung mit der unterwertigen Beschäftigung könne schon deshalb nicht als ein "Ausscheiden aus anderen als beamtenrechtlichen Gründen" im Sinne des Art. 131 GG angesehen werden, weil es dazu nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 18. Mai 1953 (BGHZ 10, 30) eines "eindeutigen und klaren Verwaltungsaktes der obersten Dienstbehörde" bedurft hätte.

    Der Hinweis der Revision auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 18. Mai 1953 - III ZR 364/52 - (BGHZ 10, 30) liegt neben der Sache.

  • BVerwG, 21.01.1955 - II C 158.54

    Vor dem Inkrafttreten des Art. 131 GG erfolgte rechtskräftige Einstufung eines …

    Auszug aus BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56
    Zudem sei die rechtliche Bedeutung und Wirkung der Entnazifizierungsentscheidungen zur Zeit der Beratung des Grundgesetzes zweifelhaft und streitig gewesen (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Januar 1955 - NJW 1955 S. 1205 = DVBl. 1955 S. 366).

    Wie das Bundesverwaltungsgericht bereits entschieden hat, schließt die vor Inkrafttreten des Artikels 131 GG erfolgte rechtskräftige Einstufung eines Beamten in die Gruppe IV im Entnazifizierungsverfahren in der britischen Zone die Anwendung des Gesetzes zu Artikel 131 GG auf ihn nicht aus (vgl. BVerwGE 1, 314).

  • BVerwG, 10.12.1954 - II C 33.53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56
    In Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es zutreffend davon ausgegangen, daß unter "Ausscheiden aus anderen als beamtenrechtlichen Gründen" im Sinne des Artikels 131 GG jedes als Folge des Zusammenbruchs eingetretene Ausscheiden aus der bisherigen Rechtsstellung zu verstehen ist, wobei kein Unterschied zwischen einem tatsächlichen Ausscheiden und einem solchen auf Grund rechtlicher Verfügung zu machen ist (vgl. BVerwGE 1, 251 [253]; 1, 255 [257]; 2, 308; 5, 356; Urteil des erkennenden Senats vom 27. September 1957 - BVerwG VI C 52.56 -, ZBR 1958 S. 146 = DVBl. 1958 S. 466; Urteile des II. Senats vom 14. November 1958 - BVerwG II C 79.57 -, DVBl. 1959 S. 331 = RiA 1959 S. 90 und vom 26. Juni 1958 - BVerwG II C 87.57 -, ZBR 1959 S. 60).

    Das gleiche gilt auch für die Auslegung des Begriffs des Amtsverlustes im Sinne des § 62 Abs. 1 G 131. Die Rechtsauffassung des Berufungsgerichts, daß weder Wehrdienst noch Kriegsgefangenschaft als solche den Verlust des Amtes im Sinne des Artikels 131 GG und des Gesetzes zu Artikel 131 GG bewirkten, steht gleichfalls mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts in Übereinstimmung (BVerwGE 1, 255 [258, 259]).

  • BVerwG, 27.09.1957 - VI C 52.56
    Auszug aus BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56
    In Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es zutreffend davon ausgegangen, daß unter "Ausscheiden aus anderen als beamtenrechtlichen Gründen" im Sinne des Artikels 131 GG jedes als Folge des Zusammenbruchs eingetretene Ausscheiden aus der bisherigen Rechtsstellung zu verstehen ist, wobei kein Unterschied zwischen einem tatsächlichen Ausscheiden und einem solchen auf Grund rechtlicher Verfügung zu machen ist (vgl. BVerwGE 1, 251 [253]; 1, 255 [257]; 2, 308; 5, 356; Urteil des erkennenden Senats vom 27. September 1957 - BVerwG VI C 52.56 -, ZBR 1958 S. 146 = DVBl. 1958 S. 466; Urteile des II. Senats vom 14. November 1958 - BVerwG II C 79.57 -, DVBl. 1959 S. 331 = RiA 1959 S. 90 und vom 26. Juni 1958 - BVerwG II C 87.57 -, ZBR 1959 S. 60).

    Da, wie bereits ausgeführt, der Artikel 131 GG und das dazu ergangene Gesetz keinen Unterschied zwischen einem Ausscheiden aus tatsächlichen Gründen und einem Ausscheiden auf Grund einer rechtlichen Verfügung machen, kann es für die Anwendung des Gesetzes nicht darauf ankommen, ob die Wiederverwendung des Klägers als Reichsbahnoberrat durch einen besonderen Verwaltungsakt des Dienstherrn oder durch "stillschweigende Ignoranz" seiner früheren Rechtsstellung in Verbindung mit einer unterwertigen Beschäftigung abgelehnt worden ist (vgl. hierzu auch Urteile des erkennenden Senats vom 8. Mai 1957 - BVerwG VI C 92.56 - und vom 27. September 1957 - BVerwG VI C 52.56 - ferner auch BGHZ 1, 274 [BGH 15.03.1951 - III ZR 153/50] [284 ff.]).

  • BVerfG, 17.12.1953 - 1 BvR 147/52

    Alle Beamtenverhältnisse sind am 8. Mai 1945 erloschen

    Auszug aus BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56
    Sein Beamtenverhältnis sei auch nicht durch den Zusammenbruch erloschen, wie das Bundesverfassungsgericht in dem sogenannten Beamtenurteil vom 17. Dezember 1953 (BVerfGE 3, 58) angenommen habe.
  • BVerwG, 03.12.1954 - II C 201.53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56
    In Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es zutreffend davon ausgegangen, daß unter "Ausscheiden aus anderen als beamtenrechtlichen Gründen" im Sinne des Artikels 131 GG jedes als Folge des Zusammenbruchs eingetretene Ausscheiden aus der bisherigen Rechtsstellung zu verstehen ist, wobei kein Unterschied zwischen einem tatsächlichen Ausscheiden und einem solchen auf Grund rechtlicher Verfügung zu machen ist (vgl. BVerwGE 1, 251 [253]; 1, 255 [257]; 2, 308; 5, 356; Urteil des erkennenden Senats vom 27. September 1957 - BVerwG VI C 52.56 -, ZBR 1958 S. 146 = DVBl. 1958 S. 466; Urteile des II. Senats vom 14. November 1958 - BVerwG II C 79.57 -, DVBl. 1959 S. 331 = RiA 1959 S. 90 und vom 26. Juni 1958 - BVerwG II C 87.57 -, ZBR 1959 S. 60).
  • BVerwG, 08.11.1957 - VII P 2.57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56
    In Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es zutreffend davon ausgegangen, daß unter "Ausscheiden aus anderen als beamtenrechtlichen Gründen" im Sinne des Artikels 131 GG jedes als Folge des Zusammenbruchs eingetretene Ausscheiden aus der bisherigen Rechtsstellung zu verstehen ist, wobei kein Unterschied zwischen einem tatsächlichen Ausscheiden und einem solchen auf Grund rechtlicher Verfügung zu machen ist (vgl. BVerwGE 1, 251 [253]; 1, 255 [257]; 2, 308; 5, 356; Urteil des erkennenden Senats vom 27. September 1957 - BVerwG VI C 52.56 -, ZBR 1958 S. 146 = DVBl. 1958 S. 466; Urteile des II. Senats vom 14. November 1958 - BVerwG II C 79.57 -, DVBl. 1959 S. 331 = RiA 1959 S. 90 und vom 26. Juni 1958 - BVerwG II C 87.57 -, ZBR 1959 S. 60).
  • BVerwG, 15.11.1957 - VI C 25.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56
    In Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es zutreffend davon ausgegangen, daß unter "Ausscheiden aus anderen als beamtenrechtlichen Gründen" im Sinne des Artikels 131 GG jedes als Folge des Zusammenbruchs eingetretene Ausscheiden aus der bisherigen Rechtsstellung zu verstehen ist, wobei kein Unterschied zwischen einem tatsächlichen Ausscheiden und einem solchen auf Grund rechtlicher Verfügung zu machen ist (vgl. BVerwGE 1, 251 [253]; 1, 255 [257]; 2, 308; 5, 356; Urteil des erkennenden Senats vom 27. September 1957 - BVerwG VI C 52.56 -, ZBR 1958 S. 146 = DVBl. 1958 S. 466; Urteile des II. Senats vom 14. November 1958 - BVerwG II C 79.57 -, DVBl. 1959 S. 331 = RiA 1959 S. 90 und vom 26. Juni 1958 - BVerwG II C 87.57 -, ZBR 1959 S. 60).
  • BVerwG, 04.11.1955 - II C 264.54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.07.1959 - VI C 191.56
    In Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es zutreffend davon ausgegangen, daß unter "Ausscheiden aus anderen als beamtenrechtlichen Gründen" im Sinne des Artikels 131 GG jedes als Folge des Zusammenbruchs eingetretene Ausscheiden aus der bisherigen Rechtsstellung zu verstehen ist, wobei kein Unterschied zwischen einem tatsächlichen Ausscheiden und einem solchen auf Grund rechtlicher Verfügung zu machen ist (vgl. BVerwGE 1, 251 [253]; 1, 255 [257]; 2, 308; 5, 356; Urteil des erkennenden Senats vom 27. September 1957 - BVerwG VI C 52.56 -, ZBR 1958 S. 146 = DVBl. 1958 S. 466; Urteile des II. Senats vom 14. November 1958 - BVerwG II C 79.57 -, DVBl. 1959 S. 331 = RiA 1959 S. 90 und vom 26. Juni 1958 - BVerwG II C 87.57 -, ZBR 1959 S. 60).
  • BVerwG, 08.05.1957 - VI C 92.56

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 26.06.1958 - II C 87.57

    Anspruch eines ehemaligen Postbeamten auf Übertragung eines entsprechenden Amtes …

  • BVerwG, 14.11.1958 - II C 79.57

    Regelungsbedürftigkeit eines Beamtenverhältnisses als Voraussetzung eines …

  • BVerwG, 20.12.1960 - II C 146.58

    Rechtsmittel

    Das Ausscheiden eines Beamten aus anderen als beamtenrechtlichen Gründen setzt daher - wie das Bundesverwaltungsgericht wiederholt ausgesprochen hat - auch nicht in jedem Falle ein Tätigwerden der zuständigen Behörde des Dienstherrn (der Besatzungsmacht oder der im Rahmen der Entnazifizierung entscheidenden Stellen) voraus, sondern kann auch dadurch eingetreten sein, daß der Beamte es unterlassen hat, sich zum Dienst zurückzumelden, sobald er dazu in der Lage war (BVerwGE 5, 356 undUrteil vom 8. Juli 1959 - BVerwG VI C 191.56 - mit Hinweis aufUrteil vom 8. Mai 1957 - BVerwG VI C 92.56 -, RiA 1957 S. 300, sowie auf BGHZ 1, 274 [BGH 15.03.1951 - III ZR 153/50] [248 ff.]; ebenso Bundesdisziplinarhof, Urteil vom 5. November 1957 - I D 107.56 -, ZBR 1958 S. 55).
  • BVerwG, 08.08.1962 - VI C 187.59

    Rechtsmittel

    Die für Beamtenrecht zuständigen Senate des Bundesverwaltungsgerichts haben übereinstimmend und in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß bei der Anwendung des Gesetzes zu Artikel 131 GG zwischen einem nur tatsächlichen Ausscheiden (Amtsverlust) und einem Ausscheiden auf Grund rechtlicher Verfügung nicht zu unterscheiden ist (so unter anderen Urteile vom 3. Dezember 1954 - BVerwG II C 201.53 - Buchholz BVerwG 234, § 1 G 131 Nr. 1 -, vom 26. Juni 1958 - BVerwG II C 87.57 - Buchholz BVerwG 234, § 62 G 131 Nr. 3 -, vom 20. Dezember 1960 - BVerwG II C 146.58 -, vom 7. Mai 1957 - BVerwG VI C 84.56 - Buchholz BVerwG 234, § 63 G 131 Nr. 21 , vom 8. Juli 1959 - BVerwG VI C 191.56 - Buchholz BVerwG 234, G 131 § 62 Nr. 8 - mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 12.07.1961 - VI C 145.59

    Rechtsmittel

    Denn für die Zugehörigkeit zu dem Kreis der von Art. 131 GG erfaßten Personen genügt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die tatsächliche Nichtgewährung bzw. Einstellung der Versorgung aus Gründen, die mit dem Zusammenbruch im Zusammenhang standen, und zwar ohne Rücksicht auf die Rechtswirksamkeit oder die Rechtmäßigkeit einer darauf abzielenden Maßnahme des Dienstherrn (vgl. hierzu auch Urteil des VI. Senats vom 8. Juli 1959 - BVerwG VI C 191.56 - Buchholz, BVerwG 234, § 62 G 131 Nr. 8).
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