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| BVerwG, 13.12.1958 - VI C 198.57 |
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Papierfundstellen
- BVerwGE 7, 365
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 17.01.1957 - II C 139.54
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Auszug aus BVerwG, 13.12.1958 - VI C 198.57
Der Senat hält an der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 4, 243; 360) f [BVerwG 08.05.1957 - VI C 105/56]est, daß die Erste Sparverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 19. März 1949 nicht Bundesrecht geworden ist.Zwar gehe der II. Senat des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 4, 243) davon aus, die hier in Frage kommenden nordrhein-westfälischen Rechtsvorschriften, nämlich die Erste Sparverordnung und das Landesgesetz über die Änderung beamtenrechtlicher Vorschriften und zur Anpassung des Landesrechts an die Vorschriften des Bundesgesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Art. 131 des Grundgesetzes fallenden Personen vom 15. Dezember 1952 (GVBl. NW S. 423) - Änd.u.AnpGes.
Eine Entscheidung nach § 7 G 131 wäre nicht rechtens - der erkennende Senat stimmt darin mit der Rechtsprechung des II. Senats (BVerwGE 4, 243; ergänztim Urteil vom 23. Januar 1958 - BVerwG II C 142.57 - ZBR 1958 S. 176) überein -, wenn eine gemäß § 63 Abs. 3 S. 2 G 131 verbindliche landesrechtliche Regelung die Anwendung der genannten Vorschrift für den Personenkreis des § 63 G 131 ausschlösse, wie dies etwa in § 11 des niedersächsischen Gesetzes zu Art. 131 GG vom 24. Dezember 1951 (Nds. GVBl. S. 233) in bestimmtem Umfange geschehen ist (vgl. den Beschluß des Senatsvom 29. Juni 1957 - BVerwG VI B 82.56 -).
Daß die Erste Sparverordnung nicht revisibles Landesrecht ist, hat das Bundesverwaltungsgericht bereits wiederholt entschieden (vgl. BVerwGE 4, 243; 360) [BVerwG 08.05.1957 - VI C 105/56].
- BVerwG, 08.05.1957 - VI C 105.56
Auszug aus BVerwG, 13.12.1958 - VI C 198.57
Der Senat hält an der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 4, 243; 360) f [BVerwG 08.05.1957 - VI C 105/56]est, daß die Erste Sparverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 19. März 1949 nicht Bundesrecht geworden ist.Daß die Erste Sparverordnung nicht revisibles Landesrecht ist, hat das Bundesverwaltungsgericht bereits wiederholt entschieden (vgl. BVerwGE 4, 243; 360) [BVerwG 08.05.1957 - VI C 105/56].
- BVerwG, 09.05.1956 - II C 246.54
Rechtmäßigkeit von Sühnemaßnahmen für ehemalige National-Sozialisten - Regelung …
Auszug aus BVerwG, 13.12.1958 - VI C 198.57
Die Festsetzung der Bezüge des Klägers nach § 5 der 1. SparVO kann schon deshalb nicht als günstigere Maßnahme im Sinne des § 63 Abs. 3 Satz 3 G 131 gelten, weil sie erst im Januar 1952, also erst nach dem Inkrafttreten des Gesetzes zu Art. 131 GG vorgenommen worden ist (vgl. BVerwGE 3, 277).
- BVerwG, 23.01.1958 - II C 142.57
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
Auszug aus BVerwG, 13.12.1958 - VI C 198.57
Eine Entscheidung nach § 7 G 131 wäre nicht rechtens - der erkennende Senat stimmt darin mit der Rechtsprechung des II. Senats (BVerwGE 4, 243; ergänztim Urteil vom 23. Januar 1958 - BVerwG II C 142.57 - ZBR 1958 S. 176) überein -, wenn eine gemäß § 63 Abs. 3 S. 2 G 131 verbindliche landesrechtliche Regelung die Anwendung der genannten Vorschrift für den Personenkreis des § 63 G 131 ausschlösse, wie dies etwa in § 11 des niedersächsischen Gesetzes zu Art. 131 GG vom 24. Dezember 1951 (Nds. GVBl. S. 233) in bestimmtem Umfange geschehen ist (vgl. den Beschluß des Senatsvom 29. Juni 1957 - BVerwG VI B 82.56 -). - BVerwG, 10.07.1957 - VI C 4.56
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Auszug aus BVerwG, 13.12.1958 - VI C 198.57
Die Folgerungen, welche der Kläger daraus herleiten will, daß das Berufungsgericht nicht die erste Alternative des § 7 G 131 auf die streitigen Ernennungen angewendet hat, gehen schon deswegen fehl, weil die beiden Alternativen dieser Vorschrift, wie dem Wortlaut des Gesetzes zu entnehmen ist, ohne inneren Zusammenhang selbständig nebeneinander stehen (Urteile des Senatsvom 29. März 1957 - BVerwG VI G 108.56 - undvom 10. Juli 1957 - BVerwG VI C 4.56 -). - BVerwG, 29.06.1957 - VI B 82.56
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Auszug aus BVerwG, 13.12.1958 - VI C 198.57
Eine Entscheidung nach § 7 G 131 wäre nicht rechtens - der erkennende Senat stimmt darin mit der Rechtsprechung des II. Senats (BVerwGE 4, 243; ergänztim Urteil vom 23. Januar 1958 - BVerwG II C 142.57 - ZBR 1958 S. 176) überein -, wenn eine gemäß § 63 Abs. 3 S. 2 G 131 verbindliche landesrechtliche Regelung die Anwendung der genannten Vorschrift für den Personenkreis des § 63 G 131 ausschlösse, wie dies etwa in § 11 des niedersächsischen Gesetzes zu Art. 131 GG vom 24. Dezember 1951 (Nds. GVBl. S. 233) in bestimmtem Umfange geschehen ist (vgl. den Beschluß des Senatsvom 29. Juni 1957 - BVerwG VI B 82.56 -).
- BVerfG, 11.12.1962 - 2 BvL 2/60
Ruhegehalt nach Entnazifizierung
Art. 131 GG hat darum selbst bestimmt, in welcher Weise er mit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes auf das vorhandene Landesrecht und auf die Landeskompetenz in dieser Materie einwirkt, und das nach diesem Artikel erlassene Gesetz hat selbst in § 63 Abs. 3 sein Verhältnis zum vorhandenen und künftigen Landesrecht geordnet (ebenso im Ergebnis BVerwGE 4, 360 [361 f.]; 4, 243 [244 f.]; 7, 365 f.). - BVerwG, 17.10.1963 - VI C 2.61
Bestehen einer "günstigeren Regelung" i.S.d. § 63 Abs. 3 S. 2 Gesetz zur …
Es hat sich dabei jedoch allein um die Frage gehandelt, ob eine solche Regelung der Anwendung des § 7 G 131 auf Rechtsstellungen des betreffenden Beamten entgegensteht (vgl. u.a. Urteile vom 17. Januar 1957, BVerwGE 4, 243, [BVerwG 17.01.1957 - II C 139/54] vom 23. Januar 1958 - BVerwG II C 142.57 -, vom 20. März 1958 - BVerwG II C 328.57 -, vom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.57 und 198.56 -, vom 9. Juli 1959 - BVerwG II C 332.57 -, Beschlüsse vom 13. Juli 1959 _ BVerwG II CB 36.58 und VI C 429.56 -, Urteile vom 30. August 1960 - BVerwG II C 386.57 -, vom 13. Oktober 1960 - BVerwG II C 149.59 - und vom 11, Juni 1963 - BVerwG II C 175.62 -).Es geht bei den vorerwähnten Entscheidungen im wesentlichen um die Frage, ob für den unter § 63 G 131 fallenden Beamten, der eine landesrechtliche Regelung zu seinen Gunsten in Anspruch nimmt, möglicherweise günstigere Rechte nach dem Gesetz zu Art. 131 GG in Betracht kommen, denen durch eine Entscheidung nach § 7 G 131 zu begegnen ein Bedürfnis bestünde (vgl. Urteil vom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.57 -, insoweit in BVerwGE 7, 365 [BVerwG 13.12.1958 - VI C 198/57] nicht abgedruckt), oder ob die landesrechtliche Regelung zugunsten des Beamten über die des Gesetzes zu Art. 131 GG hinausgeht, deshalb "unberührt" bleibt und einer Anwendung des § 7 G 131 entgegensteht.
Urteile vom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.57 - und vom 4. April 1960 - BVerwG VI C.
Entsprechendes gilt von den Ausführungen im Urteil vom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.57 -, es könne nicht dem Sinn des § 63 Abs. 3 Satz 2 G 131.entsprechen, daß eine landesrechtliche Regelung, wäre sie auch sonst in jeder Hinsicht ungünstiger als die des Gesetzes zu Art. 131 GG, der Anwendung des § 7 G 131 stets entgegenstehen würde, sofern sie nur keine dieser Vorschrift entsprechende Regelung enthielte; auch diese Erwägung kann nur Platz greifen, wenn es sich um die Anwendbarkeit des § 7 G 131 überhaupt handelt, nicht aber, wenn die Auswirkungen der Anwendung zu prüfen sind.
- BVerwG, 04.04.1960 - VI C 28.59
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Das Berufungsgericht ist ohne Rechtsirrtum davon ausgegangen, daß auf den Kläger als ehemaligen Gemeindebeamten gemäß § 63 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a G 131 die Vorschrift des § 7 a.a.O. Anwendung findet und daß das rechtskräftige Urteil des Landesverwaltungsgerichts Arnsberg vom 5. Januar 1951 einer Entscheidung nach dieser Vorschrift nicht entgegensteht (vgl. Urteile des Senats vom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.56 und BVerwG VI C 198.57 = Buchholz BVerwG, 234, § 7 G 131 Nr. 42).Eine solche Prüfung ist geboten, weil nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil des Senats vom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.57 - = Buchholz BVerwG, 234, § 7 G 131 Nr. 42 mit weiteren Nachweisen) eine Entscheidung nach § 7 G 131 nicht rechtens wäre, wenn eine gemäß § 63 Abs. 3 Satz 2 G 131 verbindliche landesrechtliche Regelung die Anwendung der genannten Vorschrift für den Personenkreis des § 63 G 131 ausschlösse.
Dieses Urteil hat nur einen für den Kläger belastenden Verwaltungsakt beseitigt, nicht aber über seine Ansprüche aus seiner früheren Rechtsstellung befunden (vgl. auch hierzu die Urteile des Senats vom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.56 und BVerwG VI C 198.57 -).
- BVerwG, 04.04.1960 - VI C 385.56
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Diese Vorschrift, nach der die von den Ländern nach dem 8. Mai 1945 erlassenen günstigeren Regelungen unberührt bleiben, bezieht sich nach ihrem Sinnzusammenhang und ihrer systematischen Stellung im Gesetz nur auf Materien, die überhaupt den Landesbereich betreffen (vgl. auch BVerwGE 7, 365 [BVerwG 13.12.1958 - VI C 198/57]). - BVerwG, 19.10.1965 - VI C 137.63
Recht verdrängter Beamter - Aberkennung einer Rechtsstellung aufgrund enger …
Dieser Sachverhalt ergibt sich u.a. aus den Urteilenvom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.56 und BVerwG VI C 198.57 -, vom 13. Oktober 1960 - BVerwG II C 149.59 - (Buchholz BVerwG 234, § 7 G 131 Nr. 64), vom 27. Oktober 1960 - BVerwG II C 21.58 - (Buchholz BVerwG 234, § 7 G 131 Nr. 63) undvom 9. November 1962 - BVerwG VI C 188.60 -. - BVerwG, 05.07.1962 - II CB 121.59
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Dem von der Beschwerde in diesem Zusammenhang erwähnten Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.57 - ist nicht die Rechtsansicht zu entnehmen, bei dem nach § 63 Abs. 3 Satz 2 G 131 erforderlichen Gesamtvergleich sei allein auf die nach Bundes- und Landesrecht zustehenden Bezüge abzustellen, das Recht auf Teilnahme an der Unterbringung also auch dann außer Betracht zu lassen, wenn ein nach § 5 der 1. SparVO mit Versorgung "verabschiedeter", amtsentfernter Beamter - wie hier der Kläger - sich noch in einem Lebensalter befindet, welches die Teilnahme an der Unterbringung nicht ausschließt. - BVerwG, 17.12.1965 - VI B 4.65
Inhaltliche Übereinstimmung von Landesrecht mit Bundesrecht
Das Berufungsurteil weicht auch nicht von den in der Beschwerdeschrift bezeichneten Urteilen des Bundesverwaltungsgerichtsvom 17. Januar 1957 - BVerwG II C 139.54 - (BVerwGE 4, 243), vom 23. Januar 1958 - BVerwG II C 142.57 - (ZBR 1958 S. 176) undvom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.57 - (ZBR 1959 S. 158) ab. - BVerwG, 13.07.1959 - VI C 429.56
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Inzwischen hat der Senat jedoch in den Urteilenvom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.57 und BVerwG VI C 198.56 -, in denen es ebenfalls darum ging, ob der Anwendung des § 7 G 131 auf Rechtsstellungen, die bei der Regelung von Ansprüchen nach § 5 der 1. SparVO NW zu berücksichtigen waren, diese Regelung entgegensteht, entschieden, die Anwendung des § 7 G 131 sei jedenfalls dann nicht ausgeschlossen, wenn sie sich nach der - für das Revisionsgericht gemäß § 56 Abs. 1 und 2 BVerwGG verbindlichen - Entscheidung des Berufungsgerichts auf die Ansprüche nach der 1. SparVO NW nicht auswirke. - BVerwG, 22.10.1968 - VI C 77.64
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Das Berufungsgericht hat rechtlich zutreffend entschieden, daß die landesrechtliche Regelung in dem hier zur Erörterung stehenden Fall keine günstigere im Sinne des § 63 Abs. 3 G 131 ist, wenn man den hierfür gebotenen Vergleich entsprechend der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vornimmt (vgl. hierzu im einzelnen u.a. Urteile vom 17. Januar 1957 [BVerwGE 4, 243.], vom 13. Dezember 1953 - BVerwG VI C 198.57 - [ZBR 1959 S. 158], vom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.56 -, Beschluß vom 13. Juli 1959 - BVerwG VI C 429.56 -, Urteile vom 13. Oktober 1960 - BVerwG II C 149.59 - [Buchholz BVerwG 234, § 7 G 131 Nr. 64], vom 11. Juni 1963 - BVerwG II C 175.62 -, vom 17. Oktober 1963 - BVerwG VI C 2.61 - [Buchholz BVerwG 234, § 63 G 131 Nr. 45] undBeschluß vom 17. Dezember 1965 - BVerwG VI B 4.65 -). - BVerwG, 04.04.1960 - VI C 159.57
Recht der amtsvertriebenen Beamten. Irrevisibilität von Entnazifizierungsrecht - …
Einem Beamten wie dem Kläger, der unter § 62 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b G 131 fällt und für den gemäß § 58 Abs. 1 Satz 1 G 131 der Bund Träger der Versorgungslast ist, können gegen diesen durch eine entnazifizierungs(landes)rechtliche Vorschrift wie § 5 EAG (NW) keine Ansprüche gegeben werden, genausowenig wie im Rahmen des § 62 G 131 günstigere landesrechtliche Regelungen oder Maßnahmen im Sinne des § 63 Abs. 3 G 131 von Auswirkung sind; nur dort, wo der Bund nicht Träger der Versorgungslast ist, wollte er es dem Landesgesetzgeber überlassen, den betreffenden Beamten mehr Rechte einzuräumen, als dies im Gesetz zu Art. 131 GG geschehen ist, gegebenenfalls auch durch Freistellung von den dort vorgesehenen Einschränkungen(Urteil vom 13. Dezember 1958 - BVerwG VI C 198.57 -). - BVerwG, 25.11.1959 - VI C 392.57
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- BVerwG, 30.01.1959 - VI B 59.58
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- BVerwG, 11.02.1960 - II C 100.57
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- BVerwG, 28.08.1959 - VI CB 18.59
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