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Rechtsprechung
   BGH, 09.11.1976 - VI ZB 12/76   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1976,2920
BGH, 09.11.1976 - VI ZB 12/76 (https://dejure.org/1976,2920)
BGH, Entscheidung vom 09.11.1976 - VI ZB 12/76 (https://dejure.org/1976,2920)
BGH, Entscheidung vom 09. November 1976 - VI ZB 12/76 (https://dejure.org/1976,2920)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand auf Grund Versäumung der Berufungsfrist wegen eines Organisationsmangels im Büro der Prozessbevollmächtigten - Schaffung wirksamer Kontrollmaßnahmen als Organisationsaufgaben eines Anwaltes

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1977, 331
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 31.05.1976 - VII ZB 8/76

    Rechtsmittelfristen - Fristenkalender - Fristsache - Post - Kontrolle - …

    Auszug aus BGH, 09.11.1976 - VI ZB 12/76
    In jedem Falle jedoch gehört es zu den Organisationsaufgaben eines Anwaltes, wirksame Kontrollmaßnahmen zu schaffen, die gewährleisten können, daß die Fristsachen auch tatsächlich abgesandt oder doch wenigstens postfertig gemacht werden (vgl. dazu im einzelnen BGH Beschl. v. 29. März 1974 - I ZB 7/73 - VersR 1974, 884, ferner Beschluß vom 31. Mai 1976 - VII ZB 8/76 - VersR 1976, 962).
  • BGH, 21.12.1972 - VII ZB 16/72

    Fristenwesen - Fristsachen - Übertragene Prozesssache - Berufung - Berufungsfrist …

    Auszug aus BGH, 09.11.1976 - VI ZB 12/76
    Es mag dahingestellt bleiben, ob hier schon eine fehlende sofortige Eintragung der neuen Berufungssache in den Fristenkalender und damit in der Folge die fehlende Möglichkeit für eine Kontrolle, ob der fristwahrende Schriftsatz wirklich aus dem Büro hinausgegangen ist - vorher darf die Frist im Kalender nicht gestrichen werden (vgl. BGH Beschl, v. 21. Dezember 1972 - VII ZB 16/72 - VersR 1973, 278 m.w.Nachw.) - einen Organisationsmangel des Anwaltsbüros darstellt.
  • BGH, 29.03.1974 - I ZB 7/73

    Erfordernisse der Beglaubigung bei der zuzustellenden Ablichtung einer …

    Auszug aus BGH, 09.11.1976 - VI ZB 12/76
    In jedem Falle jedoch gehört es zu den Organisationsaufgaben eines Anwaltes, wirksame Kontrollmaßnahmen zu schaffen, die gewährleisten können, daß die Fristsachen auch tatsächlich abgesandt oder doch wenigstens postfertig gemacht werden (vgl. dazu im einzelnen BGH Beschl. v. 29. März 1974 - I ZB 7/73 - VersR 1974, 884, ferner Beschluß vom 31. Mai 1976 - VII ZB 8/76 - VersR 1976, 962).
  • BSG, 18.03.1987 - 9b RU 8/86

    Wiedereinsetzung

    Die eingetragene Frist darf erst gestrichen werden, wenn der fristwahrende Schriftsatz tatsächlich abgesandt oder wenigstens postfertig gemacht worden ist, was nachzuweisen ist (st Rspr, zB BGH VersR 1974, 884; 1976, 962; 1977, 331; 1978, 92; 1980, 554, 871, 973;… Wieczorek, aaO, Anm B IIb 5; vgl auch B IIc 3).
  • LAG Hessen, 18.03.1988 - 13 Sa 927/87

    Organisationspflicht des Rechtsanwalts um Fristen zu wahren; Wiedereinsetzung in …

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  • BVerwG, 14.07.1988 - 2 C 6.88

    Rechtsanwaltskanzlei - Büroorganisation - Fristwahrung - Ausgangskontrolle

    Bei dieser Sachlage kommt entscheidend hinzu, daß mit den vorgelegten eidesstattlichen Versicherungen nicht dargetan worden ist, daß eine wirksame Ausgangskontrolle geschaffen war, die es gewährleistet, daß Fristsachen tatsächlich abgesandt werden (Beschluß vom 12. April 1973 - BVerwG 2 C 1973 - ; BGH, Beschluß vom 9. November 1976 - VI ZB 12/76 - <VersR 1977, 331>).
  • BGH, 28.02.1980 - III ZB 2/80

    Einlegung eines Rechtsmittels einer Gemeinde gegen ein Urteil auf Leistung einer …

    Die erforderliche Kontrolle muß die rechtzeitige Erledigung des fristwahrenden Schriftsatzes bis zu seiner Absendung umfassen (vgl. die Beschlüsse des BGH vom 24. April 1972 - VII ZB 5/72 = VersR 1972, 790; vom 21. Dezember 1972 - VII ZB 16/72 = VersR 1973, 278; vom 29. März 1974 - I ZB 7/73 = VersR 1974, 884; vom 31. Mai 1976 - VII ZB 8/76 = VersR 1976, 962; vom 9. November 1976 - VI ZB 12/76 = VersR 1977, 331).
  • BGH, 20.11.1984 - VI ZB 19/84

    Gewährung einer Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Verschulden des …

    Zu seinen Aufgaben gehört es deshalb, durch entsprechende Organisation seines Büros dafür Sorge zu tragen, daß die Endfrist für die Einlegung oder Begründung eines Rechtsmittels nicht gelöscht wird, bevor der (zur Beförderung mit der Post bestimmte) Schriftsatz wirklich abgesandt oder wenigstens postfertig gemacht worden ist (vgl. Senatsbeschlüsse vom 9. November 1976 - VI ZB 12/76 - VersR 1977, 331 und vom 22. März 1983 - VI ZB 1/83 - VersR 1983, 589 m.w.N.).
  • LAG Bremen, 15.06.1990 - 4 Sa 353/89

    Sozialplan: Verteilung nicht ausgeschöpfter Reste eines Härtefonds

    Ebenso darf er sich darauf verlassen, dass nach einer entsprechenden Anweisung ein Schriftstück vom Büro noch postfertig gemacht wird (vgl. BGH, VersR 1977, 331 ).
  • BGH, 15.03.1990 - VII ZB 20/89

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Versäumung der Berufungsbegründungsfrist …

    Zur nötigen Organisation gehört auch eine Endkontrolle, die sicherstellt, daß fristwahrende Schriftsätze tatsächlich abgesandt werden (BGH Beschlüsse vom 9. November 1976 - VI ZB 12/76 = VersR 1977, 331; vom 8. November 1988 - VI ZB 26/88 = NJW 1989, 1157; Senatsbeschluß vom 28. September 1989 - VII ZB 9/89 = NJW 90, 187 = VersR 89, 1316, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 25.01.1982 - VIII ZB 69/81

    Sorgfaltspflicht - Fristsachen - Rechtsanwalt - Rechtzeitger Ausgang

    Zu den Vorkehrungen, die der Rechtsanwalt für die Einhaltung von Fristen treffen muß, gehört auch die Sicherstellung des rechtzeitigen Ausgangs der fristwahrenden Schriftsätze (vgl. BGH, Beschl. v. 9. November 1976 - VI ZB 12/76, VersR 1977, 331 m.w.N.).
  • BVerwG, 23.04.1992 - 8 B 162.91

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung einer …

    Nach dieser Entscheidung "muß der Büroablauf so organisiert sein, daß, jedenfalls für fristwahrende Schriftsätze, etwa durch Führung eines Postausgangsbuches oder durch einen Vermerk im Terminkalender eine wirksame Ausgangskontrolle durchgeführt werden kann (vgl. auch Beschluß vom 12. April 1973 - 2 C 19.73 -Buchholz 310 § 60 VwGO Nr. 72; BGH, Beschlüsse vom 9. November 1976 - VI ZB 12/76 - VersR 1977, 331 und vom 14. Dezember 1982 - VIII ZB 40/82 - MDR 1983, 486 [BGH 26.01.1983 - VIII ZR 258/81]).
  • BGH, 26.10.1983 - IVb ZB 107/83

    Mitursächlichkeit des Veschuldens eines Prozessbevollmächtigten für das Versäumen …

    Derartige Kontrollmaßnahmen gehören auch in kleineren Anwaltsbüros zu den Organisationsaufgaben des Rechtsanwalts (vgl. Beschlüsse des BGH vom 9. November 1976 - VI ZB 12/76 - VersR 1977, 331; vom 9. November 1977 - VIII ZB 28/77 - VersR 1978, 92, 93; vom 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 - VersR 1980, 554; vom 29. Januar 1981 - VII ZB 26/80 - VersR 1981, 463, 464 und vom 25. März 1982 - VII ZB 2/82 - VersR 1982, 653).
  • BayObLG, 26.01.1994 - 2Z BR 140/93

    Voraussetzungen der Widereinsetzung in den bisherigen Stand

  • BGH, 08.03.1989 - IVa ZB 23/88

    Informationspflichten eines Rechtsanwalts gegenüber seinen Mandanten bei …

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