Rechtsprechung
| BGH, 06.07.1993 - VI ZB 13/93 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsfrist - Sorgfaltspflichtverletzung eines Rechtsanwalts wegen nicht ordnungsgemäßer Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (12)
- BGH, 06.07.1971 - VI ZR 94/69
Anwaltssozietät - §§ 611, 425 BGB
Auszug aus BGH, 06.07.1993 - VI ZB 13/93
Deshalb sind alle dieser Sozietat angehörenden Anwälte als Bevollmächtigte i.S. von § 85 Abs. 2 ZPO anzusehen (vgl. BGHZ 56, 355, 357 f; Senatsbeschlüsse vom 16. März 1965 - VI ZB 7/65 - VersR 1965, 587 und vom 22. September 1992 - VI ZB 17/92 - Umdruck S. 6). - BGH, 26.11.1986 - IVb ZB 115/86
Pflichten des erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten bei Erteilung eines …
Auszug aus BGH, 06.07.1993 - VI ZB 13/93
Denn auch der erstinstanzliche Anwalt hat die Rechtsmittelfrist in eigener Verantwortung zu ermitteln (BGH, Beschluß vom 26. November 1986 - IV b ZB 115/86 - VersR 1987, 563, 564). - BGH, 19.02.1991 - VI ZB 2/91
Prüfung des Fristablaufs bei Vorlage eines Verlängerungsantrags zur …
Auszug aus BGH, 06.07.1993 - VI ZB 13/93
Hierzu war er, da ihm die Handakte ja gerade zu dem Zweck vorgelegt worden war, mit der Klägerin das weitere (fristgebundene) Vorgehen in der Berufungsinstanz zu erörtern, verpflichtet (st. Rspr., vgl. Senatsbeschlüsse vom 17. Januar 1989 - VI ZB 31/88 - VersR 1989, 529, 530 und vom 19. Februar 1991 - VI ZB 2/91 - VersR 1991, 1269).
- BGH, 09.06.1992 - VI ZB 9/92
Sorgfaltspflichten bei Fristenkontrolle
Auszug aus BGH, 06.07.1993 - VI ZB 13/93
Das darin enthaltene Vorbringen ist nicht zu berücksichtigen, weil es dem Gericht nicht innerhalb der dafür in den §§ 234 Abs. 1, 236 Abs. 2 ZPO vorgesehenen Frist unterbreitet wurde und auch nicht lediglich eine noch nach Fristablauf zulässige Erläuterung und Vervollständigung bereits vorgetragener Wiedereinsetzungsgründe darstellt (vgl. dazu Senatsbeschlüsse vom 9. Juni 1992 - VI ZB 9/92 - NJW-RR 1992, 1277, 1278 und vom 11. Mai 1993 - VI ZR 9/93 - Umdr. - BGH, 14.04.1992 - VI ZB 8/92
Unterschriften aller erkennenden Richter im angefochtenen Urteil als …
Auszug aus BGH, 06.07.1993 - VI ZB 13/93
So war nichts darüber vorgetragen, in welcher Weise er dafür gesorgt hätte, daß die Erledigung fristgebundener Sachen am Abend eines jeden Arbeitstages anhand des Fristenkalenders von einer dazu beauftragten Bürokraft überprüft würde (zu diesem Erfordernis s. Senatsbeschlüsse vom 14. April 1992 - VI ZB 8/92 - VersR 1992, 1155, 1156 und vom 22. September 1992 - VI ZB 11/92 - VersR 1993, 207). - BGH, 13.03.1991 - XII ZB 22/91
Anspruch auf Erhöhung eines Kindesunterhalts - Wiedereinsetzung in den vorigen …
Auszug aus BGH, 06.07.1993 - VI ZB 13/93
Ihm mußte bekannt sein, daß nicht dieser Stempel, sondern allein das Datum, unter dem das Empfangsbekenntnis nach § 212 a ZPO unterzeichnet worden war, für den Beginn der Berufungsfrist maßgebend war (BGH, Beschluß vom 13. März 1991 - XII ZB 22/91 - VersR 1992, 118, 119; s. auch Beschluß vom 29. Mai 1974 - IV ZB 53/73 - VersR 1974, 1001 und Senatsbeschluß vom 22. Mai 1984 - VI ZB 49/84 - VersR 1984, 761, 762). - BGH, 22.09.1992 - VI ZB 11/92
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Organisationsverschulden bei mangelhafter …
Auszug aus BGH, 06.07.1993 - VI ZB 13/93
So war nichts darüber vorgetragen, in welcher Weise er dafür gesorgt hätte, daß die Erledigung fristgebundener Sachen am Abend eines jeden Arbeitstages anhand des Fristenkalenders von einer dazu beauftragten Bürokraft überprüft würde (zu diesem Erfordernis s. Senatsbeschlüsse vom 14. April 1992 - VI ZB 8/92 - VersR 1992, 1155, 1156 und vom 22. September 1992 - VI ZB 11/92 - VersR 1993, 207). - BGH, 17.01.1989 - VI ZB 31/88
Pflicht des Rechtsanwalts zur eigenverantwortlichen Ermittlung des Ablaufs einer …
Auszug aus BGH, 06.07.1993 - VI ZB 13/93
Hierzu war er, da ihm die Handakte ja gerade zu dem Zweck vorgelegt worden war, mit der Klägerin das weitere (fristgebundene) Vorgehen in der Berufungsinstanz zu erörtern, verpflichtet (st. Rspr., vgl. Senatsbeschlüsse vom 17. Januar 1989 - VI ZB 31/88 - VersR 1989, 529, 530 und vom 19. Februar 1991 - VI ZB 2/91 - VersR 1991, 1269). - BGH, 22.05.1984 - VI ZR 49/84
Gewährung einer Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei bloßem Antrag auf …
Auszug aus BGH, 06.07.1993 - VI ZB 13/93
Ihm mußte bekannt sein, daß nicht dieser Stempel, sondern allein das Datum, unter dem das Empfangsbekenntnis nach § 212 a ZPO unterzeichnet worden war, für den Beginn der Berufungsfrist maßgebend war (BGH, Beschluß vom 13. März 1991 - XII ZB 22/91 - VersR 1992, 118, 119; s. auch Beschluß vom 29. Mai 1974 - IV ZB 53/73 - VersR 1974, 1001 und Senatsbeschluß vom 22. Mai 1984 - VI ZB 49/84 - VersR 1984, 761, 762). - BGH, 16.03.1965 - VI ZB 7/65
Versäumung der Frist zur Begründung einer Berufung - Zurechnung von …
Auszug aus BGH, 06.07.1993 - VI ZB 13/93
Deshalb sind alle dieser Sozietat angehörenden Anwälte als Bevollmächtigte i.S. von § 85 Abs. 2 ZPO anzusehen (vgl. BGHZ 56, 355, 357 f; Senatsbeschlüsse vom 16. März 1965 - VI ZB 7/65 - VersR 1965, 587 und vom 22. September 1992 - VI ZB 17/92 - Umdruck S. 6). - BGH, 22.09.1992 - VI ZB 17/92
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsfrist - …
- BGH, 29.05.1974 - IV ZB 53/73
Urteilszustellung - Prozessbevollmächtigter - Wirksame Zustellung - Bescheinigung
- BGH, 16.04.1996 - VI ZR 362/95
Anforderungen an die Ermittlung und Notierung des Fristendes durch einen …
Vielmehr mußte ihm bekannt sein, daß nicht dieser Stempel, sondern allein das Datum, unter dem das Empfangsbekenntnis nach § 212 a ZPO unterzeichnet worden war, für den Beginn der Revisionsfrist maßgebend war (BGH, Beschluß vom 13. März 1991 - XII ZB 22/91 = VersR 1992, 118, 119, ebenso Senatsbeschluß VI ZB 13/93 vom 6. Juli 1993 m.w.N.).
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