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Rechtsprechung
   BGH, 09.06.1970 - VI ZR 155/68   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1970,8277
BGH, 09.06.1970 - VI ZR 155/68 (https://dejure.org/1970,8277)
BGH, Entscheidung vom 09.06.1970 - VI ZR 155/68 (https://dejure.org/1970,8277)
BGH, Entscheidung vom 09. Juni 1970 - VI ZR 155/68 (https://dejure.org/1970,8277)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Darlegungslast - Verdienstausfallschaden - Provisionsvertreter

Papierfundstellen

  • VersR 1970, 860
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 16.12.1963 - III ZR 47/63
    Auszug aus BGH, 09.06.1970 - VI ZR 155/68
    Ebenso w ill § 287 ZPO dem Geschädigten den Nachweis seines Schadens e rle ic h te rn , in dem er an die S te lle der sonst erforderlichen Einzelbegründung die fre ie Überzeugung des Gerichts tre te n läßt Wenn es fü r das fre ie Eimessen nicht an a lle n Unterlagen f e h lt, muß das Gericht nötigen f a l l s zu einer Schätzung greifen (U rteile des BGH vom 16 Dezember 1963 - I I I ZR 47/63 - NJW 1964, 589 und von 9. Ju li 1968 - VI ZR 14/67 VersR 1968, 1065).
  • BGH, 16.03.1959 - III ZR 20/58

    Schätzung entgangenen Gewinns

    Auszug aus BGH, 09.06.1970 - VI ZR 155/68
    1. Nach § 252 Satz 2 BGB kommt es darauf an, welcher Gewinn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge oder nach den besonderen Umständen, im besonderen nach den getroffenen Vorkehrungen und A nstalten, mit W ahrscheinlichkeit erw artet werden konnte Diese Regelung e n th ä lt fü r dem Gesdiidigten insofern eine Beweiserleichterung, a ls er nicht zur vollen Gewißh e it darzutun braucht, daß der Gewinn e r z ie lt worden wäre Es genügt vielmehr a n s te lle des positiven Nachweises eine gewisse W ahrscheinlichkeit des Gewi nnentgangeo (BGHZ 29, 393 /397 f 7 sov/ie die Urt e i l e des BGH von 17o Dezember 1963 - VI ZR 186/61 - NJW 1964, 66 1, vom 27" A pril 1&65 - VI ZR 203/63 - VersR 1965, 979 und vom 13 Juni 1967 - VI ZR 12/66 - VeroR 1967, 903).
  • BGH, 13.06.1967 - VI ZR 12/66

    Haftungsverteilung bei einem Unfall beim Linksabbiegen

    Auszug aus BGH, 09.06.1970 - VI ZR 155/68
    1. Nach § 252 Satz 2 BGB kommt es darauf an, welcher Gewinn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge oder nach den besonderen Umständen, im besonderen nach den getroffenen Vorkehrungen und A nstalten, mit W ahrscheinlichkeit erw artet werden konnte Diese Regelung e n th ä lt fü r dem Gesdiidigten insofern eine Beweiserleichterung, a ls er nicht zur vollen Gewißh e it darzutun braucht, daß der Gewinn e r z ie lt worden wäre Es genügt vielmehr a n s te lle des positiven Nachweises eine gewisse W ahrscheinlichkeit des Gewi nnentgangeo (BGHZ 29, 393 /397 f 7 sov/ie die Urt e i l e des BGH von 17o Dezember 1963 - VI ZR 186/61 - NJW 1964, 66 1, vom 27" A pril 1&65 - VI ZR 203/63 - VersR 1965, 979 und vom 13 Juni 1967 - VI ZR 12/66 - VeroR 1967, 903).
  • BGH, 28.04.1969 - III ZR 112/68

    Anforderungen an die gerichtliche Beweiswürdigung - Geltendmachung entweder einer …

    Auszug aus BGH, 09.06.1970 - VI ZR 155/68
    2 F re ilic h müssen die P arteien im Rahmen beider V orschriften (§ 252 BGB und § 287-ZPO) die Unterlagen bei bringen, Anha ltspunkte vor tragen sov/ie die fü r die W ahrscheinlichkeitsprüfung und f ü r die Schätzung beachtlichen Gesichtspunkte darlegen Sie brauchen aber nicht einzelne Tatsachen, die zwingend auf einen bestimmten Verdienstaus f a l l schließen lassen , genau und v o llstän d ig anzugeben (vgl die U rteile des BGH vom 24. Juni 1968 - I I I ZR 37/66 - VersR 1968, 987 und vom 19. Mai 1969 - I I I ZR 112/68 - VersR 1969, 801), Das Berufungsgericht hat zu hohe Anforderungen an die 10 -.
  • BGH, 09.07.1968 - VI ZR 14/67

    Anforderungen an die Rechtmäßigkeit der Schätzung eines Betrages nach § 287 …

    Auszug aus BGH, 09.06.1970 - VI ZR 155/68
    Ebenso w ill § 287 ZPO dem Geschädigten den Nachweis seines Schadens e rle ic h te rn , in dem er an die S te lle der sonst erforderlichen Einzelbegründung die fre ie Überzeugung des Gerichts tre te n läßt Wenn es fü r das fre ie Eimessen nicht an a lle n Unterlagen f e h lt, muß das Gericht nötigen f a l l s zu einer Schätzung greifen (U rteile des BGH vom 16 Dezember 1963 - I I I ZR 47/63 - NJW 1964, 589 und von 9. Ju li 1968 - VI ZR 14/67 VersR 1968, 1065).
  • BGH, 24.06.1968 - III ZR 37/66

    Schadensersatz wegen schuldhafter Amtspflichtverletzung bei einer …

    Auszug aus BGH, 09.06.1970 - VI ZR 155/68
    2 F re ilic h müssen die P arteien im Rahmen beider V orschriften (§ 252 BGB und § 287-ZPO) die Unterlagen bei bringen, Anha ltspunkte vor tragen sov/ie die fü r die W ahrscheinlichkeitsprüfung und f ü r die Schätzung beachtlichen Gesichtspunkte darlegen Sie brauchen aber nicht einzelne Tatsachen, die zwingend auf einen bestimmten Verdienstaus f a l l schließen lassen , genau und v o llstän d ig anzugeben (vgl die U rteile des BGH vom 24. Juni 1968 - I I I ZR 37/66 - VersR 1968, 987 und vom 19. Mai 1969 - I I I ZR 112/68 - VersR 1969, 801), Das Berufungsgericht hat zu hohe Anforderungen an die 10 -.
  • BGH, 17.03.1964 - VI ZR 186/61

    Zulässigkeit der Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs einer …

    Auszug aus BGH, 09.06.1970 - VI ZR 155/68
    1. Nach § 252 Satz 2 BGB kommt es darauf an, welcher Gewinn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge oder nach den besonderen Umständen, im besonderen nach den getroffenen Vorkehrungen und A nstalten, mit W ahrscheinlichkeit erw artet werden konnte Diese Regelung e n th ä lt fü r dem Gesdiidigten insofern eine Beweiserleichterung, a ls er nicht zur vollen Gewißh e it darzutun braucht, daß der Gewinn e r z ie lt worden wäre Es genügt vielmehr a n s te lle des positiven Nachweises eine gewisse W ahrscheinlichkeit des Gewi nnentgangeo (BGHZ 29, 393 /397 f 7 sov/ie die Urt e i l e des BGH von 17o Dezember 1963 - VI ZR 186/61 - NJW 1964, 66 1, vom 27" A pril 1&65 - VI ZR 203/63 - VersR 1965, 979 und vom 13 Juni 1967 - VI ZR 12/66 - VeroR 1967, 903).
  • BGH, 27.04.1965 - VI ZR 203/63

    Anforderungen an die Bemessung eines Schadens bei einem Erwerbsausfall - …

    Auszug aus BGH, 09.06.1970 - VI ZR 155/68
    1. Nach § 252 Satz 2 BGB kommt es darauf an, welcher Gewinn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge oder nach den besonderen Umständen, im besonderen nach den getroffenen Vorkehrungen und A nstalten, mit W ahrscheinlichkeit erw artet werden konnte Diese Regelung e n th ä lt fü r dem Gesdiidigten insofern eine Beweiserleichterung, a ls er nicht zur vollen Gewißh e it darzutun braucht, daß der Gewinn e r z ie lt worden wäre Es genügt vielmehr a n s te lle des positiven Nachweises eine gewisse W ahrscheinlichkeit des Gewi nnentgangeo (BGHZ 29, 393 /397 f 7 sov/ie die Urt e i l e des BGH von 17o Dezember 1963 - VI ZR 186/61 - NJW 1964, 66 1, vom 27" A pril 1&65 - VI ZR 203/63 - VersR 1965, 979 und vom 13 Juni 1967 - VI ZR 12/66 - VeroR 1967, 903).
  • BGH, 10.07.1970 - I ZR 112/68

    Verwendung der Bezeichnungen "D." und "Durol-Vertrieb" bzw. der Firma …

    Auszug aus BGH, 09.06.1970 - VI ZR 155/68
    2 F re ilic h müssen die P arteien im Rahmen beider V orschriften (§ 252 BGB und § 287-ZPO) die Unterlagen bei bringen, Anha ltspunkte vor tragen sov/ie die fü r die W ahrscheinlichkeitsprüfung und f ü r die Schätzung beachtlichen Gesichtspunkte darlegen Sie brauchen aber nicht einzelne Tatsachen, die zwingend auf einen bestimmten Verdienstaus f a l l schließen lassen , genau und v o llstän d ig anzugeben (vgl die U rteile des BGH vom 24. Juni 1968 - I I I ZR 37/66 - VersR 1968, 987 und vom 19. Mai 1969 - I I I ZR 112/68 - VersR 1969, 801), Das Berufungsgericht hat zu hohe Anforderungen an die 10 -.
  • BGH, 07.12.1976 - VI ZR 7/75

    Umfang der Hemmung der Verjährung

    Vielmehr greift die Ersatzpflicht des Schädigers nur dann ein, wenn durch die Beeinträchtigung der Arbeitskraft auch die Arbeitsleistung gemindert oder gar weggefallen und dadurch ein konkreter Schaden im Vermögen des Verletzten entstanden ist (Senatsurteile vom 27. April 1965 - VI ZR 203/63 = VersR 1965, 979; v. 28. September 1965 - VI ZR 88/64 = VersR 1965, 1153; v. 7. Oktober 1966 - VI ZR 26/65 = VersR 1966, 1158; v. 9. Juni 1970 - VI ZR 155/68 = VersR 1970, 860).

    Beide Vorschriften entheben aber den Kläger nicht davon, dem Richter die notwendige Tatsachengrundlage zu verschaffen; er muß die Unterlagen beibringen, ausreichende Anhaltspunkte vortragen und die für die Wahrscheinlichkeitsprüfung und für die Schätzung beachtlichen Gesichtspunkte darlegen (Urt. v. 9. Juni 1970 a.a.O. m.w.Nachw.).

  • OLG Hamm, 27.04.2018 - 11 U 8/15

    Voraussetzungen der Schätzung eines unfallbedingten Verdienstausfallschadens

    Er muss nicht zur vollen Gewissheit darlegen, dass der Gewinn auch erzielt worden wäre: Konnte der Gewinn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge mit Wahrscheinlichkeit erwartet werden, ist zu vermuten, dass er auch gemacht worden wäre (BGH, NJW-RR 2006, 243; BGH, VersR 1970, 860), ohne dass es der vollen Gewissheit, dass der Gewinn auch gezogen worden wäre, bedarf (BGH, NJW 2011, 1146; BGH, NJW-RR 2007, 325; BGH, VersR 2006, 131; BGH, NJW 2002, 2556).
  • OLG Hamm, 02.03.2018 - 11 U 131/16

    Verkehrsunfall; posttraumatische Belastungsstörung; haftungsrechtliche Zurechnung

    Er muss nicht zur vollen Gewissheit darlegen, dass der Gewinn auch erzielt worden wäre: Konnte der Gewinn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge mit Wahrscheinlichkeit erwartet werden, ist zu vermuten, dass er auch gemacht worden wäre (BGH, NJW-RR 2006, 243; BGH, VersR 1970, 860), ohne dass es der vollen Gewissheit, dass der Gewinn auch gezogen worden wäre, bedarf (BGH, NJW 2011, 1146; BGH, NJW-RR 2007, 325; BGH, VersR 2006, 131; BGH, NJW 2002, 2556).
  • OLG München, 23.01.1987 - 10 U 2359/85

    Zur freien richterlichen Schätzung in der Vergangenheit durchschnittlich …

    Das Landgericht geht zu Recht davon aus, daß die Höhe der Forderung des Klägers durch eine Schätzung nach § 287 ZPO zu ermitteln ist, wobei nach § 252 Satz 2 BGB eine gewisse Wahrscheinlichkeit des Gewinnentganges genügt (BGH an der vom Landgericht schon zitierten Stelle, VersR 1970, 860, 861).
  • BGH, 15.12.1970 - VI ZR 90/69

    Klage auf Ersatz der Verletzungen infolge Mängel einer Aufzugsanlage in einem …

    Sie brauchen aber nicht einzelne Tatsachen, die zwingend auf einen bestimmten Schaden schließen lassen, genau und vollständig anzugeben (Senatsurteil vom 9. Juni 1970 - VI ZR 155/68 - VersR 1970, 860) und die dort genannten weiteren Entscheidungen des BGHZ. Der Kläger hat vorgetragen und durch Zeugen unter Beweis gestellt, daß der Hausmeister H. ihn regelmäßig nachmittags bei den Hausbesuchen begleitet und die Tasche getragen habe und daß er sich nach dem zweiten Unfall durch seine Tochter und seinen zukünftigen Schwiegersohn habe fahren lassen müssen, weil er nur mühsam auf zwei Krücken habe gehen können.
  • BSG, 10.08.1983 - 9a RV 7/82
    Daher ist dort in aller Regel ein Gutachter heranzuziehen, der auf der Grundlage von Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen, Einkommensteuerbescheiden- und erklärungen, Umsatzsteuervoranmeldungen- und bescheiden für einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren vor dem Unfall den konkreten Erwerbsschaden ermitteln soll (vgl BGH VersR 1970, 860; Wussow/ Küppersbusch, Ersatzansprüche bei Personenschäden, 3. Aufl 1981, S 28).
  • BGH, 30.06.1970 - VI ZR 71/69

    Schadenersatz - Verdienstausfallschaden - Beweiserleichterung

    Es genügt vielmehr a n s te lle des positiv en Nachweises eine gewisse W ahrscheinlichkeit des Gewihnent gangs (ständige Rechtsprechung, vgl. die zur Veröffentlichung bestimmten S en atsu rteile vom 5. Hai 1970 - VI ZR 212/68 - und vom 9. Juni 1970 - VI ZR 155/68 - mit Hinweisen auf die bisherige Rechtsprechung).
  • LG Ulm, 01.10.1990 - 2 O 308/90

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines …

    Die vorgelegten Unterlagen reichen für eine im nahmen des § 252 Satz 2 BGB mögliche richterliche Schätzung nach § 287 ZPO nicht aus (vgl. dazu BGH VersR 70, 860 [BGH 09.06.1970 - VI ZR 155/68] ).
  • OLG Karlsruhe, 29.08.1985 - 9 U 157/83
    Der Geschädigte muss zunächst allerdings konkrete Tatsachen vortragen und beweisen, er muss Unterlagen vorlegen und Anhaltspunkte nennen, die dem Richter die Wahrscheinlichkeitsprüfung und -schätzung ermöglichen (BGH, VersR 1970, 860 m.w.N.).
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