Rechtsprechung
| BGH, 25.10.1960 - VI ZR 17/60 |
Zitiervorschläge
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Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Anspruch eines Kindes auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall - Pflichten eines Kraftfahrers zur Verhütung von Unfällen mit Kindern - Verschulden an einem Verkehrsunfall
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1961, 42
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (6)
- BGH, 18.02.1952 - III ZR 125/50
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 25.10.1960 - VI ZR 17/60
Soweit dies den Umständen nach möglich war (vgl. BGH Urteil vom 18. Februar 1952 III ZR 125/50 in VRS 4, 261), hatte er gewiß auch auf die Kinder Rücksicht zu nehmen, die sich zur Seite auf der Mitte des Bürgersteiges befanden. - BGH, 15.03.1957 - VI ZR 28/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 25.10.1960 - VI ZR 17/60
Noch bis zum Beginn der Vorbeifahrt an dem in Höhe der Klägerin stehenden Personenkraftwagen ist der Lastzug auf keine grössere Fahrgeschwindigkeit als 15 km/st gekommen, - keine höhere als die Geschwindigkeit also, auf die nach der Entscheidung des erkennenden Senats vom 15. März 1957 - VI ZR 28/56 - VersR 1957, 390 - der Kraftfahrer seine Fahrt bei der Annäherung an eine am Straßenrand versammelte Personengruppe mit Kindern ermässigen mußte. - BGH, 27.01.1959 - VI ZR 32/58
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 25.10.1960 - VI ZR 17/60
1955, 41; vom 27. Januar 1959 VI ZR 32/58 in VersR 1959, 615; LG Bamberg Urteil vom 2. April 1951 5 Ns 186/50 in DAR 1951, 84; OLG Köln Urteil vom 24. Mai 1955 Ss 119/55 in DAR 1955, 253; OLG Celle Beschluß vom 17. April 1956 1 Ws 97/56 in NJW 1956, 962 = MDR 1956, 373 = DAR 1956, 303; Fischer in Kraftverkehrsrecht von A bis Z Stichwort: Kinder, Erläuterungen 1 Bl. 3; Floegel/Hartung Straßenverkehrsrecht 12. Aufl. Anm. 26 zu § 1 StVO; Mittelbach in DAR 1958, 315, 316).
- BGH, 13.11.1954 - VI ZR 208/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 25.10.1960 - VI ZR 17/60
Es hängt von den Umständen des einzelnen Falles ab, ob sich ihm nach der Erfahrung des täglichen Lebens - nach der Erfahrung gerade auch mit Kindern jener Altersstufe - erkennbarer Anlaß bietet, eine Gefährdung in Rechnung zu stellen und sich in seiner Fahrweise auf die Notwendigkeit einer Unfallverhütung einzustellen (RG JW 1938, 502 4 = HRR 1938 Nr. 572 = VAE 1938, 99; RG JW 1938, 800 23 ; RGSt 73, 206, 209 = DR (JW) 1939, 1314 19 = DJ 1939, 1697; BGH Urteil vom 8. November 1951 3 StR 801/51 VRS 4, 128; Urteile des enkennenden Senats vom 13. November 1954 - VI ZR 208/53 in … - RG, 12.05.1939 - 1 D 255/39
1. Wann ist ein Verkehrsteilnehmer i. S. des § 12 StVO. als gefährdet anzusehen? …
Auszug aus BGH, 25.10.1960 - VI ZR 17/60
Es hängt von den Umständen des einzelnen Falles ab, ob sich ihm nach der Erfahrung des täglichen Lebens - nach der Erfahrung gerade auch mit Kindern jener Altersstufe - erkennbarer Anlaß bietet, eine Gefährdung in Rechnung zu stellen und sich in seiner Fahrweise auf die Notwendigkeit einer Unfallverhütung einzustellen (RG JW 1938, 502 4 = HRR 1938 Nr. 572 = VAE 1938, 99; RG JW 1938, 800 23 ; RGSt 73, 206, 209 = DR (JW) 1939, 1314 19 = DJ 1939, 1697; BGH Urteil vom 8. November 1951 3 StR 801/51 VRS 4, 128; Urteile des enkennenden Senats vom 13. November 1954 - VI ZR 208/53 in … - BGH, 08.11.1951 - 3 StR 801/51
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 25.10.1960 - VI ZR 17/60
Es hängt von den Umständen des einzelnen Falles ab, ob sich ihm nach der Erfahrung des täglichen Lebens - nach der Erfahrung gerade auch mit Kindern jener Altersstufe - erkennbarer Anlaß bietet, eine Gefährdung in Rechnung zu stellen und sich in seiner Fahrweise auf die Notwendigkeit einer Unfallverhütung einzustellen (RG JW 1938, 502 4 = HRR 1938 Nr. 572 = VAE 1938, 99; RG JW 1938, 800 23 ; RGSt 73, 206, 209 = DR (JW) 1939, 1314 19 = DJ 1939, 1697; BGH Urteil vom 8. November 1951 3 StR 801/51 VRS 4, 128; Urteile des enkennenden Senats vom 13. November 1954 - VI ZR 208/53 in …
- BGH, 21.03.1967 - VI ZR 172/65
Haftungsverteilung bei Anfahren eines Kindes
Damit hält es sich im Rahmen der Rechtsprechung des erkennenden Senates, nach der es von den Umständen des einzelnen Falles abhängt, ob sich dem Kraftfahrer nach der Erfahrung des täglichen Lebens und auch gerade mit Kindern erkennbarer Anlaß bietet, eine Gefährdung in Rechnung zu stellen und sich in seiner Fahrweise auf die Notwendigkeit einer Unfallverhütung einzustellen (vgl. BGH Urteil vom 26. März 1956 - VI ZR 301/54 = VRS 11, 109; Urteil vom 25. Oktober 1960 - VI ZR 17/60 = LM § 823 [Ec] BGB Nr. 16 = VersR 1960, 1114). - BGH, 21.04.1961 - VI ZR 167/60
Rechtsmittel
Die an seine Sorgfaltspflicht zu stellenden Anforderungen dürfen nicht überspannt werden, wenn die gesamten äußeren Umstände nach der Lebenserfahrung keinen Anlaß erkennen lassen, mit einer Gefährdung durch unbesonnenes Verhalten der Kinder zu rechnen (vgl. RG JW 1938, 502 Nr. 4; BGH Urteile v. 12. April 1951 - 3 StR 28/51 - NJW 1951, 770 Nr. 16; v. 8. November 1951 - 3 StR 801/51 - VRS 4, 128; v. 13. November 1954 - VI ZR 208/53 - VersR 1955, 41; vom 25. Oktober 1960 - VI ZR 17/60 - VersR 1960, 1114).
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