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Rechtsprechung
   BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1976,1308
BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74 (https://dejure.org/1976,1308)
BGH, Entscheidung vom 14.06.1976 - VI ZR 178/74 (https://dejure.org/1976,1308)
BGH, Entscheidung vom 14. Juni 1976 - VI ZR 178/74 (https://dejure.org/1976,1308)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Haftungsprivileg - Innenausgleich - Freistellung - Ausgleichspflichtig

Papierfundstellen

  • NJW 1976, 1975
  • MDR 1977, 43
  • VersR 1976, 991
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 22.06.1956 - I ZR 198/54

    ausgeliehener LKW-Fahrer - §§ 133, 157 BGB, Rechtsbindungswille, unentgeltlicher …

    Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
    Unter bestimmten Voraussetzungen kann zwar ein Rat oder eine Auskunft, die lediglich aus Gefälligkeit erteilt wurde, nicht zu einer vertraglichen Haftung führen (vgl. BGHZ 21, 102, 107; Senatsurteil vom 31. Januar 1961 - VI ZR 52/60 VersR 1961, 417, 418).
  • BGH, 12.06.1973 - VI ZR 163/71

    Inanspruchnahme eines außerhalb des Sozialversicherungsverhältnisses stehenden …

    Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
    Dazu und zu der Frage, ob ein etwaiges Mitverschulden des ihm beigegebenen Geseilen zu einer Anspruchsminderung führt, hätte im Hinblick darauf Veranlassung bestanden, daß der erkennende Senat seit der (längere. Zeit vor Erlaß des Berufungsurteils ergangenen) Entscheidung in BGHZ 61, 51, 55 davon ausgeht, daß sich ein Verletzter dann, wenn wegen des durch die §§ 636, 637 RVO begründeten Haftungsprivilegs seines Arbeitgebers oder seines Arbeitskollegen ein Fall des sog. "gestörten Innenausgleichs" gegeben ist, seine Ersatzansprüche gegen den Mitschädiger mindern lassen muß.
  • BGH, 26.11.1974 - VI ZR 164/73

    Verkehrssicherungspflicht des Veranstalters eines motorsportlichen Wettbewerbs

    Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
    Wenn der Beklagte auf dessen Bitte hin schließlich mit seinem Meßgerät Gasmessungen durchführte, dann übernahm er es, die dem Bauherrn obliegende Sicherung des Verkehrs auf der Baustelle zu erfüllen (vgl. Senatsurteile vom 10. Juni 1975 - VI ZR 131/73 VersR 1975, 949 « BauR 1976, 69 und vom 26. November 1974 - VI ZR 164/73 VersR 1975, 329, 331).
  • BGH, 25.03.1958 - VI ZR 13/57

    Vereinbarung einer Haftungsfreistellung durch Minderjährige

    Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
    Ist jedoch durch eine solche Handlung oder bei Gelegenheit ihrer Ausführung ein Delikt begangen, so ist die Gefälligkeit ebenso wie eine etwaige Unentgeltlichkeit ohne Einfluß auf die Haftung, es sei denn, es wäre gleichzeitig ein Haftungsverzicht vereinbart (vgl. RGZ 128, 229, 231; Senatsurteile vom 25. März 1956 - VI ZR 13/57 VersR 1958, 377, 378 und vom 16. Dezember 1958 - VI ZR 3/58 VersR 1959, 386, beidem.w.Nachw.).
  • BGH, 10.06.1975 - VI ZR 131/73

    Verkehrssicherungspflicht des Bauunternehmers, des Poliers und des bauleitenden …

    Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
    Wenn der Beklagte auf dessen Bitte hin schließlich mit seinem Meßgerät Gasmessungen durchführte, dann übernahm er es, die dem Bauherrn obliegende Sicherung des Verkehrs auf der Baustelle zu erfüllen (vgl. Senatsurteile vom 10. Juni 1975 - VI ZR 131/73 VersR 1975, 949 « BauR 1976, 69 und vom 26. November 1974 - VI ZR 164/73 VersR 1975, 329, 331).
  • BGH, 02.04.1974 - VI ZR 193/72

    Sorgfaltspflicht - Verrichtungsgehilfe - Angestelltenschutz - Verantwortliche …

    Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
    Wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 2. April 1974 (VI ZR 193/73 - VersR 1974, 888) aus geführt hat, findet für diesen Ausgleich die Hilfsregel des § 426 BGB über die Haftung nach Kopfteilen dann keine Amwendung, wenn durch vertragliche Vereinbarung oder Gesetz, vor allem durch § 254 BGB, etwas anderes bestimmt ist.
  • BGH, 31.01.1961 - VI ZR 52/60

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
    Unter bestimmten Voraussetzungen kann zwar ein Rat oder eine Auskunft, die lediglich aus Gefälligkeit erteilt wurde, nicht zu einer vertraglichen Haftung führen (vgl. BGHZ 21, 102, 107; Senatsurteil vom 31. Januar 1961 - VI ZR 52/60 VersR 1961, 417, 418).
  • BGH, 02.04.1974 - VI ZR 193/73

    Umfang der Verkehrssicherungspflichten im Deliktsrecht - Beurteilung einer …

    Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
    Wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 2. April 1974 (VI ZR 193/73 - VersR 1974, 888) aus geführt hat, findet für diesen Ausgleich die Hilfsregel des § 426 BGB über die Haftung nach Kopfteilen dann keine Amwendung, wenn durch vertragliche Vereinbarung oder Gesetz, vor allem durch § 254 BGB, etwas anderes bestimmt ist.
  • RG, 14.04.1930 - VI 415/29

    Kann auf dem Gebiet der unerlaubten Handlung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB. die …

    Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
    Ist jedoch durch eine solche Handlung oder bei Gelegenheit ihrer Ausführung ein Delikt begangen, so ist die Gefälligkeit ebenso wie eine etwaige Unentgeltlichkeit ohne Einfluß auf die Haftung, es sei denn, es wäre gleichzeitig ein Haftungsverzicht vereinbart (vgl. RGZ 128, 229, 231; Senatsurteile vom 25. März 1956 - VI ZR 13/57 VersR 1958, 377, 378 und vom 16. Dezember 1958 - VI ZR 3/58 VersR 1959, 386, beidem.w.Nachw.).
  • BGH, 23.01.1990 - VI ZR 209/89

    Treppensturz - § 823 Abs. 1 BGB, Verkehrssicherungspflicht, § 426 BGB, gestörte …

    Dabei mag mit dem Berufungsgericht unterstellt werden, daß sowohl die Beklagte als auch die Stadt B. gegenüber dem Kläger die tatbestandlichen Voraussetzungen einer Haftung erfüllt haben und der Stadt B. das Haftungsprivileg des § 636 Abs. 1 RVO zugute kommt, so daß ein sog. gestörtes Gesamtschuldverhältnis vorliegt, wie es nach der von dem Berufungsgericht im Ausgangspunkt zutreffend wiedergegebenen Rechtsprechung des Senats zu einer Beschränkung der Haftung des sog. außenstehenden (d.h. außerhalb des Sozialversicherungsverhältnisses stehenden) Zweitschädigers (hier: der beklagten Universität) auf denjenigen Betrag führt, der im Verhältnis zu dem haftungsprivilegierten sog. Erstschädiger (hier: der Stadt B.) auf ihn entfiele, wenn der Ausgleich nach § 426 BGB nicht durch das Haftungsprivileg verhindert würde (Senatsurteile BGHZ 61, 51 und 94, 173; vom 2. April 1974 - VI ZR 193/72 - VersR 1974, 888, 889; vom 11. Juni 1974 - VI ZR 210/72 - VersR 1974, 1127, 1129; vom 14. Juni 1976 - VI ZR 178/74 - VersR 1976, 991, 992; vom 17. Februar 1987 - VI ZR 81/86 - NJW 1987, 2669, 2670 f.; vom 4. Oktober 1988 - VI ZR 7/88 - VersR 1988, 1276, 1278).

    Für den Fall der vertraglichen Übernahme der Verantwortlichkeit durch den Zweitschädiger hat der Senat freilich ausgesprochen, daß eine Kürzung des Schadensersatzanspruches gegen ihn unterbleibt (Senatsurteil vom 14. Juni 1976 aaO. S. 992 zu 3. b.;… s. auch Senatsurteil vom 2. April 1974 aaO. S. 889 zu 3.).

  • BGH, 17.02.1987 - VI ZR 81/86

    Gesamtschuldnerausgleich bei teilweiser Haftungsfreistellung aufgrund …

    Der Senat hat vertraglichen Vereinbarungen, durch die die Rollen der Beteiligten in Bezug auf die Schadensverhütung und damit die Gewichte ihres Beitrags an der Schadensentstehung verteilt wurden, stets Einfluß auch für den Ersatzanspruch des Geschädigten gegen den nicht privilegierten Zweitschädiger beigemessen (vgl. Senatsurteile vom 2. April 1974 - VI ZR 193/72 - VersR 1974, 888, 889 f. und vom 14. Juni 1976 - VI ZR 178/74 - VersR 1976, 991, 992).
  • OLG Frankfurt, 18.12.2003 - 12 U 50/02

    Arbeitsunfall auf Betriebsstätte: Berücksichtigung des arbeitsrechtlichen …

    Kann der Zweitschädiger unabhängig von der Privilegierung vom Erstschädiger keinen Ausgleich verlangen, verkürzt sich der Anspruch des Geschädigten gegen ihn nicht (BGH VersR 1976, 991).
  • OLG Jena, 05.08.1997 - 3 U 1489/96

    Haftung wegen schuldhafter Amtspflichtverletzung; Verstoß gegen die, einer …

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  • BGH, 27.11.1979 - VI ZR 267/78

    Gefälligkeitsflug

    Ist durch eine aus Gefälligkeit vorgenommene Handlung oder bei Gelegenheit ihrer Ausführung ein Delikt begangen, so ist die Gefälligkeit ebenso wie die Unentgeltlichkeit ohne Einfluß auf die Haftung, es sei denn, es wäre gleichzeitig ein Haftungsverzicht oder eine Haftungsbeschränkung vereinbart (Senatsurteil vom 14. Juni 1976 - VI ZR 178/74 = VersR 1976, 991 m.w.Nachw.).
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