Rechtsprechung
| BGH, 27.01.1959 - VI ZR 20/58 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1959, 816
- VersR 1959, 336
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (6)
- BGH, 13.12.1951 - III ZR 144/50
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 27.01.1959 - VI ZR 20/58
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann es zunächst nicht zweifelhaft sein, daß sich die Rechtsbeziehungen zwischen der Klägerin und der Universitätsnervenklinik für die Zeit ab August 1950 unbeschadet der Einweisung durch die Ersatzkasse nach den Bestimmungen des bürgerlichen Rechts regelten, soweit es sich um die Haftung für ordnungsgemäße Betreuung und ärztliche Versorgung handelt (BGHZ 1, 383; 4, 138). - BGH, 26.03.1953 - III ZR 220/52
Rechtliche Stellung einer Universitätsklinik
Auszug aus BGH, 27.01.1959 - VI ZR 20/58
Aus der Tatsache, daß die Universitätsklinik als öffentliche Einrichtung Aufgaben der Forschung und Lehre wahrzunehmen hat, kann nicht abgeleitet werden, daß die Beziehungen zwischen der Klinik und ihren Patienten in der Haftungsfrage anders beurteilt werden als die Beziehungen zwischen privaten Krankenhäusern und ihren Patienten (BGHZ 9, 145). - BGH, 11.04.1951 - II ZR 68/50
Kassenpatient im Krankenhaus
Auszug aus BGH, 27.01.1959 - VI ZR 20/58
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann es zunächst nicht zweifelhaft sein, daß sich die Rechtsbeziehungen zwischen der Klägerin und der Universitätsnervenklinik für die Zeit ab August 1950 unbeschadet der Einweisung durch die Ersatzkasse nach den Bestimmungen des bürgerlichen Rechts regelten, soweit es sich um die Haftung für ordnungsgemäße Betreuung und ärztliche Versorgung handelt (BGHZ 1, 383; 4, 138).
- BGH, 04.05.1955 - VI ZR 37/54
Hemmung der Verjährung bei Unvermögen zur Aufbringung der Prozeßkosten
Auszug aus BGH, 27.01.1959 - VI ZR 20/58
Schon bei leichter Fahrlässigkeit des Berechtigten oder seines Anwalts kann nicht angenommen werden, daß eine Hinderung durch höhere Gewalt vorgelegen hat; denn diese setzt immer voraus, daß ein Hindernis vorgelegen hat, das auch bei besonderer Sorgfalt des Betroffenen und seines Vertreters nicht abgewehrt werden konnte (BGHZ 17, 199; BGH LM § 254 (E) Nr. 2). - RG, 26.01.1933 - VI 341/32
Unter welchen Voraussetzungen wird die Verjährung durch eine Versagung des …
Auszug aus BGH, 27.01.1959 - VI ZR 20/58
Die Rechtsprechung hat anerkannt, daß ein Fall höherer Gewalt im Sinne des § 203 BGB dann vorliegen kann,, wenn eine Partei infolge ihrer Armut nicht in der Lage ist, durch Zustellung einer Klageschrift die Verjährung zu unterbrechen (RGZ 139, 270, 273; 163, 9, 14). - RG, 15.12.1939 - III 39/39
Wie ist die Rechtslage im Hinblick auf die Hemmung des Laufs der Verjährung für …
Auszug aus BGH, 27.01.1959 - VI ZR 20/58
Die Rechtsprechung hat anerkannt, daß ein Fall höherer Gewalt im Sinne des § 203 BGB dann vorliegen kann,, wenn eine Partei infolge ihrer Armut nicht in der Lage ist, durch Zustellung einer Klageschrift die Verjährung zu unterbrechen (RGZ 139, 270, 273; 163, 9, 14).
- BGH, 18.03.1980 - VI ZR 247/78
Fehlgeschlagene Unfruchtbarmachung
Dies hat der Bundesgerichtshof schon immer aus der Schutzwirkung des zwischen Krankenkasse und Krankenhaus geschlossenen Vertrages zugunsten des Kassenpatienten (vgl. § 328 BGB) hergeleitet (BGHZ 1, 383, 386; 4, 138, 149; Senatsurteil vom 30. Januar 1959 - VI ZR 20/58 = NJW 1959, 816). - BGH, 19.12.1960 - GSZ 1/60
Sportplatzasche - § 839 BGB, keine Naturalrestitution
Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtsfrage und weil er sich mit der beabsichtigten Auslegung des Arte 34 GG in Widerspruch zu Urteilen des II. und VI. Zivilsenats (II ZR 336/55 vom 23. Mai 1957; VI ZR 99/56 vom 18. Oktober 1957 = LM § 899 RVO Nr. 11; VI ZR 20/58 vom 27. Januar 1959 = LM § 276 (C a) BGB Nr. 7 b) setzen würde, hat der III. Zivilsenat dem Großen Senat für Zivilsachen gemäß §§ 136, 137 GVG folgende Fragen vorgelegt:. - BGH, 21.05.1981 - VII ZR 172/80
Schadensersatz für vergeblich aufgewendeten Urlaub bei Störungen eines …
Es handelt sich um einen berechtigenden Vertrag zugunsten Dritter i. S. des § 328 BGB (BGHZ 1, 383 (386) = NJW 1951, 798 L; BGH, NJW 1956, 1106; 1959, 816 Nr. 5; 1969, 553 (554)).
- BSG, 14.01.1981 - 3 RK 27/80
Rechtsweg bei Kostenübernahmeansprüchen - Zusage der Krankenkasse
Der BGH hat in mehreren Entscheidungen einen privatrechtlichen Haftungsanspruch des Kassenpatienten gegen das Krankenhaus angenommen (vgl BGHZ 1, 383, 386; BGH NJW 1956, 1106 und 1959, 816; vgl auch BGH VersR 1971, 251). - BGH, 24.05.1973 - III ZR 178/70
Klage auf Schadensersatz infolge Vornahme einer Amtspflichtverletzung - Ausübung …
Auch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, nach der die Beziehungen zwischen einer Universitätsklinik und ihren Patienten in der Regel bürgerlich-rechtlicher Natur sind (BGHZ 4, 138; 9, 145 [BGH 20.03.1953 - V ZR 5/52] ; 38, 49, 51 [BGH 24.09.1962 - III ZR 201/61] ; BGH NJW 1959, 816; VersR 1960, 752; 1964, 598 [BGH 18.02.1964 - VI ZR 32/63] ; 614)steht der Möglichkeit nicht entgegen, daß es sich im vorliegenden Fall um hoheitliche Tätigkeit handelt. - BGH, 08.03.1977 - VI ZR 142/75
Anspruch auf Schadensersatz - Vorliegen eines anwaltlichen Beratungsfehlers - …
Eine solche Hemmung tritt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nur ein, wenn der Kläger das Armenrechtsgesuch so rechtzeitig dem Gericht vorgelegt hat, daß er bei sachgemäßer Behandlung noch vor dem Ablauf der Verjährungsfrist mit einer Entscheidung rechnen durfte (BGHZ 17, 199, 202; 37, 113, 116; BGH, Urteile vom 27. Januar 1959 - VI ZR 20/58 = VersR 1959, 336 und vom 20. Juni 1960 - III ZR 127/59 = VersR 1960, 991, 993 m.w.Nachw.; vgl. auch Urteile vom 8. Mai 1956 - VI ZR 58/55 = LM BGB § 254 [E] Nr. 2, vom 21. November 1960 - III ZR 153/59 = LM BGB § 203 Nr. 8, vom 16. Januar 1961 - III ZR 204/59 = LM BGB § 203 Nr. 9 und vom 4. Dezember 1964 - VI ZR 222/63 = VersR 1965, 167;… vgl. auch BGB-RGRK, 12. Aufl. § 203 Rdnr. 7, 9). - BGH, 11.02.1964 - VI ZR 183/62 Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sind für die Rechtsbeziehungen zwischen einer Universitätsklinik und ihren Patienten, soweit es sich um die Betreuung und ärztliche Versorgung handelt, die Vorschriften des bürgerlichen Rechts maßgebend (BGHZ 1, 383; 4, 138; 9, 145; VI ZR 20/58 vom 27. Januar 1959 = NJW 1959, 816 = LM BGB § 276 [Ca] Nr. 7 b; III ZK 183/58 vom 25. April 1960 = VersR 1960, 752).
- BGH, 16.11.1965 - VI ZR 107/64
Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gegen einen Arzt wegen erlittenen …
Der gesetzliche Haftungsgrund des § 839 BGB wird nicht dadurch in Frage gestellt, daß die Rechtsbeziehungen zwischen einer Universitätsklinik und ihren Patienten in der Regel bürgerlich-rechtlicher Natur sind (BGHZ 9, 145; Urteil des erkennenden Senats vom 27. Januar 1959 - VI ZR 20/58 - VersR 1959, 336 = NJW 1959, 816 = LM Nr. 7 b zu § 276 [C]) und der Beklagte im privatrechtlichen Rechtskreis seines Dienstherrn tätig gewesen ist. - BGH, 19.12.1960 - III ZR 185/59
Anwendung der Amtshaftungsbestimmungen bei Ausübung ärztlicher Maßnahmen als …
Nur in den Fällen echter Zwangsbehandlung kann die Rechtslage anders sein (RGZ 74, 163; BGHZ 1, 383; 4, 138 [BGH 03.12.1951 - III ZR 119/51]; 9, 145 [BGH 20.03.1953 - V ZR 5/52]; BGH NJW 1959, 816).
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