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Rechtsprechung
   BGH, 19.10.1956 - VI ZR 201/55   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1956,477
BGH, 19.10.1956 - VI ZR 201/55 (https://dejure.org/1956,477)
BGH, Entscheidung vom 19.10.1956 - VI ZR 201/55 (https://dejure.org/1956,477)
BGH, Entscheidung vom 19. Oktober 1956 - VI ZR 201/55 (https://dejure.org/1956,477)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BGHZ 22, 51
  • NJW 1957, 177
  • NJW 1957, 384 (Ls.)
  • MDR 1957, 154
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51

    Schadensminderungspflicht der Witwe des Getöteten

    Auszug aus BGH, 19.10.1956 - VI ZR 201/55
    Aber wenn der Ehemann als Ernährer der Familie wegfällt und ein Dritter den wirtschaftlichen Schaden ersetzen muß, so ist die Ehefrau aus dem Gedanken der Schadensminderung (§ 254 Abs. 2 BGB) verpflichtet, ihre Arbeitskraft im Böhmen des nach Treu und Glauben Zumutbaren auszunutzen (BGHZ 4, 170).
  • BGH, 04.07.1956 - VI ZR 214/55

    Arbeitsunfall in fremdem Unternehmen

    Auszug aus BGH, 19.10.1956 - VI ZR 201/55
    (BGHZ 21, 207 ff und Urteil VI ZR 117/55 vom 4. Juli 1956 = VersR 1956, 553 = VRS 1956, 185 Nr. 82).
  • BGH, 03.12.1953 - IV ZR 61/53

    Aussteueranspruch und Gleichberechtigung

    Auszug aus BGH, 19.10.1956 - VI ZR 201/55
    Diese Frage ist, abgesehen vom Aussteueranspruch, vom Bundesgerichtshof bisher noch nicht entschieden worden, weder in BGHZ 11, 206 [211] noch in BGHZ 19, 360 ff; auch der Beschluß vom 22. November 1954 IV ZB 80/54 = FamRZ 1955, 100 hat diese Frage offen gelassen.
  • BGH, 04.07.1956 - VI ZR 117/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.10.1956 - VI ZR 201/55
    (BGHZ 21, 207 ff und Urteil VI ZR 117/55 vom 4. Juli 1956 = VersR 1956, 553 = VRS 1956, 185 Nr. 82).
  • BGH, 10.11.1954 - VI ZR 141/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.10.1956 - VI ZR 201/55
    Sie mag allenfalls in ähnlicher Weise wie in dem vom erkennenden Senat am 10. November 1954 - VI ZR 141/53 = VersR 1955, 40 entschiedenen Fall, der den Fahrer eines Lastkraftwagens im Transportgewerbe betraf, während des Vorgangs des Ausladens des Baugerätes bestanden haben.
  • BGH, 13.06.1955 - III ZR 226/54

    Kinderzuschläge, Gleichberechtigung

    Auszug aus BGH, 19.10.1956 - VI ZR 201/55
    Daß die Vorschrift an sich der Gleichberechtigung widerspricht und deshalb nicht mehr Anwendung zu finden hat, ist vom Bundesgerichtshof bereits ausgesprochen worden (BGHZ 17, 360, 361).
  • BGH, 22.11.1954 - IV ZB 80/54
    Auszug aus BGH, 19.10.1956 - VI ZR 201/55
    Diese Frage ist, abgesehen vom Aussteueranspruch, vom Bundesgerichtshof bisher noch nicht entschieden worden, weder in BGHZ 11, 206 [211] noch in BGHZ 19, 360 ff; auch der Beschluß vom 22. November 1954 IV ZB 80/54 = FamRZ 1955, 100 hat diese Frage offen gelassen.
  • BGH, 25.03.1965 - III ZR 227/64

    Anspruch auf Untersagung der Vollstreckung aus einer Urkunde - Fälligkeit des …

    Das sind Einwendungen, die der Schuldner gegenüber einer vollstreckbaren Urkunde gemäß § 767 ZPO vorbringen kann (vgl. BGHZ 16, 180; 22, 54) [BGH 19.10.1956 - VI ZR 201/55].
  • BGH, 13.07.1971 - VI ZR 245/69

    Haftungsverteilung bei Kollision eines vom Fahrbahnrand anfahrenden LKW mit einem …

    Die früheren Entscheidungen des Bundesgerichtshofes (BGHZ 22, 51, 52 [BGH 19.10.1956 - VI ZR 201/55] und BGHSt 12, 185, 189) [BGH 21.11.1958 - 5 StR 366/58] sind durch die Neufassung des § 1606 Abs. 3 BGBüberholt.

    Selbst wenn aber eine gesamtschuldnerische Haftung beider Elternteile im Interesse des Kindes zur Erleichterung der von ihm zu führenden Unterhaltsprozesse im Grundsatz zu bejahen wäre, so könnte das Kind - worauf schon in BGHZ 22, 51, 54 [BGH 19.10.1956 - VI ZR 201/55] hingewiesen ist - den ganzen Unterhalt gegen einen der beiden Elternteile jedenfalls dann nicht mehr geltend machen, wenn es sich bei dem anderen Elternteil befindet und von diesem einen entsprechenden Unterhalt bereits erhält.

  • BGH, 21.05.1987 - VII ZR 210/86

    Zulässigkeit von Rechtsbehelfen gegen einen von vornherein unwirksamen Titel

    Es wird daran festgehalten, daß sich der Vollstreckungsschuldner gegen die Vollstreckung aus einem von vornherein unwirksamen Titel nur nach § 732 ZPO, nicht aber mit einer Vollstreckungsabwehrklage gem. § 767 ZPO wehren kann (Bestätigung von BGHZ 15, 190 [BGH 18.11.1954 - IV ZR 96/54]; 22, 54 [BGH 19.10.1956 - VI ZR 201/55]; 55, 255) [BGH 05.02.1971 - I ZR 118/69].
  • BGH, 09.12.1959 - IV ZR 178/59

    Ausgleichung zwischen Eltern nach Unterhaltsgewährung an Kinder

    Natürlicher und den tatsächlichen Verhältnissen gemäßer dürfte die Auffassung sein, daß es sich bei einem solchen Ersatzanspruch um einen familienrechtlichen Ausgleichsanspruch zwischen den Eltern handelt, der sich aus ihrer gemeinsamen Unterhaltspflicht und aus der naturgegebenen Notwendigkeit ergibt, die Unterhaltslast im Innenverhältnis zwischen ihnen entsprechend ihrem Leistungsvermögen gerecht zu verteilen, und der somit unabhängig davon besteht, ob nach dem Inkrafttreten des Gleichberechtigungsgrundsatzes beide Eltern für den Unterhalt der Kinder diesen gegenüber als Gesamtschuldner oder nur anteilmäßig haften (vgl. dazu BGHZ 22, 51 ff = MdR 1957, 154 mit Anm. von Beitzke, ferner Palandt/Lauterbach, BGB § 606 Anm. 4).
  • BGH, 05.10.1965 - VI ZR 90/64

    Umfang der Schadensminderungspflicht

    Die Frage, ob der Geschädigte seine Pflicht zur Minderung des Schadens verletzt hat, ist grundsätzlich zu klären, bevor ein Grundurteil ergehen kam (Urteil des BGH vom 19. Oktober 1956 - VI ZR 201/55 - VersR 1957, 264).
  • BGH, 08.03.1960 - 1 StR 57/60
    Für den genannten Zeitraum ist jedoch bisher nicht ausreichend dargetan, daß der Angeklagte den Unterhalt der Kinder durch sein Verhalten im Sinne des § 170b StGB gefährdet hat; denn seine geschiedene Ehefrau kam für den Unterhalt aus ihrem Einkommen auf und erfüllte damit nach der damaligen Rechtslage nur ihre eigene gesetzliche Unterhaltspflicht (vergleiche BGHSt 12, 185 ff und BGHZ 22, 51 ff).
  • BGH, 21.11.1958 - 5 StR 366/58

    Verletzung der Unterhaltspflicht

    Diese Auffassung entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 22, 51) für die Zeit vor Inkrafttreten des Gesetzes vom 18. Juni 1957, also vordem 1.7.1958.
  • BGH, 05.02.1957 - VI ZR 312/55

    Anrechnung der Versicherungssumme aus einer Unfallversicherung und der …

    Wie der erkennende Senat in dem erwähnten Urteil vom 14. Dezember 1955 - VI ZR 269/55 - ausgeführt hat, braucht die nicht erwerbstätige Ehefrau den dem Ehemann und etwaigen Kindern geschuldeten Unterhaltsbeitrag auch im Zeichen der Gleichberechtigung nicht in der Form von Geld zu leisten; sie kann ihn vielmehr entsprechend der durch das eheliche Zusammenleben gebotenen Arbeitsteilung weiterhin durch die Führung des Haushalts und andere häusliche Verrichtungen abgelten (vgl. auch BGH VI ZR 201/55 vom 19. Oktober 1955, insoweit in BGHZ 22, 51 nicht abgedruckt).
  • BGH, 10.12.1964 - III ZR 169/63

    Berücksichtigung des ererbten Vermögens bei der Bemessung entgangenen Unterhalts …

    Die Revision meint zwar unter Berufung auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 22, 51), daß für die Zeit vom 30. April 1956 (Unfalltag) bis zum 18. Juni 1957 (Inkrafttreten des Gleichberechtigungsgesetzes vom 18. Juni 1957 - BGBl I 609, in Wirklichkeit ist das Gesetz am 1. Juli 1958 in Kraft getreten - siehe dort Art. 8 Abs. 11 Ziff. 4) ein gesamtschuldnerisches Verhältnis beider Eltern gegenüber den Unterhaltsansprüchen der Tochter bestanden hätte, wenn beide Eltern gelebt hätten.
  • BGH, 19.12.1958 - 5 StR 474/58

    Rechtsmittel

    Im übrigen haftete, jedenfalls in der Zeit vom 1. April 1953 bis zum Inkrafttreten des Gleichberechtigungsgesetzes (1. Juli 1958), die Mutter, soweit sie ohne Gefährdung ihres eigenen standesgemäßen Unterhalts dazu in der Lage war, gleichrangig mit dem Vater für den Unterhalt des Kindes (BGH NJW 1957, 177).
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