Rechtsprechung
| BGH, 21.03.1972 - VI ZR 211/70 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Richterliche Entscheidung - Richterliche Wahrnehmung - Richterwechsel - Beweisaufnahme - Vernehmung von Zeugen - Urkundenbeweis
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
ZPO § 285
Umfang des zu berücksichtigenden Tatsachenstoffs bei gerichtlicher Entscheidung
Papierfundstellen
- NJW 1972, 1202
- MDR 1972, 595
- VersR 1972, 641
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (4)
- BGH, 21.11.1960 - VII ZR 235/59
Wichtiger Grund, stillschweigende Rechtswahl, Konkurrenztätigkeit, Verwirkung des …
Auszug aus BGH, 21.03.1972 - VI ZR 211/70
Das Berufungsurteil kann des halb nicht auf dem gerügten Mangel des Protokolls beruhen (vgl. die Urteile des BGH vom 21. November I960 - VII ZR 235/59 - VersR 1961, 52 /547 und vom 7. November 1966 - II ZR 188/65 - VersR 1967, 25).Gegen dieses Verfahren könnten Bedenken bestehen, weil nach der Beweisaufnahme ein Richterwechsel eingetreten ist, das Gericht also in der Verhandlung, die dem Urteilsspruch zugrunde liegt, anders besetzt war als in der Verhandlung, in der die Zeugen vernommen wurden (vgl. die Urteile des BGH vom 21. November I960 - VII ZR 235/59 - VersR 1961, 52 mit weiteren Nachweisen und vom 7. November 1966 - II ZR 188/65 - VersR 1967, 25 sowie Mezger, NJW 1961, 1701 ).
- BGH, 07.11.1966 - II ZR 188/65
Deckungszusage aus einem Versicherungsvertrag - Ersatz eines Brandschadens - …
Auszug aus BGH, 21.03.1972 - VI ZR 211/70
Das Berufungsurteil kann des halb nicht auf dem gerügten Mangel des Protokolls beruhen (vgl. die Urteile des BGH vom 21. November I960 - VII ZR 235/59 - VersR 1961, 52 /547 und vom 7. November 1966 - II ZR 188/65 - VersR 1967, 25).Gegen dieses Verfahren könnten Bedenken bestehen, weil nach der Beweisaufnahme ein Richterwechsel eingetreten ist, das Gericht also in der Verhandlung, die dem Urteilsspruch zugrunde liegt, anders besetzt war als in der Verhandlung, in der die Zeugen vernommen wurden (vgl. die Urteile des BGH vom 21. November I960 - VII ZR 235/59 - VersR 1961, 52 mit weiteren Nachweisen und vom 7. November 1966 - II ZR 188/65 - VersR 1967, 25 sowie Mezger, NJW 1961, 1701 ).
- BGH, 27.04.1960 - IV ZR 100/59
Tatsachengrundlage für die Entscheidung des Gerichts
Auszug aus BGH, 21.03.1972 - VI ZR 211/70
Bas Gesetz verbietet nicht, daß bei einem Richterwechsel eine frühere Beweisaufnahme verwertet wird (vgl. BGHZ 32, 233 /2347). - BGH, 01.12.1961 - VI ZR 60/61
Auszug aus BGH, 21.03.1972 - VI ZR 211/70
Die Protokollierung ist zwar für die Parteivernehmung zu Beweis zwecken (§§ 445 ff ZPO), nicht aber für die Anhörung der Partei zur Aufklärung des Sachverhalts (§ 141 ZPO) vorgeschrieben (Urteil des BGH vom 1. Dezember 1961 - VI ZR 60/61 - VersR 1962, 281) Während mit den Bekundungen der Zeugen, Sachverständigen und Parteien das Beweisergebnis fest gehalten und nachprüfbar gemacht wird, dient die persönliche Anhörung nur der zweckdienlichen Ergänzung des Parteivorbringens (§ 139 ZPO), das auch sonst nicht im Protokoll erscheint War aber eine Protokollierung nicht erforderlich, so kommt eine Verletzung des § 161 ZPO, der eine Ausnahme vom Protokollierungszwang vorsieht, nicht in Betracht.
- BGH, 12.03.1992 - III ZR 133/90
Verwertung eines Augenscheins nach Richterwechsel - Enteignungsentschädigung bei …
In dieser Beziehung unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt von den Fällen, in denen eine Heilungswirkung in der bisherigen Rechtsprechung bejaht worden ist: Dort ging es jeweils darum, daß die betreffenden Feststellungen entweder von einem unzuständigen (Einzel-) Richter getroffen oder in einer unzulässigen Weise, nämlich durch bloßen Berichterstattervermerk, protokolliert worden waren (vgl. Senatsurteil BGHZ 86, 104, 113; ferner BGHZ 40, 179, 183 sowie Urteil vom 21. März 1972 - VI ZR 211/70 = NJW 1972, 1202). - BGH, 25.03.1980 - VI ZR 98/79
Nichtannahme der Revision - Heilung etwaiger Verfahrensfehler - Zulässigkeit der …
Schließlich haben die Beklagten auch nicht aufgezeigt, daß der Berichterstattervermerk in irgend einem Punkt unrichtig war, dessen Nichtbeachtung die Entscheidung beeinflußt haben könnte (s. Senatsurteile v. 21. März 1972 - VI ZR 211/70 = VersR 1972, 641 und v. 28. Mai 1974 - VI ZR 65/73 = VersR 1974, 1021; Urteil des VIII. Zivilsenats v. 12. Oktober 1960 - VIII ZR 169/59 = LM ZPO § 554 Nr. 23).
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