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Rechtsprechung
   BGH, 03.06.1953 - VI ZR 223/52   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1953,592
BGH, 03.06.1953 - VI ZR 223/52 (https://dejure.org/1953,592)
BGH, Entscheidung vom 03.06.1953 - VI ZR 223/52 (https://dejure.org/1953,592)
BGH, Entscheidung vom 03. Juni 1953 - VI ZR 223/52 (https://dejure.org/1953,592)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • NJW 1953, 1182 (Ls.)
  • MDR 1953, 473
  • BB 1953, 515
  • DB 1953, 551
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 06.06.1952 - V ZR 79/51

    Mietvorauszahlung. Wirkung im Konkurs

    Auszug aus BGH, 03.06.1953 - VI ZR 223/52
    Als Baukostenzuschuss geleistete Mietvorauszahlungen muss der Zwangsverwalter gegen sich gelten lassen (Bestätigung von BGHZ 6, 202).

    Wenn auch die Revision an erster Stelle die Vertragsauslegung des Berufungsgerichts angreift, so wendet sie sich doch unter Hinweis auf die sich aus ihr für die Realkreditinstitute ergebenden erheblichen wirtschaftlichen Nachteile auch gegen seine Rechtsansicht, die im Einklang mit dem Urteil des V. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 6. Juni 1952 - V ZR 79/51 - (BGHZ 6, 202 = NJW 1953, 867 Nr. 6) steht.

    Es braucht daher, ebenso wie in dem vom V. Zivilsenat entschiedenen Falle, auch hier keine Stellung dazu genommen zu werden, wie die Rechtslage wäre, wenn der Betrag für andere Zwecke als die Wiedererrichtung des Hauses verbraucht worden sein sollte (vgl. das bereits erwähnte Urteil des V. Zivilsenats, insoweit nicht in BGHZ 6, 202, jedoch in NJW 1952, 867 Nr. 6 abgedruckt).

  • RG, 14.01.1919 - III 336/18

    Bestimmung der rechtlichen Natur eines Vertrags über die Einräumung eines …

    Auszug aus BGH, 03.06.1953 - VI ZR 223/52
    Das Reichsgericht hat in ständiger Rechtsprechung angenommen (RGZ 94, 279 [281]; 127, 116 [117]; 136, 407 [413 ff]; 144, 195 [196]), dass eine Vorausverfügung über Mietzinsen, die dem Zwangsverwalter gegenüber unwirksam wäre, dann nicht vorliegt, wenn nach dem Mietvertrag der Mietzins vorauszuzahlen war und vorausgezahlt worden ist, da sich derartige aus dem Mietvertrage selbst hervorgehende Vorauserhebungen der Sache nach als Abreden über die Bestimmung des Mietzinses darstellen.
  • RG, 06.06.1932 - VIII 91/32

    1. Erstreckt sich die Hypothek auf die Miet- oder Pachtzinsforderung auch …

    Auszug aus BGH, 03.06.1953 - VI ZR 223/52
    Das Reichsgericht hat in ständiger Rechtsprechung angenommen (RGZ 94, 279 [281]; 127, 116 [117]; 136, 407 [413 ff]; 144, 195 [196]), dass eine Vorausverfügung über Mietzinsen, die dem Zwangsverwalter gegenüber unwirksam wäre, dann nicht vorliegt, wenn nach dem Mietvertrag der Mietzins vorauszuzahlen war und vorausgezahlt worden ist, da sich derartige aus dem Mietvertrage selbst hervorgehende Vorauserhebungen der Sache nach als Abreden über die Bestimmung des Mietzinses darstellen.
  • RG, 20.01.1930 - VIII 386/29

    Findet auf Vermietung und Veräußerung eines zu einer Konkursmasse gehörigen …

    Auszug aus BGH, 03.06.1953 - VI ZR 223/52
    Das Reichsgericht hat in ständiger Rechtsprechung angenommen (RGZ 94, 279 [281]; 127, 116 [117]; 136, 407 [413 ff]; 144, 195 [196]), dass eine Vorausverfügung über Mietzinsen, die dem Zwangsverwalter gegenüber unwirksam wäre, dann nicht vorliegt, wenn nach dem Mietvertrag der Mietzins vorauszuzahlen war und vorausgezahlt worden ist, da sich derartige aus dem Mietvertrage selbst hervorgehende Vorauserhebungen der Sache nach als Abreden über die Bestimmung des Mietzinses darstellen.
  • BFH, 11.10.1983 - VIII R 61/81

    Pachtvorauszahlung - Werbungskosten - Einkünfte aus Verpachtung

    Eine derartige Verrechnungsabrede ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) ein wesentlicher Anhaltspunkt dafür, daß eine Miet- oder Pachtvorauszahlung i. S. des § 557 a des Bürgerlichen Gesetzbuches - BGB - (§ 581 Abs. 2 BGB) vorliegt, und zwar selbst dann, wenn die vom Mieter oder Pächter versprochene Leistung im Vertrag als Baukostenzuschuß oder Darlehen bezeichnet ist (vgl. Urteile vom 3. Juni 1953 VI ZR 223/52, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1953, 1182; vom 29. Oktober 1969 VIII ZR 130/68, BGHZ 53, 35; vom 11. März 1970 VIII ZR 98/68, NJW 1970, 1124, und vom 21. Oktober 1970 VIII ZR 63/69, BGHZ 54, 347).
  • BGH, 11.03.1970 - VIII ZR 96/68

    Voraussetzungen für einen Anspruch auf Zurückerstattung des Mietzinses - …

    Etwaige sich für die Realkreditinstitute ergebenden wirtschaftlichen Nachteile hat bereits das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 3. Juni 1953 (VI ZR 223/52 - LM ZVG § 57 b Nr. 1 = NJW 1953, 1182) unter Bezugnahme auf die Ausführungen in BGHZ 6, 202 behandelt.

    Als Anhaltspunkte für eine Mietvorauszahlung sind neben der Verrechnungsabrede die Unkündbarkeit und Unverzinslichkeit angesehen worden (Urteile vom 3. Juni 1953 a.a.O.; BGHZ 15, 296;… vom 25. November 1958 und 29. Oktober 1969 a.a.O.).

    Gemeint ist wohl das Urteil vom 3. Juni 1953 (VI ZR 223/52 - LM ZVG § 57 b Nr. 1 = NJW 1953, 1182).

  • BGH, 30.07.1954 - VI ZR 32/53

    Rechtsmittel

    Die Ausführungen des Berufungsgerichts zur Auslegung der Vereinbarung entsprechen den Grundsätzen, die der V. Senat des Bundesgerichtshofs und der erkennende Senat zu den sogen. Aufbauverträgen entwickelt haben (BGHZ 6, 202 sowie die Urteile vom 14. Dezember 1951 - V ZR 16/50 -, 2. Mai 1951 - V ZR 52/51 -, 3. Juni 1953 - VI ZR 223/52 - [MDR 1953, 473 = BB 1953, 515 = Der Betrieb 1953, 551] und Urteil vom 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52 - NJW 1954, 673).

    Im Urteil des Senats vom 3. Juni 1953 (MDR 1953, 473 = BB 1953, 515 = Der Betrieb 1953, 551) ist bereits ausgesprochen, daß sich auch dann, wenn die Leistung eines Baukostenzuschusses als "Darlehen" bezeichnet worden ist, aus dem Zusammenhang der getroffenen Vereinbarungen ergeben kann, daß die Leistung als eine Mietvorauszahlung gewollt war.

  • BGH, 26.11.1954 - V ZR 24/54

    Baukostenzuschuß

    In einer weiteren Entscheidung vom 3. Juni 1953 (VI ZR 223/52, Lind-Möhr ZVG § 57b - (1) = MDR 1953, 473 = BB 1953, 515) bat sich der VI. Zivilsenat mit den dagegen erhobenen Einwendungen (vgl. Vahlbruch BB 1953, 189; Müller Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen 1952, 55) auseinandergesetzt und die bisherige Auffassung gegenüber den Ansprüchen des Zwangsverwalters bestätigt.

    Auch in den bisher ergangenen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGHZ 6, 202; Urteil vom 3. Juni 1953 VI ZR 223/52) war die Vorauszahlung des Mietzinses bereits bei Abschluß des maßgebenden Mietvertrags vereinbart worden.

  • BGH, 01.07.1958 - VIII ZR 120/57
    Das ist auch gerade für den Fall ausgesprochen, daß die Leistung des Baukostenzuschusses, wie hier, ausdrücklich als Darlehen bezeichnet worden ist, wenn sich nur aus dem Zusammenhang der getroffenen Vereinbarungen ergibt, daß in Wirklichkeit ein Baukostenzuschuß als Mietvorauszahlung gegeben werden sollte (BHG Urt. v. 3. Juni 1953 - VI ZR 223/52 -, MDR 1953, 473 und vom 10. April 1954 - VI ZR 236/52 - MDR 1954, 283).

    Darin liegt gleichzeitig die Feststellung, der Ausdruck Darlehen sei von den Vertragschließenden irrtümlich gebraucht und ihr Wille sei nicht auf die Gewährung eines solchen, sondern auf die einer Mietvorauszahlung gegangen (BGH Urt. v. 3. Juni 1953 - VI ZR 223/52 a.a.O. und LM ZVG § 57 b Nr. 1).

  • BGH, 19.07.2018 - IX ZR 212/17

    Insolvenzverfahren über das Vermögen des Mieters: Aufrechnung des Vermieters mit …

    Eine spätere Aufrechnung oder Verrechnung war deswegen nicht erforderlich (vgl. Dötsch, NZM 2012, 296, 298; grundlegend: BGH, Urteil vom 6. Juni 1952 - V ZR 79/51, BGHZ 6, 202, 204; vgl. auch BGH, Urteil vom 3. Juni 1953 - VI ZR 223/52, MDR 1953, 473; vom 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52, NJW 1954, 673 unter II.; vom 11. März 1970 - VIII ZR 96/68, NJW 1970, 1124, 1125).
  • BGH, 14.07.1960 - VIII ZR 156/59

    Erstattung von verlorenen Baukostenzuschüssen des Mieters in der …

    In gleicher Weise zerfiel der Zuschuss, über den sich das Urteil vom 03. Juni 1953 (- VI ZR 223/52 -, LM ZVG § 57 b Nr. 1) in Bestätigung von BGHZ 6, 202 dahin ausgesprochen hat, der Zwangsverwalter müsse als Baukostenzuschuss geleistete Mietvorauszahlungen gegen sich gelten lassen in einem zu verrechnenden und in einem verlorenen Teil, auf den sich der Rechtsstreit nicht erstreckte.
  • BGH, 25.04.1962 - VIII ZR 43/61

    Erlöschen eines Treuhandvertrags durch Konkurseröffnung - Automatischer Rückfall …

    Die von dem Berufungsgericht erwähnte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs geht dahin, daß der Erwerber eines Grundstücks, der Ersteher in der Zwangsversteigerung, der Zwangsverwalter und der Konkursverwalter als Baukostenzuschuß geleistete Mietvorauszahlungen gegen sich gelten lassen müssen (BGHZ 6, 202; 15, 296; Urt. v. 3. Juni 1953 - VI ZR 223/52 - LM ZVG § 57 b Nr. 1).
  • BGH, 05.03.1974 - VI ZR 222/72

    Anspruch auf Schadensersatz wegen einer Amtspflichtverletzung auf Basis der …

    Immerhin ist zu beachten, daß der klare eindeutige Wortlaut einer Urkunde allein grundsätzlich nicht schon einer Auslegung entgegensteht (vgl. BGH Urt.v.3. Juni 1953 - VI ZR 223/52 = LM ZVG § 57 b Nr. 1).
  • BGH, 18.03.1975 - VI ZR 228/73

    Darlehen für den Bau eines Kurzentrums - Sicherung eines Darlehens durch eine …

    In solchen Fällen kann sogar ein klarer, eindeutiger Wortlaut einer Erklärung der Auslegung nicht entgegenstehen (Senatsurteile vom 3. Juni 1953 - VI ZR 223/52 = LM ZVG § 57 b Nr. 1 und vom 5. März 1974 - VI ZR 222/74 = VersR 1974, 782, insoweit in LM ZPO § 282 [Beweislast] Nr. 27 nicht abgedruckt).
  • BGH, 25.11.1958 - VIII ZR 151/57
  • BGH, 15.12.1954 - VI ZR 192/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 10.02.1954 - VI ZR 236/52

    Rechtsmittel

  • BGH, 19.01.1960 - VIII ZR 23/59

    Rechtsmittel

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