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Rechtsprechung
   BGH, 10.12.1952 - VI ZR 26/52   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1952,3766
BGH, 10.12.1952 - VI ZR 26/52 (https://dejure.org/1952,3766)
BGH, Entscheidung vom 10.12.1952 - VI ZR 26/52 (https://dejure.org/1952,3766)
BGH, Entscheidung vom 10. Dezember 1952 - VI ZR 26/52 (https://dejure.org/1952,3766)
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Volltextveröffentlichungen (4)

 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 17.04.1951 - I ZR 28/50

    Spediteurhaftung. Anscheinsbeweis

    Auszug aus BGH, 10.12.1952 - VI ZR 26/52
    Er beruht bei typischen Geschehensabläufen auf der Erfahrung, dass typische Ursachen gewisse Folgen zu zeitigen pflegen, die deshalb ohne weiteren Nachweis rein erfahrungsmässig nach dem ersten Anschein unterstellt werden dürfen (BGHZ 2, 1 [5] und Urteil vom 18. Februar 1952 - III ZR 125/50 - VerkRSamml 4, 260 [262]).
  • BGH, 17.05.1951 - III ZR 57/51

    Haftungsverzicht. Handeln auf eigene Gefahr

    Auszug aus BGH, 10.12.1952 - VI ZR 26/52
    Gegen die Annahme des Vorderrichters, dass ein Haftungsausschluss weder unter dem Gesichtspunkt des stillschweigenden Haftungsverzichts noch unter dem des Handelns auf eigene Gefahr gegeben sei, bestehen keine Bedenken; auch die Revision hat solche nicht erhoben (vgl. hierzu auch BGHZ 2, 159).
  • BGH, 23.05.1952 - I ZR 163/51

    Entkräftung des Anscheinsbeweises

    Auszug aus BGH, 10.12.1952 - VI ZR 26/52
    Dabei bedürfen die Tatsachen, aus denen die Möglichkeit eines anderen Sachablaufs hergeleitet wird, des vollen Beweises (BGHZ 6, 169 [170 und 171]).
  • BGH, 10.01.1951 - II ZR 27/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.12.1952 - VI ZR 26/52
    Dabei muss der festgestellte Sachverhalt derart sein, dass er unter Verwertung allgemeiner Erfahrungssätze, besonders der allgemeinen Lebenserfahrung, die Überzeugung des Richters in vollem Umfang begründet (Urteil vom 10. Januar 1951 - II ZR 27/50 - NJW 1951, 360 Nr. 11).
  • BGH, 18.02.1952 - III ZR 125/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.12.1952 - VI ZR 26/52
    Er beruht bei typischen Geschehensabläufen auf der Erfahrung, dass typische Ursachen gewisse Folgen zu zeitigen pflegen, die deshalb ohne weiteren Nachweis rein erfahrungsmässig nach dem ersten Anschein unterstellt werden dürfen (BGHZ 2, 1 [5] und Urteil vom 18. Februar 1952 - III ZR 125/50 - VerkRSamml 4, 260 [262]).
  • BGH, 04.01.1951 - III ZR 175/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.12.1952 - VI ZR 26/52
    Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in seinem Urteil vom 4. Januar 1951 (III ZR 175/50, NJW 1951, 195) das Befahren eines Bürgersteiges durch einen Kraftwagen als einen typischen, auf ein Verschulden des Fahrers hindeutenden Geschehensablauf angesehen.
  • BGH, 25.02.1964 - VI ZR 2/63

    Pflichten des Kraftfahrers bei Ausfall der Lichtanlage; Anscheinsbeweis bei …

    Bern Beklagten habe demnach der Beweis von Tatsachen obgelegen, die eine andere Beurteilung des Kausalverlaufs ergeben könnten« Bas sei ihm aber nicht gelungen? 2") Biese Ausführungen sind im irgebnis rechtsirrtuxnsfreia Bef Beweis des ersten Anscheins beruht auf der Iffahrung, daß bestimmte Ursachen typische Folgen zu zeitigen pflegen, wobei der festgestellte Sachverhalt derart sein muß, daß er unter Verweisung allgemeiner Erfahrungssätze, besonders der allgemeinen Lebenserfahrung, die Überzeugung des Richters in vollem Umfange begründet (BGH Ürt. vom 10. Dezember 1952 - VI ZR 26/52 - IM § 286 (0) ZPO Kr. 1 mit weiteren Nachweisen).

    Allerdings führt der Beweis des ersten Anscheins nicht zu einer Umkehrung der Beweislast (BGHf Urt" vom 10, Dezember 1952 - VI ZR 26/52 - DM § 286 (0) ZPO Nr" ?)" Vielmehr kann die auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützte Vermutung, die den Kläger zunächst jeder weiteren Beweisführung enthebt, durch den Naohweia der konkreten Möglichkeit eines anderen Geschehensablaufs entkräftet werden" Wenn das Berufungsurteil davonspricht es sei Sache des Beklagten gewesen, «Tatsachen zu beweisen, die eine andere Be 1 urteilung des KausalVerlaufs ergeben, so entspricht das dem Rechtssatz, daß die Tatsachen, aus denen die Möglichkeit eines Ä anderen Sachablaufs hergeleitet wird, des vollen Beweises 4 :.

    bedürfen (BGHZ 6, 169; BGH Urt. vom 10" Dezember 1952 - VI ZR 26/52; BGHZ 8, 239).

  • BGH, 16.06.1959 - VI ZR 140/58

    Rechtsmittel

    Der Anscheinsbeweis setzt jedoch einen Tatbestand voraus, der durch einen typischen Geschehensablauf gekennzeichnet ist und bei dem daher rein erfahrungsgemäß aus einer gegebenen Ursache ohne weiteres auf einen bestimmten Erfolg oder aus einem Erfolg ohne weiteres auf eine bestimmte Ursache geschlossen werden darf; der festgestellte Sachverhalt muß derart sein, daß er unter Verwertung allgemeiner Erfahrungssätze, besonders der allgemeinen Lebenserfahrung, die Überzeugung des Richters in vollem Umfange begründet (BGH Urteil vom 10. Januar 1951 - II ZR 27/50 - LM Nr. 1 zu § 91 a ZPO; Urteile des erkennenden Senats vom 10. Dezember 1952 - VI ZR 26/52 - LM Nr. 7 zu § 286 [C] ZPO; vom 10. Juli 1956 - VI ZR 199/55 - LM Nr. 26 zu § 286 [C] ZPO).
  • BGH, 24.09.1957 - VI ZR 266/56
    Hiernach liegt ein Anwendungsfall des Anscheinsbeweises in der Regel dann vor, wenn ein Kraftfahrer ohne erkennbaren Anlaß auf den Bürgersteig gerät, auf offener Straße gegen einen Baum fährt oder unter Abweichung von seiner ursprünglichen rechten Fahrbahn mit einem Kraftfahrzeug auf der anderen Seite der Fahrbahn zusammenstößt (vgl. BGHZ 8, 239 und die Urteile des Bundesgerichtshofs vom 4. Januar 1951 - III ZR 175/50 - NJW 1951, 195 Nr. 9, 10. Dezember 1951 - VI ZR 26/52 - VRS 5, 94 Nr. 58 = VersR 1953, 69 und vom 7. April 1954 - VI ZR 73/53 - VRS 6, 341 Nr. 159 = VersR 1954, 288).
  • BGH, 16.01.1959 - VI ZR 27/58

    Rechtsmittel

    Zutreffend ist es davon ausgegangen, daß nach allgemeiner Lebenserfahrung der erste Anschein für ein Verschulden spricht, wenn ein Kraftfahrer auf freier Strecke eingangs einer übersichtlichen flachen Kurve einen Baum am Rande der Straße streift und die Gewalt über sein Fahrzeug verliert (Urteile des erkennenden Senats vom 10. Dezember 1952 VI ZR 26/52 VersR 1953, 69 = VRS 5, 94; vom 18. Dezember 1952 VI ZR 54/52 BGHZ 8, 239; vom 26. Oktober 1956 VI ZR 265/55 VersR 1956, 799).
  • BGH, 24.02.1954 - VI ZR 146/52

    Rechtsmittel

    Sie beruhen bei typischen Geschehensabläufen auf der Erfahrung, dass typische Ursachen gewisse folgen zu zeitigen pflegen, die deshalb ohne weiteren Nachweis rein erfahrungsmässig nach dem ersten Anschein unterstellt werden dürfen (BGHZ 2, 1 [5]; Urteile BGH vom 1. April 1953 - VI ZR 77/52 - VersR 1953, 242; Betriebsberater 1953, 398; Betrieb 1953, 424 und vom 10. Dezember 1952 - VI ZR 26/52 VerkRSamml 5, 94 = VersR 1953, 69; LM ZPO § 286 (C) - (9)).
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