Rechtsprechung
| BGH, 05.07.1963 - VI ZR 310/62 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Heranziehung eines Gaststättenbetreibers zur Gewerbesteuer wegen des aus der Veräußerung einer Gastwirtschaft erzielten Gewinns - Veräußerung einer Gastwirtschaft im Rahmen eines betriebenen Gewerbes als Grundstückshändler und Gastwirtschaftshändler - Voraussetzung eines ...
Papierfundstellen
- VersR 1963, 1163
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (3)
- BGH, 17.06.1953 - VI ZR 113/52
Vorteilsausgleichung
Auszug aus BGH, 05.07.1963 - VI ZR 310/62
Darin besteht der erlittene Schaden (vgl. BGHZ 10, 107). - BGH, 12.07.1957 - VI ZR 190/56
Berechnung des Verdienstausfalls von Lohn- und Gehaltsempfängern
Auszug aus BGH, 05.07.1963 - VI ZR 310/62
Zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, daß sich die Klägerin etwaige Steuerersparnisse im Wege des Vorteilsausgleichs auf ihre Ersatzforderung anrechnen lassen muß, da die Nichtigkeit des Vertrages nicht nur für den geringeren Gewinn der Klägerin, sondern auch für eine etwaige geringere Steuerlast zufolge des Mindergewinns adäquat kausal ist (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 12. Juli 1957 - VI ZR 190/56 - LM § 249 BGB (Ga) Nr. 5 = VersR 1957, 574). - RG, 17.04.1914 - III 536/13
Vorteilsausgleichung
Auszug aus BGH, 05.07.1963 - VI ZR 310/62
Ob dieser Schaden durch Tatsachen, die mit dem schadensstiftenden Ereignis in adäquatem Zusammenhang stehen, gemindert worden ist, und ob sich die Klägerin diese Minderung anrechnen lassen muß, ist eine Frage des Vorteilsausgleichs, für dessen tatsächliche Voraussetzungen nach allgemeiner Meinung der Schädiger die Beweislast trägt (vgl. RGZ 84, 386, 390;… Rosenberg, Beweislast 4. Aufl. § 10 III S. 144;… Enneccerus-Lehmann, Schuldrecht, 14. Aufl. § 17 II 1 b).
- BGH, 24.04.1985 - VIII ZR 95/84
Leasingvertrag als verdecktes Abzahlungsgeschäft
Denn bei einer derartigen Anrechnung handelt es sich um einen Fall der Vorteilsausgleichung, für deren tatsächliche Voraussetzungen nicht der Geschädigte, sondern der Ersatzverpflichtete darlegungs- und gegebenenfalls beweispflichtig ist (RG JW 1909, 455 Nr. 8; BGH NJW 1983, 1053; 1979, 760, 761; VersR 1963, 1163;… Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht Bd. 1 § 249 Rdn. 26;… Rosenberg, Die Beweislast 5. Aufl. S. 144;… Staudinger/Medicus, BGB 12. Aufl. § 249 Rdn. 147;… Esser/Schmidt, Schuldrecht Bd. I 6. Aufl. S. 554). - BGH, 06.06.1972 - VI ZR 49/71
Anspruch auf Schadensersatz wegen der Verursachung eines Verkehrsunfalls - …
Der Bundesgerichtshof hat schon mehrmals entschieden, daß ein auf den Schaden anzurechnender Vorteil auch dann gegeben ist, wenn infolge der Schädigung die von dem Geschädigten an sich geschuldeten Steuern wegfallen oder gemindert sind(Urteile vom 5. Juli 1963 - VI ZR 310/62 - VersR 1963, 1163; 10. April 1967 - VIII ZR 27/65 - NJW 1967, 1462 undvom 18. Dezember 1969 - VII ZR 121/67 - NJW 1970, 461). - BGH, 31.01.1991 - IX ZR 124/90
Haftung des Steuerberaters für Festsetzung von Verspätungszuschlägen
(RG JW 1909, 455 f.; BGHZ 94, 195, 217 [BGH 24.04.1985 - VIII ZR 95/84]; BGH, Urt. v. 5.7.1963 - VI ZR 310/62, VersR 1963, 1163, Urt. v. 24.5.1982 - II ZR 124/81, WM 1982, 758, 759 unter 4;… Urt. v. 29.9.1982 - IVa ZR 309/80, NJW 1983, 1053 unter 4.a).
- BGH, 18.12.1969 - VII ZR 121/67
Steuerersparnis als anzurechnender Vorteil beim Schadensersatz
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 29.09.1982 - IVa ZR 309/80
Tätigkeit als Berater in Steuersachen für eine Gesellschaft mit beschränkter …
Soweit mit Steuernachforderungen nicht für 1965, sondern für ein anderes Steuerjahr zu rechnen war, stellt sich die Frage, ob nicht die Grundsätze über die Vorteilsausgleichung Anwendung finden; für das Vorliegen der tatsächlichen Voraussetzungen der Vorteilsausgleichung ist ebenfalls der Schädiger darlegungs- und beweispflichtig (RG JW 1909, 455; BGH Urteil vom 5. Juli 1963 - VI ZR 310/62 - VersR 1963, 1163). - LG Krefeld, 07.12.2007 - 1 S 72/07
Erstellen einer unrichtigen Steuererklärung durch einen Steuerberater bei …
Jedoch hat der Beklagte insoweit konkret darzutun, dass und gegebenenfalls in welcher Höhe der Geschädigte tatsächlich einen auszugleichenden Vermögensvorteil erlangt hat (RG JW 1909, 455 f.; BGH VersR 1963, 1163; BGH WM 1982, 758 (759); BGH NJW 1983, 1053; BGH NJW-RR 1991, 794 ff., m. w. N.).
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