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Rechtsprechung
   BGH, 09.02.1955 - VI ZR 40/54   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1955,561
BGH, 09.02.1955 - VI ZR 40/54 (https://dejure.org/1955,561)
BGH, Entscheidung vom 09.02.1955 - VI ZR 40/54 (https://dejure.org/1955,561)
BGH, Entscheidung vom 09. Februar 1955 - VI ZR 40/54 (https://dejure.org/1955,561)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1955, 706
  • VersR 1955, 234
  • DB 1955, 383
 
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Wird zitiert von ... (26)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 09.06.1952 - III ZR 128/51

    Landstraßen zweiter Ordnung. Unterhaltung

    Auszug aus BGH, 09.02.1955 - VI ZR 40/54
    Auch der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat sich insoweit ausdrücklich der Rechtsprechung des Reichsgerichts angeschlossen (BGHZ 6, 195 [202]).
  • RG, 23.11.1933 - VI 269/33

    1. Zum Beginn der Verjährung nach § 852 BGB. 2. Kann der Gläubiger nach Ablauf …

    Auszug aus BGH, 09.02.1955 - VI ZR 40/54
    Im übrigen hat das Reichsgericht auch nur in ganz besonderen für den Geschädigten unklärbaren Fällen einen Rechtsirrtum als beachtlich angesehen (RGZ 142, 280; 142, 348; 152, 115; 157, 14 [18]; RG JW 35, 3154; RG JW 36, 2975).
  • RG, 15.01.1938 - VI 190/37

    Wann beginnt die Verjährung der Schadensersatzansprüche aus § 945 ZPO., falls …

    Auszug aus BGH, 09.02.1955 - VI ZR 40/54
    Im übrigen hat das Reichsgericht auch nur in ganz besonderen für den Geschädigten unklärbaren Fällen einen Rechtsirrtum als beachtlich angesehen (RGZ 142, 280; 142, 348; 152, 115; 157, 14 [18]; RG JW 35, 3154; RG JW 36, 2975).
  • RG, 06.03.1911 - VI 70/10

    Verjährung nach § 852 BGB; Kenntnis von d. Person. d. Ersatzpflichtigen

    Auszug aus BGH, 09.02.1955 - VI ZR 40/54
    Der Hinweis des Landgerichts auf RGZ 76, 61 ist verfehlt.
  • RG, 03.08.1936 - VI 77/36

    In welchen Fällen wird die Verjährungsfrist des § 852 BGB. dadurch in Lauf …

    Auszug aus BGH, 09.02.1955 - VI ZR 40/54
    Im übrigen hat das Reichsgericht auch nur in ganz besonderen für den Geschädigten unklärbaren Fällen einen Rechtsirrtum als beachtlich angesehen (RGZ 142, 280; 142, 348; 152, 115; 157, 14 [18]; RG JW 35, 3154; RG JW 36, 2975).
  • RG, 05.12.1933 - III 130/33

    1. Gehört zur Kenntnis von der Person des Ersatzpflichtigen, wovon § 852 BGB. den …

    Auszug aus BGH, 09.02.1955 - VI ZR 40/54
    Im übrigen hat das Reichsgericht auch nur in ganz besonderen für den Geschädigten unklärbaren Fällen einen Rechtsirrtum als beachtlich angesehen (RGZ 142, 280; 142, 348; 152, 115; 157, 14 [18]; RG JW 35, 3154; RG JW 36, 2975).
  • BGH, 15.10.1992 - IX ZR 43/92

    Amtshaftung des Notars bei Beurkundung von Grundstückskaufverträgen

    Die Kenntnis eines rechtsgeschäftlichen Vertreters ist für den Verjährungsbeginn nach § 852 I BGB regelmäßig unerheblich; § 166 I BGB ist wegen des Zwecks der Verjährungsvorschrift nicht anwendbar (RGZ 157, 14 (19); RG, Warn 1934 Nr. 187; BGH, NJW 1955, 706 = LM § 852 BGB Nr. 4 = VersR 1955, 234).

    Insoweit ist ein Kennenkönnen oder -müssen der Kenntnis nicht gleichzusetzen (BGH, NJW 1955, 706 = LM § 852 BGB Nr. 4 = VersR 1955, 234; BGH, NJW 1973, 702 (703) = LM § 852 BGB Nr. 45; BGH, NJW 1977, 198 = LM § 852 BGB Nr. 57 = VersR 1977, 249 (250);… Senat, NJW 1991, 1172 = LM BeurkG Nr. 33 = BGHRBGBB § 852 I "Kenntnis 10"), es sei denn, der Verletzte hätte sich die Kenntnis mühelos und ohne besonderen Kostenaufwand verschaffen können (BGH, NJW 1985, 2022 = LM § 852 BGB Nr. 81 = VersR 1985, 367 (368); BGH, NJW-RR 1988, 411 = LM § 852 BGB Nr. 95 = VersR 1988, 465 (466); BGH, NJW-RR 1990, 343 = LM § 852 BGB Nr. 107 = VersR 1990, 497 (498); BGH, VersR 1991, 1032).

  • BGH, 06.11.2007 - VI ZR 182/06

    Beginn der Verjährung von Schadensersatz- und Rückforderungsansprüchen wegen …

    Reichen mithin die im Schreiben vom 16. August 2000 erwähnten Umstände für eine positive Kenntnis nicht aus, so kann dahinstehen, ob sich die Klägerin eine Kenntnis ihrer späteren Prozessbevollmächtigten überhaupt zurechnen lassen müsste (vgl. Senat, Urteile vom 9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 - VersR 1955, 234; vom 16. Mai 1989 - VI ZR 251/88 - VersR 1989, 914; vom 15. Oktober 1991 - VI ZR 280/90 - VersR 1992, 207; BGH, Urteil vom 15. Oktober 1992 - IX ZR 43/92 - VersR 1993, 1358, 1362).
  • BGH, 05.02.1985 - VI ZR 61/83

    Verjährungsbeginn bei fehlender Kenntnis von der Person des Schädigers

    Das trifft etwa dann nicht mehr zu, wenn lange und zeitraubende Telefonate oder umfangreicher Schriftwechsel erforderlich werden; etwas anderes kann für eine Antrage gelten (vgl. Senatsurteile vom 29. Februar 1955 - VI ZR 40/54 - NJW 1955, 706 …und vom 29. Mai 1973 - VI ZR 68/72 - aaO).
  • BGH, 22.06.1967 - VII ZR 181/65

    Regelungsumfang der kurzen Verjährungsfristen

    Das hat der Bundesgerichtshof mehrfach ausgesprochen ( BGH NJW 1955, 706 [BGH 09.02.1955 - VI ZR 40/54]; Urt.d.Sen. vom 2. März 1967 VII ZR 263/64 ).

    Es ist stets unbeachtlich und konnte in dem Urteil BGH NJW 1955, 706 [BGH 09.02.1955 - VI ZR 40/54] nicht gemeint sein.

  • BGH, 29.05.1973 - VI ZR 68/72

    Kenntnis des Schädigers - Kenntnis des Ersatzpflichtigen - Name und Anschrift des …

    Der Senat hat bereits im Urteil Vom 3. November 1961 (VI ZR 254/60 « VersR 1962, 86, 87) ausgesprochen, daß zu Lasten des Verletzten, der aufgrund der ihm bekannten Umstände Namen und Anschrift des Ersatzpflichtigen in zumutbarer Welse ohne besondere Mühe in Erfahrung bringen kann, die Person des Ersatzpflichtigen erst in dem Augenblick als bekannt gilt, in dem er auf die entsprechende Erkundigung hin diese Kenntnis erhalten hätte (vgl. auch Urteil vom 9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 « VersR 1955, 234 « NJW 1955, 706j Urt. vom 2. Juni 1959 - VI ZR 124/58 a VersR 1959, 757j Urt.v.19.Februar 1963 - VI ZR 85/62 « V e r s R 1963, 578, 580).

    Der Verletzte ist nur gehalten, die im Einzelfalle billigerweise zuzumutenden Maßnahmen zu ergreifen, um die Anschrift zu erfahren, braucht sich aber keine besonderen Kosten und erhebliche Mühe zur Ermittlung zu machen (BGH Urt.v.9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 « a.a.O." insoweit auch in LM BGB § 852 Nr. 4 abgedruckt).

    Da die Interessen des Verletzten Vorrang verdienen (BGH Urt.v.9.Februar 1955 - VI ZR 40/54 s a.a.O«), beginnt die Verjährungsfrist .trotz seiner Unkenntnis nur dann zu laufen, wenn er sich die Kenntnis ohne nennenswerte Mühe verschaffen kann (BGH Urt.v. 2.Juni 1959 - VI ZR 124/58 VersR 1958, 757; Urt.v.23.Oktober T962 2 4 5 / M . versh S , 1 M 7 6 3 Y ürt.v.19.Fe&ar IW - VI ZR 85/62 ss VersR 1963, 578, 580).

  • BGH, 11.11.1958 - VI ZR 231/57
    Kenntnis von der Person des Ersatzpflichtigen ist ferner bereits dann gegeben, wenn der Verletzte genügend Anhaltspunkte besitzt, um die Person des Ersatzpflichtigen mit Hilfe der jedem jederzeit zur Verfügung stehenden Einrichtungen feststellen zu können, und er sich die fehlenden Angaben in zumutbarer Weise ohne besondere Mühe zu verschaffen vermag (Urteil des erkennenden Senats vom 9. Februar 1955 VI ZR 40/54 LM Nr. 4 zu § 852 BGB = NJW 1955, 706 = VersR 1955, 234).
  • BGH, 23.10.1962 - VI ZR 245/61

    Beginn der Verjährung der Ansprüche minderjähriger Unfallgeschädigter

    K e n n e n m ü s s e n nicht genügen (vgl« BGH Urt" vom 14. Hai 1958 V ZR 261/56 IM Hr. 1 zu § 151 PreußoAllg.BcrgG mit weiteren Nachweisen)" Allerdings steht es der Kenntnis von der Person des Ersatzpflichtigen gleich, wenn der Verletzte, dem Name und Anschrift des Ersatzpflichtigen unbekannt sind, sie in zumutbarer Weise ohne jede nennenswerte Mühe hätte in Erfahrung bringen können (Urteile des erkennenden Senats vom 9" Februar 1955 VI ZR 40/54 - IM Nr"' 4 zu § 852 EGB = JOT 1955, 706 = VersR 1955, 234; vom 2" Juni 1959 VI ZR 124/58 VersR 1959, 757)Ist einem Unfallgeschädigten der Hergang des Unfallgeschehens in seinen Grundzügen bekannt und bieten sich ihm gewichtige Anhaltspunkte für ein schuldhaftes Verhalten des Verantwortlichen, so kann es auch der Kenntnis der für die Erhebung einer einigermaßen aussichtsreichen Klage etwa noch fehlenden Tatsachen gleichgeachtet wer den, wenn sich der Verletzte diese Kenntnis in zumutbarer Weise mühelos und ohne Kostenaufwand hätte verschaffen können (Urteile des erkennenden Senats vom 11" Juli 1961 VI ZR.11/61 VersR 1961, 910; vom 27" März 1962 VI ZR 95/61 VersR 1962, 734).

    Irrig ist schließlich die Ansicht des Berufungsgerichts, daß sich die Mutter der Klägerin so behandeln lassen müsse, als habe sie das Ergebnis der Anfrage, die ihr zuzumuten gewesen sei, bereits am Tage des Berichts ihrer Tochter - spätestens dem 8. Juli 1956 - gekannt« Das Berufungsgericht hätte von seinem Standpunkt aus prüfen müssen, wie lange es gedauert hätte, bis eine Erkundigung der Mutter bei den vom Berufungsgericht genannten Stellen sachlich beantwortet worden wäre« Das Ergebnis der Anfrage hätte das Berufungsgericht ihr erst in dem Augenblick als bekannt unterstellen dürfen, in dem ihr auf ihre Erkundigung die Kenntnis zuteil geworden wäre (vgl« Urteile des erkennenden Senats vom 9« Juli 1955 - VI ZR 40/54 - VersR 1955, 234; vom 18. Oktober I960 VI ZR 153/59 VersR I960, 1124; vom 3« November 1961 VI ZR 254/60 VersR 1962, 86).

  • BGH, 14.11.1978 - VI ZR 133/77

    Haftung von Bauarbeiter bei "gefahrgeneigter Arbeit"; Lehrlingsverschulden

    Der Revision ist zwar zuzugeben, daß nach gefestigter Rechtsprechung insbesondere auch des erkennenden Senats die Kenntnis von der Person des ersatzpflichtigen Schädigers auch dann anzunehmen ist, wenn der Verletzte sich in zumutbarer Weise ohne besondere Mühe diese zur Klageerhebung erforderlichen Angaben verschaffen kann (so schon Senatsurteil vom 9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 = VersR 1955, 234 und - in neuerer Zeit - Urteile vom 30. Januar 1973 - VI ZR 4/72 = NJW 1973, 702 = VersR 1973, 371; 29. Mai 1973 - VI ZR 78/72 = NJW 1973, 1496 = VersR 1973, 841; 13. Februar 1975 - VI ZR 175/72 = VersR 1975, 520; 21. September 1976 - VI ZR 69/75 = VersR 1977, 249 und vom 24. Mai 1977 - VI ZR 75/76 = VersR 1977, 739).
  • BGH, 03.11.1961 - VI ZR 254/60
    Kann der Verletzte auf Grund der ihm bekannten Umstände Namen und Anschrift des Ersatzpflichtigen in zumutbarer Weise ohne besondere Mühe in Erfahrung bringen, so gilt ihm die Person des Ersatzpflichtigen bereits in dem Augenblick als bekannt, in dem ihm auf die entsprechende Erkundigung diese Kenntnis zuteil geworden wäre (Urteil des erkennenden Senats vom 9. Juli 1955 - VI ZR 40/54 - = VersR 1955, 234; vom 18. Oktober 1960 - VI ZR 153/59 - = VersR 1960, 1142).
  • BGH, 14.05.1958 - V ZR 261/56

    Rechtsmittel

    Die Möglichkeit, sich in zumutbarer Weise ohne besondere Mühe Namen und Anschrift des Ersatzpflichtigen durch Erkundigung zu verschaffen (BGH NJW 1955, 706 - LM BGB § 852 Nr. 4), steht für den Beginn der Verjährungsfrist jedenfalls dann nicht der wirklichen Kenntnis vom "Urheber des Schadens" gleich, wenn der Geschädigte irrigerweise diese Kenntnis bereits zu haben glaubt.

    Das Berufungsgericht hat sich, als es den Kläger wegen Unterlassung zumutbarer und ohne besondere Mühe durchzuführender Erkundigungen nach der Person des Ersatzpflichtigen so behandelte, als ob er die in § 151 PrBergG vorausgesetzte Kenntnis besessen hätte, ersichtlich die Erwägungen des Bundesgerichtshofs in dem Urteil vom 9. Februar 1955, VI ZR 40/54 (LM BGB § 852 Nr. 4 = NJW 1955, 706) zu eigen gemacht, auf das sich bereits das Landgericht bezogen hatte; es wird auch im Tatbestand des Berufungsurteils erwähnt und die Entscheidungsgründe wiederholen einige Wendungen daraus nahezu wörtlich.

  • BGH, 04.05.1955 - VI ZR 37/54

    Hemmung der Verjährung bei Unvermögen zur Aufbringung der Prozeßkosten

  • BGH, 29.01.1968 - III ZR 118/67

    Haftung des Geschädigten für das Wissen Dritter

  • BGH, 19.02.1963 - VI ZR 85/62
  • BGH, 14.01.1958 - I ZR 171/56

    Rechtsmittel

  • BGH, 27.03.1962 - VI ZR 95/61
  • BGH, 18.10.1960 - VI ZR 153/59
  • BGH, 08.01.1963 - VI ZR 35/62

    Haftungsverteilung bei tödlichem Unfall mit einem Fußgänger nachts auf der …

  • BGH, 09.03.1959 - III ZR 17/58

    Rechtsmittel

  • BGH, 23.06.1967 - V ZR 10/66

    Wiedereintragung als Eigentümer ins Grundbuch durch Grundbuchberichtigung - …

  • OLG Frankfurt, 13.05.1987 - 5 WF 23/87

    Zugewinnausgleichsanspruch; Verjährungsfrist; Kenntnis des …

  • OLG Stuttgart, 08.06.1983 - 4 U 185/82

    Verkauf von Streichhölzern an Kinder, mit denen später ein Fachwerkhaus in Brand …

  • BGH, 18.04.1961 - VI ZR 131/60

    Rechtsmittel

  • BGH, 13.06.1956 - VI ZR 44/55

    Rechtsmittel

  • BGH, 02.03.1967 - VII ZR 263/64

    Verjährung der vertraglichen Ansprüche aus einem HVV, Vertragsstrafe

  • BGH, 18.09.1959 - VI ZR 177/58

    Rechtsmittel

  • BGH, 02.06.1959 - VI ZR 124/58

    Rechtsmittel

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