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Rechtsprechung
   BGH, 08.05.1956 - VI ZR 48/55   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1956,1570
BGH, 08.05.1956 - VI ZR 48/55 (https://dejure.org/1956,1570)
BGH, Entscheidung vom 08.05.1956 - VI ZR 48/55 (https://dejure.org/1956,1570)
BGH, Entscheidung vom 08. Mai 1956 - VI ZR 48/55 (https://dejure.org/1956,1570)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • VersR 1956, 435
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 23.10.1951 - I ZR 31/51

    Schleusenpersonal - § 823 BGB, Schadenszurechnung, Theorie von der adäquaten …

    Auszug aus BGH, 08.05.1956 - VI ZR 48/55
    Daß W. einen Schaden erlitten hat, würde dem Beklagten nur zugerechnet werden können, wenn die Unterlassung des Beklagten im allgemeinen und nicht nur unter besonders eigenartigen, ganz unwahrscheinlichen und noch dem regelmäßigen Verlauf der Dinge außer Betracht zu lassenden Umständen geeignet war, den Schadensersatz herbeizuführen (BGHZ 3, 261 [267]).
  • BGH, 24.06.1953 - VI ZR 31/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 08.05.1956 - VI ZR 48/55
    Da der Ersatzanspruch der Berufsgenossenschaft nach § 903 RVO voraussetzt, daß der Betriebsunfall schuldhaft im Sinne des Strafrechts verursacht wurde, ist neben dem schuldhaften Zuwiderhandeln gegen die Unfallverhütungsvorschriften weiterhin erforderlich, daß der Unfall für den Unternehmer oder Arbeitsaufseher voraussehbar war und daß er gerade durch die Außerachtlassung der Unfallverhütungsvorschrift entstanden ist (Urteil des erkennenden Senats vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 - VersR 1953, 335; Betriebsberater 1953, 653 = Betrieb 1953, 670 = LM ZPO § 286 (c) - 14).
  • BGH, 10.11.1954 - VI ZR 154/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 08.05.1956 - VI ZR 48/55
    Daher begründet die schuldhafte Außerachtlassung dieser Vorschriften in der Regel die Haftung nach § 903 RVO, und der ursächliche Zusammenhang ist nicht schon dann zu verneinen, wenn, der Schaden möglicherweise auch bei Befolgung der Unfallverhütungsvorschriften eingetreten wäre (siehe das oben angeführte Urteil des Senats vom 24. Juni 1953 und das Urteil vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 - VersR 1955, 105).
  • RG, 23.06.1919 - VI 99/19

    Kann der Unternehmer oder ein ihm nach § 899 RVO. Gleichgestellter, von dem die …

    Auszug aus BGH, 08.05.1956 - VI ZR 48/55
    Das entspricht der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 96, 135; 144, 31 [36]).
  • RG, 22.02.1934 - VI 435/33

    1. Setzt die Bindung des ordentlichen Gerichts an die in einem Verfahren nach der …

    Auszug aus BGH, 08.05.1956 - VI ZR 48/55
    Das entspricht der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 96, 135; 144, 31 [36]).
  • BGH, 14.06.2005 - VI ZR 25/04

    Haftung des nicht privilegierten Unternehmers neben einem haftungsprivilegierten …

    Nachdem das Berufungsgericht einen rechtswidrigen Verstoß gegen eine die allgemeine Verkehrssicherungspflicht konkretisierende Unfallverhütungsvorschrift festgestellt hat, wird das Verschulden der hierfür verantwortlichen Mitarbeiter der KG indiziert (vgl. Senatsurteile vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 - VersR 1956, 435, 436 und vom 13. Juli 1965 - VI ZR 73/64 - VersR 1965, 1055, 1056).
  • BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72

    Treppensturz - Schadensursache - Beweis des ersten Anscheins - Anscheinsbeweis - …

    Auf dieses durch Auslegung der Unfallverhütungsvorschriften ermittelte Gebot wendet das Berufungsgericht den auch vom erkennenden Senat mehrfach herange zogenen Grundsatz an, daß, wenn Unfallverhütungsvorschriften nicht beachtet werden und an der Gefahren stelle ein Unfall eintritt, die Ursächlichkeit des Verstoßes für den Unfall nach dem ersten Anschein als er wiesen anzusehen ist (Senatsurteile vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 = LM BGB § 823 (E) Nr. 5; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 = VersR 1955, 105; vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 = VersR 1956, 435; vom 13. Juli 1965 - VI ZR 73/64 « VersR 1965, 1055, 1056; vom 9. November 1971 - VI ZR 58/70 = VersR 1972, 149, 150; vom 18. April 1972 - VI ZR 149/70 = VersR 1972, 767, 768; vgl. auch RGZ 128, 320, 329 m.w.Nachw.).
  • BGH, 29.11.1960 - VI ZR 35/60

    Ansprüche auf Ersatz der durch einen Unfall entstandenen Schäden aus Vertrag und …

    Diese Auffassung steht auf dem Boden der bereits vom Reichsgericht entwickelten und vom Bundesgerichtshof fortgeführten Rechtsprechung (vgl. RGZ 95, 238, 240; 128, 320, 329; RG JW 1929, 1461; Urteile des erkennenden Senats vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 = LM Nr. 5 zu § 823 [E] BGB - VersR 1953, 335; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 = VersR 1955, 105; vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 = VersR 1956, 435; vom 24. April 1959 - VI ZR 108/58 - LM Nr. 6 zu § 903 RVO = VersR 1959, 565; vom 29. März 1960 - VI ZR 84/59 = VersR 1960, 614).
  • BGH, 03.02.1970 - VI ZR 177/68

    Berufsgenossenschaft - Unfallverschulden - Unfallverhütungsvorschriften

    Dies ist aus Rcchtsgründen nicht zu beanstanden (…BGH aaO sowie Urteil vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 - VersR 1956, 435).
  • BGH, 13.07.1965 - VI ZR 73/64

    Überwachung von Holzfällerarbeiten - Haftung für einen Verrichtungsgehilfen - …

    Werden daher - wie hier - Unfallverhütungsvorschriften außer acht gelassen und tritt an der Gefahrenstelle ein Unfall ein, so ist die Ursächlichkeit des Verschuldens für den Unfall nach dem ersten Anschein als erwiesen anzusehen (vgl. Senatsurteile vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 - VersR 1956, 435; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 - VersR 1955, 105).
  • BGH, 27.11.1956 - VI ZR 206/55

    Rechtsmittel

    Das mitwirkende Verschulden des Verletzten kann dem selbständigen aus § 903 RVO herzuleitenden Anspruch der Berufsgenossenschaft gegenüber nicht eingewendet werden (Urteil des erkennenden Senats vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 - VersR 1956, 435; RGZ 144, 36).
  • BGH, 18.10.1957 - VI ZR 209/56
    (Vgl. die Rechtsprechung des Senats in Fällen von Verstößen gegen die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften und der Beleuchtungsvorschriften der Straßenverkehrsordnung: Urteile vom 10. November 1954 - VI ZR 154/55 - VersR 1955, 105, 22. Oktober 1955 - VI ZR 203/54 - VRS 9, 427 Nr. 180 = VersR 1955, 760, 8. Mai 1956 - VI ZR 46/55 - VersR 1956, 435, 8. Mai 1956 - VI ZR 38/55 - VersR 1956, 492 - und 12. April 1957 - VI ZR 79/56 - VRS 13, 13 Nr. 5 = VersR 1957, 429).
  • BGH, 19.10.1971 - VI ZR 91/70

    Mitverschulden eines Unfallopfers im Rahmen der Geltendmachung von …

    Abgesehen davon, daß es an jedem Anhaltspunkt für ein Verschulden des Beifahrers fehlt, folgt aus der besonderen Art des auf § 640 RVO gestützten Ersatzanspruchs, daß ein etwaiges Mitverschulden des Unfallopfers außer Betracht zu bleiben hat (RGZ 144, 31, 36; Senatsurteile vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 - VersR 1956, 435, 437 - und vom 6. Februar 1968 - VI ZR 141/66 - VersR 1968, 570).
  • BGH, 29.03.1960 - VI ZR 84/59

    Rechtsmittel

    Es ist dann Sache des Unternehmers, diese Vermutung zu entkräften, Diese Auffassung steht auf dem Boden der bereits vom Reichsgericht entwickelten und vom Bundesgerichtshof fortgeführten Rechtsprechung (vgl. RGZ 95, 238, 240; 128, 320, 329; RG JW 1929, 1461; Urteile des erkennenden Senats vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 - LM Nr. 5 zu § 823 [E] BGB = VersR 1953, 335; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 VersR - VI ZR 48/55 - VersR 1956, 435; vom 24. April 1959 - VI ZR 108/58 - LM Nr. 6 zu § 903 RVO = VersR 1959, 565).
  • BGH, 24.01.1961 - VI ZR 61/60

    Rechtsmittel

    Das ist für den Anspruch aus § 903 RVO mit Rücksicht auf seinen selbständigen Charakter anerkannt (RGZ 96, 135; 1449, 31 [36] und Urteil des BGH vom 8. Mai 1956 in VersR 1956, 435), gilt aber in gleicher Weise für den Anspruch des Staates aus § 24 des Gefangenenfürsorgegesetzes.
  • BGH, 29.04.1958 - VI ZR 260/56

    Rechtsmittel

  • BGH, 06.02.1968 - VI ZR 141/66

    Haftung von Unternehmern oder diesen gleichgestellten Personen bei vorsätzlicher …

  • BGH, 20.12.1963 - VI ZR 273/62
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