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Rechtsprechung
   BGH, 09.04.1963 - VI ZR 54/62   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1963,679
BGH, 09.04.1963 - VI ZR 54/62 (https://dejure.org/1963,679)
BGH, Entscheidung vom 09.04.1963 - VI ZR 54/62 (https://dejure.org/1963,679)
BGH, Entscheidung vom 09. April 1963 - VI ZR 54/62 (https://dejure.org/1963,679)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1963, 1155
  • MDR 1963, 582
  • GRUR 1963, 638
  • VersR 1963, 727
  • DB 1963, 764
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 26.10.1951 - I ZR 8/51

    Constanze I

    Auszug aus BGH, 09.04.1963 - VI ZR 54/62
    Dem im wesentlichen persönlichkeitsrechtlichen Charakter dieses Instituts entspricht es, dem Betroffenen einen zivilrechtlichen Anspruch auf Abdruck der Gegendarstellung zu geben, der vor den ordentlichen Gerichten verfolgt werden kann Im Schrifttum und in der deutschen Gerichtspraxis hat sich mittlerweile die Anerkennung eines zivilrechtlichen Anspruches auf Aufnahme der GegendarStellung und seiner Durchsctzbarkeit im Zivilrechtsweg (§ 13 GVG) durchgesetzt (vgl. die Nachweise in BGHZ 31, 308 und in dem oben angeführten Senatsurteil; ferner auch Neuraann/Lucsberg UcTw 1956, 832; Coing: Ehrschutz und Presserecht S. 19)« Der lo Zivilsenat hat auf Anfrage erklärt, daß er die in dem Urteil vom 26. Oktober 1951 - I ZR 8/51 - (Constanze I, insoweit nicht veröffentlich in BGHZ 3, 270 ff, sondern in GRUR 1952, S. 412) vertretene gegenteilige Auffassung nicht aufrecht erhält.
  • BGH, 22.12.1959 - VI ZR 175/58

    Burschenschaft - § 823 Abs. 1 BGB, Allgemeines Persönlichkeitsrecht, …

    Auszug aus BGH, 09.04.1963 - VI ZR 54/62
    Dem im wesentlichen persönlichkeitsrechtlichen Charakter dieses Instituts entspricht es, dem Betroffenen einen zivilrechtlichen Anspruch auf Abdruck der Gegendarstellung zu geben, der vor den ordentlichen Gerichten verfolgt werden kann Im Schrifttum und in der deutschen Gerichtspraxis hat sich mittlerweile die Anerkennung eines zivilrechtlichen Anspruches auf Aufnahme der GegendarStellung und seiner Durchsctzbarkeit im Zivilrechtsweg (§ 13 GVG) durchgesetzt (vgl. die Nachweise in BGHZ 31, 308 und in dem oben angeführten Senatsurteil; ferner auch Neuraann/Lucsberg UcTw 1956, 832; Coing: Ehrschutz und Presserecht S. 19)« Der lo Zivilsenat hat auf Anfrage erklärt, daß er die in dem Urteil vom 26. Oktober 1951 - I ZR 8/51 - (…Constanze I, insoweit nicht veröffentlich in BGHZ 3, 270 ff, sondern in GRUR 1952, S. 412) vertretene gegenteilige Auffassung nicht aufrecht erhält.
  • BGH, 02.10.1962 - VI ZR 253/61

    Staatskarossen

    Auszug aus BGH, 09.04.1963 - VI ZR 54/62
    Zur Rechtsnatur des sogenannten "Berichtigungszwangs" hat der Senat bereits in seinem Ur teil vom 2. Oktober 1962 - VI ZR 253/61 = NJW 1963, 151 - Stellung genommen und dabei hervorgehoben, daß das Gesetz dem Betroffenen zu seinem Schutz das Gehör in dem Presseorgan sichern und damit zugleich der Gefahr einer einseitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit Vorbeugen will.
  • BGH, 21.06.2005 - VI ZR 122/04

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Verarbeitung einer realen …

    Es kann die Wiedergabe von Teilinformationen genügen, aus denen sich die Identität für die sachlich interessierte Leserschaft ohne weiteres ergibt oder mühelos ermitteln läßt (Senatsurteile vom 9. April 1963 - VI ZR 54/62 - NJW 1963, 1155; vom 21. Juni 1966 - VI ZR 266/64 - NJW 1966, 2010, 2011; vom 20. Januar 1981 - VI ZR 163/79 - VersR 1981, 384, 385 und vom 10. Dezember 1991 - VI ZR 53/91 - VersR 1992, 363, 364; vgl. auch BVerfG, NJW 2004, 3619, 3620; für die Aufgabe des Begriffs im Zusammenhang mit künstlerischen Figurationen v. Becker, KUR 2003, 81, 87 f.).
  • BGH, 06.04.1976 - VI ZR 246/74

    Ersatz der Aufwendungen für eine Anzeigenaktion bei Verletzung des …

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  • BVerfG, 14.07.2004 - 1 BvR 263/03

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Presseberichterstattung

    Hierfür ist die Nennung des Namens, auch in abgekürzter Form, nicht unbedingt erforderlich; es kann bereits die Übermittlung von Teilinformationen genügen, aus denen die Identität für die sachlich interessierte Leserschaft sich ohne weiteres ergibt oder mühelos ermitteln lässt (vgl. BGH, NJW 1963, S. 1155;… BGH, NJW 1992, S. 1312 - für das Fernsehen -).
  • LG Marburg, 19.07.1995 - 5 O 33/90

    Schmerzensgeldanspruch wegen Freiheitsentziehung aufgrund ärztlicher …

    Er hat jedoch die tatsächlichen Grundlagen seines Anspruches dargelegt und mit der Bezugnahme auf die Entscheidung des Landgerichts Berlin und der von ihm begehrten Tagessatzberechnung eine ausreichende Konkretisierung vorgenommen (vgl. hierzu Münchner Kommentar - Thode, 3. Aufl., § 284 Rz. 19 sowie BGH, VersR 1963, 727, 728).
  • BVerfG, 19.02.1993 - 1 BvR 1424/92

    Pressefreiheit und Verpflichtung zum Abdruck einer Gegendarstellung bei Fehlen …

    Der Einwand der Unwahrheit der Gegendarstellung ist deshalb grundsätzlich unbeachtlich (…Seitz/Schmidt/Schoener, Der Gegendarstellungsanspruch in Presse, Film, Funk und Fernsehen, 2. Aufl., München 1990, Rdnr. 238 f. und 527;… Löffler/Ricker, Handbuch des Presserechts, 2. Aufl., München 1986, S. 151 Rdnr. 11;… Löffler, Presserecht, Bd. I, Landespressegesetze, 3. Aufl., München 1983, § 11 Rdnr. 104, 197;… Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 3. Aufl., Köln 1986, Rdnr. 11.180;… BGH, NJW 1963, S. 151; BGH, NJW 1963, S. 1155, BGH, NJW 1964, S. 1132;… BGH, NJW 1965, S. 1230).
  • OLG Brandenburg, 11.08.1999 - 1 U 7/99

    Anspruch auf Abdruck einer Gegendarstellung nach § 12 Pressegesetz des Landes …

    Es genügt, daß eine nicht unbeträchtliche Anzahl unbefangener Leser die Meldung mit dem Verfügungskläger in Beziehung bringt beziehungsweise sich seine Identität zwanglos ergibt (vgl. BGH NJW 1963, 1155; OLG München ArchPR 1974, 112).
  • LG Nürnberg-Fürth, 27.06.2008 - 11 O 10177/07
    Hierfür ist nicht einmal die Nennung des Namens, auch in abgekürzter Form, unbedingt erforderlich; es kann bereits die Übermittlung von Teilinformationen genügen, aus denen sich die Identität für die sachlich interessierte Leserschaft ohne weiteres ergibt oder mühelos ermitteln lässt ( BGH NJW 1963, 1155; NJW 1992, 1312, 1313).
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