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Rechtsprechung
   BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1987,582
BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86 (https://dejure.org/1987,582)
BGH, Entscheidung vom 17.02.1987 - VI ZR 77/86 (https://dejure.org/1987,582)
BGH, Entscheidung vom 17. Februar 1987 - VI ZR 77/86 (https://dejure.org/1987,582)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Widerruf einer unwahren Behauptung wegen Verletzung der Ehre oder des geschäftlichen Rufes - Vorliegen eines Werturteils bei Bezeichnung von Buchclubmitgliedschaften als "relativ kurzlebig" im Zusammenhang mit der Angabe konkreter Kündigungszahlen - ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823, § 1004; ZPO § 138
    Substantiierungspflicht bei behauptetem Insiderwissen; Widerruf teilweise unwahrer Behauptungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1987, 754
  • MDR 1987, 659
  • GRUR 1987, 397
  • afp 1987, 502
 
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Wird zitiert von ... (30)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 20.12.1983 - VI ZR 94/82

    Widerruf von Äußerungen im kleinen Kreis

    Auszug aus BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86
    Das Widerrufsbegehren der Klägerin ist vermögensrechtlicher Natur, da es der Verfolgung ihrer wirtschaftlichen Belange - der Wahrung ihres Ansehens als Wirtschaftsunternehmen - dient (BGHZ 89, 198, 200).

    Voraussetzung ist weiter, daß der Widerruf das geeignete Mittel ist, einer noch fortbestehenden Ansehensminderung entgegenzuwirken (BGHZ 34, 99, 102 f.; 37, 187, 189 f.; 89, 198, 201 f.).

  • BGH, 09.07.1974 - VI ZR 112/73

    Arbeits-Realitäten / Arbeits Realitäten Arbeitsrealitäten

    Auszug aus BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86
    Auch bei Behauptungen, die durch Gegenbehauptungen widerlegt sind, die nach § 138 Abs. 3 ZPO als zugestanden anzusehen sind, handelt es sich um solche Behauptungen, deren Unrichtigkeit im Sinne der Rechtsprechung zum Widerrufsanspruch feststeht (Senatsurteile vom 10. Juli 1959 - VI ZR 149/58 = NJW 1959, 2011, 2012 [BGH 10.07.1959 - VI ZR 149/58]; vom 30. Mai 1974 - VI ZR 174/72 - LM BGB § 824 Nr. 18 und vom 9. Juli 1974 - VI ZR 112/73 = NJW 1974, 1710, 1711 m.w.N.;… vgl. auch Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 3. Aufl., Rn. 13.16).

    Wer wie der Beklagte mit Behauptungen an die Öffentlichkeit tritt, für die er durch die Angabe von Details und insbesondere durch Zahlenangaben eine erhöhte Glaubwürdigkeit in Anspruch nimmt, gibt vor, über "Insiderwissen" zu verfügen; ihn trifft deshalb eine erweiterte Substantiierungspflicht, wenn sein Gegner seinen Behauptungen mit einem in die Einzelheiten gehenden gegenteiligen Sachvortrag entgegentritt (vgl. Senatsurteil vom 9. Juli 1974 - VI ZR 112/73 - a.a.O.).

  • BGH, 06.04.1976 - VI ZR 246/74

    Ersatz der Aufwendungen für eine Anzeigenaktion bei Verletzung des …

    Auszug aus BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86
    Ist eine Behauptung, die dem Betroffenen in seiner Ehre oder in seinem geschäftlichen Ruf schadet, nur zum Teil unwahr, so steht ihm nicht schlechthin ein Anspruch auf Widerruf, sondern nur ein Anspruch auf Widerruf in Form der Richtigstellung zu (BGHZ 31, 308, 318; Senatsurteile vom 20. Juni 1961 - VI ZR 222/60 - LM GG Art. 5 Nr. 7; vom 6. April 1976 - VI ZR 246/74 - GRUR 1976, 651, 655, insoweit nicht in BGHZ 66, 182 abgedruckt, und vom 22. Juni 1982 - VI ZR 251/80 - NJW 1982, 2246 = VersR 1982, 904, 905; Senatsbeschluß vom 15. November 1983 - VI ZR 251/82 - NJW 1984, 1102, 1103 = VersR 1984, 88, 89).
  • BGH, 22.12.1959 - VI ZR 175/58

    Burschenschaft - § 823 Abs. 1 BGB, Allgemeines Persönlichkeitsrecht, …

    Auszug aus BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86
    Ist eine Behauptung, die dem Betroffenen in seiner Ehre oder in seinem geschäftlichen Ruf schadet, nur zum Teil unwahr, so steht ihm nicht schlechthin ein Anspruch auf Widerruf, sondern nur ein Anspruch auf Widerruf in Form der Richtigstellung zu (BGHZ 31, 308, 318; Senatsurteile vom 20. Juni 1961 - VI ZR 222/60 - LM GG Art. 5 Nr. 7; vom 6. April 1976 - VI ZR 246/74 - GRUR 1976, 651, 655, insoweit nicht in BGHZ 66, 182 abgedruckt, und vom 22. Juni 1982 - VI ZR 251/80 - NJW 1982, 2246 = VersR 1982, 904, 905; Senatsbeschluß vom 15. November 1983 - VI ZR 251/82 - NJW 1984, 1102, 1103 = VersR 1984, 88, 89).
  • BGH, 19.12.1960 - GSZ 1/60

    Sportplatzasche - § 839 BGB, keine Naturalrestitution

    Auszug aus BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86
    Voraussetzung ist weiter, daß der Widerruf das geeignete Mittel ist, einer noch fortbestehenden Ansehensminderung entgegenzuwirken (BGHZ 34, 99, 102 f.; 37, 187, 189 f.; 89, 198, 201 f.).
  • BGH, 22.06.1982 - VI ZR 251/80

    Rechtmäßigkeit des Abdrucks rufschädigender Äußerungen - Begründetheit einer …

    Auszug aus BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86
    Ist eine Behauptung, die dem Betroffenen in seiner Ehre oder in seinem geschäftlichen Ruf schadet, nur zum Teil unwahr, so steht ihm nicht schlechthin ein Anspruch auf Widerruf, sondern nur ein Anspruch auf Widerruf in Form der Richtigstellung zu (BGHZ 31, 308, 318; Senatsurteile vom 20. Juni 1961 - VI ZR 222/60 - LM GG Art. 5 Nr. 7; vom 6. April 1976 - VI ZR 246/74 - GRUR 1976, 651, 655, insoweit nicht in BGHZ 66, 182 abgedruckt, und vom 22. Juni 1982 - VI ZR 251/80 - NJW 1982, 2246 = VersR 1982, 904, 905; Senatsbeschluß vom 15. November 1983 - VI ZR 251/82 - NJW 1984, 1102, 1103 = VersR 1984, 88, 89).
  • BGH, 05.06.1962 - VI ZR 236/61

    Voraussetzungen des Widerrufs einer ehrkränkenden Behauptung

    Auszug aus BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86
    Voraussetzung ist weiter, daß der Widerruf das geeignete Mittel ist, einer noch fortbestehenden Ansehensminderung entgegenzuwirken (BGHZ 34, 99, 102 f.; 37, 187, 189 f.; 89, 198, 201 f.).
  • BGH, 01.02.1977 - VI ZR 204/74

    "Halsabschneider"

    Auszug aus BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86
    Derartige Schlußfolgerungen auf innere Beweggründe können nur mit der Unterlassungsklage, nicht mit einem Widerrufsverlangen bekämpft werden (vgl. Senatsurteil vom 1. Februar 1977 - VI ZR 204/74 - LM GG Art. 5 Nr. 40).
  • BGH, 30.05.1974 - VI ZR 174/72

    Brüning-Memoiren I

    Auszug aus BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86
    Auch bei Behauptungen, die durch Gegenbehauptungen widerlegt sind, die nach § 138 Abs. 3 ZPO als zugestanden anzusehen sind, handelt es sich um solche Behauptungen, deren Unrichtigkeit im Sinne der Rechtsprechung zum Widerrufsanspruch feststeht (Senatsurteile vom 10. Juli 1959 - VI ZR 149/58 = NJW 1959, 2011, 2012 [BGH 10.07.1959 - VI ZR 149/58]; vom 30. Mai 1974 - VI ZR 174/72 - LM BGB § 824 Nr. 18 und vom 9. Juli 1974 - VI ZR 112/73 = NJW 1974, 1710, 1711 m.w.N.;… vgl. auch Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 3. Aufl., Rn. 13.16).
  • BGH, 15.11.1983 - VI ZR 251/82

    Wahlkampfaussagen - Grenzen - Feststellung - Inhalt

    Auszug aus BGH, 17.02.1987 - VI ZR 77/86
    Ist eine Behauptung, die dem Betroffenen in seiner Ehre oder in seinem geschäftlichen Ruf schadet, nur zum Teil unwahr, so steht ihm nicht schlechthin ein Anspruch auf Widerruf, sondern nur ein Anspruch auf Widerruf in Form der Richtigstellung zu (BGHZ 31, 308, 318; Senatsurteile vom 20. Juni 1961 - VI ZR 222/60 - LM GG Art. 5 Nr. 7; vom 6. April 1976 - VI ZR 246/74 - GRUR 1976, 651, 655, insoweit nicht in BGHZ 66, 182 abgedruckt, und vom 22. Juni 1982 - VI ZR 251/80 - NJW 1982, 2246 = VersR 1982, 904, 905; Senatsbeschluß vom 15. November 1983 - VI ZR 251/82 - NJW 1984, 1102, 1103 = VersR 1984, 88, 89).
  • BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 280/79

    Darlegungslast - Beweislast - Bestreiten - Nichtvorhandensein von Tatumständen

  • BGH, 10.07.1959 - VI ZR 149/58

    Auskunftspflicht des AG, Auskunft über die Weitergabe personenbezogener Daten des …

  • BGH, 20.06.1961 - VI ZR 222/60

    Richtigstellung einer ehrkränkenden Pressereportage eines Betroffenen i.R.e. …

  • BGH, 22.04.2008 - VI ZR 83/07

    Richtigstellungsanspruch des BKA gegen FOCUS

    In Anlehnung an § 1004 BGB und verwandte Bestimmungen hat die Rechtsprechung den Grundsatz entwickelt, dass der Betroffene vom Störer die Berichtigung einer unwahren Tatsachenbehauptung verlangen kann, um einem Zustand fortdauernder Rufbeeinträchtigung ein Ende zu machen und so die rechtswidrige Störung abzustellen (vgl. Senat, BGHZ 128, 1, 6; Urteil vom 17. Februar 1987 - VI ZR 77/86 - GRUR 1987, 397, 398 sowie BGHZ [GS] 34, 99, 102).

    Der Anspruch auf Richtigstellung setzt grundsätzlich voraus, dass die Unwahrheit der Behauptung feststeht, weil niemand durch Richterspruch verpflichtet werden darf, etwas als unrichtig zu bezeichnen, was möglicherweise wahr ist (vgl. Senat, BGHZ 37, 187, 189 f.; 69, 181, 182 f.; Urteil vom 17. Februar 1987 - VI ZR 77/86 - GRUR 1987, 397, 399;… Löffler/Steffen, aaO, Rn. 285;… Wenzel/Gamer, aaO, Kap. 13 Rn. 17 ff.).

    Kommt dieser der ihm hiernach obliegenden erweiterten Darlegungslast nicht nach, ist nach § 138 Abs. 3 ZPO von der Unwahrheit seiner Behauptung auszugehen (…vgl. Senat, Urteile vom 9. Juli 1974 - VI ZR 112/73 - aaO; vom 17. Februar 1987 - VI ZR 77/86 - aaO;… vom 20. November 2007 - VI ZR 144/07 - juris, Rn. 12 = ZUM-RD 2008, 117, 119;… Löffler/Steffen, aaO, § 6 LPG Rn. 285;… Prinz/Peters, aaO, Rn. 677 ff.;… Soehring, aaO, Rn. 31.22;… Wenzel/Gamer, aaO, Kap. 13 Rn. 18).

  • LG Hamburg, 24.03.2017 - 324 O 148/16

    Veröffentlichung einer persönlichkeitsrechtsverletzenden Bewertung über einen …

    Deshalb gilt in derartigen Fallgestaltungen für denjenigen, der sich nachteilig über einen Dritten äußert, jedenfalls eine erweiterte (sekundäre) Darlegungslast, die ihn anhält, Belegtatsachen für seine Behauptung anzugeben (BGH, Urteil vom 17.02.1987, VI ZR 77/86 - Insiderwissen;… HH-Ko/MedienR/Meyer, 3. Auflage 2016, Abschn. 41 Rn. 16).
  • BGH, 12.05.1987 - VI ZR 195/86

    Anforderungen an die Sorgfaltspflicht von Presseorganen; Abgrenzung zwischen …

    Denn in beiden Äußerungen, die nicht isoliert zu sehen, sondern in einer Zusammenschau zu würdigen sind (vgl. Senatsurteil vom 17. Februar 1987 - VI ZR 77/86 - zur Veröffentlichung bestimmt), steht das behauptete tatsächliche Verhalten der Klägerin im Vordergrund und gibt der Aussage das für ihre Einordnung entscheidende Gepräge.
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