Rechtsprechung
| BVerwG, 18.09.1974 - VI B 29.74 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Voraussetzungen für die Statthaftigkeit einer Beschwerde - Kostenentscheidung nach Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache in Wehrpflichtsachen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Minden, 14.01.1974 - 4 K 1131/72
- BVerwG, 18.09.1974 - VI B 29.74
Papierfundstellen
- NJW 1975, 706
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 09.06.1964 - III B 44.64
Statthaftigkeit einer Beschwerde gegen "andere" Entscheidungen des Gerichts - …
Auszug aus BVerwG, 18.09.1974 - VI B 29.74
So hat das Bundesverwaltungsgericht zu der die Berufung und die Beschwerde in Lastenausgleichssachen ausschließenden Vorschrift des § 339 IAG in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Oktober 1969 (BGBl. I S. 1909), die dem § 34 WPflG hinsichtlich des Ausschlusses der genannten Rechtsmittel inhaltsgleich ist, bereits entschieden, daß die Beschwerde gegen die Kostenentscheidung des Verwaltungsgerichts nach Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache nicht statthaft ist und daß dies nicht gegen höherrangiges Recht verstößt (vgl. u.a. Urteil vom 20. Januar 1966 - BVerwG III G 124.64 - und Beschlüsse vom 9. Juni 1964 - BVerwG III B 44.64 - und vom 12. Juni 1968 - BVerwG III B 199.67 - vgl. ferner auch OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 29. Juli 1958 [MDR 1958, 798] und vom 17. Juli 1963 [VerwRspr. - BVerwG, 12.06.1968 - III B 199.67
Statthaftigkeit einer Beschwerde - Kostenentscheidung als "andere Entscheidung"
Auszug aus BVerwG, 18.09.1974 - VI B 29.74
So hat das Bundesverwaltungsgericht zu der die Berufung und die Beschwerde in Lastenausgleichssachen ausschließenden Vorschrift des § 339 IAG in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Oktober 1969 (BGBl. I S. 1909), die dem § 34 WPflG hinsichtlich des Ausschlusses der genannten Rechtsmittel inhaltsgleich ist, bereits entschieden, daß die Beschwerde gegen die Kostenentscheidung des Verwaltungsgerichts nach Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache nicht statthaft ist und daß dies nicht gegen höherrangiges Recht verstößt (vgl. u.a. Urteil vom 20. Januar 1966 - BVerwG III G 124.64 - und Beschlüsse vom 9. Juni 1964 - BVerwG III B 44.64 - und vom 12. Juni 1968 - BVerwG III B 199.67 - vgl. ferner auch OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 29. Juli 1958 [MDR 1958, 798] und vom 17. Juli 1963 [VerwRspr. - OVG Rheinland-Pfalz, 17.04.1964 - 6 B 36/63
Auszug aus BVerwG, 18.09.1974 - VI B 29.74
Bd. 16 Nr. 110] zum WPflG; OVG Hamburg, Beschluß vom 27. Februar 1959 [DÖV 1959, 394 = DVBl 1959, 403] zum WPflG; VGH München, Beschlüsse vom 11. Juli 1960 [BayVBl. 1960, 324] zum WPflG und vom 8. Mai 1961 [VGH n.F. 14, 45] zum LAG; OVG Koblenz, Beschluß vom 17. April 1964 [NJW 1964, 1819 = DÖV 1965, 62] zum WPflG; OVG Münster, Beschluß vom 14. September 1965 [NJW 1965, 2419] zum VPflG; VGH Kassel, Beschluß vom 1. November 1966 [NJW 1967, 365] zum WPflG).
- BVerwG, 23.12.1974 - VI B 77.74
Beschwerde gegen Streitwertfestsetzung des Verwaltungsgerichts (VG)
Der beschließende Senat hat im Beschluß vom 18. September 1974 - BVerwG VI B 29.74 - zu dieser Vorschrift entschieden, daß nach der eindeutigen Rechtslage und der einhelligen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und der Oberverwaltungsgerichte Beschwerden gegen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte, die nicht Endentscheidungen sind, in Sachen, in denen die Berufung, ausgeschlossen ist, ohne Rücksicht auf den Inhalt des Beschlusses des Verwaltungsgerichts unstatthaft sind. - BVerwG, 06.04.1981 - 6 C 152.80
Erstattung von Rechtsanwaltskosten - Prüfungskammer für Kriegsdienstverweigerer - …
Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats, nach der in Wehrpflicht Sachen gemäß § 34 Abs. 3 Satz 2 Beschwerden gegen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte, soweit sie nicht die Nichtzulassung der Revision betreffen, ausgeschlossen sind; das gilt auch dann, wenn der Rechtsstreit in der Hauptsache erledigt und lediglich noch über die Kosten des Verfahrens zu entscheiden ist; nur diese Auslegung entspricht dem Sinn und Zweck der Einschränkung der Rechtsmittel in den §§ 32 und 34 WPflG (vgl. Beschlüsse vom 18. September 1974 - BVerwG 6 B 29.74 - [Buchholz 443.0 § 34 WPflG Nr. 37] und vom 17. Juli 1975 - BVerwG 6 B 43.75 - [Buchholz 448.0 § 34 WPflG Nr. 44]). - BVerwG, 08.06.1979 - 8 B 12.79
Besondere Voraussetzungen für eine Zulassung der Revision in Wehrpflichtsachen
Das gilt vorliegend für die Frage, wie weit der Ausschluß der Beschwerde gegen gerichtliche Entscheidungen nach § 34 Abs. 3 Satz 2 WPflG reicht (vgl. dazu in der Sache z.B. Beschluß vom 18. September 1974 - BVerwG 6 B 29.74 - [Buchholz 448.0 § 34 WPflG Nr. 37] und - speziell für den Fall der Zurückweisung eines Ablehnungsgesuchs - das bereits erwähnte Urteil vom 5. Dezember 1975), und ebenso für die Rüge, an dem angefochtenen Urteil hätten Richter mitgewirkt, die als befangen abgelehnt worden waren. - BVerwG, 17.07.1975 - 6 B 43.75
Anforderungen an die Zulässigkeit einer Beschwerde
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Rechtsprechung
| BFH, 20.06.1974 - VI B 29/74 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Betragsermittlung - Vermögenswirksame Leistungen - Einkünfte - Zurechnung - Leistungen des Arbeitnehmers - Lohnteil
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 113, 28
- DB 1974, 2039
- BStBl II 1974, 682
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (3)
- BFH, 10.11.1972 - VI R 314/70
Kinderfreibetrag - Entscheidung über die Gewährung - Einkünfte des Kindes - …
Auszug aus BFH, 20.06.1974 - VI B 29/74
Das FG habe außerdem das BFH-Urteil vom 10. November 1972 VI R 314/70 (BFHE 107, 457, BStBl II 1973, 147) verkannt.Der BFH hat dann im Urteil VI R 314/70 entschieden, daß insoweit zwischen Leistungen des Arbeitgebers und vermögenswirksam angelegten Lohnteilen kein Unterschied zu machen ist; auch letztere sind nicht als schädliche "Bezüge" anzusehen.
Der oben wiedergegebene Satz aus dem BFH-Urteil VI R 314/70 kommt nunmehr also überhaupt nicht mehr zum Zuge.
- BFH, 08.11.1972 - VI R 257/71
Einkünfte nach der Rechtsvorschrift - Verfügbarkeit - Erzielung der Einkünfte - …
Auszug aus BFH, 20.06.1974 - VI B 29/74
Er ist der Ansicht, die Entscheidung des FG stehe im Gegensatz zum Urteil des BFH vom 8. November 1972 VI R 257/71 (BFHE 107, 436, BStBl II 1973, 143).Der BFH hat in dem Urteil VI R 257/71 klargestellt, daß Einkünfte im Sinne dieser Vorschrift die Einkünfte nach § 2 Abs. 4 EStG sind.
- BFH, 08.11.1972 - VI R 8/71
Einkünfte eines Kindes - Kinderfreibetrag - Zufluß - Kosten des Unterhalts
Auszug aus BFH, 20.06.1974 - VI B 29/74
Das ist im Urteil vom 8. November 1972 VI R 8/71 (BFHE 107, 444, BStBl II 1973, 142) nochmals ausdrücklich ausgesprochen worden.
- BVerfG, 11.01.2005 - 2 BvR 167/02
Abzug Sozialversicherungsbeiträge
Der Beschluss führt die ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs fort (vgl. BFHE 107, 436 ; 113, 28 ; vgl. auch nachfolgend BFHE 204, 126 ), nach der sich der einschränkende Relativsatz "die zur Bestreitung des Unterhalts oder der Berufsausbildung bestimmt oder geeignet sind" im Tatbestand des § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG allein auf "Bezüge" und nicht auf "Einkünfte" bezieht. - BVerfG, 25.01.2005 - 1 BvR 1332/95 Der Beschluss führt die ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs fort (vgl. BFHE 107, 436 ; 113, 28 ; vgl. auch nachfolgend BFHE 204, 126 ), nach der sich der einschränkende Relativsatz "die zur Bestreitung des Unterhalts oder der Berufsausbildung bestimmt oder geeignet sind" im Tatbestand des § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG allein auf "Bezüge" und nicht auf "Einkünfte" bezieht.
- BFH, 05.08.1977 - VI R 187/74
Pflegekindschaftsverhältnis zwischen Geschwistern; der von Versorgungsbezügen …
Der Senat hat hierzu in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß zwischen "Einkünften" und "Bezügen" unterschieden werden muß (zuletzt Beschluß vom 20. Juni 1974 VI B 29/74, BFHE 113, 28, BStBl II 1974, 682). - FG Niedersachsen, 30.06.1999 - XIII 487/97
Gewährung von Kindergeld trotz Waisenrente; Ermittlung und Berücksichtigung von …
Als dritte Konsequenz ergab sich, dass, wenn auch sprachlich nicht eindeutig, "und" -"oder" - siehe BFH-Urteil vom 8. November 1972 VI R 257/71 -,der anschließende Relativsatz allein an den Begriff "Bezüge" anknüpft (BFH-Urteile vom 8. November 1972 VI R 8/71, BStBl II 1973, 142; 8. November 1972 VI R 257/71, BStBl II 1973, 143; 8. November 1972 VI R 24/72, BStBl II 1973, 145; 10. November 1972, VI R 314/70, BStBl II 1973, 147; BFH-Beschluss vom 20. Juni 1974 VI b 29/74, BStBl II 1974, 682). - FG Niedersachsen, 30.06.1999 - XIII 223/98 Als dritte Konsequenz ergab sich, dass, wenn auch sprachlich nicht eindeutig, "und" - "oder" -siehe BFH-Urteil vom 8. November 1972 VI R 257/71 -, der anschließende Relativsatz allein an den Begriff "Bezüge" anknüpft ( BFH-Urteile vom 8. November 1972 VI R 8/71, BStBl II 1973, 142; 8. November 1972 VI R 257/71, BStBl II 1973, 143; 8.November 1972 VI R 24/72, BStBl II 1973, 145; 10. November 1972, VI R 314/70, BStBl II 1973, 147; BFH-Beschluss vom 20. Juni 1974 VI b 29/74, BStBl II 1974, 682).
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Rechtsprechung
| OVG Berlin, 12.12.1974 - VI B 29.74 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Berlin, 12.12.1974 - VI B 29.74
- BVerwG, 04.03.1975 - 5 B 6.75
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