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Rechtsprechung
   BFH, 11.02.2003 - VII B 118/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,9346
BFH, 11.02.2003 - VII B 118/02 (https://dejure.org/2003,9346)
BFH, Entscheidung vom 11.02.2003 - VII B 118/02 (https://dejure.org/2003,9346)
BFH, Entscheidung vom 11. Februar 2003 - VII B 118/02 (https://dejure.org/2003,9346)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    FGO § 56; ; FGO § 56 Abs. 1; ; FGO § 56 Abs. 2; ; FGO § 56 Abs. 2 Satz 1; ; FGO § 115 Abs. 2; ; FGO § 116 Abs. 3 Satz 1; ; FGO § 116 Abs. 3 Satz 2; ; FGO § 116 Abs. 3 Satz 3; ; FGO § 116 Abs. 3 Satz 4

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 56
    Wiedereinsetzung - Büroversehen/Organisationsfehler

  • datenbank.nwb.de

    Wiedereinsetzung bei Büroversehen und Organisationsfehler

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (7)

  • BFH, 25.02.1999 - X R 102/98

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Büroversehen

    Auszug aus BFH, 11.02.2003 - VII B 118/02
    Die Tatsachen, die eine Wiedereinsetzung rechtfertigen können, sind innerhalb dieser Frist vollständig, substantiiert und in sich schlüssig darzulegen (vgl. § 56 Abs. 2 FGO; ständige Rechtsprechung, s. z.B. BFH-Urteile vom 27. März 1985 II R 118/83, BFHE 144, 1, BStBl II 1985, 586, und vom 25. Februar 1999 X R 102/98, BFH/NV 1999, 1221;… BFH-Beschluss vom 9. März 1993 VI R 60/90, BFH/NV 1993, 616, m.w.N.).

    b) Beruft sich ein durch einen Prozessbevollmächtigten vertretener Beteiligter oder --wie im Streitfall-- der Prozessbevollmächtigte in eigener Sache auf ein (nicht zu vertretendes) Büroversehen, so muss er darlegen, dass kein Organisationsfehler vorliegt, d.h. dass der Prozessbevollmächtigte alle Vorkehrungen dafür getroffen hat, die nach vernünftigem Ermessen die Nichtbeachtung von Fristen auszuschließen geeignet sind, und dass er durch regelmäßige Belehrung und Überwachung seiner Bürokräfte für die Einhaltung seiner Anordnungen Sorge getragen hat (vgl. BFH-Urteil in BFH/NV 1999, 1221, m.w.N.).

  • BFH, 27.03.1985 - II R 118/83

    Finanzgerichtsverfahren - Wiedereinsetzungsantrag - Frist - Nachschieben von …

    Auszug aus BFH, 11.02.2003 - VII B 118/02
    Die Tatsachen, die eine Wiedereinsetzung rechtfertigen können, sind innerhalb dieser Frist vollständig, substantiiert und in sich schlüssig darzulegen (vgl. § 56 Abs. 2 FGO; ständige Rechtsprechung, s. z.B. BFH-Urteile vom 27. März 1985 II R 118/83, BFHE 144, 1, BStBl II 1985, 586, …und vom 25. Februar 1999 X R 102/98, BFH/NV 1999, 1221;… BFH-Beschluss vom 9. März 1993 VI R 60/90, BFH/NV 1993, 616, m.w.N.).
  • BFH, 07.02.2002 - VII B 150/01

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Büroversehen

    Auszug aus BFH, 11.02.2003 - VII B 118/02
    Dazu gehört auch der Vortrag, wann und wie er seine Bürokräfte entsprechend belehrt und wie er die Einhaltung dieser Belehrungen überwacht hat (vgl. Senatsbeschluss vom 7. Februar 2002 VII B 150/01, BFH/NV 2002, 795).
  • BFH, 24.07.2002 - VII B 150/02

    Wiedereinsetzung; Büroversehen

    Auszug aus BFH, 11.02.2003 - VII B 118/02
    In einem zeitlich zwar später liegenden, vom Senat aber bereits entschiedenen Fall (vgl. Senatsbeschluss vom 24. Juli 2002 VII B 150/02, BFH/NV 2002, 1489), war im Büro des Klägers ebenfalls die Frist für die Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde versäumt und eine entsprechende Rechtfertigung für den Antrag auf Wiedereinsetzung gegeben worden.
  • BGH, 16.03.2000 - VII ZR 320/99

    Wiedereinsetzung nach Versäumung der Berufungsbegründungsfrist

    Auszug aus BFH, 11.02.2003 - VII B 118/02
    Der Prozessbevollmächtigte, der zur Rechtfertigung seines Wiedereinsetzungsantrags vorbringt, er habe die Notierung und Kontrolle der maßgeblichen Frist für die Einlegung bzw. Begründung eines Rechtsmittels einer zuverlässigen und erfahrenen Bürokraft überlassen, muss hiernach jedenfalls vortragen, durch welche Maßnahmen er gewährleistet hat, dass in seinem Büro die Fristen entsprechend seinen Anordnungen notiert und kontrolliert werden (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 16. März 2000 VII ZR 320/99, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 2001, 297).
  • BFH, 06.11.1997 - VII R 113/97

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen der Versäumung der Revisionsfrist

    Auszug aus BFH, 11.02.2003 - VII B 118/02
    Hiernach schließt jedes Verschulden --also auch eine einfache Fahrlässigkeit-- die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand aus (Senatsbeschluss vom 6. November 1997 VII R 113/97, BFH/NV 1998, 709).
  • BFH, 09.03.1993 - VI R 60/90

    Unzulässigkeit einer Revision wegen Versäumung der Revisionsbegründungsfrist

    Auszug aus BFH, 11.02.2003 - VII B 118/02
    Die Tatsachen, die eine Wiedereinsetzung rechtfertigen können, sind innerhalb dieser Frist vollständig, substantiiert und in sich schlüssig darzulegen (vgl. § 56 Abs. 2 FGO; ständige Rechtsprechung, s. z.B. BFH-Urteile vom 27. März 1985 II R 118/83, BFHE 144, 1, BStBl II 1985, 586, …und vom 25. Februar 1999 X R 102/98, BFH/NV 1999, 1221; BFH-Beschluss vom 9. März 1993 VI R 60/90, BFH/NV 1993, 616, m.w.N.).
  • BSG, 28.06.2018 - B 1 KR 59/17 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - …

    Das Verhalten des Prozessbevollmächtigten ist dagegen nicht schuldhaft, wenn er darlegen kann, dass es zu einem Büroversehen gekommen ist, obwohl er alle Vorkehrungen getroffen hat, die nach vernünftigem Ermessen die Nichtbeachtung von Fristen auszuschließen geeignet sind, und dass er durch regelmäßige Belehrung und Überwachung seiner Bürokräfte für die Einhaltung seiner Anordnungen Sorge getragen hat (vgl BFH Beschluss vom 11.2.2003 - VII B 118/02 - BFH/NV 2003, 801, 802; BSG Beschluss vom 11.12.2008 - B 6 KA 34/08 B - Juris RdNr 7; vgl zum Ganzen BSG Beschluss vom 24.1.2013 - B 1 KR 104/12 B - RdNr 5; BSG Beschluss vom 29.5.2013 - B 1 KR 3/13 B - RdNr 5; BSG Beschluss vom 10.12.2014 - B 1 KR 11/14 B - Juris RdNr 8;… s ferner Greger in Zöller, ZPO, 32. Aufl 2018, § 233 RdNr 23 mwN, Stichwort Büropersonal und -organisation).
  • BSG, 10.12.2014 - B 1 KR 11/14 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - Versäumnis der Frist zur Einlegung der …

    Das Verhalten des Prozessbevollmächtigten ist dagegen nicht schuldhaft, wenn er darlegen kann, dass es zu einem Büroversehen gekommen ist, obwohl er alle Vorkehrungen getroffen hat, die nach vernünftigem Ermessen die Nichtbeachtung von Fristen auszuschließen geeignet sind, und dass er durch regelmäßige Belehrung und Überwachung seiner Bürokräfte für die Einhaltung seiner Anordnungen Sorge getragen hat (vgl BFH Beschluss vom 11.2.2003 - VII B 118/02 - BFH/NV 2003, 801, 802; BSG Beschluss vom 11.12.2008 - B 6 KA 34/08 B - Juris RdNr 7; vgl zum Ganzen auch BSG Beschluss vom 24.1.2013 - B 1 KR 104/12 B - RdNr 5; BSG Beschluss vom 29.5.2013 - B 1 KR 3/13 B - RdNr 5;… s ferner Greger in Zöller, ZPO, 30. Aufl 2014, § 233 RdNr 23 mwN, Stichwort Büropersonal und -organisation).
  • BFH, 24.01.2006 - IV B 121/04

    Ausschluss der Wiedereinsetzung bei fahrlässigem Vertreterschulden; Zulassung der …

    Nach der Rechtsprechung des BFH wird insoweit kein Unterschied danach gemacht, ob ein Angehöriger eines solchen Berufs sich selbst oder einen anderen vertritt (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 11. Februar 2003 VII B 118/02, BFH/NV 2003, 801).

    Sie können sich vielmehr auf die Rechtsprechung des BFH stützen, insbesondere auf den Beschluss vom 11. Februar 2003 VII B 118/02 (BFH/NV 2003, 801, 802), in dem der BFH den Vortrag, die mit der Fristenkontrolle beauftragte Mitarbeiterin werde "periodisch überprüft", als zu unsubstantiiert angesehen hat.

  • BSG, 11.12.2008 - B 6 KA 34/08 B

    Fristversäumnis bei der Einhaltung der Revisionsfrist, Organisationsverschulden …

    Kein Verschulden des Prozessbevollmächtigten liegt dagegen vor, wenn er darlegen kann, dass ein Büroversehen vorliegt und er alle Vorkehrungen dafür getroffen hat, die nach vernünftigem Ermessen die Nichtbeachtung von Fristen auszuschließen geeignet sind, und dass er durch regelmäßige Belehrung und Überwachung seiner Bürokräfte für die Einhaltung seiner Anordnungen Sorge getragen hat (BFH, Beschluss vom 11.2.2003, VI B 118/02 - BFH/NV 2003, 801).
  • BFH, 24.01.2006 - IV B 121/94

    Ausschluss der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand auf Grund verschuldeten …

    Nach der Rechtsprechung des BFH wird insoweit kein Unterschied danach gemacht, ob ein Angehöriger eines solchen Berufs sich selbst oder einen anderen vertritt (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 11. Februar 2003 VII B 118/02, BFH/NV 2003, 801).

    Sie können sich vielmehr auf die Rechtsprechung des BFH stützen, insbesondere auf den Beschluss vom 11. Februar 2003 VII B 118/02 (BFH/NV 2003, 801, 802), in dem der BFH den Vortrag, die mit der Fristenkontrolle beauftragte Mitarbeiterin werde "periodisch überprüft", als zu unsubstantiiert angesehen hat.

  • BFH, 24.04.2008 - IX B 164/07

    Ablauf der NZB-Begründungsfrist; Eingangszeitpunkt von Telefax-Sendungen; …

    Die Tatsachen, die eine Wiedereinsetzung rechtfertigen können, sind innerhalb dieser Frist vollständig, substantiiert und in sich schlüssig darzulegen (vgl. § 56 Abs. 2 FGO;… ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 25. Februar 1999 X R 102/98, BFH/NV 1999, 1221; BFH-Beschlüsse vom 11. Februar 2003 VII B 118/02, BFH/NV 2003, 801;… vom 7. Dezember 2006 IX B 44/06, BFH/NV 2007, 921, m.w.N.).
  • BFH, 25.11.2009 - II B 94/09

    Wiedereinsetzung bei unterbliebener Eintragung der Begründungsfrist in …

    Dazu ist darzulegen, worauf die besondere Erfahrung des mit der Fristenüberwachung betrauten Mitarbeiters beruht und wie dieser angewiesen und überwacht worden ist (vgl. BFH-Beschluss vom 11. Februar 2003 VII B 118/02, BFH/NV 2003, 801;… Gräber/Stapperfend, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 56 Rz 37, m.w.N.).
  • BFH, 05.11.2008 - VII B 15/08

    Keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei selbstverschuldeter …

    Dazu gehört auch der substantiierte Vortrag, wann und wie er seine Bürokräfte entsprechend belehrt und wie er die Einhaltung dieser Belehrungen überwacht hat (Senatsbeschlüsse vom 11. Februar 2003 VII B 118/02, BFH/NV 2003, 801, …und vom 7. Februar 2002 VII B 150/01, BFH/NV 2002, 795).
  • BFH, 29.05.2008 - II B 68/07

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei einem Büroversehen

    b) In den BFH-Beschlüssen vom 24. Juli 2002 VII B 150/02 (…BFH/NV 2002, 1489) sowie vom 11. Februar 2003 VII B 118/02 (BFH/NV 2003, 801) ist sowohl von den zu treffenden Vorkehrungen als auch davon die Rede, dargelegt werden müsse, dass kein Organisationsfehler vorliege.
  • BSG, 04.04.2014 - B 1 KR 80/13 B
    Das Verhalten des Prozessbevollmächtigten ist dagegen nicht schuldhaft, wenn er darlegen kann, dass es zu einem Büroversehen gekommen ist, obwohl er alle Vorkehrungen getroffen hat, die nach vernünftigem Ermessen die Nichtbeachtung von Fristen auszuschließen geeignet sind, und dass er durch regelmäßige Belehrung und Überwachung seiner Bürokräfte für die Einhaltung seiner Anordnungen Sorge getragen hat (vgl BFH Beschluss vom 11.2.2003 - VII B 118/02 - BFH/NV 2003, 801; BSG Beschluss vom 11.12.2008 - B 6 KA 34/08 B - Juris RdNr 7).
  • BSG, 28.06.2012 - B 6 KA 9/12 B
  • BSG, 05.08.2014 - B 6 KA 1/14 R
  • BSG, 29.06.2010 - B 6 KA 4/10 R
  • LSG Baden-Württemberg, 14.12.2018 - L 8 R 1945/18
  • BSG, 29.05.2013 - B 1 KR 3/13 B
  • LSG Baden-Württemberg, 14.12.2018 - L 8 R 1944/18
  • BSG, 24.01.2013 - B 1 KR 104/12 B
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