Rechtsprechung
| BVerwG, 13.11.1970 - VII B 135.69 |
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Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Befreiung von einem Anschlusszwang
Verfahrensgang
- VGH Bayern, 06.08.1969 - 144 IV 66
- BVerwG, 13.11.1970 - VII B 135.69
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 25.02.1960 - VII CB 104.59
Ausübung des Zwangs zum Anschluss an die und zur Benutzung der gemeindlichen …
Auszug aus BVerwG, 13.11.1970 - VII B 135.69
Der Senat hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß die Ausübung des Zwanges zur Benutzung einer gemeindlichen Wasserleitung auch dann nicht gegen Art. 14 GG verstoße, wenn der Grundstückseigentümer sein Wasser bis dahin aus einem eigenen Brunnen entnommen habe, der einwandfreies Wasser liefere (Beschlüsse vom 25. Februar 1960 - BVerwG VII CB 104.59 - [DVBl. 1960, 396] und zuletzt vom 17. Oktober 1970 - BVerwG VII B 31.70 -).
- BVerwG, 20.11.1970 - VII B 10.70
Anschlusszwang an Wasserleitungen - Wasserversorgung aus eigenen Tiefbrunnen
Diese Rechtsauffassung hat der Senat mit den Beschlüssen vom 13. November 1970 - BVerwG VII B 135.69 - und vom 16. November 1970 - BVerwG VII B 136.69 und BVerwG VII B 137.69 - gebilligt. - BVerwG, 20.11.1970 - VII B 12.70
Anschlusszwang an Wasserleitungen - Nutzung eigener Brunnen
Diese Rechtsauffassung hat der Senat mit den Beschlüssen vom 13. November 1970 - BVerwG - VII B 135.69 - und vom 16. November 1970 - BVerwG VII B 136.69 - und - BVerwG VII B 137.69 - gebilligt. - BVerwG, 01.12.1971 - VII B 109.70
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist der durch Ortssatzung vorgeschriebene Zwang, Grundstücke an die gemeindliche Kanalisation, Müllabfuhr und Wasserleitung anzuschließen und diese öffentlichen Einrichtungen zu benutzen, für den betroffenen Grundstückseigentümer grundsätzlich kein enteignender Eingriff, sondern eine zulässige Bestimmung von Inhalt und Schranken des Grundeigentums, die durch die Sozialbindung des Eigentums gerechtfertigt wird (vgl. für Kanalisation: Beschlüsse vom 2. August 1956 - BVerwG I B 129.56 - und vom 2. Juli 1965 - BVerwG VII B 166.63 - für Müllabfuhr: Beschlüsse vom 18. September 1962 - BVerwG VII B 86.62 -, vom 14. Juni 1966 - BVerwG VII B 78.64 - und vom 5. März 1969 - BVerwG VII B 28.67 - für Wasserleitung: Urteil vom 25. Februar 1960 - BVerwG VII CB 104.59 - [DÖV 1960, 594] und Beschlüsse vom 20. April 1970 - BVerwG VII CB 62.69 -, vom 11. Juni 1970 - BVerwG VII B 67.69 - und vom 13. November 1970 - BVerwG VII B 135.69 -). - BVerwG, 28.04.1971 - VII B 22.71
Verfassungsmäßigkeit des Zwanges zur Benutzung einer gemeindlichen Wasserleitung
Der Senat hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß die Ausübung des Zwanges zur Benutzung einer gemeindlichen Wasserleitung auch dann nicht gegen Art. 14 GG verstoße, wenn der Grundstückseigentümer sein Wasser bis dahin aus einem eigenen Brunnen entnommen habe, der einwandfreies Wasser liefere (Beschlüsse vom 25. Februar 1960 - BVerwG VII CB 104.59 - [DVBl. 1960, 396] und zuletzt vom 13. November 1970 - BVerwG VII B 135.69 -).
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