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Rechtsprechung
   BVerwG, 05.01.1971 - VII B 143.69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,1543
BVerwG, 05.01.1971 - VII B 143.69 (https://dejure.org/1971,1543)
BVerwG, Entscheidung vom 05.01.1971 - VII B 143.69 (https://dejure.org/1971,1543)
BVerwG, Entscheidung vom 05. Januar 1971 - VII B 143.69 (https://dejure.org/1971,1543)
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Volltextveröffentlichungen (2)

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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (4)

  • BVerwG, 27.02.1969 - VIII C 37.67

    Beschränkung des Rechtsstreits auf die Erledigungsfrage bei nur einseitiger …

    Auszug aus BVerwG, 05.01.1971 - VII B 143.69
    Das Berufungsgericht geht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 31, 318 = MDR 1969, 696 = NJW 1969, 1789; BVerwGE 34, 159) davon aus, daß in den Fällen, in denen der Kläger den Rechtsstreit unter Widerspruch des Beklagten einseitig in der Hauptsache für erledigt erklärt, grundsätzlich nur noch über die Behauptung des Klägers zu entscheiden ist, seinem Klagebegehren sei durch ein nachträgliches Ereignis die Grundlage entzogen worden.

    Auch dieser Ausgangspunkt des Berufungsurteils entspricht der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 20, 146; 31, 318).

    Ob sich der Rechtsstreit in der Hauptsache erledigt hat, richtet sich nach dem Klagebegehren (BVerwGE 31, 318 [319]; Urteil vom 30. Oktober 1969 - BVerwG VIII C 149.67 - [DVBl. 1970, 276 = DÖV 1970, 248 = MDR 1970, 261]).

  • BVerwG, 30.10.1969 - VIII C 219.67

    Ablehnung des Antrags auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Anforderungen …

    Auszug aus BVerwG, 05.01.1971 - VII B 143.69
    Das Berufungsgericht geht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 31, 318 = MDR 1969, 696 = NJW 1969, 1789; BVerwGE 34, 159) davon aus, daß in den Fällen, in denen der Kläger den Rechtsstreit unter Widerspruch des Beklagten einseitig in der Hauptsache für erledigt erklärt, grundsätzlich nur noch über die Behauptung des Klägers zu entscheiden ist, seinem Klagebegehren sei durch ein nachträgliches Ereignis die Grundlage entzogen worden.

    Bei der vom Berufungsgericht vorgenommenen, den Einzelfall betreffenden Auslegung des Begehrens des Klägers konnte die Erledigung der Hauptsache angenommen werden; denn die Namensänderung hat danach - auch objektiv (vgl. hierzu auch BVerwGE 34, 159 [160]) - die Klage gegenstandslos gemacht.

  • BVerwG, 30.10.1969 - VIII C 149.67

    Ablehnung eines Antrages auf Zurückstellung vom Wehrdienst - Durchsetzung des als …

    Auszug aus BVerwG, 05.01.1971 - VII B 143.69
    Ob sich der Rechtsstreit in der Hauptsache erledigt hat, richtet sich nach dem Klagebegehren (BVerwGE 31, 318 [319]; Urteil vom 30. Oktober 1969 - BVerwG VIII C 149.67 - [DVBl. 1970, 276 = DÖV 1970, 248 = MDR 1970, 261]).

    "Die Bestimmung des Klagegegenstandes und die Auslegung des Klagebegehrens" (Urteil vom 30. Oktober 1969, a.a.O.) zeigen, ob die Klage gegenstandslos geworden ist.

  • BVerwG, 14.01.1965 - I C 68.61

    Kostenverteilung bei einseitiger Erledigungserklärung - Streitigkeit über die …

    Auszug aus BVerwG, 05.01.1971 - VII B 143.69
    Auch dieser Ausgangspunkt des Berufungsurteils entspricht der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 20, 146; 31, 318).
  • BVerwG, 18.04.1986 - 8 C 84.84

    Wohnung - Nutzungsänderung - Hauptsacheerledigung - Eigentumsübertragung - …

    Ob Erledigung eintritt, richtet sich nach dem Klagebegehren (Beschluß vom 5. Januar 1971 - BVerwG VII B 143.69 - Buchholz 310 § 161 Abs. 2 VwGO Nr. 32 S. 19 ), und Klagebegehren in diesem Sinne ist das, was der Kläger bei sachgerechtem, am Rechtsschutzziel ausgerichtetem Verständnis seines Klagantrags (vgl. § 88 VwGO) mit dem Verfahren zu erreichen wünscht(e).
  • BFH, 30.04.1980 - VII R 94/74

    Revisionsfrist - Antrag auf Klageabweisung - Erledigung des Rechtsstreits in der …

    Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) und das BAG haben allerdings die Auffassung vertreten, daß der Beklagte dann nicht weiterhin Klageabweisung beantragen dürfe, wenn der Kläger durch ein nachträgliches Ereignis klaglos gestellt worden sei und der Beklagte bei Unzulässigkeit oder Unbegründetheit der Klage vor Eintritt des erledigenden Ereignisses kein berechtigtes bzw. schutzwertes Interesse an der Klageabweisung habe (vgl. Entscheidungen des BVerwG vom 14. Januar 1965 I C 68.61, BVerwGE 20, 146; vom 30. Oktober 1969 VIII C 105.67, Buchholz 448.1, § 19 ErsDiG Nr. 2; vom 27. Februar 1969 VIII C 37 und 38.67, BVerwGE 31, 318; vom 5. Januar 1971 VII B 143.69, Buchholz 310, § 161 Abs. 2 VwGO Nr. 32; vom 20. März 1974 IV C 48.71, Buchholz 310, § 161 Abs. 2 VwGO Nr. 42; vom 28. November 1975 VII C 47.73, Buchholz 300, § 21 e GVG Nr. 2; vom 19. Dezember 1975 IV CB 28.74, Buchholz 448, O, § 26 WPflG Nr. 23; vom 7. Juni 1977 I C 20.74, Buchholz 310, § 40 VwGO, Nr. 164, und vom 7. Juni 1978 7 C 63.76, BVerwGE 56, 31; Urteile des BAG vom 4. August 1961 2 AZR 482/60, BAGE 11, 251, und vom 20. Dezember 1963 1 AZR 178/63, BAG in AP 91 a ZPO Nr. 11).
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