Rechtsprechung
| BVerwG, 10.07.1975 - VII B 42.75 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Entziehung der Fahrerlaubnis - Rechtswirksamkeit eines Vergleichs - Einschränkungen durch den Grundsatz der Gesetzmäßigkeit - Bindungswirkung der berufungsgerichtlich vorgenommenen Auslegung einer Prozessvollmacht
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Düsseldorf, 30.11.1973 - 6 K 2269/73
- OVG Nordrhein-Westfalen, 13.01.1975 - XIII A 154/74
- BVerwG, 10.07.1975 - VII B 42.75
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (5)
- BVerwG, 28.03.1962 - V C 100.61
Rechtsbeständigkeit eines gerichtlichen Vergleichs - Gerichtliche Entscheidung …
Auszug aus BVerwG, 10.07.1975 - 7 B 42.75
Im gleichen Sinn hat sich der V. Senat im Urteil vom 28. März 1962 - BVerwG V C 100.61 - (BVerwGE 14, 103 = DÖV 1962, 466 = DVBl. 1962, 600 = NJW 1962, 1636) ausgesprochen und ausgeführt, daß Meinungsverschiedenheiten die in der Frage des Bestehens eines Rechtsverhältnisses oder der sich daraus ergebenden Ansprüche und Verpflichtungen hervorgetreten seien, durch eine vergleichweise Regelung beigelegt werden könnten. - BVerwG, 25.01.1962 - VIII B 40.61
Verhältnis der Sachrüge zur Verfahrensrüge bei der Revisionszulassung - …
Auszug aus BVerwG, 10.07.1975 - 7 B 42.75
Da in bezug auf die tatsächlichen Feststellungen des Berufungsgerichts zulässige und begründete Revisionsrügen nicht vorgebracht sind und der Kläger auch nicht einen Verfahrensmangel in der nach § 132 Abs. 3 Satz 3 VwGO vorgeschriebenen Weise bezeichnet hat, kann eine Zulassung der Revision nicht erfolgen (vgl. Beschluß des VIII. Senats vom 25. Januar 1962 - BVerwG VIII B 40.61 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 26). - BVerwG, 21.12.1960 - IV C 309.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.07.1975 - 7 B 42.75
Diese vom Oberverwaltungsgericht vorgenommene Auslegung der vom Kläger mit Unterzeichnung der Vollmachturkunde abgegebenen Willenserklärung bindet das Revisionsgericht nur dann nicht, wenn Denkgesetze oder Auslegungsgrundsätze verletzt worden sind (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. August 1959 - BVerwG VII C 71.59 - DÖV 1960, 391 und vom 21. Dezember 1960 - BVerwG IV C 309.59 - Buchholz 310 § 137 VwGO Nr. 5). - BVerwG, 27.09.1961 - I C 93.58
Widerruf der Bestellung als Bezirksschornsteinfegermeister - Gerichtliche …
Auszug aus BVerwG, 10.07.1975 - 7 B 42.75
Wie das Bundesverwaltungsgericht zur Rechtswirksamkeit eines Vergleichs ausgeführt hat (Urteil des I. Senats vom 27. September 1961 - BVerwG I C 93.58 - GewA 1962, 68 mit Anm. von Eyermann = DÖV 1962, 423), schränkt der Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung die Verfügungsbefugnis der Behörde nur insoweit ein, als ihr Handeln nicht gegen zwingende gesetzliche Vorschriften verstoßen und auch nicht überwiegende öffentliche Interessen verletzen darf. - BVerwG, 09.11.1962 - VII C 71.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.07.1975 - 7 B 42.75
Diese vom Oberverwaltungsgericht vorgenommene Auslegung der vom Kläger mit Unterzeichnung der Vollmachturkunde abgegebenen Willenserklärung bindet das Revisionsgericht nur dann nicht, wenn Denkgesetze oder Auslegungsgrundsätze verletzt worden sind (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. August 1959 - BVerwG VII C 71.59 - DÖV 1960, 391 und vom 21. Dezember 1960 - BVerwG IV C 309.59 - Buchholz 310 § 137 VwGO Nr. 5).
- BVerwG, 01.12.1989 - 8 C 17.87
Vertragsauslegung - Gerichtlicher Vergleich - Wohnungsbauförderungsantrag - …
Die Kläger waren aber nicht gehindert, vergleichsweise auf die Anwendung des § 43 Abs. 2 Satz 2 II. WoBauG alter Fassung zu verzichten, weil sie auch ihren Förderungsantrag oder die Klage hätten zurücknehmen können und ein anschließend gestellter neuer Förderungsantrag nach neuem Recht hätte beschieden werden müssen (vgl. auch Urteil vom 22. Mai 1969 - BVerwG VIII C 14.68 - BVerwGE 32, 117 [BVerwG 22.05.1969 - VIII C 14/68]; Beschluß vom 10. Juli 1975 - BVerwG VII B 42.75 - Buchholz 310 § 106 VwGO Nr. 8 S. 1 ). - BFH, 17.07.1984 - VIII R 20/82
Vollmachtsurkunde - Sachentscheidungsvoraussetzungen - Mangelhafte …
Die Auslegung der Vollmacht durch das FG als Tatsachengericht ist vom Revisionsgericht nur beschränkt darauf nachprüfbar, ob sie Verstöße gegen die Denkgesetze oder Erfahrungssätze enthält oder ob sonstige gesetzliche Auslegungsregeln verletzt sind (vgl. Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts - BVerwG - vom 10. Juli 1975 VII B 42/75, Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 310 § 106 VwGO Nr. 8).
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