Rechtsprechung
| BVerwG, 10.11.1972 - VII C 37.70 |
Zitiervorschläge
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Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (4)
- BVerwG, 02.05.2007 - 6 B 10.07
Beschwerde; weitere Beschwerde; sofortige weitere Beschwerde; "unterschwelliges" …
Diese Rechtsauffassung entspricht der ständigen Rechtsprechung des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes, des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesgerichtshofs, wonach sich die öffentliche Hand bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in aller Regel auf dem Boden des Privatrechts bewegt, so dass für Streitigkeiten über die hierbei vorzunehmende Auswahl des Vertragspartners nicht der Verwaltungsrechtsweg, sondern der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten gegeben ist (GmS-OGB…, Beschluss vom 10. April 1986 - GmS-OGB 1/85 - a.a.O. S. 316 f.; BVerwG, Urteile vom 7. November 1957 - BVerwG 2 C 109.55 - BVerwGE 5, 325 , vom 6. Juni 1958 - BVerwG 7 C 227.57 - BVerwGE 7, 89 , vom 8. März 1962 - BVerwG 8 C 160.60 - BVerwGE 14, 65 = Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 42 S. 76, vom 13. März 1970 - BVerwG 7 C 80.67 - BVerwGE 35, 103 = Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 88 S. 11 f. und vom 10. November 1972 - BVerwG 7 C 37.70 - Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 122 S. 54 f.; BGH, Urteil vom 6. Juni 1967 - VI ZR 214/65 - NJW 1967, 1911). - BGH, 11.07.1978 - VI ZR 277/75
Haftung - Land - Eingriff - Eingerichteter und ausgeübter Gewerbebetrieb - …
Sie erfüllt damit sogar eine öffentliche Aufgabe (…vgl. Senatsurteil vom 14. Dezember 1976 aaO, auch BVerwG, Urteil vom 10. November 1972 - VII C 37.70 = DÖV 1973, 244, 245). - BVerwG, 30.04.1976 - VII C 58.74
Öffentliche Kunstpflege, Verfahrensrecht
Das Berufungsgericht verkennt hierbei, daß, worauf der Oberbundesanwalt zutreffend hinweist, nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts aus der öffentlichen Zielsetzung einer Aufgabe nicht ohne weiteres oder für sich allein der Schluß gezogen werden kann, die öffentliche Hand bediene sich auch öffentlich-rechtlicher Mittel zur Erreichung des Zieles (vgl. BVerwGE 7, 264 [BVerwG 17.10.1958 - VII C 183/57] ; 35, 103 [BVerwG 13.03.1970 - VII C 80/67] [105]; Urteil des Senats vom 10. November 1972 - BVerwG VII C 37.70 - [MDR 1973, 525]; ferner BVerwGE 19, 308 [312]; BGHZ 56, 365 [BGH 12.07.1971 - III ZR 252/68] [373]). - VGH Bayern, 17.12.1973 - 4 VII 73 Die Bedenken, die sich hiergegen aus der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur grundsätzlich privatrechtlichen Natur der Vergabe von Aufträgen der öffentlichen Hand ergeben können (vgl. zuletzt Urteil vom 10.11.1972 - BVerwG VII C 37.70, MDR 1973, 525 mit Nachweisen), greifen hier schon deshalb nicht durch, weil der Beklagte mit den angefochtenen Bescheiden eindeutig und unstreitig die Form des Verwaltungsakts gewählt hat.
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